Beiträge von Caruso

    Zitat von Jukka

    .....ist das ein heeeeerrrrrlicher Tag !!!

    Ich werde dann mal mit meiner Familie über den Weihnachtsmarkt schlendern. Ich hoffe, ich muss nicht ko*** wenn ich den Glühwein riech! *würg schon bei dem Gedanken daran* :shock:

    Moin Robin,

    so ganz verstehe ich das nicht. Wenn Dir beim Geruch von Glühwein schlecht wird, warum gehst Du dann zum Weihnachtsmarkt? Kann ich nicht nachvollziehen.


    Liebe Grüße

    Caruso

    Der früher auf Weihnachtsmärkten selbst bei Minustemperaturen Bier getrunken hat, zur Not mit Handschuhen.

    Moin Freund,

    das "Schöne" an Sylvester war in den letzten Jahren, dass ich mich endlich mal besaufen konnte, ohne dass jemand die Nase rümpft, da an dem Tag fast Alle Alkohol konsumieren. Das Paradies für einen Alkie. Keine Versorgungsengpässe, überall wird man eingeladen, selbst in meinem "Kuhkaff" war die Versorgung rund um die Uhr vorhanden. Wir haben meist mit Bekannten gut gegessen und ich habe mir während und nach dem Essen richtig die Birne zugekippt. Als die Gäste dann nach Hause gingen war für mich natürlich noch nicht Schluss. Ich bin dann meist noch um die Häuser gezogen, habe Frau und Kinder allein gelassen und bin im Morgengrauen stockbesoffen in mein Bett, wenn ich es noch bis dorthin geschafft habe, gefallen. Neujahr habe ich selten vor 18.00 Uhr erlebt. Das wird dieses Jahr nach langem mal wieder anders sein. Ich muss keinem etwas bewiesen, ich tirinke keinen Alkohol, brauche ihn nicht zum lustig sein. Warum sollte ich dann an Sylvester Alkohol trinken? Ich werde Sylvester mit der Familie verbringen. Wir werden gut essen und einen schönen Abend verbringen. Wo ich mich dieses Jahr am meisten drauf freue, ist am Neujahrsmoregn mit den Kindern einen schönen Spaziergang zu machen, ohne einen "dicken Kopf" vom Vortag zu haben. Ich jedenfalls freue mich auf die Jahreswende, vor Allem weil es der erst Jahreswechsel ist, den ich beuwsst und nicht im Tran erlebe.


    Liebe Grüße

    Caruso

    Hallo Jule,

    lass Dich mal ganz fest drücken. Als ich Deine Zeilen gelesen habe, bildete sich ein dicker Kloss in meinem Hals. Auch ich habe jahrelang getrunken und bin so manches Mal im Hausflur oder auf der Treppe zum Erliegen gekommen. Glücklicherweise haben meine Kinder, sie sind deutlich jünger als Du,das nicht so mitbekommen. Versuche doch mal in einer ruhigen Minute mit Deiner Mutter ein Gespräch zu führen, wie sehr Dich die Situation belastet. Mit Deinem Vater solltest Du auch einmal das Gespräch suchen, selbstverständlich wenn er nüchtern ist. Wenn Du in einer grösseren Stadt lebst, gibt es bestimmt auch Anlaufstellen, z.B. Suchtberatung, wo Du Dich einfach mal ausheulen kannst. Du wirst hier bestimmt noch den ein oder anderen guten Tip bekommen, denn Du bist mit deinem Problem sicher nicht allein.

    Liebe Grüße

    Caruso

    Moin Dicken,

    Glaube, Liebe, Hoffnung, das wird Dich bei Deinem Vorhaben nicht weiterbringen, evtl. unterstützen, aber trocken werden musst Du allein. Solange Du es nicht wilst und dir klipp und klar sagst: Ab jetzt nicht mehr, wird das nichts. Und über Eines sei Dir gewiss, wenn Du Deine Besäufnisse nicht stoppst wirst Du auf kurz oder lang immer tiefer reinrutschen. Die glücklichen Zeiten mit Deiner Frau wirst Du dann sicher nie bekommen.

    Liebe Grüße

    Caruso

    Moin Meni,

    da kann ich nur sagen:GLÜCKWUNSCH. Ich finde es gut, dass Du nicht länger als "Putzfrau" abqualifizieren lässt. Es werden, wenn Du trocken bleibst, sehr, ich nenne es mal interessante Zeiten, auf Dich zu kommen. Dein Umfeld wird es nicht leicht mit Dir haben. Und das ist gut so. Es ist ein ganz wichtiger Schritt wieder eine eigene Meinung zu haben. Zu den anderen Theman, die sich bei euch abspielen könnte ich einen Roman schreiben, aber das können andere besser*g* Mach so weiter, vor allem bleib' hier und berichte uns. Das haben fast alle durch, die in einer Parnerschaft leben.


    Liebe Grüße

    Caruso

    Moin Meni,

    tue es für Dich und für keinen anderen. Ich dachte auch mal, hör auf zu saufen und Alles wird gut. Trugschluss!! Aber: Hör auf zu saufen und Alles wird besser. Ich habe in den letzten 4 Monaten ein Leben kennen gelernt, das ich mir nie hätte träumen lassen. Mein Umfeld muss damit klar kommen. Wer nicht mitzieht, soll es lassen. Meine Frau könnte mir eine Flasche um den Bauch binden (sie tut es nicht), ich würde sie abschütteln. Mein Umfeld hat in den letzten Monaten einen Menschen kennen gelernt, den es 20 Jahre lang nicht gab. Und dieser Mensch ist nicht einfach, aber ehrlich und steht zu seinem Wort. Und damit haben viele Menschen ein Problem, denn ich weiß ja mittlerweile, was ich am letzten Abend gemacht habe. Wer mich nüchtern nicht mag, oder mir Steine in den Weg legen will, der mag mich nicht.


    Liebe Grüße

    Caruso

    Hallo zeni,

    ich trinke seit fast 4 Monaten keinen Alkohol mehr. Die körperlichen Entzugserscheinungen sind bei mir schon länger vorbei. Ich verspüre auch kein Verlangen nach Alkohol, vielleicht weil ich mir an dem Tag, als ich mit dem Saufen aufgehört habe, geschworen habe, nie wieder Alkohol zu trinken. Also nicht für eine bestimmte Zeit, sondern für immer. Ich starte und beende jeden Tag mit dem Gedanken, dass ich heute keinen Alkohol mehr trinke, bzw. getrunken habe. Ich bin nicht geheilt aber ich habe meinen Krankheitsverlauf zum Stillstand gebracht.


    Liebe Grüße

    Caruso

    Moin Yorkie,

    schöner Vergleich, da ich auch gern mit Zahlen arbeite (mein Banker hat mich dazu gewzungen*g*), muss ich mal etwas zu Deinem Vergleich sagen. Auch 10 Euro für die Pulle würden mich nicht wirklich ärmer machen, jetzt sowieso nicht, da ich ja Keins mehr trinke. Viel schlimmer ist der finanzielle Schaden den ich durch Nichtätitgkeit angerichtet habe. Ich habe mal reiflich überlegt und gerechnet. Wenn ich bedenke, dass ich im Suff gerade mal ein drittel, und das ist wohl schon schöngerechnet, von dem geschafft habe was ich jetzt schaffe, muss ich mir nicht ausrechnen wieviel Geld und Wohlstand ich in den letzten 20 Jahren versoffen habe. Auch ich hab mein Unternehmen in Schieflage getrunken, hat mehr geschwankt als ich in meinen besten Tagen. Nach mittlerweile 3 Monaten bekomme ich die Sache aber langsam in den Griff. Nicht die Konjunktur hat mein Unternehmen in Schieflage gebracht, sondern ich und mein Suff.
    Da bisher bei Dir fast Alles folgte, was ich schon hinter mir habe, sehe ich Land für Dich. Es wird, Yorki, ich bin davon überzeugt, dass Du es packst. Und wenn der Duchhänger kommt, schick mir ne PN, dann trete ich Dir gepflegt in den A....*g*, dann läuft's wieder.


    Liebe Grüße

    Caruso

    Zitat von esgehtanders

    hallo schnucki
    du sagst, du kommst auf 250 Gramm/Woche, das ist ungefähr die 3-4fache Menge dessen, was gesund ist, also zuviel :wink:

    gruß


    Hallo esgehtanders,

    gesund ist wohl auch ein drittel oder viertel der Menge Alkohol nicht. In einem Alkoholikerforum zu lesen, dss Alkohol, egal in welcher Menge gesund ist, befremdet mich schon ein bisschen, milde ausgedrückt.


    Gruß

    Caruso

    Zitat von Dante

    Ich sehe das ein wenig anders als Caruso. Ich würde an deiner Stelle erst einmal nur eine Aufgabe angehen, und zwar die, welche mir die am schnellsten zu erledigende scheint. Dadurch ist der Haufen an Arbeit etwas kleiner. Die nächstkleinste Aufgabe kommt ran usw. usf. . Irgendwann bist du im Schritt & deine Lustlosigkeit fällt dir nicht mehr so auf, wenn sie sich nicht völlig verflüchtigt.

    Moin Dante,

    ich glaube wir meinen Beide das Gleiche, wenn man Alles auf einmal angeht ist der Misserfolg wohl vorprogramiert, allerdings müssen gewisse Grundbedingungen stimmen, sonst funktioniert der Rest auch nicht. Ich habe einen, von der Grösse her vergleichbaren Betrieb wie Yorkie. Und das Saufen haben wir zwei auch fast parallel eingestellt. Jeden morgen mache ich mir erst einmal bewusst, dass ich keinen Alkohol mehr trinken werde und dann gehe ich nach und nach den Rest an. Für mich hat sich ein verlässlicher Tagesablauf als äusserst hilfreich dabei erwiesen. Denn, wenn ich mich nicht aufraffe, schaffe ich meine Arbeit nicht, schaffe ich meine Arbeit nicht, werde ich unzufrieden, werde ich unzufrieden, besteht die Gefahr, dass der Alkohol mich einholt.


    Liebe Grüße

    Caruso

    Moin Yorkie,

    ich glaube ich muss Dir mal gehörig in den A.... treten. :D Du hast jahrelang die Zügel schleifen lassen, die Nacht zum Tag gemacht. Dann hast Du den Entschluss gefasst mit dem Saufen aufzuhören. Das war schonmal ein grosser und vor Allem richtiger Schritt. Wenn Du Dir das Wort Unternehmer anschaust, steckt die Antwort schon drin. Du musst etwas unternehmen. Sicher ist Deine Anwesenheit im Betrieb nicht immer von Nöten, aber es erleichtert die Sache ungemein. Den Tagesablauf kann/muss man ändern. Ich weiß genau wovon ich spreche, denn ich habe das Ganze hinter mir. Ich bin morgens der 1. im Betrieb und abends der Letzte, aber ich mache das nicht nur aus Pflichtbewusstsein, sondern weil es mich glücklich macht. Viele Problem erledigen sich von selbst. Wenn Deine Truppe zu Dir steht, was ich nach Deinen Aussagen glaube, dann reiss' Dich am Riemen (nicht wörtlich gemeint) :D und unternimm etwas. Ich gebe Dir Brief und Siegel darauf, dass man als selbständiger Unternehmer glücklich sein kann und zwar gerade dann, wenn man mitarbeitet.

    Liebe Grüße

    Caruso

    Moin Ihr Lieben,

    meine Essgewohnheiten haben sich nur dahingehend geändert, dass ich jetzt regelmässig esse. Morgens zum Beispiel konnte ich ja sonst nichts essen, da ich den Abend vorher fast immer voll war. Da schmeckte morgens höchstens ne Kopfschmerztablette und kalte Cola. Ich esse alles was mir schmeckt und das ist ziemlich fleischlastig. Mit Salaten und Suppen kann ich nicht so viel anfangen. :lol: Ich habe auch keinen Bock von einem extrem in's Nächste zu fallen. Ich esse was mir schmeckt, Hauptsache ich bin glücklich, denn meine Zufriedenheit ist mir das Wichtigste.


    Liebe Grüße

    Caruso

    Zitat von marina

    ....bevor es zu spät ist

    Hallo,

    bitte schreibt mir doch mal eure Meinungen. I
    Er meint er möchte den Alkohol gaanz langsam reduzieren (ohne fremde Hilfe)

    Gruß
    Marina

    Moin Marina,

    ersteinmal herzlich willkommen bei uns.

    Das wird nicht klappen. Entweder er lässt es, oder er wird sich irgendwann in den Untergang saufen. Klingt hart, ist aber so. Wenn Du Dich hier mal ein bisschen durch's Forum liest, wirst Du bemerken, dass einige von uns das "runtertrinken" schon versucht haben. Das Ergebnis blieb immer das Gleiche, es hat unser Leiden verlängert, aber nicht abgestellt.

    Liebe Grüße

    Caruso

    Hallo Yorkie,

    ich freue mich sehr das von Dir zu lesen. Ich bin ja auch gerade dabei die Sachen, die lange liegengeblieben sind, aufzuarbeiten. In der Partnerschaft seid ihr ja auch schon ein ganzes Stück weitergekommen. Das muss ich noch ein bisschen dran arbeiten.

    Liebe Grüße

    Caruso

    Hallo ihr Lieben,

    ich möchte nochmal kurz auf das Thema Chat zurückkommen, um das es ja geht. Sicher kann im Chat keiner professionelle Hilfe leisten, das wird wohl auch oft genug betont. Das kann auch nicht der Sinn eines Chats sein. Ich gebe im Chat auch keine Ratschläge, ich sage einfach nur wie es mir ergangen ist und wie ich versuche aus der Sucht herauszukommen. Für eine eins zu eins Beratung, sollte man sich an professionelle Stellen wenden.

    Liebe Grüße

    Caruso

    Zitat von Yorkie

    Hallo Caruso,

    i Arbeitstechnisch bist Du schon viel weiter als ich, bei mir stockt es noch ziemlich. Aber immerhin habe ich schon die Schwachstellen erkannt, nur mit der Umsetzung :cry: .

    Mir fehlen auch noch die richtigen Ideen. :roll:

    Liebe Grüße
    Yorkie

    Moin Yorkie,

    allein das Erkennen der Schwachstellen ist doch schon ein guter Ansatz. Ich habe betrieblich in den letzten Wochen, für meine Begriffe, sehr viel getan. Ist natürlich klar, da ich es im Suff alles dermassen habe schleifen lassen habe, dass jede Sache die ich tue nur besser sein kann. Ich freue mich über jden kleinen Erfolg und vor Allem darüber, dss ich abends glücklich in' Bett gehe und morgens glücklich wieder aufstehe.

    Liebe Grüße

    Caruso

    Hallo ihr Lieben,

    heute war wieder ein wunderbarer Tag. Ich bekomme meinen Betriebmittlerweile deutlich besser in den Griff. Da ich mittlerweile für meine Mitarbeiter immer ansprechbar bin, bekomme ich langsam wieder richtig den Durchblick. Ich hatte heute ein fantastisches Gespräch mit einer Mitarbeiterin. Wir haben etwas geplant, dass sie schon lange wollte, sich aber nicht getraut hat mich zu fragen, bzw. es mit mir zu besprechen. Wir werden das Ganze in der nächsten Woche beginnen umzusetzen. Es zeigt sich mittlerweile klar wer hier mitzieht und wer nicht. Von einer Mitarbeiterin habe ich mich ja letzte Woche schon trennen müssen.
    Ich bin gespant welche Perspektiven mir mein neues Leben noch bieten wird.


    Liebe Grüße

    Caruso