Beiträge von Caruso

    Zitat von schorni67

    hallo vivian,



    davon kenne ich leider genug, getrieben von partner, arbeitgeber usw., es gibt genügend menschen die therapie machen um anderen willen.

    gruß schorni


    Hallo Schorni,

    Vivian schreibt doch von freiwillig und nicht um der Anderen Willen, oder lese ich da was falsch ?


    Liebe Grüße

    Caruso

    Hallo Lilly,

    es ging nicht um Sangria, sondern Sangrita, das ist so eine Art scharfer Tomatendrink, der im Schnapsglas gereicht wird, ohne Alkohol, aber ich mag ich ihn nicht und daher trinke ich ihn auch nicht. Ich habe sehr wohl gsagt, dass ich keinen Alkohol mehr trinken werde. Die Frage warum ich keinen Alkohol mehr trinke, kam so noch nicht und wenn sie kommt wird meine Antwort sein, dass ich mit Alkohol nicht umgehen kann und daher keinen trinke.

    Liebe Grüße

    Caruso

    Moin Andreas,

    wem und wie Du es den Leuten/Freunden sagst, kannst meines Erachtens nur Du entscheiden. Ich bin ja auch noch ziemlich am Anfang meiner Trockenheit und gehe mit dem Thema nicht hausieren. Ich habe das Thema bisher nur meiner Frau gegenüber direkt angesprochen. Bekannten und Freunden sage ich einfach ich trinke keinen Alkohol mehr. Wer nachfragt, dem sage ich warum, wenn mir danach ist. Bisher hat aber keiner nachgefragt. Die Einen, weil sie selbst selten oder gar keinen Alkohol trinken und die Anderen wahrscheinlich, weil sie selbst ein Problem haben und sich nicht damit beschäftigen möchten. Menschen mit denen ich ansonsten Saufgelage veranstaltet habe, werden mich auf Dauer wohl nicht verstehen, da sich meine Interessen in eine andere Richtung verlagern. Von daher werden sie wohl auch aus meinem Freundeskreis verschwinden.


    Liebe Grüße

    Caruso

    Hallo ihr Lieben,

    vielen Dank für die vielen Antworten. Ein Ex-Raucher hat mal zu mir gesagt, an dem Tag, wo er sich mehr erinnern konnte, wie lange er schon nicht mehr raucht, war er sich sicher, dass er es geschafft hatte aufzuhören. Dieser Ausspruch ist schon Jahre her, er spukt mir im Moment aber ziemlich oft im Kopf herum. Vielleicht ist es ja bei uns auch so, denn wenn ich nicht mehr darüber nachdenken muss, wann ich zuletzt Alkohol getrunken habe, spielt er auch keine Rolle mehr für mich. Jeder wird die Sucht wohl anders verarbeiten, aber ich glaube schon, dass da was dran ist.

    Liebe Grüße

    Caruso

    Hallo ihr Lieben,

    ich habe mal eine Frage, die mich schon geraume Zeit beschäftigt. Wir alle zählen die Tage, Monate, Jahre, die wir keinen Alkohol mehr getrunken haben. Ich für mich, führe mir jeden Tag vor Augen, dass ich heute keinen Alkohol trinken werde. Ich denke nicht an Tage oder gar Jahre. Es ist mir auch relativ egal, da ich für mich"beschlossen" habe, nie wieder Alkohol zu trinken. Warum soll ich mir dann immer wieder sagen, jetzt sind es 2 Wochen, die ich nicht getrunken habe, usw. Der heutige Tag, ist für mich immer der Wichtigste. Mache ich da einen Denkfehler?

    Liebe Grüße

    Caruso

    Hallo ihr Lieben,

    tja, wenn man 20 Jahre seines Lebens dem Alkohol gewidmet hat und dann auf einmal keinen mehr trinkt, bemerkt man erst einmal wieviel Alkohol in der Umgebung konsumiert wird. Das ist mir früher nie so bewusst gewesen. Heute war der Kindergartenabschluss meines Sohnes. Alle Kinder und Eltern kamen zusammen, um den Abschied der Kinder aus dem Kindergarten in die Schule zu feiern. Ich hatte vorher schon eine Ahnung, das zum Abschluss der Feier ein Fässchen geöffnet wird. Fern bleiben konnte ich dieser Veranstaltung nicht, das hätte ich meinem Sohn nicht antun können. Also mal wieder eine Konfrontation mit dem Thema Alkohol. Als das Fass am Laufen war, bekamen alle Männer automatisch ein Glas Bier in die Hand gedrückt. Ich habe dankend abgelehnt und weiter mein Wasser getrunken. Es wurde akzeptiert und gut war's. Als es dann später, so gegen 19.00 Uhr richtig zur Sache ging, haben wir uns verabschiedet. Ich erntete ein paar ungläubige Blicke, da ich mit dem Fahrrad da war und "trotzdem" kein Bier getrunken habe. Zum Abschluss wurde mir noch Eines angeboten, was ich mit den Worten: Danke, ich muss noch fahren, ich sass schon auf dem Rad, ablehnte.
    Als wir zu Hause waren habe ich meiner Frau gesagt, dass ich kein Bier getrunken habe, da ich dann sicher nicht mehr hätte aufhören können. Ich habe ihr dann noch einmal ganz in Ruhe erklärt, dass ich keine Trinkpause eingelegt habe, sondern auf Dauer keinen Alkohol mehr trinken werde. Wir sind heute einen grossen Schritt weiter gekommen, da sie vielleicht langsam beginnt, meine Sucht zu verstehen.


    Liebe Grüße

    Caruso

    Ich bin auch sehr gern hier, und zwar abstinent :wink:

    Liebe Grüße

    Caruso

    Hallo ihr Lieben,

    @ Karsten, ich fühle mich nicht persönlich angegriffen. Wenn das so rüberkam, war es nicht gewollt. Wenn ich nicht wollte, dass auf meine Beiträge geantwortet wird, müsste ich sie hier nicht niederschreiben. Ich will mein weiteres Leben ohne Alkohol verbringen, das ist der Kernpunkt und wenn erfahrene Menschen hierzu ihre Meinung kundtun, ist das nur wünschenswert. Dazu ist ein Forum ja da.

    @ Sophia, offensiv und ehrlich heisst für mich, das ich mir eingestanden habe, dass ich alkoholsüchtig bin. Ich bin noch nicht soweit, dass ich jedem erzähle, dass ich Alkoholiker bin. Werde ich auch nicht, mal sehen, was die Zeit bringt. Allerdings sage ich den Menschen schon, dass ich keinen Alkohol trinke. Mit Leid tun, meinte ich, ob es ein Fehler war, das hier nieder zu schreiben, das war es aber nicht, weiß ich mitlerweile.


    @ Freund, dass der Kegelabend sehr gefährlich war, ist mir im Nachheinein etwas klarer geworden. Was ich noch einmal betonen möchte, es war in keiner Weise gewollt, dass ich mich hier als Held präsentiere, der sämtlichen Gefahren widerstehen kann. Ich weiß sehr wohl um die Gefahr und bin einfach froh darüber, dass ich bis heute keinen Alkohol mehr getrunken habe und es auch nie wieder tun will.


    Liebe Grüße

    Caruso

    Hallo Teufelchen,

    ich habe genau aus diesem Grunde überlegt, ob ich das Ganze hier niederschreibe, oder nicht. Glückwünsche erwarte ich nicht, auch keine Bestätigung, die erwarte ich von niemandem, weder von meiner Frau, noch von Euch. Ich habe das auch nicht als Hinweis niedergeschrieben, dass jeder genau so verfahren soll. Ich habe es für mich getan, um mir die Sache noch einmal vor Augen zu führen. Nicht mehr und nicht weniger. Wenn darin ein Fehler besteht, tut es mir leid. Dass ich von einer dauerhaften Trockenheit noch weit entfernt bin, weiß ich wohl auch. Das wird die Zeit zeigen.

    Liebe Grüße

    Caruso

    Hallo Lilly,

    ja, der Impuls trinken zu müssen wird immer wiederkommen. Das mache ich mir auch täglich bewusst. Das ist auch ein Mitgrund warum ich hier fast täglich schreibe.

    Ich wusste nicht, ob ich das, was ich jetzt schreibe, hier schreiben sollte, aber ich habe mich dazu entschieden es zu tun. (Toller Satz) Ich habe gestern etwas getan, von dem mir Viele hier abgeraten haben. Nur, habe ich die Trockenheit für mich beschlossen und habe es daher für mich getan. Ich hatte gestern meinen Kegelabend und habe lange überlegt, gehe ich oder gehe ich nicht. Da ich mein Neues Leben offensiv und ehrlich aufbauen will, bin ich hingegangen. Ich habe den Abend über Wasser getrunken und habe keine blöden Kommentare abbekommen. In unserem Club trinken auch nicht alle regelmässig Alkohol, aber natürlich ist er an solch einem Abend zugegen. Ich habe gesagt, dass ich lieber Wasser trinke, da mir das "Partywochenende" so zu Denken gegeben hat, dass ich keinen Alkohol mehr trinken werde. Es wurde von den anderen aufgenommen und das war's. Es kam natürlich, wie es kommen musste, einer gab' gegen Ende des Abends eine Schnapsrunde aus. Kein Problem, da einige Fahrer dabei waren, wollten auch die keinen Alkohol. Nur wird dann stattdessen dieses für mich "ekelige" Zeug Sangrita getrunken. Ich habe gesagt, dass ich dann lieber gar nichts trinke. In über 10 Jahren, die ich in diesem Club bin, war ich der 1. der jemals eine Schnapsrunde so abgelehnt hat. Aber: Es wurde akzeptiert und das war ein weiterer grosser Schritt. Ich kann nur jeden hier ermutigen, sagt NEIN.

    Sorry, jetzt bin etwas von der Antwort auf Deine Frage abgewichen, Lilly. Ich habe das Thema gegenüber meiner Frau noch einmal angeschnitten. Sie kann im Moment die Sucht noch nicht verstehen, will es vielleicht auch nicht, das wird aber kommen. Sie wird um das Thema auf Dauer nicht herumkommen, da ich täglich ein bisschen offensiver damit umgehe.


    Liebe Grüße

    Caruso

    Hallo ihr Lieben,

    nach dem für mich perfekten Arbeitstag, gab es heute einen extrem stressigen Arbeitstag. Ich kann für mich sagen, ich habe ihn gut bewältigt. Zwischendurch kam das Gefühl in mir hoch, heute abend kannst Du Dich locker bei einem Bierchen entspannen. Im gleichen Moment kam aber auch meine innere Stimme, die sagte, hättest Du gestern, wie sonst üblich am Sonntagabend, einen "genommen", hättest Du diesen Tag nicht so locker hinter Dich gebracht. Ich musste nicht einmal nachdenken. Das ist ein sehr gutes Zeichen für mich. Habe jetzt erstmal ne eiskalte Pulle Wasser genossen und werde heute abend kein Bier trinken. Ich habe es aufgeschrieben, um es noch einmal zu verinnerlichen, der Schweinehund in mir war geweckt, aber er hatte keine Chance.


    Liebe Grüße

    Caruso

    Hallo Ihr Lieben,

    das 1. Wochenende ohne Alkohol liegt hinter mir, und ich muss sagen, es war sehr schön. Ich bin am Sonntag gut ausgeruht um 8.00 Uhr aufgestanden, da war ich ja sonst gerade mal 2 - 3 Stunden im Bett. Wir haben gut gefrühstückt und dann habe ich mit Sohnemann eine schöne Radtour gemacht. Nachmittags waren wir dann mit der gesamten Familie zum Schwimmen. So ein "Pensum" war ja sonst nicht zu bewältigen, da ich meistens am Wochenende bis mittag im Bett gelegen habe. Den Sonntag abend habe ich dann, anders als sonst, gemütlich auf dem Sofa verbracht. Ich werde jetzt powerful in die neue Woche starten. Wenn ich bedenke, was ich in den letzten Jahren verpasst habe...... Mein neues Leben, auch wenn es erst kurz währt, bietet mir eine ganze Menge neue Seiten, die allesamt schöner sind als verkatert im Bett im zu liegen.

    Danke, dass es Euch gibt

    Caruso

    Hallo Ihr Lieben,

    ich habe heute mal wieder eine sehr interessante Erfahrung gemacht. Die Frau eines guten Freundes von mir, sprach mich darauf an, wie denn die Fahrt(das Besäufnis) am Wochenende gewesen wäre. Ich habe gesagt, dass es wie immer auf diesen Fahrten war, nur dass ich am Freitag, bis zum Abendessen, nichts getrunken habe. Wir haben diese Lokalität schon öfter besucht, waren aber meistens schon vor'm Abendessen total betrunken. Was ich da dann mitbekommen habe, ich war ja das 1. mal nüchtern, hat mich ziemlich zum Nachdenken gebracht. Ich wusste ja, dass ich mich sonst genau so benommen habe, wie alle anderen dort. Abends habe ich mir dann selbst noch richtig einen reingetan, meine aber für mich, dass das genau der entscheidende Punkt für mein weiteres Leben war. So, wie ich die Menschen dort erlebt habe, möchte ich nie wieder, dass mich ein Mensch erlebt. Und, dass man auf Feiern ohne Alkohol keinen Spass haben kann, halte ich gelinde gesagt für Schwachsinn. Es ist ein tolles Schauspiel, wenn lauter sturztrunkene um einen herumwandeln, die am nächsten morgen keinem mehr in die Augen schauen können/wollen, weil sie nicht wissen, was sie am Abend davor vom Stapel gelassen haben. Ich werde an diese Begebenheit sicher noch oft denken, besonders dann, wenn ich mich mal wieder vor die Wahl gestellt sehe, das 1. Glas stehen zu lassen.


    Liebe Grüße

    Caruso

    Hallo Zaubermaus,

    ich kann es Dir nur aus meiner Sicht sagen. Ich habe auch oft schon von dem "Klick" im Kopf gelesen. Mein Problem liegt/lag auch nie da mal längere Zeit nichts zu trinken, deshalb mache ich mir auch jeden Tag auf's Neue bewusst, dass es so ist. Ich darf einfach keinen Tropfen Alkohol trinken, denn trinke ich das 1. Glas, werden die weiteren unweigerlich folgen. Das muss mir klar sein, dann ist sicher ein grosser Schritt getan, nur niemals vergessen, der erste Schluck wird mich wieder genau dahin führen, wo ich nicht mehr hin möchte und das sicher nicht für die nächsten Tage und Wochen, sondern für immer. Solange mir das nicht klar war, hätte ich für den Vollrausch wahrscheinlich sogar auf einen Lottogewinn verzichtet, denn ist das 1. Glas drin, kann ich mich nicht mehr wehren. Die Steuerungsfähigkeit habe ich nicht und ich werde sie auch nie wieder erlangen, da ich suchtkrank bin. Von daher halte ich es auch für absoluten Schwachsinn zu sagen, heute gönne ich mir mal einen und ab nächste Woche ist dann Schluss, das funktioniert nicht, kann ich, wie viele hier, aus Erfahrung sagen.

    Liebe Grüße

    Caruso

    Hallo ihr Lieben,

    mittlerweile bin ich bei Tag 7 angelangt und muss sagen, es geht mir gut. Morgens aufzustehen und direkt alles mitzubekommen, was um einen herum passiert ist schon ein tolles Gefühl. Ich habe vor der Arbeit schon eine Stunde mit meinen Kids gespielt, das habe ich lange Zeit verpasst. Jetzt werde ich erstmal ein bisschen arbeiten und melde mich später nochmal.

    Allen ein schönes Wochenende

    Caruso

    Da das Thema leider geschlossen wurde, schreibe ich hier, falls es nicht gewünscht ist, (nicht böse gemeint), können sie Mods den Artikel ja löschen.

    Hallo soistesleider,

    mir brennen schon den ganzen Tag die Finger, seit ich diesen Thread hier verfolge. Ich bin gerade seit 5 Tagen ohne Alkohol. Ich habe in den letzten fast 25 Jahren genauso die Zeiten mit 2-3 Bier am Abend, wie die 3 durchgesoffenen Tage erlebt. Ich habe vor einigen Wochen schon einmal den Versuch unternommen, keinen Alkohol mehr zu trinken. Es ging 3 Tage gut und dann stand ein „nettes“ Wochenende an, das ich mit Bekannten in großer Gesellschaft verbracht habe. Viele, wie auch ich, haben 3 Tage durchgesoffen. Das Ganze in lockerer Atmosphäre. Wie gesagt, viele haben dort Alkohol getrunken, haben aber irgendwann gesagt, es reicht für heute, morgen ist auch noch ein Tag. Ich kann das aber nicht. Ich habe mich entschieden, nie wieder Alkohol zu trinken und bin heilfroh, dass ich dieses Forum gefunden habe. Als ich noch nicht bereit war mir meine Sucht einzugestehen, habe ich Vieles hier auch für „arrogantes Geschwafel“ gehalten. Ich führe übrigens ein „gut bürgerliches“ Leben, habe eine Frau, 3 Kinder und bin beruflich selbständig. Ich habe schon einige geschäftliche Termine nicht wahrnehmen können, weil ich mit dem A... nicht aus dem Bett kam. Zum Thema gefrustet, ich war es oft genug und zwar immer dann, wenn mal wieder ein Tag an mir vorbei gegangen ist, den ich nicht bewusst wahr genommen habe.

    In diesem Sinne

    Caruso

    Hallo ihr Lieben,

    mal ein kleiner Zwischenbericht von mir. Ich bin ja nun mittlerweile bei Tag 4 angelangt. Ein neues Gefühl für mich, die Tage zu zählen, an denen ich keinen Alkohol getrunken habe. Ich habe sonst eher die Tage bis dahin heruntergezählt, wann ich wieder unbeschwert Alkohol trinken kann. Ich sehne weder den Skat noch den Kegelabend herbei. Natürlich kann das Gefühl trügen, für mich hat es allerdings eine besondere Bedeutung. Ich meine es absolut Ernst nie wieder in meinem Leben Alkohol zu trinken. Heute morgen habe ich meine Sucht gegenüber dem ersten Menschen in meiner nahen Verwandtschaft zugegeben. Ich habe meiner Frau gesagt, dass ich alkoholsüchtig bin. Sie war ziemlich geschockt. Sie hat mich zwar immer wieder darauf hingewiesen, dass ich zuviel Alkohol trinke, aber nie an eine Sucht gedacht, bzw. es nicht ausgesprochen. Ich habe das Gefühl, sie nimmt das Ganze nicht so ernst, wie soll sie auch, ich habe schliesslich selbst lange genug dafür gebraucht. Jetzt heisst es standhaft bleiben. Es würde mich mal interessieren, wie bei Euch das Umfeld reagiert hat ?


    Liebe Grüße

    Caruso

    Hallo Sinfonia,

    auch wenn ich relativ neu da bin, muss ich Dir jetzt mal antworten. Wer hasst Dich hier? Das habe ich in keinem Beitrag gelesen. Auch kann man viele Fragen nicht mit ja/nein beantworten. Dazu ist wohl jeder Mensch zu verschieden und das ist auch gut so. Sicher muss man auch mal seinen Frust ablassen. Auch das ist gut so, man muss allerdings auch und besonders hier, damit rechnen, dss man eine Antwort bekommt, die einem nicht passt. Wir haben alle hier ein Problem mit dem Alkohol, ob wirl nun selbst Alkohol trinken, getrunken haben, oder in der Partner- oder Verwandschaft jemand das Problem hat. Ich für mich kann nur sagen, trotz meiner relativ kurzen Abstinenz, 4 Tage, hätte ich ohne dieses Forum wohl keine 4 Tage geschafft. Ich lese hier täglich mehrmals, um mir ständig vor Augen zu führen, dass es darum geht den Teufel Alkohol aus meinem Leben zu verbannen. Und wenn ich da auf Erfahrungen von Menschen vertrauen kann, ist es für mich allemal besser als jede Erfahrung selbst machen zu müssen.


    Liebe Grüße

    Caruso