Beiträge von Clärchen

    Oh Mann! Klar es ist eine Krankheit, aber was diese Krankheit einer Familie antuen kann ist unglaublich.

    Deine Kinder sind aber noch klein, du schaffst den Absprung rechtzeitig, meine sind schon 14 und 12. Die beiden bekommen soviel mit. Jetzt haben wir uns entschlossen nicht mehr soviel "zuverheimlichen". Besser sie wissen bescheid als dass sie wilde Vermutungen haben oder Ängste aufbauen. Unbeschadet ist leider keiner mehr von uns. Jetzt müssen wir daran arbeiten wie es weiter geht und wie wir leben wollen.
    Nimm jede Hilfe und Unterstützung an die du bekommen kannst. Das ist keine Schande, das ist dein gutes Recht.

    LG Clärchen

    Hallo Stacy!

    Vergiss die Familie! Das ist auch nur Balast. Ich weiß dass einen diese Aussagen verletzen, man ist so enttäuscht. Letztlich zieht es einem aber nur Energie ab die man ganz dringend an anderer Stelle braucht. Ich habe den Kontakt zu meinen Schwiesereltern auf das Nötigste beschrenkt. Klar, sie waren iritiert, aber zu feige um zu fragen was los ist. Wahrscheinlich wussten sie es sowieso, aber der schöne Schein ist eben wichtiger.
    Jetzt langsam scheinen sie zu merken das an den Dingen die ich erzählt habe doch etwas dran ist. Aber jetzt brauch ich sie nicht mehr. Ich will ehrliche Menschen um mich. Ich will klare Aussagen und kein drumrumgerede. Das hilft mir doch nicht. Übrigends hat das Verhalten meiner Schwiegereltern meinen Mann sehr verletzt. Denn selbst als er das Gespräch gesucht hat, wurde das Thema gewechselt. Schon krass dass Eltern sich so abnabeln können, aber ich glaube das ist ein Zeichen von Schwäche.

    Gut dass du zu deinem dritten Kind gestanden hast. Welchen Kummer hättest du jetzt erst wenn du wüsstest irgendwo lebt noch ein Zwerg von dir.

    Halte durch, es kann doch nur besser weden!
    Liebe Grüsse Clärchen

    Hallo Stacy!
    Leider ist Liebe eben doch nicht genug!
    Wenn es so ein Monster gibt wie Alkohol, dann kommst du nicht dagegen an.
    Du must deine Kinder und dich schützen. Denn wenn er weiter trinkt, dann ist er nicht der Mann den du liebst. Ich kenne das was du schreibst gut, andauerndes Gemecker, bei jeder Kleinigkeit. Das zermürbt einen.Das schadet dem Ego deiner Kinder. Das schadet dir.
    Er ist leider nicht an dem Punkt an dem er für Hilfe offen ist. Du kannst das nicht ändern, du kannst nur für dich und die Kinder entscheiden. Er alleine entscheidet ob er trinkt oder nicht.
    Vielleicht kommt er irgendwann an den Punkt, wenn er sieht was er alles verloren hat. Und vielleicht könnt ihr dann nochmal aufeinander zugehen. Aber jetzt hast du anscheinend leider keine Chance auf ein gesundes Familienleben.
    Bleib stark und tapfer. Hier sind viele die dich verstehen und die dir hier beistehen!
    Alles Liebe Clärchen

    Guten Morgen!

    Mein Mann ist eben auf dem Weg uum seine letzten Unterlagen abzugeben. Dann ist der Antrag auf LZT fertig. ich bin ein bisschen stolz auf ihn, aber auch auf mich. Vor einem Jahr waren wir so weit weg von diesem Punkt. Noch vor einem Monat hatte ich so gut wie gar keine Hoffnung mehr dass er einen Weg aus der Sucht finden will.
    Er macht grosse Schritte in die richtige Richtung. Und doch ist es immer noch schwer mit uns. Denn ich beäuge jeden seiner Schritte mistrauisch. Er leidet unter meiner Distanz, die z.Z. aber super wichtig für mich ist.
    Naja, wir laufen langsam los auf unserem Weg in die richtige Richtung. Aber im Moment laufen wir noch auf getrennten Wegen. Ich hoffe jetzt aber doch dass wir irgendwo wieder aufeinander treffen!
    LG Clärchen

    Hallo Starcy!

    Ich wünsche dir viel Glück und Kraft. Du hast absolut die richtige Entscheidung getroffen. Wenn er seine Termine nicht einhält und selbst eine ernste Erkrankung eines Kindes nicht mehr durch den "Suchtnebel" kommt, dann muss du diese Beziehung beenden!
    ich war an einem ähnlichen Punkt, mein Mann ist aber gerade noch aufgewacht. Er hat alle Termine eingehalten und ist jetzt gerade unterwegs um seinen Antrag auf LZT abzugeben.
    Klar, ich weiss trotzdem dass wir uns auf dünnem Eis bewegen, aber dies ist seine letzte Chance auf ein Leben mit Familie. Denn sonst kann er mit oder ohne Alkohol leben, aber auf jeden Fall ohne Familie.
    Ich weiss auch wie es ist wenn die Familie (von seiner Seite) so tut als ob alles gut wäre. Ich habe letztes Jahr völlig aufgelöst bei meinen Schwiegerelten gesessen. Alles was ich bekam war ein Schulterklopfen und ein "Du schaffst das schon!"
    Aber ich schaffe es nicht ! Und jetzt haben wir die entweder oder Situation.
    Ich schicke dir die besten Wünsche und sei ruhig stolz auf dich, denn was du leistest ist enorm!

    Liebe Grüsse Clärchen

    Hallo Grazia!
    Hallo alle!
    Genau, für andere habe ich auch immer super Tips! Gerne werde ich als Seelentröster eingesetzt. Ist auch OK. Für gute Freunde da zusein ist gut. Allerdings gab es Zeiten da war ich für jeden da, das habe ich abgestellt.

    Gestern haben wir den Kindern mitgeteilt dass papa nicht mit in den Urlaub fährt. Die Große (14) war nicht sehr überrascht. Ich glaube sogar fast das sie erleichtert war. Den sie einfach schon zuviel mitbekommen. Der Kleine (12) war baff. Warum ich nicht zuhause bleibe wollte er wissen. Erst war ich etwas verletzt, aber ich denke die Frage ist berechtigt. Für ihn ist die Situation unklarer. ich habe mit ihm danach noch geredet. Habe ihm gesagt das Papa mir den Urlaub überlässt weil ich den ort so liebe. Das hat er verstanden.
    Jetzt sieht es so aus als ob mein Mann in der Zeit sogar arbeiten wird, die Firma hat einen grossen Auftrag in Aussicht. Kurz haben wir überlegt Papas Daheimbleiben so zubegründen. Aber das wäre unehrlich, denn der Entschluss stand ja schon vorher fest.
    Sie sind alt genug für die Wahrheit. Es hat ganz gut funktioniert. Wir haben gesagt sie sollen fragen und mit uns reden wenn sie etwas wissen wollen, auch was papas probleme angeht.
    Ich hoffe sehr das es so richtig ist, leicht ist es nicht.
    Ich wünsche euch einen schönen Restfeiertag!
    Liebe Grüsse Clärchen

    Hallo!

    Liebe Grazia, genau das habe ich gemacht. Ich habe ihm gesagt dass ich keinerlei "Schuldscheine" annehme.
    Erst war es schwierig, dann kam ein gutes Gespräch dabei raus.
    Danke dass du mir immer wieder sagst das mein Weg richtig ist.


    Liebe Dagmar, klar darfst du deine Meinung sagen. Das bringt mich weiter, der Austausch hier.
    Ich suche auch nach mir, nach dem realen Kontakt. Meine Therapeutin (ja, sowas habe ich auch) hat mich vor einigen Wochen gefragt wer ich bin. Ich dachte was will die denn? Sie sagt ich wäre Ehefrau, Mutter, Tochter, Freundin, Kollegin aber wer bin ich.
    Das war der Hammer, ich war total sprachlos. Langsam begreife ich was sie meint. Und das schlimme ist, ich finde keine Antwort! Manchmal habe ich eine Ahnung, aber die Frage macht mir Angst.
    Aber ich behaupte hier einfach mal dass es ein weitverbreitetes Problem ist. Gerade wir Frauen deffinieren uns stark über Famielie. Egal ob Co oder nicht.
    Danke für`s Lesen!

    Gute Nacht allerseits!
    Clärchen

    Guten Morgen!

    Gestern war ich noch stolz auf mich, heute bin ich mir da gar nicht so sicher. Nach einigen ruhigen und auch harmonischen Tagen hat es hier wiedermal gekracht.
    Er findet meien Distanz zum Kotzen, Das ist Terror! Ich wüsste ja gar nicht wie sehr ihn das quält. Er wäre seit 40 Tagen trocken, hat seine LZT beantragt nur ich wäre immer noch so kalt.
    Alkohol wäre für ihn kein Thema mehr, ich wäre jetzt sein grösstes Problem.
    Toll, da wissen wir ja mal wieder wer schuld hat-ich!!!!
    Jahrelang hat er getrunken weil er Stress hatte weil ich so kalt war. Ich sage, jahrelang hatte er Stress und ich ging immer mehr auf Distanz weil er getrunken hat.
    So drehen wir uns munter im Kreis. Aber dass er sagt Alkohol wäre kein Thema mehr für ihn, ich und meine Grenzen sind sein grösstes Problem, das hat mich schon sehr getroffen.
    Ist doch super, die Frau ist schuld und gut.
    Und der kleine Kobold in mir ruft: Siehste, wenn du jetzt wieder lieb zu ihm wärst, dann wäre alles gut. Der liebe Mann hat aufgehört zu trinken, warum bist du noch so gemein?
    Und ich sage dem Kobold: Weil 40 Tage nicht die letzten 20 Jahre aufwiegen, weil er mir zu Liebe schon öfter mal trocken war, aber eben nie lange, weil ich wütend bin, weil ich kraftlos bin, weil ich sehen will das er die Theraphie wirklich macht,weil ich sehen will wie er dann ist, weil ich sehen will wie ich dann bin!!!!!!!!!
    Chaos im Kopf von dem ich dachte ich hätte es schon besser soltiert.
    Aber eins weiss ich. Die Entscheidung alleine in Urlaub zufahren ist goldrichtig. Die erzwungene Nähe hatte mich fertig gemacht.
    Liebe Grüsse Clärchen

    Guten Morgen Ianna! Guten Morgen an alle!

    Lustig dass du bei mir schreibst. Ich habe gestern auch bei dir gelesen und es ist nur am Zeitmangel gescheitert dass ich nicht geschrieben habe.

    Man verdrängt so lange wie man kann. Das ist doch völlig normal! Aber irgendwann ist die "Abstellkammer" voll, und dann bricht es aus dir raus. Wie sich das dann äussert, das weiss man nicht. Ich habe Panikattaken und Schlafstörungen seit einem Jahr. Ich, die mit der grossen Klappe hat Panikattaken. Oh Mann!
    Wenn der Leidensdruck groß genug ist, dann kommt was in Bewegung. Das wir hier sind ist doch schon ein gutes Zeichen.
    Wir können was bewegen wenn wir wollen. Wir können uns bewegen. Wir schwimmen uns frei, ob der Partner mitschwimmt oder untergeht, dass können wir nicht beeinflussen. Und das ist das Schwerste, denn natürlich tut es uns weh wenn der Mann den man ja mal nicht ohne Grund geheiratet hat, heulend und jammernd vor uns liegt. Das tat mir viele Jahre leid. Jetzt finde ich es nur noch erbärmlich. Denn sein Leid hat er selbst verschuldet.
    Auch wenn er jetzt schon ein Stück auf dem richtigen Weg ist, wir brauchen Zeit. Und er muss mir beweisen dass er den Weg bis zum Ende geht. Ich bin mir bewust dass ich viel verlange. Aber es geht ja auch um mein Leben. Ich will ein glücklicheres Leben. Ich will freier sein, das muss nicht heissen ohne ihn, aber auf jeden Fall ohne Alkohol. Ich habe so oft nachgegeben. Wieder weggeschaut. Habe seine Ausreden gelten lassen. Manchmal war ich zu schwach um konsequent zusein, vielleicht auch zu feige. Jetzt geht es, obwohl ich kräftemäsig am Ende bin. Aber so muss es wohl sein. Erst wenn es fast nicht mehr geht, dann kratzt man die letzten Reserven zusammen und steht auf. Und man wundert sich über sich selbst. Und ein bißchen bin ich auch stolz auf mich. Ich fühle jedenfalls dass ich es jetzt richtig mache, und das ist ein gutes Gefühl!

    Ich wünsche dir und allen anderen ein schönes langes Wochenende!

    Liebe Grüsse Clärchen :D

    Hallo Nici!

    Danke für deine Antwort! Ich bin immer wieder überrascht dass man hier gehört wird, und so liebe Beiträge erhält.
    Ich freue mich auch auf den Urlaub. Eine Zeit ohne ihn wird mir gut tun. Mal nicht schauen wie er so drauf ist, ob eine Deppresion im Anmarsch ist. Wir faheren seit Jahren auf den gleichen Hof an der Nordsee. Haben dort Freunde und Bekannte. Ich möchte gerne in der Gruppe unterwegs sein, abends gemütlich mit den anderen zusammen sitzen. Er möchte mich für sich haben, die eigenen Kinder stören ihn oft .
    Jetzt kann ich machen was ich und die Kinder möchten. Das werde ich geniessen. Er will die Zeit für sich nutzen und auch zur Ruhe kommen. Ich habe das einer Freundin erzählt, sie konnte das nicht gut verstehen. Sie denkt wenn wir ohne ihn fahren wird er auf jeden Fall Trinken. Ja, das kann sein, aber er konnte auch jahrelang trinken wenn wir da waren. Er ist jetzt seit einem Monat trocken und fühlt sich gut. Er nimmt alle Termine wahr und ist dabei seine LZT zubeantragen. Wenn er das alles wegwerfen will, dann kann ich ihn sowieso nicht davon abhalten. Aber dann ist hier endgültig Schluss.
    Im Großen und Ganzen ist die Entwicklung positiv. Ob wir auf Dauer unsere Ehe retten können weiss ich nicht. Es ist abhängig von seiner Entwicklung. Bleibt er trocken dann werden wir sehen , wenn nicht gibt es nichts mehr zu überlegen.
    Am Wochenende weden wir den Kindern sagen dass Papa dieses Jhr nicht mitfährt. Ich kann nicht abschätzen wie sie reagieren werden. Mal sehen......!
    So, die Arbeit ruft!

    Liebe Grüsse Clärchen

    Hallo Grazia, Hallo an alle!

    Danke für dein Lob! Das tut gut.
    Ich glaube aber dass ich nur so weit gekommen bin weil ich hier bin! Also kann ich das Lob nur zurückgeben. Die vielen Geschichten hier, gerade die "längeren", öffnen mir die Augen. Auch wenn ich oft sehr betroffen bin von dem was ich lese, denn vieles kenne ich auch. Ich habe schon die ein oder andere Träne hier vergossen, weil man den Schmerz der anderen kennt! Aber es sind gute Tränen, irgendwie erleichternd.
    Ich habe gelernt das es die schnelle Lösung nicht gibt. Klar, ich kann mich trennen, aber solang da noch ein Hoffnungsschimmer ist, möchte ich noch nicht aufgeben. Mein Mann weiss aber jetzt dass ich Grenzen gesteckt habe die ich einhalte und die er auch einhalten muss. Manchmal versucht er sie einzurennen, aber das Wort Nein kann ich immer besser.
    Wir kommen im Moment ganz gut miteinander klar, da denkt er natürlich das ich die Grenzen aufmache. Dann muss ich wieder sehr deutlich werden. Und siehe da, ich kann es!
    Es bewegt sich aber viel, bei ihm und bei mir. Ich glaube das ist gut so. :)

    Liebe Grüsse Clärchen

    Hallo Tom!

    Sei nicht sauer über die Reaktionen hier! Wir alle haben auch gedacht wir könnten helfen! Aber das geht wirklich nicht. Das wirst auch du selbst erleben. Das tut weh, sehr weh. Aber an den Punkt musst du kommen!

    Ich grüsse dich und wünsche dir Kraft!

    Hallo Ihr alle!

    Wir haben die Kofirmation geschafft, und es war sehr schön. Mein Mann war sehr bemüht und sehr "aufgeräumt"! und er war trocken! Das ist er jetzt schon über einen Monat! Und schon zwitschert eine leise Stimme in mir: Ist doch alles gar nicht so schlimm, er ist doch gar nicht soooo schlimm! Aber GSD ist da noch eine lautere die sagt: du kennst das schon, gib jetzt nicht nach, sonst fängt alles wieder von vorne an! Er muss seine LZT hinter sich haben, dann können wir versuchen unsere Beziehung zuretten, vorher werde ich mich auf nichts einlassen. Ich habe schon zu oft gehofft dass alles gut ist.
    Ja, ich weiss, auch eine LZT ist keine Garantie und der Weg noch lang. Aber das ist für mich eine Grundvorraussetztung um überhaupt noch an ein Weiterführen unserer Ehe zu glauben.
    Was mich aber immer wieder erstaunt ist diese leise Stimme die mir in guten Tagen einreden will das die schlechten ja so schlimm nicht waren. Da bin ich sauer auf mich selbst. Es ging und geht mir teilweise seelisch so schlecht. Schlafstörungen und Panikattaken bestimmen meine Tage und Nächte. Und doch ist da so ein kleiner böser Kobold in mir der am Liebsten alles unter den Teppich kehren würde. Das wäre ja im ersten Moment ganz einfach. ABER DAFÜR BIN ICH ZUWEIT GEGANGEN!!
    Ich will die Entscheidung dieses Mal, ich will nicht nochmal so tief fallen.
    Puh, wo kam das denn jetzt her? Ich wollte ja nur mal schreiben dass ich das Wochenende gut überstanden habe.
    Liebe Grüsse, das heute mal wieder leicht verwirrte Clärchen

    Hallo Tom!

    Wenn du hier mitliest wirst du schnell sehen wie ähnlich unsere Geschichten sind, sicher mit kleinen Aweichungen, aber der Kern ist der gleiche.
    Wir alle wollen unseren Partnern helfen. Wir alle reden mit Ihnen, kontrollieren sie und bei uns allen nützt es nichts!
    Als erstes musst du lernen dass du nichts tun kannst. Wenn dein Mann trinken will, dann wird er es tun. Setzt du ihn unter Druck, dann tut er es vielleicht heimlich, aber er wird es tun.
    Das einzusehen ist soooo schwer. Es bewegt sich wirklich erst etwas wenn du selbst bei dir angekommen bist, und wenn du für dich festlegst wo deine Grenzen sind. Diese musst du dann ganz klar machen, und sie auch durchhalten.
    Und wenn dann die Zeit reif ist, dann merkt dein Mann vielleicht etwas und bewegt sich auch. Das kann aber dauern, manchmal auch Jahre.
    Man muss selbst sehen wann man nicht mehr kann. Achte auf dich! Lass dir nicht alle Kraft absaugen!
    Das klingt hart, aber weil ich in der gleichen Situation wie du lebe, nehme ich mir raus dir das zu sagen.
    Ich wünsch dir viel Kraft! Und vielleicht solltest du doch mit Freunden darüber reden. Es ist schwer das alleine mit sich auszumachen. Aber auf jeden Fall bist du hier richtig! Hier versteht man dich, und man liest auch deine Beiträge!
    Schau nach dir, damit hilfst du ihm auch! :)

    Liebe Grüsse Clärchen

    Hallo Matthias! Hallo Grazia! Hallo alle anderen!

    Ich fühle mich heute richtig gut weil ich das mit dem Urlaub so hinbekommen habe! Matthias- du hast recht, es wäre gut wenn wir beide zusammen mit den Kindern reden und Papa erklärt wieso wir es dieses Jahr so machen. Ich hoffe so wird es laufen. Am Wochenende haben wir aber erstmal die Konfirmation unserer Tochter, danach wollen wir mit den Kindern reden.
    Grazia- ich war gestern sehr froh als er sagte er hätte mit seinem Chef geredet. Das zeigt doch dass es ihm ernst ist. Aber ich weiss auch dass ich noch lange nicht wieder in der Lage bin ihm bedingungslos zuvertrauen, wenn das überhaupt jemals wieder geht.
    Jetzt mache ich Urlaub mit den Kindern und meiner Mutter. Ich freu mich drauf! Es sind zwar noch ein paar Wochen, aber ich habe jetzt ein Ziel auf das ich mich freuen kann. Eine Auszeit die in Sichtweite liegt!
    Danke für eure Hilfe!
    LG Clärchen

    Hallo!

    So, ich fahre wohl tatsächlich allein in den Urlaub.
    Ich habe mir Zugverbindungen rausgesucht. Das hat ihn total geschockt. Er hat nicht geglaubt das ich es alleine durchziehe. Das gab nochmal richtig Krach.
    Meine Mutter überlegt ob sie mitfährt, dann würde ich vielleicht doch mit dem Auto fahren. Man könnte sich ja abwechseln wenn es nicht geht.
    Jetzt muss ich nur den Kindern erklären wieso Papa nicht mitfährt. Aber auch da werde ich wohl bei der Wahrheit bleiben und ganz ehrlich sagen dass wir Abstand brauchen.
    Ich muss aber auch mal schreiben dass er gute Fortschritte macht. Heute hat er seinem Chef reinen Wein eingeschenkt(ups, unpassendes Wortspiel,sorry). Unglaublich das dieser nichts gemerkt hat. Er hat ihm gesagt dass er in absehbarer Zeit ca. 8 Wochen weg sein wird. Das finde ich sehr gut. Das Beste aber ist dass sein Chef total nett reagiert hat, und ihm jede Unterstützung zugesagt hat.
    Das war wieder ein grosser Schritt in die richtige Richtung!
    Das sind die Momente wo ich hoffe alles wird gut!

    Liebe Grüsse Clärchen

    Guten Morgen!

    Eine neue Woche, die Sonne scheint, Wenn ich heute Nacht geschlafen hätte , könnte es ein schöner Tag werden.
    Aber so bin ich jetzt schon fertig.
    Er hatte seine Geldbörse doch nicht mit. Tja, wenn man schon kontrolliert sollte man es richtig machen! :)
    Aber er kam wieder und hatte Redebedarf. Meine Kälte macht ihn krank. So wie es jetzt ist möchte er nicht in den Ferien mit mir und den Kindern in den Urlaub fahren.
    Er wäre dann nur das fünfte Rad am Wagen und ich bräuchte ihn nur damit er alles bezahlt.
    Jetzt bin ich völlig zwiegespalten. Ich möchte so gerne fahren, denn ich habe Urlaub nötig. Und vielleicht wäre Abstand gar nicht so schlecht. Aber wie reagieren die Kinder? Schaffe ich die Fahrt alleine? Und nicht zu letzt, was macht er in den 14 Tagen?
    Sollten wir vielleicht alle hier bleiben? Aber schwierig ist es auch hier!
    Die ganze Nacht hab ich nachgedacht, ich möchte nicht auf den Urlaub verzichten, aber er hat recht. 14 Tage auf so engem Raum (kleine Ferienwohnung) das wird nicht leicht. Denn ich gehe ihm tatsächlich aus dem Weg wo ich nur kann.
    Aber ich bin im Moment auch nicht so gut drauf das ich locker die Strecke alleine fahren möchte ( 600 km). das macht mir Angst, denn ich hatte letzte Woche im Auto eine Panikattake.
    Jetzt habe ich also wieder etwas zum Grübeln. Dazu kommt dass ich mir den Urlaub alleine nicht leisten kann. Und ich weiss nicht ob er bereit ist für einen Urlaub zubezahlen den er nicht macht.
    Ist doch erstaunlich dass es immer noch kompliziert weden kann.

    Ich wünsche euch allen eine schöne Woche!

    LG Clärchen

    Hallo Nici!

    Sei stolz auf dich, du bist so weit gegangen.
    Ich bin eine von denen die am Anfang stehen. Ich schau voller Hochachtung zu Euch "alten Hasen" auf.
    Für uns Neue seid ihr unglaublich wichtig, und dass ihr auch dunkle Tage habt glaube ich sofort. Wir können doch soviele Jahre und soviele Verletzungen nicht einfach abhaken. Der Weg ist ein langer, auch wenn man sich trennt, das wird mir beim lesen hier bewust.
    Kopf hoch! Ich schick dir liebe Grüsse Clärchen