Beiträge von schnuffig

    Hi Paco!

    Du hast dich abgestrampelt um geliebt zu werden? Du hast keine Anerkennung bekommen und keinen Respekt?
    Stimmt.
    Aber du möchtest das alles immer noch.
    Entweder geliebt werden oder den Mittelfinger zeigen. Abwechselnd, je nach Laune.
    Einige Menschen die ich kenne, leben in solchen Beziehungen.
    Da gibt es dann nur a) Du tust jetzt das was ich gerne hätte, dass du tust oder b) ich schmolle.
    Manche von ihnen sind definitiv auch nicht am Rand der Gesellschaft, sondern mitten drinnen.
    Insider eben.
    Sind das jetzt Vorbilder für dich?
    Und du wünscht dir etwas sehnlich. Von wem denn?
    Wer soll dir deine Wünsche denn erfüllen?
    Ich wollte mich sehen können, auch weil es von mir über viele Jahre keine Bilder gab.
    Aber ich wollte mich eben akzeptieren, also habe ich weiter gemacht. Und weiter.
    Manchesmal wünsche ich mir auch was.
    Aber nicht wenn es um diese Dinge geht. Dann will ich und ich will unbedingt.
    Insider wird übrigens auch keiner mehr aus mir.
    Dafür bin ich als Outsiderin gar nicht mal so übel.

    Liebe Gruesse

    Hi Paco!

    Es gibt einen Sänger, der meint man muss ehrlich sein für so ein Leben, ein freies. Ich glaube da hat er recht.

    Du bist aber doch kein Zombie! Die haben nämlich kein Bewusstsein, du schon.

    Du könntest dich aber wie einer anmalen und dich dann fotografieren.
    Von mir gibts viele Fotos auf denen ich versuche, mein Inneres meinem Aussen anzugleichen.
    Wenn man sich fotografiert hat man nämlich ein Bild von sich.
    Im wahrsten Sinn des Wortes.
    Da ich mich selbst fotografiert habe, konnte ich auch radikal löschen. Musste also keine Angst haben und auch keine Scheu.
    Jetzt kann ich zumindest sagen, dass ich weiß wie ich aussehe.
    Mit und ohne diverse Bemalungen. :)
    Davor war mir das nicht wirklich klar.
    Vielleicht ist das ja was, was dir Spass macht.

    Liebe Grüße!

    Hi Zimttee!
    Es waren vier. Ich weiß dass ich mich nicht schämen muss. Ich glaube früher habe ich mich aber auch geschämt weil ich wusste dass ich mich nicht schämen muss und es trotzdem tat.
    Grob gesagt soll man sich in vielen Teilen der Welt und auch bei uns noch dann anständiger Weise doch schämen, weil sich nach solchen Taten vor allem Väter und Brüder oft so benehmen als hätte jemand dem es nicht zusteht (der also nicht sie selbst sind) ihre Ware beschädigt.

    Mir fällt zu deinem Erlebnis, wo ich dankbar bin, dass du es mitgeteilt hast, ein Märchen ein, das immer noch sehr beliebt ist um kleine Kinder vor den Gefahren dieser Art zu warnen.

    Die Oma eines kleinen Mädchens ist krank und das kleine Mädchen soll der Oma was zu essen bringen.
    Dafür muss sie durch den Wald gehen.
    Ihre Mutter sagt ihr eindringlich sie soll auf dem Weg bleiben und ja nicht in den Wald laufen.
    Das Mädchen pflückt trotzdem einen Strauss Blumen die abseits des Weges wachsen und dann wird es gefressen.

    Die gängige Moral von der Geschichte: Hättest du auf deine Mama gehört und wärst nicht in den Wald gelaufen wäre dir das nicht passiert.
    Ende.

    Nur. Wieso hat die Mutter das Kind eigentlich so eindringlich gewarnt und nicht etwa einfach gesagt: Lauf zur Oma, die freut sich sicher wenn du kommst.
    Weil sie das nur gesagt hätte, wenn sie nicht schon gewusst hätte, dass da ein Wolf im Wald ist.
    Deshalb die Warnung.
    Die Mutter wusste vom Wolf.
    Und wieso, wenn sie es wusste, ist sie denn nicht mitgegangen durch den Wald. Wieso hat sie nicht auf ihre Tochter aufgepasst sondern sie einer solchen Gefahr ausgesetzt?Was sie wohl so wichtiges zu tun hatte in der Zwischenzeit? Fenster putzen?

    Wichtig ist jedenfalls, für die Erwachsenen, dass sie die Schuld beim Verhalten des Kindes festmachen können.
    An seinem Ungehorsam, oder sonstigem fehlerhaften Benehmen.
    So wie deine Mutter, die dich fragte warum du dich nicht gewehrt hast, statt dich zu schützen, wie es eigentlich ihre Aufgabe gewesen wäre.

    Keinem von ihnen kann man erzählen was man erlebt hat und Hilfe erwarten, denn sie sind ja selber Betroffene, sind ja selber gelähmt vor Angst bzw verlassen nicht mal als Erwachsene die Männer unter denen sie so sehr leiden und verdrängen was weh tut.


    Liebe Grüße!

    Viele Männer kenne ich nicht, die sich nicht vor mir fürchten.
    Und wenn sie sich schon nicht fürchten, dann sind sie meistens ziemlich schnell eingeschüchtert sobald wir miteinander reden.

    Ich war in etwa so alt wie meine Kinder heute, als ich mich bei einer Veranstaltung um ein Würstchen anstellte. Es waren unglaublich viele Leute dort, ich war richtig eingequetscht zwischen den Menschen.
    Trotzdem hat es einen Pädophilen nicht davon abgehalten, mich mitten in der Menschenmenge zu missbrauchen.
    Ich konnte mich damals nur wehren indem ich versuchte mich von seinen Händen zu befreien und indem ich ihm ins Gesicht sah und ihn verzweifelt anlächelte.
    Dafür, dass ich mich nicht besser zu wehren wusste, hatten schon meine Eltern gesorgt.
    Und das ist ihnen gründlich gelungen.
    Auch von den vielen Menschen um mich bemerkte niemand etwas.
    Und falls doch, so hat mir niemand geholfen.
    Das ist ein Erlebnis von einigen und keines wäre möglich gewesen, ohne die vorgegangenen Geschehnisse in meinem Elternhaus.

    Heute wundere ich manchmal über Männer, weil es so ungewohnt scheint auf jemanden wie mich zu treffen.
    Auf eine, die ihrem Körper keine Befehle erteilt.
    Ich zwinge auch mein Herz nicht, meinen Geist auch nicht.
    Na gut, manchmal, aber sehr selten.

    Jedenfalls tu ich eines nicht und das ist mich für diese Männer aus meinen Kindertagen zu schämen.
    Das müssen sie schon selber tun.
    Ich schäme mich nicht.
    Und was hier so leicht herzuschreiben ist, war alles andere als leicht zu erreichen.

    Hallo Paco!

    Die anderen koennen dich nicht mehr von 100 auf Null runterbrechen, wenn dir die Zusammenhänge zwischen der Misshandlung die du durch deine Mutter erfahren musstest und deinem heutigen Verhalten bewusst sind.
    Das geht dann nicht mehr.
    Das meinte ich.
    Und ich weiß aus eigener Erfahrung wie weh dieser Weg tut, ich hätte auch nie gewagt ihn alleine zu gehen. Obwohl ich es streckenweise dennoch tat.
    Trotz des Wissens dass Gefühle mich nicht töten können, hat es sich trotzdem oft so angefühlt. Nach Sterben vor Angst.
    Ich stehe auf deiner Seite, werde dich auch nicht ablehnen und finde es gut, dass du nachfragst was ich meine!
    Ich meine es ist möglich ein ziemlich freies Leben zu führen.
    Liebe Grüße!

    Hallo Tocco, während du auf Reha warst habe ich ein Buch über einen Giftpilz gelesen, da kamen viele Tokkos vor. Ich bin froh, dass du dich nicht mit kk schreibst!
    Im Gegensatz zu früher fange ich mit vielem nicht mehr an. Ich habe jetzt die nötige Ruhe um abzuwarten. Manchmal kommt dann eben auch gar nichts. Aber das geht dann auch klar oder ich gehe eben. Mein Bleiben in Situationen in denen ich mich nicht wohl fühle und mein Investieren in Menschen die das gar nicht als solches wahr nehmen, das lasse ich bleiben.
    Dieses Warten ob da nicht doch noch was kommt....
    Auf dich muss man nicht warten und dich auch nicht bitten dass du wieder kommst.
    Das tut mir gut!
    Leider habe ich statt dem Tanzen noch nichts gefunden, was mir ähnlich gefällt.
    Haue ich mir eben weiterhin Zuhause ab und an was an an einem Tischbein!
    Ich wünsche dir ein schönes Wochenende!
    Grüße, ebenfalls ganz liebe! :)

    Hallo Paco!

    Du schreibst auf der ersten Seite, dass es deine Mutter sogar aus der Ferne schafft dich zu manipulieren und dennoch denkst du jetzt über deine Umgebung nach.
    Wie willst du denn deine Gefühle entwirren und ordnen, wenn du den Anfang nicht suchst?

    LG!

    Hallo Paco!

    Bevor ich meine Sandschaufel benutze, schau ich doch noch mal bei dir vorbei. :)

    Ich weiß, dass ich mich am Wochenende jedesmal diebisch gefreut habe, wenn ich die Stufen in den Keller runtergestiegen bin, meinen Stempel auf die Hand bekam und wusste, dass ich dort sicher keinen von denen treffen werde, die ich so die ganze Woche immer sehe.
    Den Rest der Woche war ich ausgesprochen manierlich und zivilisiert, weil ich ja wusste, dass ich alles was sich dabei aufgestaut hatte, in dem Club lassen konnte.
    Bis auf den Alk. Der kam dann auch immer ein paar Schritte weiter mit mir raus aus dem Keller und wurde von mir auch mit Leuten konsumiert, mit denen ich sonst nicht getrunken habe.

    Opfer.

    Du sagst es selbst. Du bist eines. Gemeiner Weise ist das wohl wirklich aus dem Grund so, weil du keines sein willst.
    Ich war eines. Bin keines mehr.

    Manchmal wünsche ich mir, es wäre schon 2222 oder sonst eine Zukunft.
    Manchmal wünsche ich mir von den anderen, dass sie sich beeilen würden, in ihrem Denken, mit ihren Forschungen weil ich glaube dass das was an mir anders ist, bis dahin einfach schon Alltag wäre.
    Ich wünsche mir manchmal also einfach verstanden zu werden.
    Ohne was erklären zu müssen und ohne was beweisen zu müssen.
    Aber ich weiß auch, dass ich es bin die mir Verständnis
    entgegen bringen muss. Ich muss mich verstehen.
    Das ist wohl auch bei dir und deiner Homosexualität so. Glaub ich.
    Solange man sich selbst in Frage stellt, sich fragt ob man das alles was man nun mal ist sein darf, wird man sich glaube ich immer ohnmächtig fühlen und somit nicht der sein können, der man ist oder sein möchte, weil man es sich selbst nicht erlaubt.
    Und da kommen die Anderen noch nicht mal wo vor. Sicher können sie nerven, weil sie manchmal noch nicht mal denken können, was man selbst schon lebt, aber sie können und wollen oft auch gar nicht verhindern, dass man lebt wie man möchte.
    Das kann man nur selber.
    Zu sehen, dass man früher als Kind ein Opfer war, das zu durschauen und nicht mehr so zu tun, als hätte man das alles nicht gemerkt und schon gar nicht gespürt, macht, dass sich die ganze Ekelsuppe aus Gewalt und verleugnen müssen der eigenen Person nicht wiederholt.

    Liebe Gruesse!

    Hi Paco!

    Deinen ersten Absatz habe ich nachdem ich aufgehört habe zu trinken auch so ähnlich geschrieben, hier. Ich und die anderen und mein Unvermögen mich ihnen nüchtern zu nähern ohne das Anders sein und die Einsamkeit spüren zu müssen.
    Aber ich darf hier schon ein Jahr schreiben und jetzt geht es eben ohne die Anderen auch schon. Und auch mit ihnen....zumindest besser als vorher.

    Meiner Erfahrung nach hatte ich was meine Kindheit und Jugend betrifft erst eine Chance, nachdem ich zugegeben hatte, dass ich ein Opfer war.
    Vorher:
    Opfer, alleine das Wort. Bäh, uncool! Peinlich! Alles bloss das nicht.
    Opfer braucht keiner. Will man ja nur loswerden, lästig wie sie sind.
    Konzentriere ich mich eben auf was anders, und die verdammte Angst und die kotzigen Träume die können mich auch gleich mal.
    Usw. Usf.
    Irgendwie werden sie mich doch geliebt haben, die Eltern. Oder mich irgendwann lieben.

    Aber ich WAR ein Opfer. Man hat mich gedemütigt, misshandelt, geschlagen und missbraucht.
    Ich weiß jetzt was man mir angetan hat. Ich scheue mich nicht mal mehr zu sagen was war.
    Seither ist sie immer mehr verschwunden, meine Ohnmacht.
    Und mit ihr auch die Panik und die Angst, die Scham, die Schuldgefühle, das Mitleid.

    Ich sage, du hast alle Ressourcen die du brauchst!


    Liebe Grüße!

    Ha, ist ja toll, der Tocco!
    Noch dazu wiederhergestellt und trocken.
    Das freut mich sehr!
    Ich hoffe du kannst, sofern du das möchtest, wieder Sport betreiben.
    Intensiv versteht sich.
    Inzwischen gestehe ich mir sogar zu langweilig sein zu dürfen.
    Und es stört mich gar nicht.
    Danke dass du dich gemeldet hast!

    Hallo!

    Also da kann ich mich auch anschließen, bei müde und erschöpft.
    Und dann war ich zusätzlich noch schlecht gelaunt, weil ich mir dachte, ich kann doch nicht schon wieder in meine Psyche schauen müssen was denn da los ist.
    Statt dessen habe ich meinen Blutdruck gemessen.
    Niedrig!
    Was auch kein Wunder ist bei dem Wetter!
    Heute habe ich mehr Salz gegessen und fast fünf Liter Wasser getrunken und dann bin ich im Schneckentempo draußen herumgegangen.
    Jetzt geht es mir wieder besser.
    Das wünsche ich euch beiden auch!

    LG!

    Hi Bruce, ja das Geilste am Schreiben oder was auch immer ist und bleibt für mich der Akt selbst.
    Es ist zwar gut und manchmal auch mehr als das zum Ende zu kommen, nur das Tun finde ich eben besser als das haben.
    Ich darf intensiv kürzen, aber nicht exzessiv. Ich übe noch.

    ....

    Und dann frage ich mich noch, wie lange denn so eine Reha dauert, Tocco?!

    Und warum meine Waage keine 123 Kilo anzeigt wenn ich mich heute doch genauso gefühlt habe, frage ich mich auch.

    LG

    Hallo Dinah, ich würde dir wirklich gerne etwas tröstliches schreiben, weil ich das so gut verstehen kann, da mein Vater das einzige Mal als er einen Entzug durchhielt meiner trinkenden Mutter gegenüber sass.
    Aber die Geschichte ist gar nicht gut ausgegangen und so hatte und habe ich eigentlich nur eine Wahl und die ist, meine Kraft in mich zu stecken.
    Zu versuchen mein Leben gut gehen zu lassen.
    Alles Gute dir!

    Hi Paci!

    Wer bin ich? Das ist eine Frage, die ich mir natürlich auch schon gestellt habe, die mich aber eindeutig überfordert.
    Deshalb sage ich mir: Ich bin wer.
    Das ist schon mal was. Ich bin wer, du bist wer. Keiner von uns ist niemand. Oder nichts.

    Angst zu haben, abgelehnt zu werden, oder überhaupt Angst zu haben, das ist schon sehr unangenehm.
    Der Kopf sagt man muss keine Angst haben, dem Körper ist das egal was der Kopf sagt.
    Ein Dilemma, aber eines, das vergeht, so wie auch die Angst vergeht. Sie ist ja nur ein Gefühl das eine bestimmte Zeit bei dir ist, mehr nicht. Weniger auch nicht.

    Lass die anderen einfach weg wenn du erzählst, und konzentriere dich auf das was du fühlst, siehst. Was du gefühlt hast, auf deinem Weg!
    Das ist spannend!


    LG

    Hi Paco, auch wenn es ungewohnt ist, schreib trotzdem weiter, das hilft auch.

    Du beschäftigst dich mit dir sagst du, es hört sich dennoch so an als würdest du dich mit deiner Wirkung auf andere beschäftigen.
    Meiner Meinung nach ist das nicht da gleiche.
    Was bleibt wenn du das berufliche Thema mal außen vor lässt? Wenn es nur ganz um dich geht?

    LG!

    Die Woche ist tatsächlich schon wieder um....

    Hey Bruce!

    Das mit der Wahrheit von der du wohl sprichst, trifft mich vor allem beim Zurückblättern von selbst Geschriebenem.
    Manchmal kann ich da dann echt brutal löschen, weshalb ich mir schon eine geraume Weile verbiete zurück zu blättern.
    Ich habe genau eine Geschichte geschrieben, die ich wahrlich liebe. Schon erstaunlich bei der Menge.
    Es klingt sehr interessant womit du dich beschäftigst! Schreibst du Geschichten auch?

    Ich glaube ich bin auch froh.

    Liebe Grüße!

    Hi Paco!

    Ich frage mich schon, wie du bzw deine beiden Therapeuten das sonst gesehen haben.
    Aber sei's drum. :)

    Es geht in allen deinen Beiträgen um Angst, um Panik, um Flucht, um Lähmung.
    Mir hätte man in diesem Stadium den Job einer Schmetterlingssammlerin auf grüner Heide antragen können, hätte ich immer noch Angst gehabt.
    Trifft das auf dich auch zu?

    LG

    Hi Bruce, ich freue mich schon aufs Zurückschreiben jetzt....

    Hm, also ich glaube was die Regie betrifft war ich die einzige, die am Vortag ewig aus war und dann mit einem Kater auftauchte.
    Da kannst du übrigens auch an einem der bekannteren Häuser hospitieren und bekommst nicht mal die Buskarte bezahlt.
    Ich dachte natürlich auch, mich würde der Alkohol inspirieren.
    Dabei waren es von je her wohl eher Gespräche mit interessanten Leuten oder Tieren oder Orte an denen was passiert ist.
    Fehlen mir die, fehlen mir auch die Worte und dann schnappe ich mir manchmal einen Pinsel, oder schmolle.
    Ob das Ergebnis der Wahrheit entspricht ist schon meine monatelange Lieblingsfrage.
    Na gut, eine andere habe ich auch noch die mich nicht loslässt.
    Trotzdem. Es gibt die Wahrheit die der Wirklichkeit entspricht, so wie bei Gericht, da schwört man die Wahrheit zu sagen.
    Da kann es dann dennoch mehrere geben. Je nach Blickwinkel.
    Und dann gibt es eine Wahrheit. Die Wahrheit, das sind Dinge die immer Gültigkeit haben müssen, wenn sie denn wahr sind.
    Die ist natürlich verlockend.
    Das erinnert mich aber auch ans Saufen. Dieser Griff nach den Sternen von denen man möglichst einen in der Hand haben möchte und dieser Griff nach unten, zu den bizarren Dingen, von denen man auch noch alles probieren muss.
    Nur das einfach auf der Erde bleiben gelingt nicht mit Alk.
    Ohne geht das besser.
    Ich frage mich natürlich, welche Themen dich beschäftigen.

    Liebe Grüße!

    Hi Paco!

    Mir sind kurz zwei Sachen aufgefallen.
    Du schreibst von deiner körperlichen Unversehrtheit und davon wie dich deine Mutter mit 21 geschlagen hat.
    Das heißt dein Körper ist nicht unversehrt.

    Und das mit den Schweinen finde ich in keinem Zusammenhang lustig.
    Du bestimmst wo deine Grenzen sind.
    Du!
    LG

    Hi Matthias!
    Danke.

    Ich habe mich, bevor ich mich mit meiner Geschichte beschäftigt habe, viel mit der Geschichte meiner Familie beschäftigt.
    Es ist eine Aneinanderreihung von Gewalt, von Not, von Angst.
    Ich weiß nicht wann das begonnen hat. Am Anfang?
    Ein Anfang der wohl nicht da war, wo man in den Apfel biss, sondern ihn trank als er bereits vergoren war.
    Irgend sowas.
    Ich mag nur, dass bei mir das Ende ist.
    Vielleicht haben wir das gemeinsam.

    Liebe Grüße!