Hallo Spedi,
Zitat
Du hast es immer noch nicht verstanden. Hier geht es ausschließlich um Dich, nicht um Deinen Freund. Wenn er abnippelt, weil er rückfällig wird und wieder trinkt, ist das seine Entscheidung - aber nicht Deine Verantwortlichkeit. Deine Coabhängigkeit endet nicht für Dich tödlich.
ich find´s echt sehr mühseelig, mich ständig zu wiederholen. Denn in meinem strang habe ich bereits genau erklärt, wie das bei mir ist. Ich habe genau zwei Möglichkeiten:
1. Entweder ich bleibe bei meinem Freund, er wird trocken und ich arbeite an meiner Co-Abhängigkeit, damit wir beide zukünftig eine gute Beziehung führen können oder
2. mein Freund bleibt langfristig nicht trocken, dann werde ich mich trennen müssen und um nicht wieder einen hilfebedürftigen Mann als Partner anzuziehen, werde ich genauso an meiner Co-Abhängigkeit arbeiten müssen.
Für mich ist die Arbeit an meiner Co-Abhängigkeit also in jedem Fall sehr, sehr wichtig.
Zitat
Die meisten Partnerschaften gehen im ersten Jahr nach Beginn der Abstinenz auseinander, weil dann der trockene Partner so weit ist, dass er für sich erkennt, was gut für ihn ist, und was ihn an einem freien und selbstbestimmten Leben hindert.
auch hier kann ich mich nur wiederholen. Du bist mit Deiner Frau immer noch zusammen, obwohl Du früher nass und jetzt trocken bist. Ihr habt den Übergang also auch geschafft.
Generell möchte ich Dir auch sagen, dass ich im Moment viel zu sehr mit meiner Genesung von meiner Co-Abhängigkeit beschäftigt bin, um Dir hier immer wieder dieselben Fragen, die Du mir stellst, gebetsmühlenartig zu beantworten. Wenn Du meine alten Antworten aufmerksam und achtsam lesen würdest, müsste ich mich hier nicht immer wiederholen.
Zudem bist Du für mich für das Thema der "Co-Abhängigkeit" nicht der richtige Ansprechpartner, denn Du schreibst als trockener Alkoholiker. Selbst wenn Du vor über 10 Jahren, also weit vor Deiner Ehe, mal co-abhängig gewesen sein solltest, wie Du kürzlich angedeutet hast, warst Du da vermutlich nasser Alkoholiker und daher in einer völlig anderen Situation.
Von daher bitte ich Dich um Verständnis, wenn ich mich hier mit Antworten an Dich künftig zurückhalte.
Hallo Melanie,
Zitat
und dadurch auch eure partnerschafen niemals gesunde, gleichberechtigte partnerschaften sein werden. das sind nunmal fakten.
Du denkst also, dass jemand, der mit einem nassen Partner zusammen war und der dann trocken geworden ist, keine gesunde gleichberechtigte Partnerschaft mit ihm führen kann?
Wie ist das dann mit Spedi`s Ehe? Spedi war ja auch nass, wurde trocken und hat immer noch dieselbe Frau, die bestimmt auch Co gewesen ist, sonst wäre sie ja wohl nicht jahrelang mit Spedi als nassem Alkoholiker zusammen gewesen, oder? Können Spedi und seine Frau also Deiner Meinung nach keine gesunde, gleichberechtigte Partnerschaft führen?
Aber egal, wie gesagt, ich habe weder Zeit noch power mich hier ständig zu wiederholen. Daher bitte ich auch Dich um Verständnis, wenn ich auf Deine Schreiben künftig nicht mehr so eingehe.
Generell denke ich, dass es offensichtlich hier für einige Leute schwer auszuhalten ist, dass ich (und bei Emma ist es wohl genauso) nicht vorhabe, mich von meinem Partner zu trennen. Ich möchte den Weg, (meinen Ausstieg aus meiner Co-Abhängigkeit und seinen Ausstieg aus seiner Sucht) mit ihm gemeinsam gehen, wenn es möglich ist.
Ich würde mir sehr wünschen, dass dieser Ansatz hier nicht generell verteufelt, sondern, wenn schon nicht verstanden, dann wenigstens respektiert wird.
Herzliche Grüße
Leonia