Hallo Uwe,
ein sehr interessantes Thema, dass ich sehr neugierig verfolgte und deinen letzten Text sehr genau anschaute und las.
Ich bin hier nicht sehr aktiv unterwegs und wollte mich eigentlich nicht dazu äußern, weil ich hier bei dir noch gar nicht geschrieben habe.
Für mich ist dein Text keine "Wortklaubereie", hoffe dich richtig verstanden zu haben. Es deckt sich auch mit meiner Denkweise, sich klar und deutlich auszudrücken und jede Unterschiedlichkeit in Worte zu fassen.
Z.B. haben diese Worte (mag dich, hab dich lieb, sehr lieb, liebe dich) auch unterschiedliche Bedeutung.
Auch ich führe ein gesundes Leben jetzt, abstinent und sucht frei, versuche alles in Waage zu halten.
Meine Art von Begrifflichkeit:
Bin mir aber auch meiner Krankheit bewusst und würde mich nicht als Süchtige sondern als Sucht gefährdet bezeichnen. Gesund werden hat mit dem nichts zu tun.
Den diese Krankheit habe ich für immer.
Meine Lebensweise führe ich so, dass ich den Gefährdungen meiner Krankheit keinen Spielraum lasse.
Das heißt aber auch nicht, dass ich die Bausteine vergesse oder Leichtsinne werde. Ich bin mir immer Bewusst, was ich war und nicht mehr will.
Für mich gibt es da auch erhebliche Unterschiede, so wie jeder anders lebt und versteht.
Deutsch ist für mich eine wunderschöne Sprache, mit der man sehr gut umgehen kann und spielen kann. Wir können mit dieser alle Unterschiede ausdrücken und erklären. Zumal hier ja die Gestik fehlt.
Wenn ich rein von der Bedeutung der Worte (Duden,Lexicon) ausgehe, dann gilt dies auch nach meiner Begrifflichkeit für die Co Abhängigkeit......wenn die Sache/Person/bzw Suchtmittel nicht da ist, gibt es kein Süchtigen oder Co.
Denn von was sollte die Person dann Abhängig sein.
Aber es gibt immer eine Co-bzw. Alk/Drogen-Sucht-Gefährdung.
Für uns doch mehr als für Andere.
Und wenn dieses Denken dazu führt sich wohler oder Besser zu fühlen und mehr Selbstbestimmung zu leben, ist es doch ok. Dann ist dies der richtige Weg für diese Person.
Und genau aus diesem Grund versuche ich mich mit Anderen auszutauschen, diese Unterschiede zu lesen und versuchen zu verstehen so wie das zu finden was mir hilft Lebensbejahend durch mein Leben zu gehen und trocken zu bleiben.
Uwe, ich hoffe, dass ich deine Grenze deinen Bereich hier, nicht überschritten habe, als ich meine Gedanke hier ließ.
Ich kann dich ganz gut verstehen und teile einige deiner Ansichten.
gruß carolinefeifer