Beiträge von Marie04

    Und es ist absurd, dass ich immer noch hier sitze und bei ihm bin..

    Da gebe ich dir recht, du müsstest doch schon längst gemerkt haben daß er nicht im Traum daran denkt trocken zu werden. Es geht jetzt nur um dich, willst du das weiterhin mitmachen oder dein Leben in die Hand nehmen und es so gestalten daß sich nichts mehr um den Alkohol dreht und du wieder ein eigenes, selbstbestimmtes Leben führen kannst?

    Du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet, misakawallace.

    Und Du kannst überall schreiben, jedoch bitte nicht die ersten 4 Wochen bei den neuen Teilnehmern im Vorstellungsbereich. (Erkennbar an den orangeroten Namen)

    Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch.

    Finde es ehrlich gesagt auch respektlos. Es gibt genug Co-Abhängige die 20 Jahre und länger ausharren obwohl es ihnen schlecht geht.

    Stimmt die gibt es, ich bin so eine die ewig ausgeharrt hat. Heute denke ich darüber ich habe mich selber um ein schöneres Leben gebracht, ich hatte so viele Gründe um nicht gehen zu müssen. Im Grunde gab es aber nur einen Grund, mein Selbstwertgefühl war so klein daß ich nicht den Mut hatte zu gehen und mir eingeredet habe eine Beziehung mit Höhen und Tiefen zu führen. Letztendlich bin ich gegangen weil ich es einfach nicht mehr aushalten konnte und ich krank vor Kummer war. Ich habe Jahre gebraucht das Ganze zu verarbeiten.

    Manchmal denke ich immer noch wie konnte ich nur! aber zurück zu blicken bringt mich auch nicht weiter. Es geht mir mittlerweilen wieder gut und ich führe das Leben das ich mir immer gewünscht habe.

    Ich fühle mich sehr schlecht und schuldig ihm gegenüber 😔.

    Warum fühlst du dich sehr schlecht und schuldig ihm gegenüber? Du kannst doch nicht dafür daß er trinkt.


    Mir geht es nicht gut gerade, ich müsste eigentlich zufrieden sein mit allem und meinem Leben hier und meiner Familie, aber ich habe so ein negatives Gefühl gegenüber dem Alkohol. Diese blöde Droge triggert mich momentan sehr.

    Das verstehe ich jetzt nicht ganz warum solltest du zufrieden sein wenn dein Mann soviel trinkt. Ich war ständig unter Anspannung, ich war wütend und deprimiert wenn mein Mann so betrunken war. Natürlich soll man sein Seelenheil nicht am Partner festmachen aber die Sucht zerstört doch so vieles.

    Ich habe den starken Eindruck, dass er mich belügt, ich habe das Gefühl, da feine Antennen zu haben. Oder ich drehe schon durch 😔

    Vertrau deinen Wahrnehmungen und lasse sie dir nicht absprechen.

    Hallo Nine!

    Mein Beileid zum Tod deines Mannes. Mein Mann ist auch an seiner Sucht verstorben. Er wurde tot in seinem Haus aufgefunden. Ich habe auch teilweise Erleichterung empfunden er hat seelisch sehr gelitten, war tief depressiv. Sein Leiden hatte ein Ende, er hat vergeblich gegen seine Sucht gekämpft.

    Hallo sonne85,

    willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe!

    Leider ist es so, dass sich viele Geschichten der Angehörigen bei uns im Forum ähneln. Ob dein Mann Alkoholiker ist oder nicht kann nur er alleine entscheiden. Auch wenn du denkst daß er Alkoholiker ist und es aber nicht einsieht hast du ganz schlechte Karten.

    Obwohl einiges was du berichtest dafür spricht daß er zumindest ein großes Problem hat geht es um deine Gefühle. Es ist schlimm daß er dich anschreit, dich beschimpft oder sich verletzt weil er betrunken stürzt. Das Familienleben ist gefährdet und letztendlich leiden ja alle darunter. Er reagiert ja auch total uneinsichtig wenn du ihn darauf ansprichst.

    Ich bin auch eine Angehörige und habe lange nicht begriffen daß mein Mann Alkoholiker war.

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    Wir werden Dich dann freischalten und Dein Thema in "Erste Schritte für Angehörige" verschieben.

    Hallo Honighummel!

    Ja, ja die lieben Mitmenschen und ihre dummen Sprüche! Gönne ihm doch sein Bierchen, du kannst ihn doch nicht hängen lassen, alleine kommt er doch nicht zurecht so und so ähnlich habe ich es auch gehört. Die meisten Leute wissen gar nicht wie es ist wenn der Partner jeden Tag betrunken ist. Wie es ist wenn man grundlos beleidigt wird oder wie der letzte Mensch behandelt wird. Wenn man immer mehr Aufgaben übernehmen muß weil er nichts mehr geregelt bekommt und man total fertig ist.

    Wieso hat er sich nicht bemüht seine Sucht zu bekämpfen, wieso immer nur ich?

    Bleib auf deinem angefangenen Weg der ist goldrichtig. Auch wenn du manchmal noch Zweifel hast es ist richtig wie du handelst.

    Hallo Finemeow,

    willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe!

    Leider ist es so, dass sich viele Geschichten der Angehörigen bei uns im Forum ähneln.

    Und es ist so, dass nur der Alkoholkranke die Sucht stoppen kann. Du kannst im Grunde nichts tun, nur dafür sorgen, dass es Dir besser geht. Seine Sucht ist seine Sache und er muss es auch wollen sonst kannst du als Angehörige überhaupt nichts erreichen. Im Gegenteil die Suchtspirale dreht sich immer mehr nach unten und wird dich mitreissen wenn es dir nicht gelingt auszusteigen.

    Du bist doch schon psychisch krank und solltest sehr gut auf dich abgeben.

    Er würde auch gerne in ne Klinik gehen aber aufgrund der Fehlzeiten der op ist die Ausbildung eh schon gefährdet.

    Reden kann er viel und ob er unter diesen Kriterien seine Ausbildung überhaupt schafft ist fraglich. Als Pflegende/r hat man auch eine hohe Verantwortung und wer Alkohol und Drogen konsumiert ist da fehl am Platze.

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    Hallo Honighummel!

    Herzlich willkommen hier im Forum. Ich bin auch eine Angehörige und war viele Jahre mit einem Alkoholiker verheiratet. Ich habe ihm auch öfters mit Trennung gedroht wenn er zu sehr über die Stränge geschlagen ist. Mit der Zeit hat er mich gar nicht mehr ernstgenommen.

    Selbst als ich mich wirklich getrennt habe hat er das nicht ernstgenommen, er dachte ich mache bestimmt einen Rückzieher. Ich bin in dieser Beziehung krank geworden, war depressiv und total erschöpft. Manchmal war ich auch total wütend auf ihn weil er nichts unternahm seine Sucht zu stoppen. Ich wusste nichts von Co-Abhängigkeit und habe ihn noch ungewollt unterstützt da ich nie konsequent war.

    Er ist an seiner Sucht verstorben ich habe lange gebraucht bis es mir wieder besser ging. Im Nachhinein tut es mir leid daß ich nicht früher die Kurve bekommen habe, aber ändern kann ich es auch nicht mehr.

    Hallo Schwester87,

    willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe!

    Leider ist es so, dass sich viele Geschichten der Angehörigen bei uns im Forum ähneln.

    Und es ist so, dass nur der Alkoholkranke die Sucht stoppen kann. Du kannst im Grunde nichts tun, nur dafür sorgen, dass es Dir besser geht. Wenn er jegliche Hilfe ablehnt kannst du ihm nicht helfen. Er muß zur Erkenntnis kommen daß er Alkoholiker ist und nur er die Sucht stoppen kann.

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    Hallo Issi,

    willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe!

    Leider ist es so, dass sich viele Geschichten der Angehörigen bei uns im Forum ähneln.

    Und es ist so, dass nur der Alkoholkranke die Sucht stoppen kann. Du kannst im Grunde nichts tun, nur dafür sorgen, dass es Dir besser geht.

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