Beiträge von Marie04

    Hallo Sou83,

    willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe!

    Leider ist es so, dass sich viele Geschichten der Angehörigen bei uns im Forum ähneln.

    Und es ist so, dass nur der Alkoholkranke die Sucht stoppen kann. Du kannst im Grunde nichts tun, nur dafür sorgen, dass es Dir besser geht. Wenn er Probleme hat hilft ihm der Alkoholkonsum auch nicht weiter, im Gegenteil - auf Dauer können Probleme noch schlechter angegangen und bewältigt werden. Das Gleiche gilt für Depressionen, die gehören in die Hände eines Arztes und verschlechtern sich eher durch den Alkohol.

    Einsicht ist schonmal gut, es müssen aber Taten folgen, z.B. eine qualifizierte Entgiftung. Es ist aber seine Aufgabe etwas an seiner Situation zu ändern, nicht deine. Ich habe irgendwann die Segel gestrichen weil ich das Leben mit ihm nicht mehr ertragen konnte. Einsicht war bei ihm auch da aber immer nur bis zum nächsten Absturz.

    Nun ist ja jede Geschichte anders aber ich bin der Meinung wenn man vom Partner nur hingehalten wird und nichts ändert sich sollte man überlegen ob man so leben möchte. Gerade wenn noch kleinere Kinder da sind haben die es verdient geschützt zu werden. Viele dieser Kinder leiden als Erwachsene immer noch weil sie so viele schlimme Dinge erleben mussten.

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    Wir werden Dich dann freischalten und Dein Thema in "Erste Schritte für Angehörige" verschieben.

    Hallo pippi83,

    willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe!

    Leider ist es so, dass sich viele Geschichten der Angehörigen bei uns im Forum ähneln. Ich selber habe auch immer sehr wenig Alkohol getrunken und habe so viele Jahre meinen alkoholkranken Ehemann ertragen.

    Und es ist so, dass nur der Alkoholkranke die Sucht stoppen kann. Du kannst im Grunde nichts tun, nur dafür sorgen, dass es Dir besser geht. Die Frage ist warum erträgt du so einen Partner der trinkt und dich betrügt. Schreibe dir hier deinen Kummer von der Seele, hier wirst du verstanden und wenn du hier liest wirst du merken es gibt durchaus Auswege aus diesem Dilemma.

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    Anklicken und kurz etwas dazu schreiben. Wenn du lieber in den Bereich für Kinder von alkoholkranken Eltern möchtest sag Bescheid, wir können dich auch dahin verschieben

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    Hallo Veraenderung braucht Mut,

    willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe!


    Aber zunehmend gab es kaum mehr Interesse etwas zu unternehmen, Gemeinsamkeiten wurden immer weniger.

    Das kenne ich, es ist ja auch sehr anstrengend für den Körper wenn jeden Tag soviel getrunken wird, kein Organismus steckt das einfach weg auch wenn es derjenige noch ein funktionales Leben führt. Mein Mann hat bis zur Rente gearbeitet und jeden Tag getrunken.

    Aber die emotionale Kälte und das Fehlen jeglicher Nähe und Zärtlichkeit, so gut wie keine Kommunikation machen mich sehr einsam und traurig.

    Das habe ich auch so empfunden, zum Schluß habe ich seinen Konsum einfach ertragen und fühlte mich einsam und nicht geliebt. Gute Zeiten hatten wir zum Schluß keine mehr auch wenn er mal Pause machte war in in einer ständigen Anspannung daß er wieder anfängt zu trinken.

    Mich macht jedes Plopp der nächsten Flasche die er öffnet mittlerweile aggressiv und wir, also ich, haben auch die Trennung beschlossen.

    Mich machte das alles aggressiv, traurig und depressiv, ich habe mich getrennt um mich zu retten, ich war seelisch total angeschlagen. Ich war auch traurig über die Trennung aber in erster Linie erleichtert. Ich konnte wieder anfangen zu leben!

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    Hallo leilalei,

    willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe!

    Leider ist es so, dass sich viele Geschichten der Angehörigen bei uns im Forum ähneln.

    Und es ist so, dass nur der Alkoholkranke die Sucht stoppen kann. Du kannst im Grunde nichts tun, nur dafür sorgen, dass es Dir besser geht. Lasse ihn seinen Entzug machen und das ist alleine seine Sache. Ein Entzug ist sehr anstrengend, du musst dich ja auf keine Zwiegespräche mit ihm einlassen. Versuche selber etwas Luft zu schöpfen und dir etwas Gutes zu tun.

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    Du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet, Schnucki.

    Und Du kannst überall schreiben, jedoch bitte nicht die ersten 4 Wochen bei den neuen Teilnehmern im Vorstellungsbereich. (Erkennbar an den orangeroten Namen)

    Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch.

    Hallo aki,

    willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe!

    Leider ist es so, dass sich viele Geschichten der Angehörigen bei uns im Forum ähneln.

    Und es ist so, dass nur der Alkoholkranke die Sucht stoppen kann. Du kannst im Grunde nichts tun, nur dafür sorgen, dass es Dir besser geht. Lasse dir nicht von ihr einreden daß du schuld an ihrer Verfassung trägst dafür ist sie alleine zuständig. Sie bekommt ihre Sucht nicht in den Griff, du hast erstmals konsequent gehandelt. Deine Traurigkeit verstehe ich, ich bin auch eine Angehörige und war lange mit meinem alkoholkranken Mann zusammen. Ich habe mich letztendlich auch getrennt weil ich seine Sucht nicht mehr ertragen konnte.

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    Hallo Schnucki,

    willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe.

    Mit Deinem Problem bist Du bedauerlicherweise nicht allein. Du hast ihm vertraut weil er auf einem guten Weg war. Leider kannst du seine Sucht nicht beeeinflussen, dafür ist er alleine zuständig. Daß du unter der momentanen Situation leidest ist verständlich. Du kannst jetzt versuchen dich auf dich und dein Baby zu konzentrieren.

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    Hallo Miri,

    willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe!

    Leider ist es so, dass sich viele Geschichten der Angehörigen bei uns im Forum ähneln.

    Und es ist so, dass nur der Alkoholkranke die Sucht stoppen kann. Du kannst im Grunde nichts tun, nur dafür sorgen, dass es Dir besser geht. Es ist schwierig bis unmöglich mit der Situation umzugehen ohne selbst darunter zu leiden. Es ist sehr gut daß du gemerkt hast daß du etwas an dir ändern musst damit es dir wieder besser geht.

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    Und es ist absurd, dass ich immer noch hier sitze und bei ihm bin..

    Da gebe ich dir recht, du müsstest doch schon längst gemerkt haben daß er nicht im Traum daran denkt trocken zu werden. Es geht jetzt nur um dich, willst du das weiterhin mitmachen oder dein Leben in die Hand nehmen und es so gestalten daß sich nichts mehr um den Alkohol dreht und du wieder ein eigenes, selbstbestimmtes Leben führen kannst?

    Du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet, misakawallace.

    Und Du kannst überall schreiben, jedoch bitte nicht die ersten 4 Wochen bei den neuen Teilnehmern im Vorstellungsbereich. (Erkennbar an den orangeroten Namen)

    Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch.

    Finde es ehrlich gesagt auch respektlos. Es gibt genug Co-Abhängige die 20 Jahre und länger ausharren obwohl es ihnen schlecht geht.

    Stimmt die gibt es, ich bin so eine die ewig ausgeharrt hat. Heute denke ich darüber ich habe mich selber um ein schöneres Leben gebracht, ich hatte so viele Gründe um nicht gehen zu müssen. Im Grunde gab es aber nur einen Grund, mein Selbstwertgefühl war so klein daß ich nicht den Mut hatte zu gehen und mir eingeredet habe eine Beziehung mit Höhen und Tiefen zu führen. Letztendlich bin ich gegangen weil ich es einfach nicht mehr aushalten konnte und ich krank vor Kummer war. Ich habe Jahre gebraucht das Ganze zu verarbeiten.

    Manchmal denke ich immer noch wie konnte ich nur! aber zurück zu blicken bringt mich auch nicht weiter. Es geht mir mittlerweilen wieder gut und ich führe das Leben das ich mir immer gewünscht habe.