Hallo Sou83,
willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe!
Leider ist es so, dass sich viele Geschichten der Angehörigen bei uns im Forum ähneln.
Und es ist so, dass nur der Alkoholkranke die Sucht stoppen kann. Du kannst im Grunde nichts tun, nur dafür sorgen, dass es Dir besser geht. Wenn er Probleme hat hilft ihm der Alkoholkonsum auch nicht weiter, im Gegenteil - auf Dauer können Probleme noch schlechter angegangen und bewältigt werden. Das Gleiche gilt für Depressionen, die gehören in die Hände eines Arztes und verschlechtern sich eher durch den Alkohol.
Einsicht ist schonmal gut, es müssen aber Taten folgen, z.B. eine qualifizierte Entgiftung. Es ist aber seine Aufgabe etwas an seiner Situation zu ändern, nicht deine. Ich habe irgendwann die Segel gestrichen weil ich das Leben mit ihm nicht mehr ertragen konnte. Einsicht war bei ihm auch da aber immer nur bis zum nächsten Absturz.
Nun ist ja jede Geschichte anders aber ich bin der Meinung wenn man vom Partner nur hingehalten wird und nichts ändert sich sollte man überlegen ob man so leben möchte. Gerade wenn noch kleinere Kinder da sind haben die es verdient geschützt zu werden. Viele dieser Kinder leiden als Erwachsene immer noch weil sie so viele schlimme Dinge erleben mussten.
Für den Austausch mit den anderen Teilnehmern klicke den folgenden Link an:
https://alkoholiker-forum.de/bewerben/
Anklicken und kurz etwas dazu schreiben.
Wir werden Dich dann freischalten und Dein Thema in "Erste Schritte für Angehörige" verschieben.