orangeblau hat eine Antwort im Thema Schmetterling85 - Zurück, diesmal als Co. und EKA verfasst.
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Ich war bei aktiver Sucht noch ein Kleinkind/Grundschulkind.
Frage mich allerdings, ob sich die familiären Beziehungsdynamiken automatisch ändern, wenn der Alkoholiker trocken wird.
Co’s meinen das ja oft.
Ich bezweifle das mittlerweile.
Co ist immer noch Co selbst wenn der Partner nicht mehr nass ist. Auch der Co muss an sich arbeiten.
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So ist es. Kinder und Jugendliche bekommen es mit. Manche merken das etwas nicht stimmt, andere denken das wäre ganz einfach familiäre Normalität und bei allen so.
In meinem Fall ist es so, dass ich meine Kindheit glücklich im Kopf habe. Es war schlicht und einfach normal für mich. Ein Kind hat keine Vergleichsmöglichkeiten, weiß nicht wie es in anderen gesunden Familien abläuft.
Die Konsequenz:
Unbewusst sucht man sich wieder diese vertrauten Muster aus der Kindheit und erkennt nicht…
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Ich bin auch irgendwie der Meinung von Co-Pilot.
Würde jetzt auch sehr stark darauf beharren, dass er zu seiner Mutter zieht und mir gar nichts mehr gefallen lassen. Er hat die Trennung ausgesprochen und soll gehen damit sie und die Kinder Zeit haben zur Ruhe zu kommen. Für ihn ist es viel einfacher zu gehen. Durchsetzen, einen härteren, bestimmten Ton zulegen. Das ist doch nicht nur seine Entscheidung wer zu gehen hat. Wer meint er zu sein?
Er hat eurer Leben schon genug zerstört, da muss…
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das hat meine Tochter damals auch gesagt. Der Papa war am Ende so wenig präsent.
An unserem Alltag hate sich nichts verändert, außer dass die Stimmung zuhause viel besser wurde, Stress und Streit verschwunden sind. Ich bin allerdings im Haus geblieben und er musste ausziehen. So haben es die Kinder wirklich sehr sehr gut weggesteckt, obwohl ich vorher immer so große Angst hatte und auch dachte, dass ich ihnen den Vater nicht nehmen kann und ewig an meiner Vorstellung von Familie…
orangeblau hat eine Antwort im Thema Fragen an einen Alkoholiker verfasst.
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Irgendein Co hier dessen alkoholkranker Partner Klipp und klar gesagt hat: „dein Verdacht ist richtig. Ich bin süchtig. i will saufen und werde niemals aufhören. Wenn’s dir nicht passt, trennen wir uns“???
oder „hey bevor wir uns weiter Daten, ich hab 2 Mal die Woche nen Vollrausch, aber die restliche Woche kipp ich mir täglich nur 6 Bier rein. Montags mach ich immer Pause. Kommst du klar damit?“
Wenn sie so ehrlich wären, wäre das „Nein“ sehr einfach zu akzeptieren. Sind sie aber (in…
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Bezüglich deiner Sorge um die Kinder:
Ich glaube es ist ein Irrglaube, dass Kinder mit einer Trennung nicht umgehen können.
In der Regel haben die längst gemerkt, dass etwas nicht stimmt, obwohl sich Eltern gerne einbilden, dass sie das nicht tun.
Lieber den Kindern vorleben, dass man sich trennen DARF, wenn man sich nicht mehr wohl fühlt und man aus Krisen gestärkt hervorgehen kann, statt ihnen eine beschissene Beziehung vorzuleben. Niemals die Kinder als Grund heranziehen um zu bleiben.…
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Das sagt dir der Alkoholiker gerne, vorallem wenn er sein Problem nicht offen zugeben oder verharmlosen will:
“Du bist zu empfindlich, du bist zu unentspannt, du machst zu viel Drama, du bist zu emotional, du machst mir Druck, du spinnst, kontrollierst du mich etwa, du du du ….“
Oder
„mein Arbeitskollege trinkt so und so viel….seine Frau sagt gar nichts dazu….nur du bist so….wegen dir trinke ich sonst halte ich diesen Stress mit dir nicht aus….darf ich mir gar nix mehr gönnen….“
Und…
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Kenn ich. War bei mir genauso.
Habe alles alleine gemacht. Null Interesse an den Kindern oder am Familienleben gehabt. Eine Einstellung wie aus dem Mittelalter, er geht ja arbeiten was ich eigentlich will :S
Wenn es dann doch mal gemeinsam Ausflüge gab, hat er jedes Mal eine Laune geschoben. :rolleyes:
Wenn er mal abends auf die Kinder aufpassen musste, wurde ich nach 20 Minuten angerufen weil er überfordert war :S
Das fühlt sich jetzt komisch an, Aber du kannst hoffen dass es…