Beiträge von Marie04

    Hallo Niota1983,

    willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe!

    Leider ist es so, dass sich viele Geschichten der Angehörigen bei uns im Forum ähneln.

    Und es ist so, dass nur der Alkoholkranke die Sucht stoppen kann. Du kannst im Grunde nichts tun, nur dafür sorgen, dass es Dir besser geht.

    Für den Austausch mit den anderen Teilnehmern klicke den folgenden Link an:

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

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    Wir werden Dich dann freischalten und Dein Thema in "Erste Schritte für Angehörige" verschieben.

    Hallo Andrea!

    Da bist du wirklich einen Alkoholiker der übelsten Sorte geraten er ist aber wahrscheinlich auch ohne Alkohol ein übler Geselle. Sei froh daß du ihn los bist und lasse ihn bloß überall blockiert.

    Meistens ist es wirklich so weil du noch Kontakt zu ihm hattest konntest du diese schlimmen Erlebnisse gar nicht verarbeiten. Jedes Gespräch und jeder Kontakt führt dazu daß alles wieder hochkocht. Erst wenn du richtig zur Ruhe kommen kannst kommen oft so Gefühle wie Erschöpfung oder Trauer hoch da die Anspannung langsam nachlässt.

    Als ich mich nach langen Jahren von meinem Mann getrennt habe war ich depressiv und total erschöpft. Es hat Jahre gedauert bis es mir emotional richtig besser ging. Die Erschöpfung ist nie ganz weggegangen aber ich kann gut damit leben. Ich bin einfach viel zu lange bei ihm geblieben.

    Was er dir so vorwirft ist absoluter Blödsinn und unterste Schublade aber nasse Alkoholiker suchen immer wieder Gründe um zu trinken da muß auch die Partnerin herhalten, bloß jede Verantwortung für sich ablehnen.

    Du musst jetzt versuchen nach vorne zu schauen und dir viel Gutes zu tun, du solltest die wichtigste Person sein.

    Du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet, Andrea1987.

    Und Du kannst überall schreiben, jedoch bitte nicht die ersten 4 Wochen bei den neuen Teilnehmern im Vorstellungsbereich. (Erkennbar an den orangeroten Namen)

    Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch.

    Hallo Lucky!

    Das ist ja ein unerträglicher Zustand indem du dich befindest.

    Letztes Jahr erlitt er nach einem Sturz eine Hirnblutung. Er war zwei Monate im KH. Als er wieder zurück gekommen ist, hat er sofort wieder mit trinken angefangen. Der offene Kopf, die Medikamente und der Alkohol waren eine gefährliche Mischung

    Hat er jetzt daraus etwas gelernt, es war doch ein deutliches Warnzeichen. Aber nein, er trinkt ungehindert weiter und gefährdet weiterhin seine Gesundheit. Spätestens nach seinem ersten Sturz müsste er doch begriffen haben daß er große gesundheitliche Probleme hat und sich um ein trockenes Leben bemühen.

    Er hat einen Betreuer, der für ihn alles regelt.

    Ich finde den Betreuer nicht gerade aktiv. Wenn du möchtest daß dein Freund auszieht müsste er doch darüber nachdenken wie es wohnlich weitergehen kann. Er macht es sich ja relativ einfach und du hast deinen Freund weiterhin an der Backe. Wenn es deine Wohnung ist hast du das Recht zu verlangen daß er auszieht.

    Er ist letzten Monat wieder gestürzt und hatte wieder eine kleine Hirnblutung, aufgrund dessen leidet er wieder unter einer Aphasie und seine rechte Hand hängt nur noch runter.

    Er hat sich zum Pflegefall getrunken und braucht sehr viel Hilfe z.B. kommt er nicht mehr alleine zurecht. Der Betreuer müßte sich eine Lösung einfallen lassen, dein Freund sollte in die Wohnung und dort unterstützt werden mit häuslicher Pflege die z.B. auch auf die Medikamenteneinnahme achtet.

    Ich kann ihn doch nicht so rausschmeißen?

    Das kannst du schon, dein Freund hat sich selbst in diese Lage gebracht und säuft immer noch große Mengen. Du mußt gar nichts mehr denn du bist nicht für einen erwachsenen Menschen verantwortlich. Er sorgt ja auch jeden Tag dafür daß er genug "Stoff" im Haus hat. Dann kann er ja auch sonst für sich Verantwortung übernehmen. Wenn er nicht soviel trinken würde wäre er nicht so oft gestürzt und hätte diese Probleme nicht.

    Ab 01.06. hätte er seine eigene Wohnung.

    Ich würde gut überlegen ob ich diese Wohnung nicht nehmen würde denn es ist nicht so einfach eine geeignete Wohnung zu finden. Ich würde auch dem Betreuer mal kräftig auf die Füße treten damit die Dinge geregelt werden.

    Du bist nur für dich und dein Wohlbefinden verantwortlich und du hast Recht auf ein schönes Leben das steht an erster Stelle.

    Hallo Lucky,

    willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe!

    Leider ist es so, dass sich viele Geschichten der Angehörigen bei uns im Forum ähneln.

    Und es ist so, dass nur der Alkoholkranke die Sucht stoppen kann. Du kannst im Grunde nichts tun, nur dafür sorgen, dass es Dir besser geht.

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    Du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet, Nikkik.

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    Hallo Schokokeks!

    Auch von mir herzlich willkommen im Forum, ich bin auch eine Angehörige.

    da gebe ich dir Recht. Um nicht darunter zu leiden, müsste ich mich vollkommen abgrenzen. Das würde zu Lasten der Beziehung gehen.

    Gelingt es dir dich so abzugrenzen oder ist sein Konsum nicht ständig eine Belastung für die Beziehung? Mir ging es im Laufe der Jahre immer schlechter mit seinem Konsum weil er immer häufiger und immer mehr getrunken hat. Wenn er die Sucht nicht stoppt ist das der normale Verlauf. Die Sucht stoppen kann nur er alleine wenn er das nicht will kannst du wenig machen.

    Du kannst ihn kontrollieren, dir den Mund fusselig reden, dich aufregen oder weinen, er wird immer einen Weg finden seine Sucht zu befriedigen. Oft wird dann einfach heimlich getrunken, mein Mann trank abends eine Flasche Bier und war auf einmal total betrunken bis ich gemerkt habe daß er heimlich trinkt und den Alkohol bunkert.

    Ich versuche Dorffeste zu meiden, gehe mit ihm kaum noch irgendwo hin.

    Das ging mir auch so ich habe mich total geschämt wenn er so betrunken war und habe mich mehr und mehr zurückgezogen. Darunter habe ich auch gelitten weil ich irgendwann gar keinen Bekanntenkreis mehr hatte und total isoliert war. Ich habe auch niemanden mehr eingeladen weil er bei Ankunft der Gäste schon betrunken war.

    Danach saß er eines Abends weinend auf dem Sofa und sagte er schafft das nicht alleine und braucht Hilfe. Aber dabei ist es geblieben.

    Zwischendurch kommt doch etwas Einsicht, aber er handelt ja trotzdem nicht, die Sucht ist einfach zu stark, egal was passiert, es wird weitergetrunken.

    Er zerstört unsere Beziehung.

    Ja wenn ein Partner trinkt geht jede Beziehung kaputt, ich habe mich nach vielen Jahren auch getrennt weil ich merkte daß ich an seiner Seite seelisch krank wurde. Er hatte meine Liebe zu ihm verspielt, der Alkohol war ihm wichtiger als seine Familie.

    Ich habe mir nochmal ein ganz neues Leben aufgebaut, er ist an seiner Sucht einsam gestorben.

    Ich muss wohl einen Weg finden damit zu leben…

    Das kann ich mir gar nicht vorstellen daß jemand damit leben kann zumindest nicht ohne Schaden zu nehmen. Ein zufriedenes Leben sieht anders aus, so dreht sich doch alles nur noch um den Alkohol.

    Hallo Tulpe!

    Was Anfangs wirklich nur gelegentliches Trinken war, entwickelte sich zu einer Sucht.

    Das kann passieren wenn der Alkohol so mißbraucht wird bis es zu einer Sucht kommt. Da rauszukommen ist sehr schwierig, leider kannst du gar nichts tun um ihm zu helfen. Es scheint ihm ja jegliche Einsicht zu fehlen dass er süchtig ist.

    Hier geht es um dich was du tun kannst damit es dir und dem Kind wieder besser geht. Kinder bemerken schnell wenn etwas nicht in Ordnung ist.

    Er verlor seinen Führerschein und demnach auch seinen Job. Da machte es Klick und er machte eine 6 Wöchige Therapie.

    Vielleicht wollte er nur in Therapie weil er ja Job und Führerschein verloren hat aber es hat anscheinend nicht gereicht dauerhaft etwas zu ändern. Er ist ja recht schnell wieder rückfällig geworden.

    Er ist ein toller Vater. Aber ich habe oft gemerkt, dass er auch in ihrer Gegenwart getrunken hat. Er verneint es. Aber ich habe die Flaschen entdeckt und auch sein Verhalten hat es deutlich gezeigt.

    Da kannst du ja keine ruhige Minute mehr haben wenn er alleine mit dem Kind ist, wie schnell ist da etwas passiert weil er zu betrunken ist um auf sie aufzupassen.

    Wir sind gerade im Urlaub und er hat es wieder einmal geschafft, sich irgendwo Alkohol zu besorgen und schläft jetzt auf dem Bett.

    Da wäre ich auch enttäuscht und sauer, schließlich hast du dir deinen Urlaub bestimmt anders vorgestellt.

    Seine Familie ist eingeweiht aber egal was ich sage oder mit wem ich rede, ich muss alleine da raus. Ich komme eigentlich aus einer anderen Stadt und würde gerne dort wieder zurück.

    Du musst zwar alleine da raus, kannst aber auch Hilfe annehmen, es gibt ja sehr viel zu erledigen, evtl. Wohnungssuche, ein Umzug und der Aufbau eines neuen Lebens. Aber ich war sehr erleichtert als ich Nägel mit Köpfen gemacht habe. Ich habe viel zu lange ausgehalten und lange nicht den Mut gefunden etwas zu ändern.

    Wenn ich ihn im "normalem" Zustand darauf anspreche und sage, was ich fühle, wird er entweder aggressiv oder er verspricht mir, dass alles besser wird.

    Das ist das Übliche, es wird viel versprochen und nichts eingehalten oder aggressiv reagiert. Im Grunde heißt dass er einfach in Ruhe trinken möchte und dich hinzuhalten versucht.

    Aber du bist ja schon auf einem guten Weg und hast schon Pläne geschmiedet, du liest dich strukturiert. Leider gehen viele Beziehungen wegen Alkohol in die Brüche weil sich der Trinker nicht aus seiner Suchtkrankheit lösen kann.

    Du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet,Tulpe21.

    Und Du kannst überall schreiben, jedoch bitte nicht die ersten 4 Wochen bei den neuen Teilnehmern im Vorstellungsbereich. (Erkennbar an den orangeroten Namen)

    Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch.

    Hallo Tulpe21,

    willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe!

    Leider ist es so, dass sich viele Geschichten der Angehörigen bei uns im Forum ähneln.

    Und es ist so, dass nur der Alkoholkranke die Sucht stoppen kann. Du kannst im Grunde nichts tun, nur dafür sorgen, dass es Dir besser geht.

    Für den Austausch mit den anderen Teilnehmern klicke den folgenden Link an:

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    Hallo Deli!

    Ich habe eine Bitte an dich, könntest du in deinen Beiträgen Absätze einbauen so ist es schwierig zu lesen.

    Hallo, da bin ich wieder, ich war jetzt kurze Zeit bei meiner Mutter, er versprach seinen Alkoholkonsum zu ändern, damit er mich damit unterstützt, weil ich kenne ihn ja seit eh und je, dass er was trinkt und er sagt, er braucht aber sein Feierabendbier und dieses könne er ja trinken, wenn ich schon im Bett bin, etc. etc.

    Versprechen kann man viel, mein Mann hat mir auch immer alles Mögliche versprochen und dann doch nicht eingehalten. Es müssen Taten folgen sonst wird das nichts. Er sagt ja ganz ehrlich daß er sein Feierabendbier braucht. Er ist ja auch der Meinung kein Problem mit dem Alkohol zu haben. Er sieht überhaupt keine Notwendigkeit etwas zu ändern.

    In dem Fall wird es richtig schwierig, wenn er nicht will stehst du auf verlorenem Posten. Wenn er wirklich Alkoholiker ist kann er auch nicht weniger trinken wenigstens nicht auf Dauer, es wird mit der Zeit wieder mehr.

    Ich hab jetzt bemerkt, es ist nicht nur, dass er weniger trinkt, er könnte sogar komplett aufhören wollen glaub ich und mein Gefühl würde sich nicht ändern.

    Wenn es schon so weit gekommen ist daß du keine Gefühle mehr für ihn hegst und alles dreht sich nur noch um das Thema Alkohol dann wird es Zeit sich zu überlegen wie es weitergehen könnte.

    Ich weiß nicht, wie wo anfangen, ich werde heute wieder zu meiner Mutter gehen um Abstand zu bekommen. Aber da häng ich auch nur rum und drehe durch.

    Wie wäre es wenn du bei deiner Mutter erstmals zur Ruhe kommst und dann überlegst wie es weitergehen könnte. Meistens wird es besser wenn man konkrete Pläne für sich schmiedet. Was willst du denn, nur darum geht es jetzt erstmals. Was er will spielt erstmals nicht so eine große Rolle, es geht ja um dich. Dir soll es ja wieder besser gehen.

    Das versteht er nicht, er meint, dagegen müsse ich doch ankämpfen und und und, er würde ja schon so gut wie nichts mehr trinken und würde gerne wieder mehr mit mir unternehmen, aber ich merke, wie es für mich einfach nicht geht, zumindest zur Zeit und kann mir gar nichts vorstellen.

    Er muß es ja auch nicht verstehen und man kann sich nicht zu Gefühlen zwingen die nicht mehr da sind. Wenn du mit ihm nichts unternehmen möchtest dann ist das okay.

    Ich habe mich schon an den Arzt gewandt, aber eine Psychotherapie ist nicht schnell zu finden, habe schon rumtelefoniert.

    Ja das ist unheimlich schwierig und die Wartelisten sind ewig lang. Aber im Grunde weisst du ja was du willst auch wenn du Angst vor der Zukunft hast. Aber du müsstest dir im Fall einer Trennung keine Wohnung suchen das ist schon sehr viel. So nach und nach könntest du dir neue Perspektiven erarbeiten.

    Ich habe meinen Auszug schon richtig geplant bevor ich ihm gesagt habe daß ich mich trenne. Das gab mir Kraft und Sicherheit für die Zukunft.

    Hallo BigSquirrel!

    Das hat sie nicht wirklich bewegt und so haben wir uns immer weiter entfremdet über die letzten zwei Jahre.

    Das ist leider häufig so Alkohol zerstört auf Dauer jede Beziehung, es ist unmöglich mit einem Trinker glücklich zusammen zu leben.

    Jedoch bin ich mir unschlüssig, ob ich sowas überhaupt erwarten kann. Kann ich erwarten, dass sie von 100 auf 0 bremst und abstinent lebt nun?

    Es liegt nicht in deiner Macht, nur sie kann das Ruder herumreissen. Es ist durchaus möglich von 100 auf 0 zu kommen, wenn der Süchtige das aus tiefstem Herzen will. Sonst bleibt es bei einigen eher halbherzigen Versuchen um den Partner ruhig zu stellen und das Ganze hinauszuzögern.

    Sucht ist eine sehr schwere Erkrankung die aber zum Stillstand gebracht werden kann.

    Wenn es möglich ist, und es viele schon geschafft haben,

    Da muss ich dich enttäuschen es schaffen nur wenige aus der Sucht auszusteigen. Aber schau dich ruhig hier um es gibt so viele Berichte von anderen Mitgliedern.

    Hallo BigSquirrel!

    Um zu ergänzen: Ich sage meiner Frau seit Jahren, dass sie ein Alkoholproblem hat. Sie hat über die Jahre diverse Gründe gefunden, warum das nicht so sei oder eigentlich ganz andere Gründe dahinter stehen.

    Leider ist es so daß du noch so viel reden kannst wenn der Trinkende nicht einsieht ein Alkoholproblem zu haben. Erst wenn sie selbst überzeugt ist daß mit ihrem Konsum absolut etwas schiefläuft und sie davon loskommen möchte kommt Bewegung in die Sache.

    Dabei habe ich sie vor die Wahl gestellt: ich oder der Alkohol.

    Bestimmt hast du schon oft solche Gespräche geführt und es ging weiter wie die letzten Jahre. Du solltest aber nie etwas androhen was du nicht bereit bist umzusetzen, du machst dich unglaubwürdig.

    Da steh ich nun, und bin überfragt, wie ich mit verschiedenen Situationen umgehen soll. Trinkt sie nie wieder, ist alles paletti.

    Das glaube ich eher nicht.

    Was mache ich wenn sei trinkt?

    Dann müsstest du das machen was du ihr angedroht hast.

    Was wenn ich es selbst herausfinde und was wenn sie mir offen ehrlich darüber berichtet?

    Dann weisst du das sie trinkt und müsstest handeln wenn sie dich ernst nehmen sollte.

    Ich bin im Grunde für alles bereit. Von knallhart durchziehen und die Ehe beenden bis hin sie zu begleiten, wenn es einen glaubwürdigen Pfad aus dem Alkohol gibt.

    Es hängt nur von ihr ab wie der Weg weitergeht, du kannst nur dafür sorgen dass es dir selber besser geht. Sie muß sich auch selber um eine Entgiftung kümmern und diesen Weg gehen, sie muß es wollen. Alles was unter Druck passiert klappt nicht. Steht sie dahinter oder sieht sie überhaupt ein Problem?

    Natürlich kannst du ihr noch eine Chance geben aber irgendwann reibst du dich förmlich an diesen Thema auf und das Leben dreht sich nur noch um den Alkohol. Vor allen Dingen haben deine Töchter etwas Besseres verdient als jahrelang dem Trinken der Mutter zuzusehen. Bei vielen Kindern hinterlässt das Narben fürs Leben.

    Du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet, BigSquirrel.

    Und Du kannst überall schreiben, jedoch bitte nicht die ersten 4 Wochen bei den neuen Teilnehmern im Vorstellungsbereich. (Erkennbar an den orangeroten Namen)

    Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch.

    Hallo BigSquirrel,

    willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe!

    Leider ist es so, dass sich viele Geschichten der Angehörigen bei uns im Forum ähneln.

    Und es ist so, dass nur der Alkoholkranke die Sucht stoppen kann. Du kannst im Grunde nichts tun, nur dafür sorgen, dass es Dir besser geht.

    Für den Austausch mit den anderen Teilnehmern klicke den folgenden Link an:

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    Hallo Luffi!

    Kennt ihr das auch? ich könnte gerade einfach nur noch weinen, schreien, irgendwas an die Wand klatschen. Bin total überfordert gerade mit Mann, Arbeit, Haushalt etc.

    Das kenne ich zur Genüge, ich hatte früher auch immer alles am Hals, betrunkener Ehemann, Beruf, jammernde Schwiegermutter, ein Haus und einen großen Garten. Das ging jahrelang so, ich dachte ich müsste immer funktionieren weil wenn ich es nicht mache wer denn?

    Alle ( Mann aber auch die Ausenwelt) wollen das ich funktioniere.

    Wenn alle etwas wollen musst du es noch lange nicht machen, wehr dich, sag NEIN.

    Aber auf Arbeit funktioniert auch grad nix mehr. Mach voll viele Fehler. Genauso hier im privaten.

    Das ist ein Zeichen daß du einfach total erschöpft bist und alles zuviel wird. Ich war damals so erschöpft daß ich meine Arbeit gar nicht mehr schaffte, ich hatte einen regelrechten Zusammenbruch. Mich davon zu erholen hat Monate gedauert und ganz weg ist es nicht mehr gegangen.

    Ich habe damals auch nicht auf die inneren Stimmen die immer lauter wurden gehört. Kannst du dir nicht zumindest etwas Erleichterung verschaffen indem du dich nächste Woche krank schreiben lässt und dann nur für dich was machst, egal wer wieder etwas von dir will soll gefälligst warten.