Beiträge von Marie04

    Du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet, Nika2.

    Und Du kannst überall schreiben, jedoch bitte nicht die ersten 4 Wochen bei den neuen Teilnehmern im Vorstellungsbereich. (Erkennbar an den orangeroten Namen)

    Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch.

    Hallo Rosa!

    Ich habe in deinen Text oben ein paar Absätze eingefügt damit man es besser lesen kann. Ich finde dein Freund verhält sich total rücksichtslos dir gegenüber, er trinkt, er raucht und er nimmt Drogen. Ausserdem lügt er dich ständig an und so kannst du ihm natürlich nicht vertrauen.

    Jetzt hast du ein kleines Baby, kein Kind hat verdient so aufzuwachsen. Du leidest ja unter der ganzen Situation das ist nicht gut für das Kind so ein ewiges Hin und Her bekommt ihm bestimmt nicht.

    Es ist halt so wenn dein Partner nicht von den Drogen und dem Alkohol wegkommen will kannst du noch soviel reden er wird dich immer weiter anlügen und trotzdem nichts gegen seine Sucht tun.

    Er ist seit über einem Jahr jetzt schon in der suchtambulanz offenbar ohne Nutzen, er hat seit diesem Jahr eine Therapeutin, war jetzt auch beim Psychiater und will in die Tagesklinik aber ich komme einfach nicht mit dem geschehen klar und weiß einfach nicht mehr weiter.

    Wenn er nicht den festen Willen hat auch wirklich aufzuhören dann wird das nichts und es bleibt bei halbherzigen Versuchen vielleicht auch um dich zu beruhigen und dich nicht zu verlieren. Aber im Endeffekt wird er dauernd rückfällig und zieht mit den Freunden um die Häuser.

    Die Frage ist jetzt ob du so ein Leben willst und das deinem Kind auf Dauer zumuten willst. Es ist ja null Verlass auf ihn und ob er sich richtig ändert steht in den Sternen.

    Ich weiß nicht was ich tun soll. HILFE! auf der einen Seite will ich die Beziehung aber ich bin einfach gebrochen, könnte echt nur noch heulen vorallem ich hab Angst und kein Vertrauen mehr

    Das kann ich sehr gut verstehen, mein Mann hat auch getrunken und mich belogen und der Alkohol war oft das Wichtigste überhaupt.

    Hallo Silke!

    Seit seiner Diagnose darmkrebs fing der ganze Mist wieder an. Ich kann verstehen dass es hölle im Kopf ist zwei Jahre krank mehrere OP und Berufsunfähigkeit mit 50.

    Das ist bestimmt sehr schlimm so eine Diagnose zu bekommen und dann eine anstrengende Behandlung zu überstehen. Den Beruf nicht mehr ausüben zu können ist natürlich auch ein Schicksalsschlag. Aber durch das Trinken vergrössern sich die Probleme eher noch denn es kommt ein weiterer Aspekt dazu der die Gesundheit schädigt. Aber er trinkt weil er süchtig ist und würde immer einen (vorgeschobenen) Grund finden warum er trinken muß.

    Lese dann berichte zwecks Trennung von einem Alkoholiker und merke dann das das auch nicht so einfach ist und dann wieder das gedankenkarusell was ist schlimmer leben mit ihm oder ohne ihn mit dem Wissen wie er enden wird??

    Ich kann da nur für mich sprechen und habe mich nach vielen Jahren in denen er immer mehr getrunken hat von ihm getrennt da ich selber krank geworden bin (Depressionen, Ängste und Erschöpfungszustand). Soviel Kraft hat mich das gar nicht gekostet und nach der Trennung war ich auch erleichtert. Es hat sehr lange gedauert bis ich mich erholt habe.

    Hallo Sundancer!

    Ich bin mir auch nicht sicher ob sie nicht die ganze Zeit heimlich konsumiert hat.

    Das ist ein berechtigter Einwand, mein Mann hat auch überall Alkohol gebunkert und wollte mir vorspielen daß er nichts trinkt.

    Ob die Depressionen die Ausrede sind um den Alkoholmissbrauch zu rechtfertigen kann ich nicht sagen, die Ärzte behandeln die jedenfalls wegen Depressionen.

    Wenn die Ärzte nicht wissen daß sie trinkt wird jede Behandlung gegen die Depressionen wirkungslos sein, aber das ist ja nicht mehr dein Ding sondern ihre Aufgabe.

    Ich muss und werde meine Kinder schützen, deshalb ist handeln angesagt. Ich werde ihr heute mitteilen das ich unsere Ehe beende, keine Scheidung vorerst ... das wird nicht funktionieren.

    Das ist eine gute und kluge Entscheidung, die Kinder müssen aus solch einer Situation dringend raus und du natürlich auch vor trinkenden Menschen oder Partnern muß man sich schützen sie ziehen dich sonst immer weiter runter und die Kinder leiden besonders darunter da sie ja dieser Situation hilflos ausgeliefert sind.

    Ich hoffe ich finde bei euch ein wenig Hilfe, ich bin in diesen Dingen mit Ämtern und Anträgen echt ein DAU.

    Bestimmt findest du hier Hilfe, hier sind viele Menschen die die Erfahrung schon gemacht haben und dir weiterhelfen können.

    Auf gut deutsch, ich könnte gerade in einen Eimer kotzen. Ich fühle mich schlechter als Co als meine bessere Hälfte.

    Das glaube ich dir, aber das wird sich ändern wenn du ins Handeln kommst, es ist zwar schwer sich aus so einer Beziehung zu lösen aber wenn es geschafft ist wird es bestimmt besser. Die Kinder werden dir dankbar sein daß du sie gerettet hast.

    Ich wünsche dir alles Gute auf deinem Weg, schreib hier wenn dir danach zumute ist, du bist nicht allein.

    Hallo Niota!

    Ich bin auch eine Angehörige, mein Mann hat viele Jahre getrunken.

    Nach und nach offenbarte sich immer mehr, dass er an schweren Depressionen leidet.

    Mein Mann wurde auch depressiv ob das der Alkohol ausgelöst hat weiß ich auch nicht. Auf jeden Fall ist es sehr kontraproduktiv wenn jemand mit Depressionen trinkt. Die Depressionen verschlechtern sich durch den Alkohol und es wird oft immer mehr getrunken um die Depression auszuhalten. Die Medikamente gegen Depressionen können nicht richtig wirken und der Kreislauf nimmt so kein Ende.

    Seit ein paar Wochen geht er wieder zur Therapie und hat jetzt ein Medikament gefunden (nach einem Gentest), das tatsaechlich zu helfen scheint.

    Weiß der Therapeut daß er trinkt? Es ist ganz wichtig ehrlich zu sein und das nicht zu verschweigen. Er muß seine Probleme ungeschönt dem Therapeuten mitteilen, bestimmt gibt es gegen die Schlafstörungen etwas Besseres als zu trinken.

    Er hat Probleme mit seiner Gesundheit... schlechte Leberwerte, Blutarmut usw.

    Auch da wäre es viel besser nicht zu trinken und es mit dem Arzt zu besprechen.

    Es kommen immer wieder Versprechen er hoert auf, aber es klappt nicht.

    Das sind die Versprechen die nasse Alkoholiker machen, meistens um den Partner zu beruhigen. Solange aber keine konkreten Taten folgen wie z.B. eine qualifizierte Entgiftung unter ärztlicher Aufsicht wird das nichts.

    Leider kannst du als Partnerin gar nichts machen was seine Sucht betrifft. Du kannst nur dafür sorgen daß es dir wieder besser geht. Es ist auch nicht deine Aufgabe dich um seine Gesundheit zu kümmern. Du kannst reden, schimpfen, dich sorgen wenn er nicht will bist du machtlos.

    Es bleibt die Frage willst du so eine Partnerschaft überhaupt? Ich war irgendwann selber so fertig und habe mich von ihm getrennt und mir ein neues Leben aufgebaut.

    Manchmal war ich nur in einem anderen Raum und komme zurueck und zack er hat getrunken.

    Dann sollte er den Alkohol aus dem Haus verbannen damit er erst gar nicht in Versuchung kommt. Das sollte aber erst nach einer Entgiftung geschehen da ist es sehr wichtig eine alkoholfreie Wohnung zu haben.

    Hallo Niota1983!

    Ich heiße dich hier im Forum willkommen. Am besten schilderst du etwas ausführlicher dein Problem damit man sich in etwa vorstellen kann was dich bewegt hat dich hier anzumelden.

    Achte dabei aber bitte darauf daß du nicht zu sehr ins Detail gehst damit dich hier niemand wiedererkennen kann. Wir legen großen Wert auf Anonymität.

    Du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet, Niota1983.

    Und Du kannst überall schreiben, jedoch bitte nicht die ersten 4 Wochen bei den neuen Teilnehmern im Vorstellungsbereich. (Erkennbar an den orangeroten Namen)

    Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch.

    Hallo Niota1983,

    willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe!

    Leider ist es so, dass sich viele Geschichten der Angehörigen bei uns im Forum ähneln.

    Und es ist so, dass nur der Alkoholkranke die Sucht stoppen kann. Du kannst im Grunde nichts tun, nur dafür sorgen, dass es Dir besser geht.

    Für den Austausch mit den anderen Teilnehmern klicke den folgenden Link an:

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Anklicken und kurz etwas dazu schreiben.

    Wir werden Dich dann freischalten und Dein Thema in "Erste Schritte für Angehörige" verschieben.

    Hallo Andrea!

    Da bist du wirklich einen Alkoholiker der übelsten Sorte geraten er ist aber wahrscheinlich auch ohne Alkohol ein übler Geselle. Sei froh daß du ihn los bist und lasse ihn bloß überall blockiert.

    Meistens ist es wirklich so weil du noch Kontakt zu ihm hattest konntest du diese schlimmen Erlebnisse gar nicht verarbeiten. Jedes Gespräch und jeder Kontakt führt dazu daß alles wieder hochkocht. Erst wenn du richtig zur Ruhe kommen kannst kommen oft so Gefühle wie Erschöpfung oder Trauer hoch da die Anspannung langsam nachlässt.

    Als ich mich nach langen Jahren von meinem Mann getrennt habe war ich depressiv und total erschöpft. Es hat Jahre gedauert bis es mir emotional richtig besser ging. Die Erschöpfung ist nie ganz weggegangen aber ich kann gut damit leben. Ich bin einfach viel zu lange bei ihm geblieben.

    Was er dir so vorwirft ist absoluter Blödsinn und unterste Schublade aber nasse Alkoholiker suchen immer wieder Gründe um zu trinken da muß auch die Partnerin herhalten, bloß jede Verantwortung für sich ablehnen.

    Du musst jetzt versuchen nach vorne zu schauen und dir viel Gutes zu tun, du solltest die wichtigste Person sein.

    Du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet, Andrea1987.

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    Hallo Lucky!

    Das ist ja ein unerträglicher Zustand indem du dich befindest.

    Letztes Jahr erlitt er nach einem Sturz eine Hirnblutung. Er war zwei Monate im KH. Als er wieder zurück gekommen ist, hat er sofort wieder mit trinken angefangen. Der offene Kopf, die Medikamente und der Alkohol waren eine gefährliche Mischung

    Hat er jetzt daraus etwas gelernt, es war doch ein deutliches Warnzeichen. Aber nein, er trinkt ungehindert weiter und gefährdet weiterhin seine Gesundheit. Spätestens nach seinem ersten Sturz müsste er doch begriffen haben daß er große gesundheitliche Probleme hat und sich um ein trockenes Leben bemühen.

    Er hat einen Betreuer, der für ihn alles regelt.

    Ich finde den Betreuer nicht gerade aktiv. Wenn du möchtest daß dein Freund auszieht müsste er doch darüber nachdenken wie es wohnlich weitergehen kann. Er macht es sich ja relativ einfach und du hast deinen Freund weiterhin an der Backe. Wenn es deine Wohnung ist hast du das Recht zu verlangen daß er auszieht.

    Er ist letzten Monat wieder gestürzt und hatte wieder eine kleine Hirnblutung, aufgrund dessen leidet er wieder unter einer Aphasie und seine rechte Hand hängt nur noch runter.

    Er hat sich zum Pflegefall getrunken und braucht sehr viel Hilfe z.B. kommt er nicht mehr alleine zurecht. Der Betreuer müßte sich eine Lösung einfallen lassen, dein Freund sollte in die Wohnung und dort unterstützt werden mit häuslicher Pflege die z.B. auch auf die Medikamenteneinnahme achtet.

    Ich kann ihn doch nicht so rausschmeißen?

    Das kannst du schon, dein Freund hat sich selbst in diese Lage gebracht und säuft immer noch große Mengen. Du mußt gar nichts mehr denn du bist nicht für einen erwachsenen Menschen verantwortlich. Er sorgt ja auch jeden Tag dafür daß er genug "Stoff" im Haus hat. Dann kann er ja auch sonst für sich Verantwortung übernehmen. Wenn er nicht soviel trinken würde wäre er nicht so oft gestürzt und hätte diese Probleme nicht.

    Ab 01.06. hätte er seine eigene Wohnung.

    Ich würde gut überlegen ob ich diese Wohnung nicht nehmen würde denn es ist nicht so einfach eine geeignete Wohnung zu finden. Ich würde auch dem Betreuer mal kräftig auf die Füße treten damit die Dinge geregelt werden.

    Du bist nur für dich und dein Wohlbefinden verantwortlich und du hast Recht auf ein schönes Leben das steht an erster Stelle.

    Hallo Lucky,

    willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe!

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    Und es ist so, dass nur der Alkoholkranke die Sucht stoppen kann. Du kannst im Grunde nichts tun, nur dafür sorgen, dass es Dir besser geht.

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