Beiträge von Marie04

    Hallo Luna2021,

    willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe.

    Mit Deinem Problem bist Du bedauerlicherweise nicht allein. Es gibt viele denen es so geht wie dir. Leider kannst du deinen Mann nicht ändern wenn er nicht will. Du kannst aber dafür sorgen daß es dir wieder besser geht.

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    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

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    Hallo Ich 82,

    willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe!

    Leider ist es so, dass sich viele Geschichten der Angehörigen bei uns im Forum ähneln.

    Und es ist so, dass nur der Alkoholkranke die Sucht stoppen kann. Du kannst im Grunde nichts tun, nur dafür sorgen, dass es Dir besser geht. Du hast vollkommen richtig gehandelt indem du Schluß gemacht hast. Du bist auch nicht schuld daß er trinkt und noch schlimmer dich mißhandelt.

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    Hallo DTT,

    willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe!

    Leider ist es so, dass sich viele Geschichten der Angehörigen bei uns im Forum ähneln.

    Und es ist so, dass nur der Alkoholkranke die Sucht stoppen kann. Du kannst im Grunde nichts tun, nur dafür sorgen, dass es Dir besser geht.

    Er gibt mir die Schuld für sein exzessives Trinkverhalten.

    Das ist Quatsch du bist nicht schuld daß er getrunken hat, den Schuh ziehe dir bitte nicht an. Du bist auch nicht schuld wie er sich momentan verhält. Du kannst aber besser für dich sorgen und den Fokus nicht auf ihn sondern auf dich richten indem du schöne Dinge für dich machst.

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    Du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet, Nanni1001.

    Und Du kannst überall schreiben, jedoch bitte nicht die ersten 4 Wochen bei den neuen Teilnehmern im Vorstellungsbereich. (Erkennbar an den orangeroten Namen)

    Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch.

    Hallo nanni,

    willkommen bei uns in der Selbsthilfegruppe.

    Mit Deinem Problem bist Du bedauerlicherweise nicht allein. Es gibt hier einige Angehörige die dein Problem gut kennen. Ich finde es besonders schlimm wenn die eigenen Kinder betroffen sind.

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    Und Du kannst überall schreiben, jedoch bitte nicht die ersten 4 Wochen bei den neuen Teilnehmern im Vorstellungsbereich. (Erkennbar an den orangeroten Namen)

    Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch.

    Aber um sich noch einmal abzusichern, kommen auch diese entweder hierher oder gehen woanders hin, wo sie Hilfe bekommen, um zu erkennen, wo sie stehen. Ob Co oder nicht ?

    Nein so war es nicht, ich dachte zuerst es geht allen Frauen von trinkenden Männern so wie mir und sie wünschen ihren XY sonstwohin. Ich war anfangs hier sehr erstaunt als ich angefangen habe zu lesen. Was hier viele schildern hatte ich bereits hinter mir. Ich hätte es auch ohne das Forum geschafft meinen Weg zu gehen. Es ist aber schön und hilfreich Erfahrungen auszutauschen und sich teilweise neu kennen zu lernen.

    Und wenn es keine Abhängigkeit ist, dann steht realistischem Denken und Handeln erst recht nichts im Weg , im Gegenteil. Dann wäre es sogar nach meinem Verständnis leichter, Verantwortung zu übernehmen und konsequent zu handeln. Oder etwa nicht?

    Ich dachte ja lange Zeit ich würde realistisch denken. Er trinkt und das hat Auswirkungen auf unser Familienleben. Es ist ja nicht gut daß mein Mann trinkt also muß ich ihn soweit bringen daß er damit aufhört und wieder Frieden einkehrt. Ich habe viel Verantwortung übernommen, daß ich für ihn nicht verantwortlich war ist mir lange nicht bewusst gewesen. Ich bin auch ein Willensmensch und habe so manches erreicht, ich dachte wenn er nur will kann er es schaffen nicht mehr oder kontrolliert zu trinken.

    Woran orientiert sich der Co denn, wenn er hier ankommt? An diejenigen, die sich arrangiert haben, oder an jene, die einen kompletten Neuanfang gestartet haben?

    Ich war ja bereits getrennt und Liebe war auch keine mehr da. Das erleichtert es ungemein. Trotzdem habe ich mich noch längere Zeit für ihn verantwortlich gefühlt. Ich habe mich an denen orientiert die einen Neuanfang gestartet haben.

    Du bist jetzt für die offenen Bereiche freigeschaltet, Engel-23.

    Und Du kannst überall schreiben, jedoch bitte nicht die ersten 4 Wochen bei den neuen Teilnehmern im Vorstellungsbereich. (Erkennbar an den orangeroten Namen)

    Ich wünsche Dir einen guten und hilfreichen Austausch.

    Wo erzählen sie sich das denn? Hier? Und in welchem Ausmaß?

    Ich kenne solche Leute, mein Leben spielt sich ja nicht nur im Forum ab:wink: Okay du hast recht es war der falsche Thread dafür.

    Im Co‑Bereich sieht das anders aus. Der Hauptteil steckt dort noch mitten in den teils massiven Auswirkungen, während sich gleichzeitig schon die tummeln, die es geschafft haben

    Ich vergleiche Co-Abhängige nicht mit Alkoholikern, diese hören auf zu trinken und arbeiten an sich. Die Co-Abhängigen müssen erst erkennen daß sie nicht richtig handeln, ich war ja gar nicht der Meinung etwas falsch zu machen.Die Co-Abhängigen die es geschafft haben teilen ihre Erfahrungen mit damit die noch neu und verzweifelt sind um diese zu ermuntern und Mut zu machen.

    Für mich ist co-abhängig keine Sucht sondern eine Verhaltensstörung. Wenn ich diese Störung nicht gehabt hätte hätte ich meinen Mann ja nach dem 5. Besäufnis vor die Tür gesetzt ohne mir den Mund fusselig zu reden. Das soll jetzt aber keine Entschuldigung für mein jahrelanges Nichthandeln sein, wie gesagt ich wußte es nicht besser.

    Mich wundert allerdings, warum möglicherweise instinktiv abgelenkt wird, sobald direkte Fragen an den Co kommen.

    Also ich will überhaupt nicht ablenken sondern gebe ehrliche Antworten. Von mir aus können andere denken daß ich naiv und dumm war, bis zu einem bestimmten Punkt trifft das ja auch zu. Aber ich schäme mich nicht daß ich so war sondern bin stolz darauf wie ich es nach der Trennung gemeistert habe.

    Zudem verstehe ich nicht, wieso Geschichten eines trockenen Alkoholikers Auswirkungen auf den Co haben, wenn er seine Saufgeschichte zum Besten gibt.

    Oder hat das noch nachträglich Auswirkungen auf den Co.?

    Bei mir ist es so daß selbst nach 15 Jahren Trennung bei gewissen Dingen immer noch etwas in mir hochkocht, das können auch Alltagsdinge sein z.B. jemand trinkt so hastig wie ein Alkoholiker oder öffnet eine Flasche (dieses Plopp, schrecklich), aber mittlerweilen denke ich dann ganz spontan daß es zum Glück lange vorbei ist. Mich hat es sehr geprägt was passiert ist.

    Mich beschäftigt auch, warum der Blick nicht stärker auf das eigene Verhalten und die eigenen Muster gerichtet wird. Warum tauscht man sich darüber nicht offener aus, statt immer wieder zu erklären, was „die anderen“ tun oder lassen?

    Das ist es ja, ich habe mein eigenes Verhalten ihn vom Trinken abzuhalten als gut und richtig gefunden. Ich war der Meinung wenn ich lange genug auf ihn einwirke hört er damit auf, ich fühlte mich für ihn verantwortlich. So bin ich erzogen worden, ich bin für das Wohl und Wehe meiner Familie verantwortlich. Er hat nie gesagt daß es ihm auf die Nerven geht wenn ich ihn deswegen belabere, mehr getrunken hat er deswegen meines Wissens auch nicht.

    Und warum ist es so wichtig, im Austausch ständig die Auswirkungen des Alkoholikers zu benennen – was der eine oder andere gemacht hat oder nicht gemacht hat? Hält das nicht auch im eigenen Erleben fest, statt Bewegung hineinzubringen?

    Für mich war es Problem Nr. 1 daß er getrunken hat, es erleichtert ja auch darüber zu reden. Aber davon abgesehen warum erzählen die trockenen Alkoholiker auch von ihren Sauferlebnissen, wäre es nicht besser sie würden sich auf die Gegenwart konzentrieren? Wenn Co-Abhängige hier aufschlagen können sie bestimmt nicht innerhalb Wochen ihr ganzes Leben umkrempeln, sie müssen ja erst diese Dynamik durchschauen, daß es falsch ist wie sie handeln.

    Ich habe mich getrennt weil ich die Nase voll hatte, daß ich co-abhängig war habe ich erst hier gelernt. Für mich einfach der Punkt gekommen an dem es mir reichte. Später habe ich natürlich auch durch viel lesen hier erkannt was Sache war.

    Ist da nie der Gedanke, ihn durch dieses Verhalten in der Sucht festzuhalten und sich dabei selbst aufzugeben?

    Nein im Gegenteil ich dachte je mehr ich rede umso eher hört er auf. Ob er dadurch in der Sucht festgehalten wird bezweifle ich, ich war nicht schuld daß er trinkt, seine Sucht pflegte er schon selber. Für mich hört es sich an als ob er wegen mir gesoffen hätte, der Anfang der Geschichte ist doch der daß er trinkt und dadurch diese Dynamik entsteht.

    Ich kann ja nun auch nicht dafür daß ich co-abhängige Züge hatte und es lange nicht erkannt habe. Jetzt bin ich natürlich viel schlauer.

    Beim Alk sehe ich persönlich das sehr ähnlich. Eine(r) will trinken und der/die andere will einen Partner, der nicht trinkt. Wozu diese ganzen Kämpfe?

    Der der trinken will verschweigt oft dem anderen daß er solche Probleme hat, bzw. er erkennt sein Problem nicht. Ich hatte keine Ahnung daß mein Ehemann Quartalssäufer war. Ich hätte ja nichts dagegen gehabt wenn er in Maßen Alkohol getrunken hätte so wie ich es früher auch gemacht habe.

    Ich habe ihn erst sturzbetrunken erlebt als wir bereits verheiratet waren. Er hatte mir sogar erzählt daß er in der Jugend viel getrunken hätte aber diese Phase schon lang vorbei wäre. Am Anfang hat er mir ja immer versprochen sich nie wieder so zu besaufen. Ich habe ihm geglaubt, warum auch nicht? Ich war jung und naiv und hatte von Alkoholismus keine Ahnung. Es lagen auch oft Monate dazwischen.

    Im Laufe der Jahre habe ich mich öfters mit Scheidung gedroht wenn er wieder so besoffen war. Ich bin aber immer davor zurückgeschreckt, wir hatten 2 Kinder, Haus gebaut und es ging uns ansonsten gut. Die Männer im Bekanntenkreis haben sich auch desöfteren betrunken, mir wurde eingeredet daß es normal ist daß Männer ab und zu sich betrinken. Er hat mir ja auch immer versprochen nie mehr oder nur in Maßen zu trinken.

    Ja ich weiß daß ich ab einem bestimmten Zeitpunkt unglücklich war, ich war aber noch mit alten Werten erzogen worden war, ich hielt Haus und Hof zusammen und war verantwortlich für alles Mögliche. Irgendwann fing er an täglich zu trinken da hat es mir dann gereicht. Natürlich tut es mir im Nachhinein leid daß ich nicht viel früher gegangen bin, aber was nützt es sich darüber den Kopf zu zerbrechen?

    Ich bin schon lange weg und habe mir mit Mitte 50 ein neues Leben aufgebaut. Natürlich würde ich vieles anders machen wenn ich nochmal jung wäre, aber ich bin meistens im "Heute" und das ist schön.

    warum können es Coabhängige nicht einfach so sehen, dass da zwei Leute völlig unterschiedliche Interessen und Wertvorstellungen haben.

    Das hatten wir überhaupt nicht, woher sollte ich wissen daß er Quartalssäufer ist, er hat es mir nie erzählt. Wir hatten einige gemeinsame Interessen und wollten im Leben alles Mögliche erreichen und waren durchaus auf einer Wellenlänge.

    Ich selbst stelle mir folgende Frage:

    Wenn ich das Trinken meines Mannes ignoriere, mich selbst weiter in den Mittelpunkt stelle, nicht diskutiere, nicht aktiv versuche Einfluss zu nehmen, nichts entschuldige...bin ich dann nicht Co, obwohl ich mit ihm zusammen lebe? So war es bei mir ja viele Jahre.

    Meine Frage dazu, wer schafft es jahrelang das Trinken des Partners zu ignorieren ohne daß es Spuren in der Seele hinterlässt? Wenn mir etwas an meinem Partner liegt ist es mir noch lange nicht egal was er macht. Ich konnte nie darüber hinwegsehen wenn er mal wieder richtig betrunken war. Es hat zumindest Ärger in mir hervorgerufen.

    Schon sein Anblick hat mir gereicht um viele Emotionen in mir hochkochen zu lassen, Wut, Ekel, Resignation um nur einige zu nennen. Co-abhängig würde ich mich deshalb bezeichnen weil ich mir das viele Jahre gefallen ließ. Auf der anderen Seite hatte ich immer auch ein eigenes Leben mit vielen Interessen und einem eigenen Bekanntenkreis aber die Sehnsucht nach Gemeinsamkeiten war ständig in mir.

    Aber wo liegt der Sinn einer Partnerschaft wenn fast nichts Gemeinsames passiert weil der Partner wieder mal betrunken ist.

    Ich mag den Begriff "Co-abhängig" nicht so aber verhalte ich mich normal wenn ich so meine Grenzen überschreiten lasse und das oft jahrelang passiert?

    maibisjuni

    Jump! wollte neu anfangen vielleicht ist das besser sonst wird Altes wieder aufgewärmt und hat einen schalen Beigeschmack. Ihr könnt ja in groben Zügen eine Zusammenfassung schreiben. Warum dieser Thread eröffnet wurde usw. man kann von Anfang an dann besser diskutieren.

    Marie04
    3. Januar 2026 um 16:26

    Hier ist der neue Thread ich habe ihn oben angepinnt so ist er besser zu finden