oft habe ich hier im forum gelesen,das sich einige über die leidensfähigkeit von co's wundern. Wie es anderen geht weiß ich nicht. Bei mir ist diese leidensfähigkeit sehr stark ausgeprägt.
Jeder ausbruch ist strafbar das wurde mir seit frühester kindheit mit dem stock oder anderen gegenständen eingebleut...
Meine erste ehe mit einen alkoholiker mit 18 war eine flucht aus meinen eltern haus.
Bei ihm war ich wenigstens sicher vor gewalt. Nach meiner trennung dachte ich, das leben hält mehr für mich bereit. Tja und so bin ich beim nächsten alki hängengeblieben.
Man lebt das was man in seiner kindheit kennen gelernt hat.
Innerlich habe ich mich schon auf dem weg gemacht. Habe meine finanzen geklärt.
Ich lerne an mich zu denken und auch mal nein zu sagen. Versuche mir ein selbstwert gefühl aufzubauen.
Ich merke das mir das schwer fällt. Ich fühle wenn ich etwas nicht möchte und kann immer öfters nein sagen..oft weiche ich aber aus. Kann sehr schlecht formulieren was genau ich brauche und mir wünsche.
Ich würde hier gern mehr schreiben, lesen tue ich regelmäßig. Aber ich habe immer das gefühl nichts wichtiges beitragen zu können.
Manche beiträge erschrecken mich einfach, das gefühl von mir unbekannten personen verurteilt zu werden.
Das gefühl nicht gut genug zu sein meinen weg nicht schnell genug zu gehen.
Es hat jahre gedauert zu begreifen warum es mir so schlecht geht.
Die erkentnis sacken zu lassen. Begreifenwarum dieses alles geschieht. Kleine schritte forwärts zu gehen und bei scharfen worten und unverständnis mich nicht gleich einzuigeln.
Zu begreifen das ich diese energie die ich in das aushalten gesteckt habe durchaus umleiten kann.
Situationen ertragen die ich gerne mit einen partner teilen würde. Das fängt bei so kleinen dingen wie einkaufen, autowaschen u.ä. An.
Keiner der nicht in so einer situation war kann verstehen wie schwer das ist.
Mein leben ist von einsamkeit geprägt. Habe keine freunde. Und ich weiß nicht ob ich überhaupt fähig dazu bin normale soziale beziehungen aufzubauen.
Ich versuche mich davon nicht entmutigen zu lassen und gehe einfach einen kleinen schritt nach dem anderen. Vielleicht für andere zu klein aber für mich oft riesengroß.
Nachdenkliche grüße
topas