Schön daß du die berühmteste Warze der Welt ohne Alk und ohne Hörsturz überstanden hast ![]()
Beiträge von garcia
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Hallo Marion, hallo Samsara, hallo Forum.
Heut war der Tag mit dem typisch intensiven Ende - Mittwochs hab ich ja Gruppe. Sonst wars ruhig, viel gelesen, Atemschöpfen vor dem Einstieg ins Arbeiten -- und wenig Kummer mit meinen Gefühlen, bloß eine Müdigkeit was das Thema angeht die schon an Erschöpfung grenzt. Drum war ich heute saufaul
darin bin ich richtig gut.Marion : ja ich denke damals hatten wir recht vergleichbare Themen, aus einer solchen Nähe kommen dann manchmal Sätze die gut treffen. Einer der schönen Dinge in einem solchen Forum... die du doch weiter nutzen willst? Ein bißchen klang das nach Abschied was du bei mir und woanders morgen schriebst? Wenn das so war hoffe ich daß du da in Ruhe nochmal drüber nachdenkst und dir erhälst was für dich wertvoll war in den vergangenen Monaten... das wär mir wichtig: wäg gut ab. Schmeiß nix weg -- lohnt meist nicht...
Samsara : ja ich find auch, dieser "offene Bereich" bietet sehr viel (den geschützten kenne ich nicht, vielleicht ändert sich das irgendwann). Wenn dir das was ich so schreibe gute Anstöße gibt freut mich das sehr - ein Kompliment das ich gerne zurückgebe.
LG an alle, Frank
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Hallo Samsara,
wir hatten hier in der letzten Zeit ja öfter das Thema "akzeptieren was ist"; andererseits jetzt das Thema "Veränderungen", die über einen kommen können, aber auch gestaltet werden wollen / sollten. Wie sieht diese Schnittstelle genau aus? Was muß ich hinnehmen und wie mach ich das, wo sollte ich um Gestalten dessen was geschieht ringen? Wo fängt das Akzeptieren an, wo endet es?
Ich hab da keine Antworten, wahrscheinlich gibt es auch keine allgemeingültigen. Aber diese Themen hast du in mir in Bewegung gebracht. Ich denke diese innere Bewegung hat ihren Wert in sich.
Und dafür möcht ich mich mal bedanken.
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Hallo anomymus 999,
ich hoffe es geht dir den Umständen entsprechend gut; und ich würde es sehr hilfreich finden - hilfreich muß es für dich sein - wenn du ein bißchen schreiben würdest wie es dir geht, was du machst, wie dein Leben läuft im Moment. Wie soll denn sonst ein Austausch laufen, wie soll das gehen? Was Tina schrieb empfinde ich nicht als hilfreich. Aber um hier etwas hilfreiches entstehen zu lassen braucht es dich. DICH. Ich hoffe du findest diesen Weg und schreibst.
LG <<<das mein ich immer wörtlich, Frank
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Marion, Lito, auch bei euch will ich mich natürlich ganz ganz herzlich bedanken für euren Zuspruch. Daß ich das verspätet gesehn hab liegt an meinem so begrenztem Handyzugang (macbt mich halbblind), der dafür sorgt daß ich "ältere" Beiträge (auch wenn sie erst Stunden zurückliegen) erstmal nicht sehen kann... Technik kann dumm sein .Aber nicht ihr. Nein Ihr nicht!
Dank euch beiden und LG
...und Samsara auch dir danke für Deine Worte
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Danke Poster das check ich aus. LG zurück
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Schöner Beitrag schön zu lesen von dir.
Wg rauchen, hast du nen Tip? Find ich schwerer als Trockenheit... ganz andrer Suchtdruck...
Gruß Frank
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Auch dir danke Samsara.
Ich hab deine Überlegungen gelesen bevor ich hier gepostet hab und ich werde was dazu schreiben - aber ich brauch etwas Zeit, das sollte mir eine gute Antwort wert sein. Vorläufig: ich kann viel damit anfangen was du schriebst.
Danke und LG
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Ja, Jürgen. Du schreibst: " Ich könnte und würde nicht behaupten, ein Rückfall würde mich nicht von meinem Weg abbringen."
Therapeuten sagen ja oft Rückfälle seien auch Chancen. Ich will ihnen nicht widersprechen. Hat ja was. Nur --
Hier im Forum reden wir als Betroffene, nicht als Therapeuten. Für uns sind Rückfälle nur mit einer "Chance" verbunden - der elendig zu krepieren.
Also tun wir alles um sie zu vermeiden.
LG
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Hallo Lena, hallo Nyana!
Eure Worte haben mir sehr gutgetan, ich weiß garnicht wie ich mich bedanken soll...
Die "diffuse" Traurigkeit ist heute, nach einem langen Schlaf, nicht mehr diffus. Sie lag einfach daran daß mir innerlich klar wurde daß ich die Beziehung beenden muß - ein Schritt auf den ich mich monatelang zubewegt habe um ihn im entscheidenden Moment immer wieder zu umkreisen und zu vermeiden.
Jetzt ist er nicht nur im Kopf sondern im Bauch angekommen. Ganz abgesehen von der eh schon zerstörerischen Nähe-Distanz-Konfusion und den Ängsten, an denen diese Frau leidet und an denen ich nichts werde ändern können, bin ich auch ziemlich sicher daß sie nach wie vor trinkt.
Schritte wie Suchtberatung o.ä. lehnt sie ab. Ich habe mich heute einmal wieder durch die Frühstadien der Threads von Silberkralle und Bernd gelesen. Auch da ging es um Lieben zu Frauen die tranken.
Diese Frau wäre immer mein Rückfallrisiko Nummer 1. Schon deswegen muß ich es loslassen. Liebe hin Liebe her.
Vor ganz kurzer Zeit ging es hier viel um "akzeptieren was ist"; jetzt ist es für mich soweit daß ich dies leben muß - akzeptieren daß Liebe eben nicht alles heilen kann, und mich auf mich zurückziehen um meinen Weg des Heilwerdens weiter gehen zu können.
Lena, Nyana, dabei habt ibr mich sehr unterstützt.
Es geht mir jetzt besser als gestern; Klarheit hilft.LG Frank
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Ach, zu dem Hosen-Zitat möcht ich doch auch noch was schreiben.
Natürlich stimmts daß man aufstehen muß wenn man gefallen ist. Dazu gibts ja keine Alternative außer Liegenbleiben. Wenn ich krank werde, Trennung erlebe, arbeitslos werde etc pp muß ich aufstehen...
Als trocken werdender Alkoholiker allerdings muß ich sehen daß ich nicht hinfalle, denn diese Krankheit hat die Eigenart mir das Aufstehen jedesmal schwerer zu machen da sie meine "Aufstehfähigkeit" heimtückisch zerstört. Sie verändert mein Gehirn. Ich muß das Nicht-Fallen im Visier haben nicht das Aufstehen. Ich kann nie sicher sein daß das noch gelingt...
Stehen bevor ich falle, stehenbleiben obwohl die Dinge schlecht laufen - das ist der Kern (und die Dinge werden immer wieder mal schlecht laufen weil das das Leben ist).
Aber ich glaube du siehst das eh ebenso, eben weil du kein "Bruder Leichtfuß" bist sondern ein verantwortungsvoller Vater, Ehemann und Mensch.
Schönen Tag!
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Guten Morgen Jörg,
"Bruder Leichtfuß"?! - Nein, so erlebe ich zumindest dich ganz und gar nicht.
LG Frank
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Hallo Forum,
heut bin ich ich einer gemischten Stimmung. Eigentlich hatte ich einen schönen Tag. Nen schönen Vormittag mit meinem Jüngsten, dann kam noch ein Kumpel von ihm zum gemei samen Gitarreüben (die haben kommenden Sonntag einen Auftritt in der Jugendmusikschule). Dann war ich viel im Forum hier und hatte "frei". Aber so richtig loskommen von meinen Themen mal, das gelang mir nicht recht... war alles bloß übertüncht. Irgendwie bin ich seit dem späteren Nachmittag traurig. Naja hat ja seinen Grund... nun paddle ich in einer diffus-traurigen Stimmung dem S chlaf entgegen. Und denk daß ja morgen ein neuer Tag ist...
LG an dies wunderbare Forum
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Hallo anonymus,
den Smiley find ich nicht so bedrohlich. Aber daß du wenig schreibst, das macht mir Gedanken - wann braucht man Austausch dringender als im Zusammenhang mit einem Rückfall?
Ich läse gern mehr von dir. Warum glaubst du ist das geschehen? Was tust du jetzt um daraus zu lernen?
LG Frank
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Auch Rezeptoren bilden sich nach und nach zurück, das ist Teil dss Gesundungsprozesses... Achtsamkeit ist gut, Angst ist unnötig.
LG
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Hallo Jonas, alles gut bei dir?
Ich vermisse ein bißchen den ebenso anregenden wie spannenden Austausch hier. Ich hoffe du hast eine gute Zeit und wünsche dir einen schönen Sonntagabend - vielleicht mit guter Musik?
LG Frank
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Hallo Roswitha,
ja warum hat ein Suchtmittel solche Macht... einmal darum, glaube ich, weil wir Jahre und Jahrzehnte unter seinem Einfluß gestanden haben und unser Leben mit all seinen Problemen unter diesem Einfluß irgendwie geregelt haben. Das hat sich natürlich tief eingeschliffen. Ich habe alles so geregelt: Arbeitsbelastungen, Liebeskummer, körperliches Unwohlsein, Ängste, Trauer, Agressionen -- es gab immer das eine einfache Mittel: es mal abzuschalten. Ein paar Bier drauf trinken. Mich mal für ein paar Stunden "leicht" fühlen oder wenigstens alles mal eine Zeitlang vergessen was mich belastete.
Und nun muß ich all diese Dinge anders regeln, aktiver, auch mutiger. Das krempelt natürlich meine ganze Art zu sein um. Und vor allem, es dauert.
Mit dem Stoff kämpfen bedeutet ja, da seine Kraft hineinzustecken statt um ein besseres Leben zu kämpfen und nicht nur für etwas das ich nur als Verzicht erleben kann aufgrund der jahrelangen Gewöhnung. Wenn ich mein Wochenende als leer empfinde hab ich nur zwei Möglichkeiten. Entweder ich lerne diese Leere als etwas Positives empfinden zu können (vielleicht als Zeit nur für mich, als Ruhezeit, Fallenlassen-dürfen). Oder ich fülle sie mit Dingen die mir guttun. Beides wird nur nüchtern gehen.
Zum anderen hat der Alkohol so eine Macht, weil er tief in unser Gehirn eingegriffen hat. Er hat dss Belohnungszentrum aus dem Gleichgewicht gebracht, Botenstoffwechsel gestört, Rezeptoren sich bilden lassen wo sich nicht hingehören usw. Was das angeht möchte ich dir Mut machen: es normalisiert sich wieder.
Versuch nicht etwas zu "überstehen" - versuch es zu gestalten. Klingt leicht und ist schwer, das weiß ich von meinem eigenen Leben; aber es lernt sich nach und nach. Schaff dir doch für jeden Samstag und jeden Sonntag je ein Highlight auf dss du dich freuen kannst - Kinobesuch Freundin treffen Lecker kochen es ist ganz egal was -, und guck mal was das mit deiner Vorerwartung aufs Wochenende anstellt...
Dss ist die Art wie ich mir dieses berühmte Nicht-Kämpfen vorstelle...
Einen lieben Gruß, Frank
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Hallo Lena,
ich verbinde meinen heutigen "Sonntagsgruß" mit einer großen Mitfreude über das was du schreibst und wie es dir geht. Wellentäler gehören zum Leben ja dazu - du gehst auf eine Weise damit um aus der ich eine Menge für mich lerne.
Ich wünsch dir einen gemütlichen Sonntag! Den ich mir jetzt auch mache da mei Sohn los ist. Mit Buch Tee und dem ersten Stollen (auch wenn ich Weihnachten nix anfangen kann, da mach ich ne Ausnahme
)LG Frank
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Hartmut ,
ne kleine Unsicherheit hab ich da: fallen simple Buchtipps unter Werbung? Das fänd ich schon schade...
Das mit den Links ist klar und das mit den Interna über Dritte sollte eh selbstverständlich sei .
Ich empfinde die Moderatorenführung des Forums als stützend und angenehm. Danke und Kompliment dafür.
Frank
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Hallo Nyana, solche Träume kenne ich auch ab und zu. Ich nehme das dann zum Anlaß zu gucken ob es irgendetwas gibt was ich bewältigen sollte - etwas was mir früher vielleicht ein Anlaß zum Trinken hätte sein können... meist finde ich dann auch irgendetwas nicht Bewältigtes.
Wenn ich solche Träume auf diese Weise bearbeite hab ich keinen Grund mir weiter Sorgen darum zu machen.
LG Frank