Beiträge von Dante

    Ja, Elea, ich habe Glück gehabt.
    Ich konnte mich vergleichsweise leicht vom Alkohol verabschieden & habe stattdessen ein nahezu völlig andere Lebensführung, bedingt durch Trockenheit, die wiederum Bedingung ist für meine Partnerschaft mit Aurora, die wiederum ein fester "trockener Pfeiler" für mich darstellt.
    Das einzige, was sich in meinem Leben (bis vor kurzem) überhaupt nicht geändert hat, war meine Arbeit. (Bin ich schon wieder beim Thema :? )

    Vielleicht ist das, was da bei mir auf Arbeit abläuft,eine gute Eingewöhnung auf die Rentenzeit. So ein Stellwerksbetrieb unterscheidet sich zwar recht deutlich von einem Arbeitsalltag im Büro oder im Verkaufsraum oder einer Fabrik. Aber ich habe keine Pläne mehr, was die berufliche Zukunft angeht. Vor einem Jahr war ich noch darum bemüht, mich bis zum Renteneintritt auf den richtigen Stellwerken einzurichten. Das hat nicht funktioniert, & nun mach ich auf Halbrentner, bin auf 1x in Doppelbesetzung aktiv oder in Reserve.
    Aber ob ich das neun Jahre so machen kann?
    Ich sollte in kleineren Schritten denken. Bis 2024 bleibt das aktuelle Stellwerk noch am Netz. Nach der Schließung sind es dann noch vier Jahre bis zur Rente.

    Tja, da hole ich "Dantes Weg" aus den Abgründen des Forums heraus & weiß gar nicht so recht, was ich schreiben soll. :lol:

    Also: Immer noch trocken (so trocken, dass ich schon gar nicht mehr merke, dass ich nichts mehr trinke, so fern ist der Alkohol), seit 2008 glücklich liiert & längst verheiratet (das hätte mir einer mal vor 15 Jahren erzählen sollen!), immer noch bei der haßgeliebten Bahn, wenn auch nicht mehr S-Bahn Berlin sondern DB Netz, mittlerweile zur Rente rückwärts zählend & sich dabei albern vorkommend, weil es ja immerhin noch fast neun Jahre sind.

    Rübengemüse vom Bioladen mit Discounterbratwurst

    2 Möhren
    2 Pastinaken
    2 gelbe Rüben
    2 Butterrüben
    1 Kohlrabi
    1 5er Plastik-Pack Bratwurst "Schweinepech" oder "Bauernglück" o.s.ä.

    Rüben & Kohlrabi putzen oder schälen & in nicht allzu kleine Würfel schneiden.
    Olivenöl in den Wok geben & erhitzen. Gemüse in den Wok geben & dünsten, bis alles weich ist.
    Die glücklichen Bratwürste ohne Verpackung mit wenig Butterschmalz in einer Extrapfanne durchbraten.

    ;)

    Ich möchte meine neue Funktion zum Anlass nehmen, "Dante Weg" aus den Tiefen dieses Teilforums zu holen,
    damit ihr wenigstens etwas über mich in Erfahrung bringen könnt, falls ihr Interesse daran habt, wer überhaupt euch hier im offenen Bereich etwas schreibt.

    Wenn ihr Fragen habt, tut euch keinen Zwang an. ;)

    Hallo S37! :)

    Eine Entwöhnungstherapie ist eine anstrengende Sache. Findet man die richtige, bedeutet das einen kompletten Umbau des Lebens.
    In vielen Kliniken ist es auch üblich, die Neuklienten erst 1x "unter der Käseglocke" zu halten.
    Sei geduldig. Mehr als ein offenes Ohr kannst du ihm vorerst nicht geben, & selbst das solltest du ihm nicht auf den Mund drücken.

    Es ist ein Unterschied, ob die Omnipräsenz des Alkohols uns wie eine ewige Filmkulisse umgibt oder ob man Subjekt in einer alkoholgeprägten Situation ist.
    An einer Kneipe vorbei gehen, ist nicht so schwer.
    Hinein gehen, sich in eine Ecke setzen & keinen Alkohol bestellen ist schon wesentlich schwieriger.
    Sich an den Tresen setzen & immer noch nichts alkoholisches zu bestellen, obwohl da der fröhlichste Umtrunk stattfindet, ist nahezu unmöglich.

    Arbeit, Familie, Verein, Pinte am Urlaubsort - da bist du Bestandteil der Situation.
    Ein Bus mit einer Schnapswerbung fährt einfach an dir vorbei.

    Ich habe meinen Wein auch an eine Freundin verschenkt. Das waren drei Kisten & ein Waschkorb voll mit einzelnen Flaschen.

    Als Einstiegslektüre zum Thema Sucht bietet sich "Lieber schlau als blau" von Johannes Lindenmeyer an.
    Da sind in übersichtlichen Kapiteln alle Aspekte der Sucht aufgeführt & verständlich gemacht.

    Hallo Frontifex & Willkommen im Forum! :D

    Was soll ich schreiben? Das liest sich gar nicht gut.

    Du schreibst, du bist jetzt fünf Jahre trocken. Dass die sich die Sauferei erheblich auf die Psyche auswirken kann, ist bekannt.
    Nach fünf Jahren müsste sich da aber auch einiges wieder reguliert haben.

    Meine Fragen sind: Hattest du in den fünf Jahren professionelle Hilfe in Anspruch genommen? Das scheint mir in deinem Falle nämlich dringend ratsam zu sein.
    Nimmst du noch andere psychisch aktive Substanzen? Damit meine ich auch Medikamente.

    Da schreibst du ja schon eine Menge:
    Du hast Angst, ein Gespräch würde dich herunter ziehen. Die Gespräche bleiben an der Oberfläche. Ihr habt "Telefonsaufen" gemacht.
    Da stellt sich die Frage nach dem Inhalt dieser Freundfschaft.
    Du kannst getrost davon ausgehen, dass er beim nächsten Anruf, sollte er sich wieder in einer nassen Phase befinden, dich zum mittrinken animieren wird.
    & spätestens dann hast du eine Entscheidung zu treffen.

    Ich persönlich würde jetzt nicht den Kontakt zu ihm suchen.

    Hallo Horizont & Willkommen im Forum! :D

    Die Frage, die sich mir stellt, ist, ob ihr euch beim skypen zugeprostet habt.
    Oder anders: Was war bisher der wesentliche Inhalt eurer Gespräche?

    Weil du anderen Urlaub gemacht hast. Das ist es.
    Ein Urlaub mit Sohn im Mittelpunkt läuft anders als einer, wo Ballermann & Oberbayern im Focus stehen.

    Andere Lebensführung/Lebensinhalte = gute Basis für ein trockenes Leben :wink:

    Hallo Flanders & Willkommen im Forum! :D

    Was ist denn ein extremer Rückfall? Ich glaube nämlich nicht, dass Rückfälle relativierbar sind.
    Ob Ausrutscher im Restaurant, ob Komasuff - Rückfall ist erst 1x Rückfall.

    & da sollte nach den Ursachen geforscht werden. Die konkreten Auswirkungen eines Rückfalls sind nebensächlich.
    Wie war denn dein Trinkverhalten vor deiner trockenen Phase?