Beiträge von Dante

    Hallo Wiliams :)

    Wir haben hier ja leicht schreiben mit unseren Hinweisen auf andere SHGen. Nicht berücksichtigt ist dabei, dass du womöglich an einem Ort lebst, wo du keine große Auswahl hast. Ich glaube, mangels Alternative bist du auch hier bei uns ganz gut aufgehoben.

    Die auffällige Überalterung vieler Alkoholiker-SHGen hat kulturelle Gründe.
    Zum einen hat sich das Suchtspektrum verschoben. Heutzutage ist der Nur-Alki eine Erscheinung von vielen & dominiert das Suchtgeschehen nicht mehr wie zur Kneipenzeit. Synthetische Drogen, Cannabis sind dagegen wesentlich präsenter als noch vor einem viertel Jahrhundert. Halluzinogene Drogen wie Mescalin oder LSD wiederum sind eine seltene Ausnahmeerscheinung, anders als in den 70ern. Vor allem hat sich der Trend zum Mehrfachkonsum hin entwickelt.

    Zum zweiten nimmt die Entwicklung des Alkoholomissbrauchs hin zur Sucht, & weiter die Erkenntnis des Süchtigen, etwas ändern zu müssen, einige Zeit in Anspruch. Die meisten Nur-Alkis ziehen die Reißleine, wenn sie 40+ sind.

    Zum dritten sind Gruppen/Vereine & dergleichen nicht unbedingt im Focus gesellschaftlichen Zusammenlebens. Man macht möglichst viel individuell.

    Alle diese Gründe spielen in der Online-SHG keine Rolle.

    Mein Tipp also wäre, dich vielleicht auf den Austausch hier zu konzentrieren.

    & eine Frage hätte ich: Was konkret löst die Saufeslust aus in deiner realen SHG?

    Hallo Foffi & Willkommen im Forum! :D

    List sich ja wirklich gruselig bei dir.
    Aus der Co-Fraktion hast du ja schon einige Anregungen bekommen.

    & jetzt kippe ich mal meine Tipps hier ab. :lol:

    1.
    Guck dich in Ruhe nach einem Job um. Nicht im Handel, alles andere ist egal Du willst das nicht mehr.

    2.
    Sag deiner Mutter, sie braucht ihre Schnapsflaschen nicht zu verstecken. Ihre Sauferei ist ihre Sache. du kannst nicht helfen, höchstens sie bei der Sauferei unterstützen. Entziehe dich diesem System.

    3.
    Lass deine Schwester links liegen. Was sie zur Sauferei ihrer Mutter zu vermelden hat, kann sie ihr ja selbst erzählen.

    4.
    Lösche die Beiträge des Stalkers nicht, sondern melde ihn. Der Rest dürfte dann von selbst laufen.

    5.
    Kümmere dich um deine Themen. Die Sucht von Mutter & Schwester gehört nicht dazu.


    Die Verbesserung der beruflichen Situation & die Etablierung der Trennlinie zu deiner Familie sind erst 1x Aufgabe genug.

    Das Elend, das du anprangerst, würde ich nicht veröffentlichen. Die Co's hier im Forum wissen eh, was Sache ist.
    Du musst dich auch für deine Verwandtschaft schämen oder rechtfertigen. Sucht ist eine Krankheit. Diese kann man nicht heilen, aber stoppen. Das hängt aber vor allem vom mitmachen des Kranken ab. Macht er/sie nicht mit, geht die Suchtspirale eben weiter. Du kannst nichts tun außer selbst vor lauter gram darüber vor die Hunde gehen. Ich wäre mir dafür zu schade.

    Ich kann dich sehr gut verstehen. Ständig als emotionaler Kotzeimer für andere herhalten zu müssen, macht einen fertig. Das kann gar nicht anders sein.

    Der Schlaf reguliert sich wieder, Dany.
    Alkohol wirkt dämpfend & beeinflusst das Schlafverhalten. Viele trinken Abends Alkohol, um besser einschlafen zu können.

    Aber: Das ist ein eher wenig erholsamer Schlaf. Alkohol beeinflusst nämlich auch die Schlafphasen negativ. Man schläft mit Alkohol zwar schneller ein, aber dieser Schlaf ist "unergiebig".

    Bis sich das natürliche Schafverhalten wieder einrenkt, vergeht aber einige Zeit!

    Richtig ist, dass der Körper Abends bestimmte Enzyme zur Verdauung nicht mehr in dem Maße produziert, wie es für die Verdauung von rohem Gemüse notwendig wäre.
    Einen Rausch anfressen kann man sich allerdings kaum. Dazu müsste man z. B. mehrere kg Äpfel essen, um das zu erreichen.
    Ich würde also auf meine bisherigen Ernährungsgewohnheiten nicht verzichten, es sei denn, mir geht es in der Zeit danach oder am nächsten morgen nicht gut.

    Bei mir selbst habe ich das auch beobachtet. Wenn ich Abends einen gemischten Salat esse, dann macht der richtig satt für den Rest des Tages. Wenn ich den Salat zu Mittag esse, bin ich schnell wieder hungrig.

    Hallo Marnie & Willkommen im Forum! :D

    Die Frage nach der Form der Entwöhnungstherapie klärt man am besten mit einem Suchtberater oder in der Entzugsklinik.
    Welche Klinik konkret besucht wird, ist auch von der Entscheidung des Kostenträgers abhängig.

    Eben schrieb ich folgendes in meinem Thread im geschlossenen Bereich:

    Naja, alles läuft in den gewöhnten Bahnen. :?

    Grüne Woche fällt mal wieder terminbedingt aus.
    In die Sauna traue ich mich auch noch nicht wg. meiner merkwürdigen Parainfluenza (oder was immer das ist/war).
    Schnee & Eis sind in den Straßen & begleiten einem noch eine gute Woche, was nichts anderes heißt als aufs Fahrrad erst 1 x verzichten zu müssen.
    Zuschlechterletzt ist der Sommerurlaub nicht um eine Woche nach hinten verschiebbar wie gedacht & somit ein planbarer Urlaub mit dem P. in diesem Sommer nicht durchführbar.

    Aber sonst geht es uns prächtig. 8)

    Hier im offenen Bereich füge ich hinzu: Weil ich trocken bin. ;)

    Hallo Neylz & Willkommen im Forum! :D

    Die Mengen an Bier, die du da auflistet, bedürfen einer gewissen Gewöhnung. Die entwickelt sich nicht nach einem Jahr.
    Die Pickelgeschichte ist nahezu nebensächlich. Es gibt nicht nur ein Parameter, dass zur Entwicklung einer Sucht führt.

    Wie war denn dein Trinkverhalten vorher?

    Du musst dich nicht "soziophob" werden, wenn du abstinent leben willst. Die Gesellschaft definiert sich nicht ausschließlich über den Alkoholkonsum. Das tun nur die nassen Alkoholiker. ;)
    Über die trockenen Jahre wird dir das auch nicht entgehen.

    Bei mir ist es übrigens genau umgekehrt. Trocken bin ich viel mehr Gesellschafts- & vor allem Familienmensch als zu meiner Saufzeit.

    Kann es wirklich sein, dass ich diesen Thread über mehr als ein drittel Jahrzehnt nicht bediente?
    Nunja, ich schreibe ja vor allem im geschlossenen Bereich, wenn auch da recht wenig. Ich weiß aber noch, dass sich der "Umzug" damals gelohnt hat, trotz damals vorhandenem finanziellen Engpass.

    Warum ich diesen Thread überhaupt wieder hervorkrame? Weil es sinnvoll ist, neuen Teilnehmern etwas vom Weg der Alteingesessenen erfahren zu lassen.
    Das kann ja bei den frisch Trockenen in der einen oder anderen kritischen Situation vielleicht hilfreich sein, oder? ;)

    Deiner Tochter jetzt etwas vorzuspielen, was sie eh durchschaut, nimmt sie zumindest genauso mit, Melina. :?
    Ich würde das so halten: Weihnachten nüchtern oder Weihnachten getrennt. & wenn er mit einer Fahne anrückt, kann er gleich wieder gehen.

    Auch kleine Kinder kriegen alles mit, marielou. Ich erinnere mich an eine Mitklientin in der Zeit meiner Therapie, wie sie berichtete:
    "Ich habe den Kleinen mal aufgefordert, zu zeigen, wo Mama ihr Trinken hinstellt. Er hat ALLE Verstecke gewusst."
    Zu diesem Zeitpunkt war der Kleine dreieinhalb Jahre alt.

    Na siehste, galizier! :lol:

    Ich klopf doch mal nach (auf die Schulter, nicht auf die Mütze). Da hast du ganz spontan eine ganze Latte von Sachen angeschoben bzw. geplant, die allesamt deiner Trockenheit dienlich sein werden & deinen jetzigen Anlauf von all den Vorläufern unterscheidet.

    Dran bleiben! & gestatte dir keine Ausnahme!!!

    Hallo Falter & Willkommen im Forum! :D

    Deine Erfahrung haben so manche Co-Abhängige auch gemacht. Die Sauferei wird einem einfach zuviel, man will nicht mehr, beobachtet den Partner & findet die Sauferei nur noch widerlich.
    Es ist nicht ausgeschlossen, dass das Verhältnis zu deinem Mann dein Hauptthema wird.