Beiträge von Dante

    Liebe Bunsi,

    sei dir bitte bewusst, dass Alkoholismus eine Krankheit ist, die seit 50 Jahren auch als soche anerkannt ist von den Kostenträgern & die Behandlung somit übernommen wird. Den ersten Schritt, sich seine Alkoholkrankheit einzugestehen, hast du gemacht. Der zweite wär, Hilfe auch anzunehmen. Tue das auf jeden Fall, denn es wird mit Sicherheit nur noch schlimmer kommen. Auf einem Level "stehen bleiben" & sich mit dieser Trinkmenge seinen Tag drumherum zu bauen hat noch kein Trinker in der Welt geschafft; das funktioniert einfach nicht. Bliebe der Mut zum dritten Schritt, nämlich auch offen, zumindest gegenüber den dir wichtigen Menschen zu deiner Krankheit zu stehen.
    Ich kann dir jetzt schon verraten, dass dein Urlaub für eine dermaßen komplexe Behandlung nicht genug Zeit hergeben wird. Geh zu deinem Hausarzt, lass dich beraten & begib dich dann so bald als möglich in eine Klinik zur Entgiftung, wo den manchmal auch gefährlichen Folgen des Entzugs medizinisch angemessen begegnet werden kann. In der Klinik wird man dich dann bestimmt weiter beraten können.

    Hallo lotte & herzlich Willkommen hier im Forum.

    Du liegst keineswegs falsch, wenn du bei deinem Freund ein Alkoholproblem vermutest. Dass er dich als die eigentlich Schuldige ansieht, die Flucht in die Arbeit & das (völlig nutzlose) Experimentieren mit kontrolliertem Trinken & dem "alkoholfreien" Bier sind ganz typische Verhaltensmuster eines Alkoholikers, der sich seine Krankheit nicht eingestehen möchte.
    Du liegst richtig, wenn du ihm sein Trinkverhalten vorhälst & fällst ihm also keineswegs in den Rücken; du sprichst im Gegenteil das Problem direkt an.
    Wohnt ihr zusammen? Wenn nicht, dann mach deine Wohnung trocken: Bei dir wird ausnahmelos kein Alkohol mehr getrunken, dass muss auch für das sog. alkoholfreie Bier (0,5 % Vol. Alc.) gelten. Wenn er kein Problem mit Alkohol hat, dürfte das ja für ihn weiter keine Schwierigkeit sein.
    Du hast angedeutet, dass du selbst psychische Probleme hast. Von daher bist du auch kaum in der Lage, dich um die Sorgen anderer zu kümmern. Das deine Probleme als Begründung für seine Trinkerei herhalten muss, ist eine faule Ausrede. Da frag deinen Psychologen, der sieht das bestimmt nicht anders. Frag ihn auch, was er von meinem Vorschlag hält.

    Wieder ist heute ein Ziegelsteinchen mehr zu meinem abstinenten Leben hinzugekommen. Ich habe mich heute den Guttemplern vorgestellt und hatte einen sehr angenehmen Eindruck von der Gruppe, die ich mir aussuchte. Jedenfalls steht dort offensichtlich niemend allein mit seinen Sorgen & Nöten, wie ich feststellen konnte.
    Sicher wird die Gruppe zur Zeit nicht einen gleichen Stellenwert einnehmen wie jetzt die Therapie. An deren Ende wird sich das hingegen bestimmt ändern.
    Auch in erwähnter Therapie geht alles rund, ich habe mich mittlerweile sehr gut eingelebt.

    Seit zwei Tagen bin ich nun in der Therapie. Über das Programm habe ich noch nicht den Überblick, aber ich glaube, an der richtigen Stelle zu sein. Bis jetzt war es wenig anstrengend, aber das kann ja noch kommen. Nur das frühe Aufstehen bin ich nicht mehr gewöhnt, was sich schnell geben wird. Das Essen ist hervorragend!
    Da heute mein bei ebay ersteigerter DVD-Spieler eintraf, dieser einwandfrei funktioniert & mein Wein aus dem Keller geschafft ist, kann ich auf überaus erfolgreiche Tage zurückblicken. Ich hoffe, das geht noch lange weiter so.

    Heute zum Vorbereitungstreffen konnte ich auf eine überaus positive Woche zurückblicken. Viel Kultur, viel unterwegs gewesen, aber auch ein sehr entspannendes Wochenende, eine Reihe von persönlichen Angelegenheiten, die ich in die Wege leiten konnte... alles bestens.
    Seinen Abschluss findet diese Woche in der Kostenübernahme meiner Therapie durch den Rentenversicherungsträger. Morgen ist also mein erster Therapietag im Tannenhof.
    Mein Urlaub ist dadurch zwar um die Hälfte gekürzt, aber der lässt sich nach der Therapie noch abwickeln.
    & meine vier Vorhaben?
    Da ist wenig passiert. Im Garten & in der Küche ist nichts passiert, meine Angebote bei TwoTickets habe ich nicht genutzt (1 x zu spät von erfahren, 1 x abgelehnt); lediglich beim Wein hat sich etwas getan. Der wird am Freitag abgeholt.

    Hallo Eve,
    da wir beide etwa gleich lange keinen Alkohol mehr trinken, ist dir vielleicht ein Vergleich mit meiner Situation hilfreich. Auch ich habe zum Teil fröhlich-gelassene, ab & zu aber auch nahezu verzweifelte Phasen, wo mir alles über den Kopf zu wachsen scheint. Ihr seid nun zwei Personen mit vergleichbaren Gefühlsschwankungen, die aber natürlich nicht synchron verlaufen.
    Darum halte ich es für das beste, dich in Geduld zu üben. Bis sich das beruhigt werden sicher noch Monate vergehen. Das Ziel einer zufriedenen Abstinenz & damit verbunden ein verändertes (gemeinsames) Freizeitverhalten solltet ihr aber niemals aus den Augen verlieren!

    Hallo Carsten & willkommen im Forum,
    Selbsthilfegruppen können sehr verschieden in ihrer Wirkung sein, eines habe sie jedoch alle gemein: Man setzt sich regelmäßig mit seiner Sucht auseinander & verdrängt so nichts (was ein hohes Rückfallrisiko in sich birgt); außerdem hat man Kontakt zu seinesgleichen & kann also im Problemfall stets auf Erfahrungen anderer Betroffener zurückgreifen.
    Welche SHG letztlich zu dir passt, musst du selbst ausloten. Blaues Kreuz & Kreuzbund sind so etwas wie Kirchengemeinden, die AA haben z. T. einen stark missionarischen Anstrich & halten in ihren Treffen ausschließlich ein Abfolge von Monologen, dann gibt es die Guttempler mit hohem Feizeitangebot sowie eine Vielzahl von autonomen SHGn, wo jede ihren eigenen Stil pflegt.
    Letztlich versteht sich dieses Forum hier auch als SHG. Wie schon erwähnt, der Kontakt zu anderen Alkoholikern ist wichtig, & genau dass meint auch deine Psychologin. Sprich sie doch bei eurer nächsten Sitzung darauf an.

    Heute war ich bei meiner Sozialbetreuerin & klagte ihr mein Leid. Sie hat mich ziemlich schnell wieder auf die Beine stellen können. Ich sehe wahrscheinlich wirklich immer nur die Mühen vor mir, aber nie, was ich schon erreichte. Der Rest ist Ungeduld. Wenn ich mich daran gewöhne, das Erreichte zu überblicken, werde ich die anstehenden Aufgaben wohl auch mit der notwendigen Gelassenheit angehen können.

    Leider gibt es bei mir nichts gutes zu berichten. Ich hänge mich immer wieder an irgend einer Kleinigkeit auf & rutsche dann über Stunden in eine ganz miese Stimmung hinein, die mich am Ende völlig erschöpft. Ich finde auch keinen Abwehrmechanismus. Was ist bloß los mit mir? Das geht schon seit etwa 2 Wochen fast täglich so. Mittlerweile macht mir auch die Vorbereitungsgruppe keinen Spass mehr. :(

    Hallo Cinimini & willkommen im Forum,

    bei deinen Beiträgen fällt mir vor allem der Einsatz der Antidepressiva auf. Dein Alkoholismus ist mit Sicherheit Teil einer Strategie der Alltagsbewältigung, die nach Bedarf Anwendung findet & zu den beschriebenen Filmrisssaufereien führt. Somit ist der Alkohol fester Bestandteil deines offensichtlich sehr komplexen psychischen Problems. Du wirst das Teilproblem Alkohol mit Sicherheit nicht isoliert lösen können & brauchst unbedingt professionelle Hilfe.
    Wende dich bitte an deinen Hausarzt, lass dir einen Termin geben & sage bei der Terminvereinbarung, wie wichtig die Sache ist; sorge also dafür, dass dein Arzt auch wirklich Zeit für dich hat. Berichte ihm, was du uns hier geschrieben hast & er wird wissen, was zu tun ist.
    Problematisch ist dein Bekanntenkreis, wenn dort der Suff mittlerweile der Anlass fürs Beisammensein schlechthin ist. Dort solltest du gründlich überprüfen, was dir als Freizeitaktivität wirklich wert ist & den entsprechenden Personen direkt sagen, dass Alkohol für dich ab sofort für immer & ausnahmelos gestrichen ist. Ziel muss nämlich eine zufriedene Abstinenz sein. Das gilt für alle Lebensbereiche, auch in der Freizeit, was somit Sauftreffen kategorisch ausschließt. Lass unbedingt die Finger von den Antidepressiva, außer, sie sind dir ausdrücklich verordnet worden! Selbstmedikation ist in diesem Bereich nahezu selbstmörderisch.

    Ich bin jetzt seit 15 Wochen trocken & musste feststellen, dass es Phasen gibt, wo die Unzufriedenheit wieder wächst, der Wunsch, sich von allem zu distanzieren steigt & die Lust nach Alkohol wieder hoch kommt.
    Das scheint also ein ständiges auf & ab zu werden. :(
    Umgekehrt war ich zum Anfang wesentlich nervöser. Wahrscheinlich ebben dise Gefühlsschwankungen mit der Zeit ab.

    So, die letzte Schicht ist Geschichte, meine Vorgesetzten haben andere Themen, wo sie meinen Profil zeigen zu müssen, dass sie nicht haben & ich bin jetzt im Urlaub. 8)
    Entsprechend gelassener gehe ich in den Tag & hab mir auch schon eine Liste gesetzt, was ich alles in den kommenden drei Wochen machen will.

    1.
    die Küche so weit herzurichten, dass man sie nur noch durchzustreichen braucht
    2.
    den Garten soweit umzugestalten, dass nur noch Rasen gesät werden muss
    3.
    meinen Wein loswerden
    4.
    jedes Angebot von TwoTickets, dass ich zugelost bekomme, zu nutzen

    Für heute greife ich meinen längstjährigen (was für ein Wort!) Freund & wir machen uns noch einen schönen Abend. Ich habe mich lange nicht mit ihm austauschen können, weil er sich seit dem Tod seiner Mutter völlig isolierte.

    Saufdruck? Null (& das ist auch gut so)

    Ich sehe das ein wenig anders als Caruso. Ich würde an deiner Stelle erst einmal nur eine Aufgabe angehen, und zwar die, welche mir die am schnellsten zu erledigende scheint. Dadurch ist der Haufen an Arbeit etwas kleiner. Die nächstkleinste Aufgabe kommt ran usw. usf. . Irgendwann bist du im Schritt & deine Lustlosigkeit fällt dir nicht mehr so auf, wenn sie sich nicht völlig verflüchtigt.

    Hallo Ari & willkommen im Forum,

    du scheinst ja wunderbar zu funktionieren. Einschlafprobleme? Es gibt ja Alkohol (obwohl alkoholgeförderter Schlaf eher eine Betäubung & wenig erholsam ist. Aber das weißt du ja, du bist vom Fach.); Alkoholpause nötig? Nur keine Blöße gegenüber deinem Mann, also Schwangerschaft. Jetzt die große berufliche Herausforderung! Der Alk muss für diese Zeit weg, du weißt, dass die Anforderungen an dich mit dem Alkohol nicht vereinbar sind. Aber aufhören? Das wäre eine Blöße gegenüber deinem Mann. Du bist eine megasuperdynamische Powerfrau & Bilderbuchmutter, auch wenn dabei der Alkohol als Schmiermittel herhalten muss. Zudem kann man dich ja prima mit deiner Schwäche öffentlich vorführen.
    Dieses Spiel lässt sich möglicherweise (mit ständig steigenden Mengen an Alkohol) noch eine ganze Weile fortführen. Bloß frage ich dich, ob du das wirklich willst.
    Mir kommt es so vor, als möchtest du um jeden Preis der gängigen Idealvorstellung einer Musterfamilie im Lande entsprechen & dich in der Rolle, die du dabei einnimmst, auch wohlfühlst. Dein Alkoholismus zeigt indes an, dass etwas nicht stimmt.
    Am schlimmsten sehe ich allerdings die Rolle deines Gatten. Es scheint ihm regelrechte Freude zu machen, zu sehen, wie du dich in deiner Funktion auflöst. Eine Blöße ihm gegenüber (Ich bin alkoholabhängig, also schwach) willst du ihm nicht geben. Das weiß er & weidet sich regelrecht daran. Vor seinen Freunden macht er ja eine gute Figur: Superfrau & Mutter, die beruflich erfolgreich ist, das Haus ist i. O. & du bist wesentlich jünger als er. Kann man in seinem Umfeld strahlender dastehen?
    Bloß, wenn in einer Beziehung ein Teil seinen Alkoholismus bekämpft & der andere Teil zieht nicht mit, scheitert die Beziehung (Das weißt du; du bist vom Fach. ). Wenn dein Mann also meint, sich über deine Probleme hinwegsetzen zu können, führt das entweder zum völligen Zusammenbruch deiner Person oder zur Trennung. Dann allerdings ist er nicht mehr der tolle Hecht mit der jungen Superfrau sondern nur noch ein einsamer alter Mann. Das weiß er bestimmt auch.
    Wenn du also etwas gegen dein Alkoholproblem ernsthaft etwas tun möchtest, musst du wesentlich gründlicher vorgehen.

    Den Ärger mit dem Arbeitgeber habe ich heute weitgehend ausgeräumt. Aber ich habe die Befürchtung, dass immer noch etwas nachkommt. Jedenfalls fühle ich mich auf meiner Arbeitsstelle sehr unwohl.
    Die alte Lebensweise mit dem freudlosen "Schichten abreißen" weckt auch leider den Wunsch nach alten Ablenkungsstrategien in mir. Ich hatte nach Feierabend richtig Lust, zu meinem Stammgriechen zu gehen & 13 gerade sein zu lassen. Das will mir noch viel weniger gefallen. Zur Zeit ist bei mir wirklich wiklich Niedrigwasser, was meine Motivation anbelangt.

    Wieder ist eine Woche vergangen, heute war vorbereitende Sitzung für die Therapie & somit der Zeitpunkt des resümierens.
    Die letzte Woche verlief bei mir ausgesprochen schlecht: Der Rentenversicherungsträger macht Ärger & weiß nichts von der anstehenden Therapie, mein Arbeitgeber macht Ärger wg. der Freistellung für die Zeit der vorbereitenden Sitzungen & tritt die Datenschutzbestimmungen mit Füßen, beides könnte eine lange Zeit auch gerichtlicher Schritte bedeuten; in all diesem Getümmel kommt das eigentliche Problem zu kurz.
    Dazu noch unangenhme Schichtlagen, kaum Freizeitverhalten, keine Treffen mit Freunden, keine Erledigung anderer anstehender Dinge, keine Weiterentwicklung in Sachen Guttempler, demzufolge keine SHG, nicht einmal ums Weinregal habe ich Zeit mich zu kümmern gefunden.
    Ich habe den Drang, mich zu isolieren & Abstand von allem zu bekommen.
    Es ist eine sehr unschöne Situation bei mir zur Zeit. :(

    Hallo Thomes,

    was habt ihr so in euren Kühlschrank? Das wäre der erste Schritt für mich, nämlich dafür Sorge zu tragen, dass kein Alkohol mehr ins Haus kommt.
    Deine Freundin macht sich mehr Sorgen um ihr Verhalten als das den Anschein hat. Sie will eure Beziehung nicht belasten, also arbeitet sie mit dem beschriebenen 15 min-Trick. Das ist ihr selbst mit Sicherheit unangenehm. Sie kämpft mit schlechtem Gewissen und der Selbsteinrede, solche von ihr konsumierte Mengen sind doch gar nicht so schlimm. Hier spielt das Zerrbild, welches die Gesellschaft von einem Alkoholiker hat (auffallend oft betrunkener Nachbar, Brückenpenner) eine wichtige Rolle. Mit diesem Klischee setzt sie sich (zu recht) nicht gleich. Außerdem wird ihr dein Misstrauen mit Sicherheit schon aufgefallen sein. Wer etwas dauerhaft verheimlichen will, beobachtet entsprechend scharf.
    Ich würde den Konflikt offen führen und am Frühstückstisch den Verdacht aussprechen. Sie wird verärgert reagieren und von Spioniererei erzählen, dagegen lässt sich mit deiner Sorge um sie gut gegen halten. Dann wird sie leugnen oder herunter spielen ("Das Gläschen macht doch gar nichts!"). Dagegen lässt sich das Einstiegsargument anführen. Außerdem wird es dann wohl kein Problem sein, für die Zukunft auf Alkohol im Haus zu verzichten (Was natürlich auch konsequent für dich gilt!).

    Ich finde es immer wieder interessant, zu beobachten, wenn jemand mit dem Alkoholproblem eines Bekannten konfrontiert wird. Stets wird da das eigene Konsumverhalten einer Spontanüberprüfung unterzogen & die ausweichende bis abweisende Reaktion folgt prompt. In diesem Falle ist es die vermeintliche Gastunfreundlichkeit, wenn kein Alkohol im Haus ist. "Alkohol gehört dazu" kann man im blauen Buch von J. Lindenmeyer als einen der 5 Gründe der hierzulande herrschenden gestörten Trinkkultur.
    Auch ich konnte mir vor einem viertel Jahr nicht vorstellen, Gäste einzuladen & für sie keinen Alkohol im Hause zu haben.

    Hallo Andrea & willkommen im Chat,

    Micha hat leider recht. Trotzdem solltest du, so glaube ich, nicht darauf verzichten, Druck auf ihn auszuüben. Das allerdings nur, wenn er nüchtern ist. Beliebig lange kann er sich nämlich nicht rausreden, von wegen alte Flaschen & eingebildete Fahne.

    Die Antwort erübrigt sich, Sascha. Der Alkohol kontrolliert dich & nicht umgekehrt. Es bleibt nur die dauerhafte & ausnahmelose Abstinenz.
    Wie das gehen soll? Ich hatte auch zum Anfang damit Probleme, was ich überhaupt anderes trinken soll. Das hat sich in dem viertel Jahr, in dem ich trocken lebe, längst geregelt. Auch mein "Spritwecker", der immer zu den Zeiten oder den Situationen klngelte, in denen ich Alkohol zu mir zu nehmen pflegte, ist mittlerweile meistens stumm. Vor der abstinenten Zukunft solltest du also keine Angst haben, auch wenn sie dir vorkommt wie ein schwarzes Loch, in das du springen sollst.