Hallo Yorkie,
auch mir geht es ganz ähnlich wie dir. Alles, was ich mir vornahm, scheitert zur Zeit, vor allem wegen meines beschränkten Zeitrahmens. Nix löst bei mir zur Zeit Freude aus, alles scheint Last zu sein & irgendwie unüberwindbar. Vor allem gestern Nachmittag war es sehr schlimm.
Nun weiß ich um den endorphinen Kick, den mir Alkohol verschaffen könnte & ich frage mich in solcher Situation immer wieder, warum ich mir das alles überhaupt antue. Saufe ich nicht, fällt mir die Bude über den Kopf zusammen & reißt mich mit nieder; saufe ich, fällt mir die Bude ebenso über den Kopf zusammen, aber ich bin wenigstens betäubt, als dass ich es als allzu belastend empfinden würde.
Allerdings ist mir dieser Gedanke zu pathetisch. Zudem lösen sich durch Abstinenz nicht alle Probleme von alleine, man ist bloß eher in der Lage, die Probleme anzupacken, auch wenn es anscheinend überhaupt nicht weiter gehen will.
Am meisten belastet mich der Umstand, dass ich keine Zeit finde, die anstehenden Aufgaben zu absolvieren. Für heute stehen bzw. standen 5 Termine im Kalender, von denen ich max. 3 zu erledigen vermag (wg. einer Vielzahl von Spätschichten). Wenn dann noch ein Termin, der obendrein als der wichtigste erscheint & der in absehbarter Zeit nicht nachzuholen ist, wie in meinem Fall platzt, ist es kaum auszuhalten. Ich werde trotzdem abarbeiten, was zu schaffen ist, obwohl dies mit Freizeit & Erholung nicht mehr gleichzusetzen ist.