Hallo Two Times!
Ich bin zum Beispiel meiner Mutter wieder ein ganzes Stück näher gekommen seit dem ich nicht mehr trinke und merke plötzlich wie alt und zerbrechlich sie doch mittlerweile geworden ist. Dann stelle ich mir die Momente vor in denen sie für mich das war und die guten die wir früher hatten und denke wie es wohl sein wird wenn sie eines Tages nicht mehr da ist. Wie es wohl sein wird wenn ich später mal an ihrer Wohnung vorbei gehe, in der schon seit langem jemand anderes wohnt. Das macht mich sehr traurig und es macht mir auch Angst. Wenn ich später mal alt bin und ganz alleine auf meinem Balkon stehe, keiner mehr da...
Es macht uns menschlich dass wir über den Tod nachdenken. Erst das macht uns überhaupt zu Menschen. Es ist wahrscheinlich das schwierigste Thema überhaupt und Angst gehört dazu.
Die Zeit in der wir uns mit Alkohol betäubt nicht ersthaft über solche Sachen Gedanken machen konnten ist vorbei und wir begreifen dass es nüchtern erstmal sehr viel schwerer ist sich mit dem Leben auseinanderzusetzen, wenn man Gedanken mit in den Schlaf nimmt um sie am nächsten Tag weiterzuführen, weil sie zu komplex sind...
Jetzt bin ich etwas durcheinander gekommen und weiß nicht weiter, sorry ![]()
lg maik