Beiträge von sarawen

    Liebe Uschi,

    mein Partner hält mich mit dieser Aussage "in ein paar Wochen schaffe ich es alleine aufzuhören" schon ein paar Monate hin.
    Innerlich kennst du doch die Antwort.
    Er wird im Herbst nicht aufhören und du bist dann noch mehr mit ihm verbunden - da ihr dann noch mehr Zeit zusammen verbracht habt. Das lösen aus einer Beziehung nach einen Jahr ist schon schwer - nach noch mehr Jahren ist es nicht einfacher - ganz im Gegenteil.
    Löse dich - tue es um deinetwillen. Du bist so jung und hast noch 1000 Möglichkeiten. Lass ihn los.
    Andere schaffen es auch....

    LG

    S.

    Hallo Blumenwiese,

    ich denke eine Freundschaft ist unter diesen Umständen garnicht möglich. Zu schnell sind die alten Muster wieder da und schon dreht sich wieder das Rad.
    Ich für meinen Teil denke das Abstand so wichtig ist das eine Freundschaft nicht möglich wäre.
    Durch das schreiben hier ... war mein xy gestern wieder so sehr in meinen Gedanken das ich mich wieder aus den Augen verloren habe.
    Innerlich ist die Wut das er mich so hintergangen hat (in den Kontaktbörsen) wieder abgeklungen und das zeigt mir das ich krank bin.

    Ich möchte keinen Kontakt haben ... denn ich kann ihm nicht trauen.
    Eine fahrt zu deinen xy bedeutet die Rückkehr - lass es besser nicht zu.

    LG

    S.

    Liebe Uschi,

    ich denke jeder hat da sein eigenes Tempo mit solchen Dingen umzugehen. Das schlimme ist ... wir kriegen das alles bewusst mit - unsere Partner ertränken doch jegliches Gefühl im Bierglas.

    Egal mit wem ich bereits gesprochen habe und glaube mir ... das waren schon viele - desto mehr wurde mir klar das jeglicher Kontakt die Krankheit verlängert. Mit Vernunft hat das nichts zu tun.
    Irgendwann wirst du dich damit abfinden müssen - das die Beziehung scheitert - ich musste es auch ... und habe auch deswegen schon 3 Monate vorher angefangen zu weinen.

    Lieben Gruß

    S.

    Zitat von Blumenwiese

    Hallo sarawen,

    Auch mein XY war in Kontaktbörsen angemeldet. Zu der Zeit setzte ich ihn auch unter Druck, mit dem Bier aufzuhören. Das war eben alles unbequem zuhause.
    Lieben Gruß von Blumenwiese

    Eigentlich ist das doch schon eine Frechheit. Normale Frauen hätten spätestens dann doch schon alles beendet. Ich finde es erschreckend wie hoch unsere Schmerzgrenze ist....

    Liebe Blumenwiese,

    ich denke schon das wir Co´s im allgemeinen viel lernen müssen. Es ist schwer zu begreifen das die Partner es nicht verstehen können was in uns vorgeht.

    "Diese Versprechen ... ja und immer wieder Hoffnung schöpfen. Obwohl ich ja wirklich dachte, ich bin am Ziel angekommen. Kein Bier mehr, aber dann gingen trotzdem die alten Probleme weiter."

    Das habe ich hier vor kurzen ich meine im geschlossenen aber auch im offenen Forum gelesen. Die Partner hatten auch viele schlechte Eigenarten behalten.
    Es scheint ein Irrglaube zu sein das die Beziehung mit der Abstinenz des Partners besser klappt.

    Meine Mutter hat immer gesagt "auch andere Mütter haben hübsche Söhne". Wir tun uns schwer damit uns aus den alten Strukturen zu lösen und etwas ohne Ausrufungszeichen zu beenden ist für uns so gut wie unmöglich.
    Wir werden uns wohl beide damit abfinden müssen das es nicht immer ein Happy End gibt.
    Eine tolle Frage wäre in dem Zusammenhang auch ... wie du dir deine Zukunft in sagen wir mal 2 Jahren vorstellst?....

    Lieben Gruß

    Sarawen

    Hallo Blumenwiese,

    nun stand mein xy gerade vor der Tür aber ich habe ihn nicht reingelassen und stattdessen ein schönes Wannenbad genommen. :)
    Ich glaube das dieses Anspringen auf SMS etc. wirklich mit unserer Co - Abhängigkeit aber auch mit Erziehung zu tun hat. Wir sind höflich und müssen brav Antwort geben.
    Auch für mich ist diese Trennung nicht der erste Anlauf sondern schon der 3!
    Die Versprechen sind der Wahnsinn und unser eins schöpft Hoffnung. Immer und immer wieder.
    Wie sagte meine Therapeutin "einer muß aus diesen kranken System aussteigen und das sind Sie".

    Natürlich weiß ich das ich keine Ruhe haben werde aber auch das wird bald kommen. Ich weiß das mein xy sich dann eine neue Co - Frau suchen wird.
    Ich bin mittlerweile zu unbequem. Die Gespräche sind mir zu Alk - lastig geworden und ich habe es satt mich quälen zu lassen. Denn die verbalen Ohrfeigen kann ich nicht mehr zählen.

    Hast du Kinder mit ihm?

    Lieben Gruß

    Sarawen

    Hallo Blumenwiese,

    auch ich war bis letzten Sonntag mit einen nassen Alkoholiker zusammen und habe einen Cut gemacht. Mein Partner war/ist uneinsichtig und ob er jemals etwas für sich tut wage ich zur Zeit einfach mal zu bezweifeln.

    Ich denke oft an ihn und brauche viel Abstand um wieder meine innere Mitte zu finden. Du hast ja nun auch genügend Anläufe gehabt um einen Absprung zu schaffen.
    Dein Partner befindet sich mal wieder in der Abwärtsspirale auch genannt Rückfall.
    Egal wie Alt man ist ... das Leben ist zu schade um sich an solch einen Partner zu binden.
    Ich kämpfe noch immer gegen seine Versuche mich anzutriggern. Heute habe ich z.B. erfahren das er bereits seit August in einer Kontaktbörse unterwegs ist.
    Und prompt hat er mich wieder angeschrieben und wieder habe ich geantwortet.
    Nun habe ich ihn geblockt - da ich weiß das es so nichts mehr wird. So traurig es mich stimmt - aber an einen uneinsichtigen Mann der nicht gewillt ist etwas zu ändern beisst man (der Co.) sich die Zähne aus.
    Wie oft habe ich gelesen das ein Rückfall immer wahrscheinlich ist -- gerade wenn der Entzug nicht freiwillig ist und der betroffene nicht aus freien Stücken in die Entgiftung gegangen ist.
    Ob der Partner oder der Arbeitgeber der Auslöser war ist dabei komplett egal. Ich vermute einfach das der betroffene wirklich selber an den Punkt kommen muss was ändern zu wollen.
    Der Leidensdruck war bei deinen Partner wohl nicht hoch genug.

    Kannst du den Kontakt sperren?

    Lieben Gruß

    Sarawen

    Guten Morgen Uschi,

    wenn ich mein letztes Jahr mit meinen xy Revue passsieren lasse war es mehr oder weniger die Hölle. Ich war nur darauf aus ihm zu gefallen und habe mich mehr und mehr angestrengt /angepasst. Immer wieder sind die Gespräche aus dem Ruder gelaufen. Ich wurde beschimpft ("selbst mit Alkohol kann ich alles besser als du" etc.) und klein gemacht.
    Immer wieder sass ich dann zuhause und habe geheult. Der eine Streit ist so eskaliert das ich mich selbst mit einen Messer verletzt habe - heute denke ich das ich psychisch und physich am Ende war (Borderline habe ich nicht lt. Psychologe).
    Ich habe alles auf mein Verhalten geschoben ... wenn ich mich so und so verhalte wird alles gut. Irrtum!
    Permanent heuchelte er Einsicht ... "ja, er wisse das er ein Problem hätte und wolle ja selber weg davon". Während der gemeinsamen Zeit ist er auch zur Suchtberatung gegangen aber nur um mich ruhig zu stellen.
    Er hat nie ernsthaft in betracht gezogen etwas zu tun und selbst jetzt am schluss ist er uneinsichtig.
    Was mich während der letzten Monate genervt hat war einfach das die Gespräche sich immer nur um Bier gedreht haben. Selten war es möglich mit ihm irgendwas wirklich zu planen. Immer kam das Bier dazwischen - wenn wir irgendwo hinwollten mußte vorher immer was getrunken werden denn er wusste ja nicht ob er und wann er wieder was kriegt.
    Wie sehr habe ich andere Paare beneidet die einfach spontan ins Kino gehen konnten.
    Immer wieder haderte ich mit meinen Schicksal warum kann ich keinen normalen Partner haben!?
    Mittlerweile weiß ich, das nur ich allein die Verantwortung für mein leben trage. Nur ich entscheide mit welchen Menschen ich mich in meiner Freizeit umgebe.
    Ich habe mich entschieden ja zu mir und meinen leben zu sagen.

    Jeder Mensch ist anders und manch einer braucht lange um sich wirklich zu lösen. Konsequenzen sollte man nur dann androhen wenn man diese auch umsetzen kannst.
    In deinen Fall gibtst du das Tempo für dich vor und du entscheidest alleine für dich.
    Vor der Therapie kannst du auch schon viel für dich tun. Ein Teil kann es sein hier zu lesen - dann gibt es viele Fachbücher aber auch ein paar Kurse bei der VHS (z.B. wie stärke ich mein Selbstbewusstsein, lernen nein zu sagen etc.).

    Wie geht es dir heute? Hast du was schönes am Wochenende geplant?

    Lieben Gruß

    Sarawen

    Hallo Herze,

    ich denke was Linde da in meinen Augen so treffend beschreibt trifft es auf den Punkt. Was nützt die Trennung wenn man immernoch permanent darüber nachdenkt was "er" tut und macht.
    Für mich ist eine Trennung ohne Punkt und Komma - etwas hinter dem ich ein dickes Ausrufungszeichen setze.
    Gerade nach einen halben Jahr kann man doch irgendwann sagen - so das war es jetzt - neues Spiel neues Glück.
    Vielleicht hat man sich bis dahin regerneriert bzw. ist dann in der Lage langsam wieder jemand neues in sein Leben zu lassen.

    Ob ich dann noch meinen xy bei mir auf der Couch zum Kaffee brauche wage ich gerade mal zu bezweifeln. Bei mir ist die Thematik noch frisch - schluss erst sein ein paar Tagen aber warum tust du dir das noch immer an?
    Ich weiß nicht ob du dir nicht die Chance nimmst das ganze wirklich abzuschliessen?

    Vielleicht sehe ich es auch falsch aber für mich sieht eine Trennung einfach anders aus.

    Berichte wie es dir nach dem Besuch geht.

    Lieben Gruß

    Sarawen

    Hallo Grazia,

    vielleicht ist das so das man seinen Partner als schutzbedürftig einstuft. Kinder habe ich keine aber 2 Katzen und die sind für mich wie Kinder :) .
    Ich denke man vergisst auch oft das man einen Erwachsenen Menschen vor sich hat.
    Mit meinen Vater hat mein xy auch viel gemeinsam. Eine Therapeutin meinte das ich versuche meinen Vater durch meinen xy zu retten.
    Gruselig da mein Vater ja nun schon einige Jahre unter der Erde ist.

    Ich möchte meinen Frieden mit mir und meinen Leben machen. Möchte lernen mich zu lieben und mich zu akzeptieren.
    Vielleicht gelingt es mir bald. Ich nehme mir für diese Lehre die Zeit die ich brauche.

    Lieben Gruß

    Sarawen

    Hallo Grazia,

    ich habe die Trennung zwar erst vor ein paar Tagen eingeläutet - jedoch gehe ich mit diesen Gedanken schon länger schwanger. Das ganze ist nicht unbedingt freiwillig - vielmehr hat sich mein Verstand eingeschaltet. Normalerweise bin ich ein Träumerle die sich bis zum Schluss noch alles schön redet.
    Ich musste im schmerzvollen Prozess erkennen das nichts mehr geht. Er belügt sich selbst und mich dabei gleich mit. Teilweise liebe ich ihn so sehr das es weh tut (Co?) - jedoch gibt es für mich nur 2 Wege.
    Entweder gehe ich mit ihm unter oder ich rette mich.
    Es sind die liebevollen Kleinigkeiten die mich in dieser Beziehung gehalten haben ... das Streicheln der Wange oder die Umarmung. Dagegen stehen verbale Prügel vom feinsten. Einen Auszug dessen was war hatte ich gestern mal im Chat gepostet. Ein Wechselbad der Gefühle. Emotionen wie im Film und mittendrin ich die sich nach endloser Liebe sehnt. Selbst mein Vater hatte es nicht so mit Gefühlen ... ob er je was für mich gefühlt hat - tja, keine Ahnung.
    Ich denke da steckt viel von der Kindheit drin ... meine Eltern waren zu sehr mit sich beschäftigt als das sie Zeit gehabt hätten sich damit auseinander zu setzen.
    Wann ist der richtige Zeitpunkt zu gehen? Gibt es den überhaupt? Was ist einfacher - zu gehen wenn man noch liebt oder wenn diese Gefühle schon gegangen sind?

    Lieben Gruß

    Sarawen

    Hallo liebe Miriel,

    bin zwar schon etwas Bettschwer dennoch möchte ich hier in deinen Faden einfach ein bischen was hinterlassen. :wink:
    Tja, die lieben Feiertage die liegen mir zur Zeit auch mal wieder etwas im Magen. Heute war ich mit meinen xy einen Tannenbaum kaufen ... gegen Nachmittag gab es mal wieder einen Krach und wieder bin ich gegangen.
    Ich weiß nicht warum ich mir das ganze noch gebe. Übermorgen bekomme ich Besuch und der bleibt bis nach Weihnachten.
    Ich habe diesen Krieg einfach Satt und beneide dich ein bischen um die Ruhe die du schon um dich rum geschaffen hast.
    Meine Freundin würde jetzt mal wieder sagen - "wieso, du bist doch selbst Schuld - mach Schluss!" aber ich bin Ängstlich.
    Theoretisch sollten wir beide (du, Miriel und auch ich) das Alte hinter uns lassen und in eine neue Zukunft starten.
    Ich glaube nicht das uns der Weltuntergang von all dem was uns hemmt befreien wird. Das müssen wir wohl alleine tun.
    Aber wir sind nicht alleine .... wir haben uns hier im Forum und es gibt Gruppen die uns auf diesen Weg begleiten werden.
    Momentan trage ich mich mit dem Gedanken doch noch zu Studieren. Mein ganzes Leben war ich immer nur für andere da und nun möchte ich endlich was für mich tun. Meine Freundin redet mir gut zu.
    Nur isst meine Angst vor der Zukunft gerade meine Seele auf. Hast du diese Schwankungen auch? Ist das Typisch für die Co - Erkrankung?
    Punkte die ich auch bei meinen nächsten Termin in der Suchtberatung ansprechen möchte.

    Nun denn, nun habe ich dich in deinen Faden zugequatscht - hoffe du kannst damit leben - ich wünsche dir auf jeden Fall einen schönen Weltuntergangstag.

    Lieben Gruß

    Sarawen :)

    Zitat von ela561

    Hallo Lindi,

    Wahrscheinlich kannst Du und all die Anderen hier mich jetzt nicht verstehen - ich habe beschlossen ihm eine Chance zu geben!
    Wir hatten ja weiterhin schriftlich Kontakt und ich habe ihm auch geschrieben das ich hier im Forum schreibe. Er hat dann hier gelesen und vor einer Woche hat er mir geschrieben das er bei der Suchtberatung war und das er im Januar mit einer Therapievorbereitung anfängt, er hat mir das genaue Datum geschrieben und das er dann einmal die Woche dorthin geht, bis er die stationäre Therapie anfängt

    LG Ela

    Hallo Ela,

    die Therapie die er anspricht ist freiwillig das weißt du hoffentlich. Mein xy schleppt die Termine mittlerweile 4 Monate - Entgiftung - "nein ich habe noch 3 Termine".
    Ich würde jedem glauben aber einen Suchtkranken nicht mal bis vor die Tür trauen.
    Ich habe mir mittlerweile eine Frist gesetzt, wielange ich diesen Trauerspiel noch beiwohne- und dann ist Ende und Aus.
    Er hat mich bequatscht - angeblich hat er alles Verstanden und er weiß das er ein Problem hat - dennoch ist sein Gedanke beim einkaufen ... "wo finde ich das - edit, Markenname entfernt - " :) . Sei Achtsam und bleibe bei dir....

    Lieben Gruß + viel Glück.

    Sarawen

    Hallo Else,

    im Grunde ist dein xy ja nun erstmal versorgt. Friedliches Fest für dich ... hoffe du hast nun Zeit dich mit deiner eigenen Person zu beschäftigen.

    Mein xy lässt es richtig krachen ... von Entzug... Entgiftung keine Spur. Da ist eher distanz in mir ....

    Lieben Gruß

    Sarawen

    Guten Morgen Miriel,

    es ist denke ich immer sehr schwer wenn man realisiert das es kein "wir oder uns" mehr gibt.
    Gerade jetzt zu Weihnachten und Silvester ist Familie und Partnerschaft im Vordergrund. Man feiert umringt von seinen lieben. Wieviel Streit untern Tannenbaum stattfindet bleibt einen oft verborgen. Wie oft sass ich mit meinen streitenden Eltern untern Baum und wusste nicht wohin denn man hat mich natürlich immer mit einbezogen. Permanent sollte ich Partei ergreifen.
    Ich mag Weihnachten nicht ... oft feier ich das garnicht mehr.

    Vor einigen Wochen habe ich mal zu meiner Therapeutin gesagt das ich mittlerweile der Meinung bin das Co - Abhängige und Suchtkranke keine Beziehung miteinander führen sollten. Zu oft stehen sich beide im Weg. Auch heute denke ich noch so.... immer wieder verfällt der Co in alte Muster und sorgt so dafür das eine Heilung nicht möglich ist bzw. keiner von beiden heilen kann.
    So wie du es schon so passend beschreibst - gemeinsames Heilen wie wir Co´s uns das immer wünschen gibt es in solch Partnerschaften wohl nicht.
    Wir müssen immer weiter lernen uns wichtig zu nehmen und gesunden Egoismus zu leben. Dies sind nicht nur bei dir Punkte die auch auf meiner "to Do" - Liste stehen.

    Wie geht es dir denn derzeit?

    Lieben Gruß

    Sarawen

    Hallo liebe Time,

    etwas was ich in den letzten Monaten erfahren habe ist das Geduld mit sich selbst ein wichtiger Schritt ist. Ein Umprogrammieren seines Wesens oder der Verhaltensmuster ist immer schwierig und ist auch ein Lernprozess. Ich möchte weder mir zuviel aufbürden geschweige denn meinen Partner etwas aufzwingen - entweder er will sich ändern oder er lässt es. Jeder Mensch hat sein eigenes Tempo mit dem er Dinge für sich umsetzt. Manchmal bin ich mit mir sehr ungeduldig und würde am liebsten alles hinschmeissen aber wie sagte mein Partner so schön ... "du selbst gestehst dir 6 Monate Zeit zu um etwas zu ändern und mir gibst du nicht mal 3 Monate". Ich habe ihm diese Zeit jetzt gegeben aber gekoppelt mit einer Frist. So geht das für mich klar und ich kann mich mit dem Gefühlen die derzeit in mir wüten besser umgehen.
    Man muß mit all der Konsequenz auch klarkommen ein halbherzig gesagtes "ich trenn mich" bringt es dann nicht - denn im nächsten Moment würde ich wieder am Telefon hängen. Für mich ist es ein auf die Situation einstellen und mich vorbereiten.
    Man hat mir mal gesagt ich wäre ein Pessimist - ich rechne immer mit dem Schlimmsten - in Rtg. meines xy ist das auch wieder so. Wenn ich nicht mit Wunder rechne kann ich weniger enttäuscht werden und ich falle nicht so tief. Die angekündigte Trennung fällt zwar schwer aber ich habe mich dann schon 3 Monate damit beschäftigen können.

    Für deinen Fall denke ich ging es in dem Moment nicht anders. Vielleicht ist die Schmerzgrenze bei dir auch niedriger - in dem Moment war diese Entscheidung für dich doch auch gut und richtig. Nun solltest du dich und deine Entscheidung nicht in Frage stellen sondern dabei bleiben.
    Versuche für dich einfach rauszufinden was dich wirklich glücklich macht.
    Manchmal meint man nur man hätte falsch gehandelt und die Wahrheit ist dann das man unbewusst richtig gehandelt hat....

    Wünsche dir einen schönen und ruhigen Tag.

    Lieben Gruß

    Sarawen