Beiträge von Zimttee

    Hallo Angel,

    schade wegen der Kinder- ja. Wenn es geht, gehe mit ihnen hin- aber wenn es überhand nimmt, du unter den Besuchen leidest, dann ziehe deine Grenze. Es ist nicht deine Verantwortung, für die Durchführbarkeit von Besuchen zu sorgen, sondern die deiner Mutter. Wenn das nicht klappt, weil ihr der Alkohol wichtiger ist als eure Besuche, solltest du zu deinem und dem Schutz deiner Kinder die Konsequenzen ziehen.

    Und ja, es ist klassisch für eine Sucht, dass die Trinkphasen immer größer werden. War bei meiner Mutter auch so- erst nur gelegentlich am Wochenende Mal- nicht immer. Alle paar Wochen am Wochenende. Dann jeden Samstag, dann Freitag und Samstag- dann nur an Tagen, an denen sie am folgenden nicht arbeiten muss. Nun war sie sogar an meinem Geburtstag betrunken und geht ebenso zur Arbeit.

    Ist dir aufgefallen, dass in deinem Text nur drinsteht, was du MUSST? Du musst dies, du musst das.
    Du übernimmst Aufgaben, die die Aufgaben deiner Mutter waren. Damit hälst du ihr den Rücken frei, sodass sie mehr trinken kann, weil du ja MUSST.
    Was möchtest du denn?
    Es ist wichtig, wenn man alkoholgeprägte Strukturen in der Familie hat, sich auch mal bewusst auf sich zu konzentrieren- mal schwimmen zu gehen, einen guten Freundeskreis zu haben oder sonstige Hobbies, die einen ausmachen. Sonst wird man zu schnell in diesen Sog reingezogen- und davon haben deine Kinder auch nichts, wenn du dadurch weniger belastbar, gereizt oder ängstlich bist.

    Und dass du dich nur um deine kleine Familie kümmerst, ist sehr romantisch und idealisiert- aber was machst du denn für dich, nur für dich?
    Damit du zwischendurch mal abschalten und auf andere Gedanken kommen kannst?

    Liebe Grüße,
    Zimttee

    Hallo Angel,

    das kann ich nachvollziehen, dass du deine Mutter nicht auch noch verlieren möchtest.
    Es ist sehr unterschiedlich, was der Körper aushält- bei einen geht es ganz fix innerhalb von wenigen Jahren, bei anderen, wie bei meiner Mutter, läuft es so seit 25 Jahren. Mitlerweile trinkt sie täglich.
    Es kommt auf so viele Faktoren wie Ernährung, Alkoholmenge und Konsumdauer an, dass man dazu ohne ärztliche Untersuchung gar nichts sagen kann.

    Ich weiß nicht, wie es sich bemerkbar macht- klar, durch Schmerzen. Aber zu welchem Zeitpunkt sie auftreten, kann ich dir nicht sagen.
    Es ist ja nicht nur die Leber, die leidet- auch das Gehirn, da Alkohol ja ein Nervengift ist und eben Hirnzellen angreift. Der Magen, , das Herz, die Nieren- sogar die Speiseröhre; wenn sich dort Krampfadern bilden und platzen, kann der Patient verbluten.

    Es ist ein so komplexes Thema, dass ich damit abgeschlossen habe. Ich habe ihr quasi die Verantwortung für sich selbst überlassen- sonst wird man ja verrückt, wenn man sich ständig überlegt, was passieren kann.

    Liebe Grüße,
    Zimttee

    Hallo Angel,

    ich habe insofern Erfahrungen gemacht, als dass ich selber eine trinkende Mutter habe.
    Ergebnisse:
    Sie will nicht aufhören zu trinken, obwohl sie um ihr Problem weiß.
    Ich dachte immer, dass sie nur irgendwo hin muss, wo man ihr sagt, dass sie alkoholkrank ist, sie dann, wie jeder andere mit einer Erkältung, in die Behandlung einwilligt und mit dem Trinken aufhört.
    So ist es natürlich nicht.
    Meine Mutter weiß mitlerweile um ihr Problem, manchmal leugnet sie es auch.. Hat zig Diagnosen bekommen und es ändert sich nichts.

    Das ist nicht ungewöhnlich. Deine Mutter lehnt eine Therapie anscheinend auch ab- ja, das ist Abwehrverhalten.

    Daher kannst du nichts machen, außer Konsequenzen für dich zu ziehen und dich auf dein eigenes Leben zu konzentrieren.

    Liebe Grüße,
    Zimttee

    Hey Sternchen,

    Nys hats ja schon geschrieben: das ist wohl klassisches Suchtverhalten. Der Kollege wird es wahrscheinlich nicht wahrhaben wollen und glaubt seine Aussagen selbst. Daher ist es ihm nicht verständlich, was du da hast.

    Wenn du ihm dann hinterherarbeitest, merkt er die Konsequenzen seiner Erkrankung selbst nicht und glaubt weiterhin, alles sei in Butter.

    Wenn es in deinen Augen keinen anderen Ausweg gibt, die Tätigkeit durch das Problem des Kollegen für dich unangenehm wird, würde ich überlegen, die Arbeit zu wechseln.
    Das dürfte doch noch machbar sein?

    Liebe Grüße,
    Zimttee

    Hallo Renate,

    schön, dass du wieder da bist.
    Ich habe deinen Thread die letzten Tage nicht mehr genau verfolgt, da ich nonstop gelernt habe.
    Eigentlich wollte ich noch antworten, aber hab wohl den richtigen Zeitpunkt verpasst.

    Ich fand es alles in allem gut, dass du nun auf deine Bedürfnisse achtest und eben genau guckst, ob diese Beziehung nun deinen Bedürfnissen gerecht wird.
    Ich habe öfters gelesen, dass die Beziehungen nicht während des Entzugs kaputtgehen, sondern im ersten Jahr danach. Eben weil sich beide Parteien auseinander entwickeln.
    Daher finde ich es gut, dass du nun meldest, dass es dir so nicht passt, statt deinen Partner in Watte zu packen und die Co-Rolle unter falscher Rücksichtnahme weiterzuleben. Möglichkeit a wäre nun, das in der Paartherapie anzusprechen und aufzuarbeiten oder b festzustellen, dass es so eben nicht weitergeht und es keine Basis mehr gibt.

    Wie gesagt, ich war die letzten Tage nicht mehr sooo aufmerksam und hab nicht mehr ganz auf dem Schirm, wieweit ihr nun ward oder was der letzte Standpunkt ist/war.

    Liebe Grüße,
    Zimttee

    Hallo Florena,

    ich weiß nicht, wo du genau wohnst, aber ich wohne recht städtisch in NRW und habe dort eben Auskünfte gelesen, dass Therapeuten noch freie Plätze haben und eben, dass man innerhalb von 4 Wochen als Selbstzahler einen Platz bekommt.
    Das werde ich in 1,5 Wochen in Angriff nehmen.

    Liebe Grüße,
    Zimttee

    Hallo Maeva,

    ich habe gerade nicht sooo viel Zeit.
    Ich denke, dass deine Angst, dass er weiter trinkt, schon berechtigt ist. Ohne medizinische Hilfe ist das, was er macht, zum einen lebensgefährlich, zum anderen möglicherweise nicht erfolgreich, weil er nicht lernt, umzudenken. Gerade hält er nur aus- er braucht aber Strategien, wie er sein Verhalten ändern kann.
    Viele fallen nach einer gewissen Zeit wieder zurück, wenn sie meinen, dass sie ihre Fähigkeiten genug bewiesen haben. Wobei es natürlich auch Menschen gibt, die es so schaffen.

    Nunja, du kannst deine Angst in den Griff bekommen, indem du einen Plan B machst. Informier dich, wie es für dich nach einem erneuten Rückfall weitergeht.
    Wenn du diese Dinge geklärt hast, dich finanziell unabhängig gemacht hast, dann sieht die Welt besser aus.
    Fragen sind da:
    - Wie reagierst du, wenn er wieder trinkt? Such nach direkten Konsequenzen, Handlungen. Würdest du ausziehen? Das wäre sicher am hilfreichsten; denn nur reden bringt nix.
    - Wo kannst du dann hin? Welche Dokumente gibt es, die du dann brauchst. Wie ist das mit den Konten?
    - Such dir schonmal konkrete Nummern raus, an die du dich dann wenden kannst: Familie, Freunde, Beratungsstellen, Anwälte.

    Ich denke, mit einem konkreten Plan bist du handlungsfähiger und kannst entsprechend direkt Dinge in die Wege leiten. So wird alles strukturierter und du wirst direkt weniger Angst haben.

    Liebe Grüße,
    Zimttee

    Liebe Monka,

    ich dachte, ich linse mal hier, was du so machst und wie es dir geht.
    Ich muss ja sagen, dass ich beeindruckt war, dass du beim einen Arzt das Wartezimmer verlassen hast und dann eben die Motivation hattest, nicht nach Hause zu gehen, sondern den nächsten aufzusuchen.

    Ansonsten haben wir in etwa das gleiche Gewicht und mit 1m70 die gleiche Größe- das ist völlig normal. Und wenn dich deine Oberarme stören, könntest du zum Schwimmen gehen. Mache ich momentan deswegen auch ;) Das ist der perfekte Sport- gelenkschonend, erfrischend und man trainiert sämtliche Muskeln gleichzeitig.

    Ich wünsche dir weiterhin so viel Erfolg und viel Durchhaltevermögen :)

    Liebe Grüße,
    Zimttee

    Hallo Leo,

    es geht nicht immer um die Monster- auch "liebe" Alkoholiker sind nicht förderlich für die Entwicklung von Kindern.

    Und vielleicht weiß er, dass du ihn akzeptierst, solange er lieb ist und bestimmte Ansprüche erfüllt.
    Das wahre Gesicht würdest du also erst dann sehen, wenn du nicht mehr mitspielst, klare Grenzen ziehst und eben Deadlines setzt.
    Ich meine, du muckst nun auf, ziehst unklare und unkonkrete Grenzen- aber nimmt er das ernst? Glaubt er wirklich dran, dass du dann (wann auch immer, er weiß ja nicht, wann du eine Reaktion erwartest) Konsequenzen ziehst?
    Hat er denn nun schon durchblicken lassen, dass er sich ändert? Durch Taten und nicht bloß Geschwätz?
    Und was machst du, wenn er eben nach der Geburt weitertrinkt? Befördest du ihn dann noch hormonbeduselt im Wochenbett vor die Tür?
    Warum wäre der Druck schädlich?
    So hälst du ihm und dir Hintertürchen offen.

    Nur ein paar Gedankenanstöße.

    Liebe Grüße,
    K.

    Hallo Samy!

    Bei uns schreibt jeder seinen eigenen Thread als eine Art Tagebuch. Dies ist der Thread von Kiksy- du kannst deinen eigenen eröffnen, so ist alles etwas strukturierter und für andere ersichtlicher.
    In dem Thread dreht es sich dann ganz um dich.

    Kopier einfach deinen Text hier, geh in die Themenübersicht "Co-Abhängige und Angehörige" und klick unten links auf "Neues Thema". Einfügen und speichern :)

    Liebe Grüße,
    Zimttee

    Hallo Kiksy,

    schön, dass du rechtzeitig die Notbremse gezogen hast!

    Du bist erst 29- da ist noch sehr lange vieles möglich.
    Selbst, wenn du dir nun 2 Jahre Zeit gibst und dann eine Beziehung findest, nochmal 3 Jahre alles festigst- dann ist es immer noch gut.

    Ich denke in dieser Situation immer an eine bekannte Frau: Mit Mitte/Ende 40 durch medizinische Nachhilfe Mutter von zwei Mädels geworden, ein paar Jahre später mit knapp 50 nochmal Mutter von gesunden Zwillingen geworden.
    Auch wenn es sicher nicht natürlich passiert ist- aber selbst dann ist es also möglich.
    Also mach dir keinen Stress, komm erstmal zu dir selbst- du hast noch genug Zeit.
    Sollten dir Zweifel kommen, kannst du das mit deinem Frauenarzt besprechen und gegebenenfalls einen AMH-Test machen lassen.
    Du kannst es ruhig angehen lassen :) Weil du eben rechtzeitig die Notbremse gezogen hast.

    Liebe Grüße
    Zimttee

    Genau so wie Miriel mache ich es auch.
    Aber es hilft leider nicht sooo sehr. Bin momentan durch Semesterbeiträge, Urlaubsausgaben und den Geb meines Freundes so geschröpft, dass nichts mehr da ist.
    Dazu lebe ich in letzter Zeit ziemlich von der Hand in den Mund.

    Ich habe nun diesen neuen Job und hoffe, so ein extra Gehalt zu bekommen und im Oktober besonders viel zu arbeiten.
    Falls ich dann im November zu meinem Freund ziehen kann, kann ich so etwas beisteuern.
    Aber ich kaufe keine Kleidung mehr, koche immer selbst, verzichte auf Snacks unterwegs. Irgendwie muss es klappen.

    Liebe Grüße!
    Zimttee

    Hallo Renate,

    also, erstmal muss ich widersprechen, dass du altersmäßig noch nicht "oben auf der Liste" angekommen bist ;)
    Ansonsten freue ich mich über die Wendung mit deinem Partner (Ex-XY). Puh, wer hätte das gedacht?

    Ich hoffe, dass er es körperlich wegsteckt, ihr nun endlich eure Ruhe habt und den Sommer gemeinsam in eurem Garten verbringen könnt.

    Hallo Weidenkätzchen,
    herzlich willkommen in meinem Tagebuch.
    Mir hat das Thema meiner Prüfung damals auf jeden Fall weitergeholfen. Ich hatte mehrere Bücher:
    - Hurrelmann: Drogengebrauch, Drogenmissbrauch. Das war aber weniger psychologisch angesetzt.
    Und dann noch zwei Psychologie-Handbücher, die wahrscheinlich nur in großen Bibliotheken oder der Uni ausleihbar sind, in denen ein Kapitel von Familien, Erziehung und Schulerfolg handelte.

    Mit der Distanz zu meinen Eltern ist es leider schwierig. Sie sind natürlich immer noch meine Eltern und haben mir bei manchem auch geholfen und zu mir gestanden, weswegen ich dankbar bin. Aber irgendwann konnte ich nicht mehr leugnen, dass es eine Belastung ist, die ich nicht mehr er - tragen kann.
    Die Art und Weise, wie mein Vater mit Mutter umgeht, hat mir auch zugesetzt. Ich bin oft dazwischen, seit dem Kleinkindalter.. Aber Mutter hielt immer zu ihm, auch wenn ich die Polizei rufen wollte. Da kann ich nichts machen.
    Gewalt haben wir als Kinder auch zu spüren bekommen- ich habe es als eine Art Sprache meiner Eltern akzeptiert, wenn sie nicht mehr weiterwissen. So habe auch ich es zu spüren bekommen und habe gelernt, mich dagegen zu wehren oder aus dem Weg zu gehen.. Mutter will es anscheinend nicht- nur sie kann es ändern, indem sie Grenzen setzt oder sich endlich helfen lässt. Aber es ist seit Jahrzehnten das gleiche; beide scheinen sich arrangiert zu haben.

    Ich habe ja zu Beginn geschrieben, dass ich auch mit Freundinnen die gleichen "Beziehungs-"Muster habe. Unter anderem einer Freundin mit Borderline-Problematik. Ich denke, diese Freundschaft ist nun im Sande verlaufen. Vor knapp einem Jahr habe ich den Kontakt nicht mehr gesucht, was ich wahrscheinlich zunächst nicht aufgefallen ist. Zwischendurch wurde mir von einer Freundin gesteckt, dass sie es wahrgenommen hat. Irgendwann gratulierte sie mir per SMS zum Geburtstag und schrieb noch ein paar Sätze, die mir wohl zeigen sollten, wie lange sie nichts mehr von mir gehört habe und sämtliche Knöpfe drücken. Ich habe dies erkannt und - trotz schlechtem Gewissen - ignoriert.

    Du hast recht- seit dieser Erkenntnis vor etwa einem Jahr ist da ziemlich Ruhe eingekehrt.

    Momentan arbeite ich an meiner Prüfungsangst, die wieder aufkeimt.
    Ich glaube, ich fühle langsam, wo die Ursache liegt- ich traue es mir nicht zu, weil ich glaube, dass es mir nicht zusteht und ich es mir nicht verdient habe. Schließlich bin ich schlecht oder dumm- dann passt der Abschluss auch nicht zu mir.
    Momentan arbeite ich daher mit einem Psychologie-Arbeitsbuch und halte Kontakt zur Prüferin, die sich als sehr nett herausgestellt hat. In zwei Wochen werde ich sie nochmal aufsuchen, um mich zu beruhigen.
    Bis dahin habe ich das Arbeitsbuch zum Thema Prüfungsangst. ich habe festgestellt, dass ich sachliches Wissen brauche, um mit Dingen umgehen zu können. Ich muss wissen, wie meine Prüfungsangst aufgebaut ist, um sie überwinden zu können oder wie die Alkoholsucht meiner Mutter tickt, um loslassen zu können- oder eben, was meine "Freundin" (ich gab ihr das Pseudonym 'Rita') bezweckt, um diese Freundschaft zu beenden, weil sie keine Freundschaft ist sondern eher ein Abhängigkeitsverhältnis.

    Liebe Grüße,
    Zimttee

    Hallo Miriel,

    ich freue mich, dich drüben "kennenzulernen". Das dauert noch ein paar Tage, bis das Geld angekommen ist.
    Aber ich denke, dass es dort einfacher ist, sich auszutauschen.

    Ich finde, drüber spricht man freier, überlegt sich auch nicht ständig, ob jemand Bekanntes über den Thread stolpert und man ist auch ehrlicher zu sich selbst.

    Ich lese ja auch schon seit über einem Jahr bei dir mit- du wirkst immer sehr klar, einsichtig und man merkt, dass du etwas ändern möchtest- aber irgendwie fällst du dann jedes Mal, direkt nach der Einsicht, ins gleiche Muster zurück und kreist weiterhin um die Sache herum, bis dann neue Leser hier auftauchen, die dich stärken. Daher kann ich Renates Argumente nachvollziehen und glaube ihr auch, dass es nicht böse gemeint ist.
    Ich hoffe, dass du drüben besser an den Kern des Problems herankommen kannst und erkennst, was dich nicht weiterkommen lässt.

    Liebe Grüße!
    Zimttee

    Hallo Miriel,

    schön, dass du wieder hier aktiv bist.

    Also, ich habe nicht soo weit zurückgelesen, aber es klingt, als ob du den Kontakt zu deinem XY wieder abgebrochen hast?
    Er scheint sehr temperamentvoll zu sein; das Problem hat eine Freundin von mir momentan auch. Darf ich fragen, aus welchem Land dein XY stammt?
    Irgendwie kommt mir das, was du schreibst, bekannt vor. Es würde vielleicht erklären, warum es dir soo schwer fällt.

    Ansonsten würde ich dir einen Zugang zum geschlossenen Bereich nahelegen- es ist erstmal nur für 3 Monate und könnte dir viel bringen. Mir hat es schon geholfen. Und wenn jetzt die Fahrten und Hotelübernachtungen zu/bei deinem XY wegfallen, ist vielleicht sogar der Zugang drin? 3 Monate à 12 Euro, die du monatlich bezahlen kannst.

    Ich denke, mir ging es genau wie dir- diese ganzen Baustellen hatte ich auch. Wirklich.
    Vor ein paar Jahren hatte mein Hausarzt mir deswegen auch eine Kur angeboten- so abwegig ist das nicht. Ich habe mich damals jedoch dagegen entschieden und habe mein Leben auch so hinbekommen. Dafür war aber auch das Zusammenleben mit meinem Partner verantwortlich, der sehr strukturiert und durchdacht lebt. Durch ihn habe ich gesehen, wie man "richtig lebt".

    Liebe Grüße,
    Zimttee