Hallo Lea,
oh, du hast mir mit deinem Text sehr geholfen. Eine Stimme in mir unterstützt, die Bestärkung braucht. Du sprichst damit etwas an, dass ich auch wahrnehme.
Ich habe sehr nette Kollegen gehabt, die sich selbst gut verkaufen konnten und meine Arbeitsleistung praktisch gleich mit verkauft haben. Also der Führungsebene meine Arbeit präsentiert haben, weil ich mich damit so schwer tue und gar nichts positives über mich sagen wollte. Die Hilfe meiner Kollegen habe ich als sehr erleichternd empfunden. Aber thematisiert habe ich das nie. Also offen "Danke dafür" gesagt. Eher habe ich mich schuldig gefühlt. Eine verpasste Gelegenheit zur Offenheit . Es wäre auch eine Chance gewesen, dass sie mir mitteilen, dass ich ihnen auch hilfreich war. Denn auch davon habe ich nichts erfahren. Vielleicht steckt die Einsamkeit darin. Nicht in der Introversion. Und daran kann ich etwas ändern. An der Einstellung dazu.
Danke! Das war wichtig.
Hallo BC,
ja, ich lese dich, vergleiche deine Erfahrungen mit meinen und denke "Stimmt". Ohne Partnerschaft an mir zu arbeiten, hat in der Vergangenheit dazu geführt, dass ich mir näher gekommen bin. Ich habe viel für mich getan. So auch dieses Mal. Besonders dieses Mal. Aber was wäre ich, hätte ich meine Partnerschaften nicht gelebt? So viele wertvolle Momente, soviel Hoffnung, soviel Liebe und Freude. So viele kleine glückliche Momente. Und es war auch viel Leid dabei und Traurigkeit und Wut und Enttäuschung.
Ich fühle ein "sowohl als auch" in Bezug auf dieses Thema. Es beinhaltet beides Chancen zum Wachstum. Gemeinsam oder allein.
Und das Spannungsgefühl, dass ich in mir empfinde ist "Wann ist der Moment, sich wieder zu öffnen?" Sagt mein Inneres "jetzt!"? Ist das der Moment, in dem ich mich verliebe?
Weiß ich es, wenn es soweit ist?
Viele Grüße TT