Beiträge von Litertour

    Hallihallo zusammen,

    ich hoffe ihr konntet alle gut schlafen, und die Nacht brachte euch das was es sein soll...
    nämlich einen erholsamen Schlaf.

    Der Tag ist ja dann wieder ein Kapitel für sich :wink:
    Obwohl "Der Tag" an und für sich immer gleich ist.
    Es ist "ein Tag".

    Gefüllt ist dieser jedoch bei jedem anders.

    Während der eine Mensch an diesem Tag eine Prüfung, eine Herausforderung erdulden muss,
    hat der andere den absoluten Freudentag an dem ihm alles zu gelingen scheint.
    Der eine unruhig, am Boden zerstört, ohne Lichtblick, traurig, ängstlich, usw.
    Der andere in einem euphorischem Freudentaumel könnte er der Welt ein Bein ausreißen :wink:

    Jedoch müssen wir in schöner Regelmäßigkeit immer wieder die Rollen tauschen.
    Wir tauschen auch unsere Kleider von tiefgrau zu bunt, und von bunt zu tiefgrau.

    Ich versuche mir immer wieder diesen Lebenszyklus vor Augen zu führen.
    Ich kann diesen Zyklus nicht vermeiden ( will ich auch gar nicht ),
    aber ich möchte mich auch nicht der Illusion hingeben, dass alles immer schön, und/oder alles immer schlecht ist.
    Wäre auch furchtbar öde langweilig, oder nur stressig.
    Was bewirkt bei mir Langeweile, oder Stress ?

    Richtig :wink:
    1 bis 1/2 Liter Weinschorle / Tag

    Euer
    Lito

    Einen schönen guten Morgen zusammen *gähnstreck*

    Spätdienst zu haben ist nicht unbedingt das Schlechteste :)

    Ich praktiziere und genieße die Langsamkeit am Morgen.
    Nach dem Aufstehen nehme ich mir die Zeit zu mir zu finden, indem ich ohne Geräuschkulisse ruhig am Frühstückstisch sitze.
    Ohne die Anforderung an mich, sofort auf "Betriebstemperatur" zu sein.
    Ich versuche einfach Aufzuwachen, ohne gleich das ganze Tagesprogramm geistig abzuspulen.
    Stress, Hektik, Unruhe am Morgen nehme ich ansonsten in den Tag mit hinein. Das will ich nun wirklich nicht :wink:

    Dieser herrliche Kaffeeduft der in die Nase zieht, will doch genossen werden.

    Morgendliche Kaffeetantengrüße an jeden einzelnen
    Lito, der jedoch absolut kein Morgenmuffel ist :wink:

    Hallo Delia, garcia, und Karsten,

    herzlichen Dank für eure Wünsche.
    Dieser, mein Dank an euch allen, erscheint hier wie eine einfache Aneinanderreihung von Buchstaben.

    Jedoch ist der Dank der aus meinem Innersten kommt weitaus intensiver.
    Denn was wir uns hier geben ist kein chatten von pubertierenden Jugendlichen um sich zu messen, sondern,
    ich sehe es so,
    als lebensunterstützende Maßnahme von oberster Priorität.

    Wenn sich hier sogar noch trockene Freundschaften bilden, na dann, tja dann,...was eigentlich ? :)
    Dann merken wir, dass Freundschaften zwar trocken sein können, aber bei weitem nicht langweilig.

    Liebste Grüße euch allen vom
    Lito :wink:

    (Anmerkung an mich selber: Lito vergiß die Bügelwäsche nicht. *würg* :?

    Einen schönen sonnigen 8) guten Morgen alle zusammen.

    So ein sonniger Herbsttag hat schon was.
    Die Luft ist etwas klarer, die Temperaturen nicht erdrückend, die Natur in farbigem Kleid.
    Ich denke der Nachmittag wird mich ins Freie leiten.

    Der Vormittag gehört dem Umsetzen meiner Pläne, und unterordnen meiner Trockenheitsarbeit.
    Nachdem ich ein Mensch bin der nur mit allergrößter Mühe nach Stundenplan leben kann, musste ich eine andere Lösung finden.

    Also gibt es bei mir keinen Stundenplan, oder Tagesplan.
    Eher einen Wochenplan.
    Ich habe 7 Zettel, für jeden Tag einen.
    Auf jedem dieser Zettel steht etwas, was ich schon immer gerne tun wollte, aber der Hund in mir größer war, ergo, ich ohne (ausreichende) Disziplin bin.

    Z.B. Englisch vertiefen, am nächsten Zettel Sport, dann wieder ein Buch lesen, usw...
    Wichtig für mich, dass nur ein Vorhaben pro Tag diesen Zettel ziert, ich es wirklich möchte, nur für mich mache, und ein Wochenziel erreiche.

    Diese Zettel sind nicht an Wochentagen gebunden, und untereinander austauschbar.
    Wichtig ist mir hier meine Selbstdisziplin zu trainieren, dranzubleiben, und mir Freude zu bereiten.
    Und wenn es nicht zu 100% klappt, dann werde ich eine Lösung finden.

    Denn zum Betanken meiner Selbst hatte ich auch immer genügend Zeit.

    Liebste Herbstgrüße euch allen wünscht euch
    Lito :wink:

    Herzlichen Dank ihr Lieben für eure Glückwünsche,
    über die ich mich ehrlich sehr freue. :D

    Was ist denn jetzt, in meinem trockenen Leben, eigentlich anders ?
    Für mich eine wichtige Frage um, ich zitiere dankenderweise Correns, um "auf Kurs zu bleiben".

    Ich denke, es gibt hier keinen einzigen, ich bitte um Entschuldigung liebe Damen, natürlich auch keine einzige :wink:,
    der oder die sich nochmals in die nasse Zeit zurückwünscht.
    Und das sagt ja schon alles über die trockene und die nasse Qualität des Lebens.

    Was habe ich denn, als meine Krankheit noch aktiv war, für ein Theater in meinem Kopf veranstaltet wenn es um Trockenheit ging !?

    Allein der Gedanke an " nichts mehr trinken" war gepflastert von Horrorvorstellungen.
    In meinem Kopf war Abstinenz gleichbedeutend mit "den Sinn des Lebens verlieren", jedoch war parallel dazu auch das dumpfe Gefühl "sich auf Raten selbst zu zerstören".
    Welch ein Wahnsinn regierte und diktierte mein Leben !
    Diese Dualität der Gedanken entfachte ein chaotische Höllenfeuer in meinem Kopf.
    Ich bin mir sicher ich ging durch die Hölle. Leider mussten auch Gesunde mit.

    Ich möchte mich bei euch liebe Gemeinschaft für die Unterstützung bedanken, und wünsche uns allen weiteres
    "Auf Kurs bleiben"

    Der Lito :wink:

    Guten Morgen,...oder auch Mahlzeit :wink: liebe Forumsfamilie.

    Morgen bin ich 8 Monate trocken.
    Ich will mir die Dauer meiner Trockenheit nicht wie eine Trophäe umhängen ( irgendwie würde mir es vorkommen wie ein sportliches Ereignis, und nicht wie eine lebenserhaltende Maßahme ),
    aber ich benutze diese Zahl um mich ein bisschen zu orientieren.
    Es ist wie mit dem Alter.
    Zum leben und atmen braucht man diese Zahl nicht, aber zur Orientierung wird es in vielen Fällen brauchbar.

    Was heißt das nun konkret ?
    Ich werde langsam mich weiteren Dingen des Lebens zuwenden, die ich bis heute aus Vernunftgründen hintenangestellt habe.
    Nun folgt ein vorsichtiger Probelauf diese Dinge in mein Leben miteinzubauen, und sie der Trockenheitsarbeit unterzuordnen.
    Und zwar mit äußester Vorsicht.

    Liebste Grüße
    Lito :wink:

    So ihr Lieben,

    mit der Einstellung eines Kampfhundes lief ich los, verfiel in einen gazellenartigen Sprunglauf, und nach 5 Minuten besonnte mich auf die Gemächlichkeit eines Berhardiners ;)
    In dieser Version trabte ich 32 Minuten durch den Wald.
    Meine 5 kg Übergewicht schwingten fröhlich im Takt mit.

    Wieder angekommen, fiel ich vor lauter Hunger zurück in die Kampfhundeversion und bestieg den Kühlschrank.

    Aber ansonsten gehts mir gut.

    Liebe Grüße, und ein zufriedenes *Wuff*
    Lito

    Einen schönen Sonntag liebe Forumsfamilie,

    die Gespräche mit meinem innerer Schweinehund führten dazu, dass ich einen Handel mit ihm abschloss. Eis für Lauf :wink:

    Jetzt werde ich, nach fast 2 Jahren Pause, einen gaaaanz kurzen und langsamen Waldlauf machen.
    Vielleicht 20 Minuten, nicht länger.
    Schlimmstenfalls wirds ein schnellerer Spaziergang.

    Als Belohnung gibts ein Eis, und innere Zufriedenheit.

    Ihr ahnt ja nicht welche Dimensionen mein Hund hat :roll: Auweia...

    Liebe Grüße
    Lito

    Hallihallo ihr Lieben,

    *ichfaltedieHändeundverbeugemichzueurerEhre :oops:*
    Ein "Danke" aus meinem innersten soll euch erreichen.

    Eigentlich mache ich nur das, was mir hier vorgelebt wird.
    Ich brauche das Rad gar nicht neu erfinden.
    Warum sollte ich auch ?
    Ich lese mich immer wieder durch eure Texte, sowie Beiträge von so manch anderen FreundenInnen, und darf erkennen was gut lief ( wo ich mich also gefahrlos bedienen kann :wink: ),
    und wo ein Risiko lauert, wo es sozusagen fast ins Auge ging, oder sogar "das Kind schon in den Brunnen gefallen war" :(
    Ich lese hier im Forum auch von Alleingängen, Experimenten, Versuche die Löcher mit anderen berauschenden Mittel zu füllen,...usw. :cry:
    Und erkenne mich sofort wieder!

    Bei mir war die Wurzel allen Übels, dass ich meine Krankheit verniedlichte, verharmloste, schlichtweg nicht erkennen konnte bzw. wollte.
    Auf diesem wackligem Fundament (mit dieser Einstellung)ein Haus zu bauen ist unreif.
    Es bricht früher oder später zusammen.
    Ich musste erst erkennen, dass es sich hier nicht um einen eingerissenen Fingernagel handelt, sondern Lebensgefahr im Verzug ist.

    So zu bauen habe ich von euch gelernt.
    Gemeinschaftshütte.

    Weiterhin eine genußvolle Trockenheit,
    das wünsche ich euch allen zusammen.
    Komme da was wolle.

    Bob der Baumeister :wink:
    Lito

    Guten Abend Hartmut,
    danke für deine interessierte Frage.

    Ich bin Alkoholiker, ohne jegliches Wenn und Aber.
    Und,...ich verspürte keinerlei Druck.
    Das meinte ich damit.
    Kein Gedanke, kein Druck, keine Euphorie, einfach nur zufrieden trocken.
    Vor über 8 Monaten war der Gedanke an Trockenheit undenkbar.
    Eigentlich unmöglich.
    Und heute?
    Genau das Gegenteil.
    Wohlfühlzustand.
    Und in dieser Leichtigkeit des Zustandes passe ich sehr gut auf, dass ich nicht leichtfertig werden könnte.
    Die Trockenheitsarbeit vernachlässigen könnte, weil ja ohnehin alles wie geschmiert läuft.
    Diese Arbeit mal "schleifen" lasse.
    Ich empfinde meine Trockenheit nicht als Selbstläufer.
    Ich will mich trotzdem an meine Krankheit (manuell)erinnern, gerade dann, wenn ich weder von innen, noch von außen, automatisch daran erinnert werde.

    Ich hoffe lieber Hartmut, ich konnte konkrete Aufklärungsarbeit leisten, um nicht falsch verstanden zu werden.
    Wahrscheinlich kam mein Text ein bisschen eigenwillig rüber :?
    Da kannst du schon recht haben.

    Einen lieben Abendgruß
    Lito

    Guten Abend ihr Lieben.

    Heute ist ein Tag an dem ich mich wieder einmal manuell dazu erinnern musste Alkoholiker zu sein.
    Konkret: ich musste es mir bewusst vor dem Spiegel sagen.
    Ein Zettel, der mich immer an meine Alkoholkrankheit erinnern soll ziert diese Scheibe.
    Das muss, und will ich tun, um mich vor meiner eigenen eventuellen Leichtfertigkeit zu schützen.
    Denn das folgende Sprichwort birgt etwas Wahres.
    Wenn es dem Esel zu gut geht, geht er aufs Eis.
    Ich fühle mich einfach wohl in meiner Haut.

    Es gibt keine Garantie der Welt die mir bescheinigt, dass ich nie wieder Alkohol trinke.
    Aber es gibt die Risikominimierung, und diese praktiziere ich nach bestem Wissen und Gewissen, denn ich will trocken bleiben.
    Nach und nach öffnen sich Türen, die für mich nur im trockenen Zustand zu erreichen sind und waren, und von denen ich im nassen Zustand nur träumte.
    Aber auch das will von mir erstmal gelernt werden.
    Ausgeglichene Zufriedenheit

    Ich wünsche euch allen diese trockene ausgeglichene Zufriedenheit.

    Lito :wink:

    Hallo liebe Delia, hallo liebe Forumsfamilie.

    @Delia
    Ich möchte mich ganz herzlich bei dir für deinen netten Beitrag bedanken :D.

    Die Muskelentspannung hatte ich auch vor einigen Jahren erlernt, aber letztendlich blieb ich dann doch bei Meditation und Buddhismus hängen.
    Nicht gerade von heute auf morgen, aber über die Jahre kristallisierte sich diese Richtung als die Meine heraus.

    Ich bin der Überzeugung dass dies eine individuelle Entscheidung ist, und es für jeden eine trockene Entspannungsmethode gibt.

    Ich wählte früher den Alkohol zur Entspannung, da die Wirkung für mich gleich zu spüren war.
    Ich konnte, ohne eine Entspannungstechnik je erlernen zu müssen, in die Untiefen meiner Seele fallen.
    Leider ist jedoch die Grenze zum sinnlosen Besäufnis auch schnell überschritten, und aus der Entspannung wurde ein innerer und äußerer Albtraum.
    Meine Seele rebellierte.

    Für eine natürlich Entspannung oberhalb meiner Gedanken ( also im wachen Zustand) musste ich etwas tun.
    Im nassen Zustand war das Erlernen von Übungen zur Entspannung, genau das was ich nicht wollte, und nicht konnte.
    Der Weg des geringsten Widerstandes war mein Weg

    Ich habe mich damals heillos verlaufen :?

    Liebste Grüße
    Kaffeetante Lito :wink:

    Einen schönen Sonntagmorgen wünsche ich euch liebe Forumsleser und Schreiber.

    Nie trank ich den Wein bzw. Bier um des Geschmacks Willen.
    Ich suchte die Befreiung.
    Ich konnte die reale Welt nicht ertragen.
    Nichts war vermeintlich so wie ich es mir wünschte.
    In freudiger Erwartung befüllte ich mein erstes Glas, und erleichtert setzte ich das Leere wieder ab, um es schleunigst wiederzubefüllen.

    War diese, noch halbwegs entspannte Vorgehensweise, nicht möglich, so trank ich auch schnell heimlich mal aus der Flasche ( oder mehrmals).
    Zum Glück war kein Lügner in der Gegend, der mir weismachen wollte ich sei Alkoholiker :wink:

    Es stimmte schon.
    Die Welt, meine Welt, war wirklich nicht so wie ich es mir wünschte.

    Zwei Möglichkeiten standen zur Auswahl.
    Über Jahrzehnte hinweg entschied ich mich für die einfachere, jedoch nicht zielführende lebensgefährliche Methode.
    Ich trank, und machte mich zur Hauptperson meines selbst kreierten Märchens.
    Mein Gehirn hatte viel gleichzeitig zu tun - Alkohol verarbeiten - tagträumen - in Selbstmitleid verfallen - traurig sein - Aggression aufbauen, usw.
    Ein Stromverbrauch in meinem Oberstübchen ohne Ende :idea:
    Nach dem Betanken meines Körpers kam der Schlaf.
    In diesem, meinem Fall, eine andere Version des Weglaufens.

    Trinken & schlafen,
    was hier wie ein Werbespruch aussieht, war an vielen Tagen meine Welt.

    Heute:
    Mein Verstand frägt ab und zu nach, wo denn diese Betäubung bleibt ?!
    Muss ja nicht Alkohol sein.
    Gibts denn nichts anderes, möchte er manchmal wissen.

    Oh doch sage ich ihm.
    Und er bekommt Stille und Entspannung in Form einer herrlichen Meditation.

    Liebe Sonntagsgrüße ihr Hübschen
    Lito :wink:

    Einen schönen guten Abend liebe Forumsfamilie,

    gestern "stolperte"(?) ich in einem Buch über das Wort "Verluste".
    Wieder mal so ein Reizwort welches mich zum Nachdenken bewegte.
    Was lösen denn Verluste in mir aus ?
    Was passiert denn da in mir ?
    Was fühle ich da?
    Wie ging ich damit um ?
    Wie gehe ich heute damit um ?

    Nun,...ein Verlust ist nicht gleich Verlust
    Ich suchte mir zum Nachdenken die schmerzhaften Verluste aus :wink:

    Zunächst entsteht in mir ein riiiiiiiiiiiesen Loch :cry:
    Ein Loch von dem ich zunächst glaube es sei unüberwindbar, und das Ende der Welt. Meiner Welt.
    War denn der Verlust von Alkoholkonsum für mich schmerzvoll ?
    Ist er es nach fast acht Monaten immer noch ?

    Das Loch ist nur zu Beginn riiiiiiiesengroß und schmerzvoll.
    Ich kann mich jedoch umdrehen und wegsehen.
    Wird das Loch dann selbstständig kleiner ?
    Nein, natürlich nicht.

    Also sehe ich genau hin, überwinde den momentanen großen Schmerz, und fange an dieses Loch mit dem zu füllen was mir guttut.
    Natürlich ist das Arbeit. Harte Arbeit.
    Aber zu sehen wie das Loch sich füllt, ist nicht mit Gold aufzuwiegen.

    Was bekomme ich denn dafür ?
    Du bekommst Leben. Dein Leben!
    Na,... ist das nichts ?:wink:

    Schönen Abend ihr Lieben wünscht euch
    Lito :wink:

    Servus Frau Marion :wink:,

    Zitat

    Und zwar deshalb weil ich nicht lernen durfte, dass meine Bedürfnisse wichtig und ok sind.


    Zum Glück ist es möglich dies noch nachträglich zu lernen, wenn es auch nicht immer leicht ist.

    Zitat

    Und warum, weil ihre eigenen Bedürfnisse selbst nicht gesehen wurden.


    Vollkommen richtig.

    Zitat

    ...hätte ich es nicht irgendwie geschafft, da raus zu kommen


    Wirklich "irgendwie" ? :wink:
    Bei dir hätte ich auf "du weißt genau was du tust" getippt :D

    Zitat

    Weil ich meine Bedürfnisse, bis auf ein paar....


    Auch*hüstel* und zugestimmt ( kein passendes Smiley gefunden)

    Zitat

    Für mich bin ich richtig !
    Wenn die anderen das dann auch noch so sehen, freue ich mich.
    Eine Grundbedingugn zu meinem Wohlgefühl ist es so gut wie nicht mehr.


    Das ist ein äußerst elementarer Punkt.
    Ohne den geht gar nichts.

    Litos Tee trinken? Das sind die Tees mit mindestens einer halben Stunde Ziehzeit :oops:
    Vorteil:
    Trinkbar da Umgebungstemperatur.
    Nachteil: Die Durchlaufgeschwindigkeit ist erhöht ( ist aber sicher Einbildung ) :wink:

    Guten Morgen ihr Lieben,

    gestern wurde ich an mich selbst erinnert.

    Jemand auf diesem Planeten, den ich persönlich kenne, zeigte mir ohne es zu wissen ein Teil meiner früheren Verhaltensweise.
    Und das ist leicht erzählt.

    In der Zukunft zu leben.
    Wenn ich einmal diesen oder jenen Partner habe,...dann bin ich glücklich.
    Wenn ich geheiratet habe,...dann verbessert sich meine finanzielle Situation aufgrund der Lohnsteuerklasse.
    Wenn mein Partner/meine Partnerin eine Arbeit gefunden hat,....ja dann gehts mir/uns finanziell gut.
    Wenn wir eine andere Wohnung haben.
    Wenn die Kinder aus dem Haus sind.
    Wenn,....wenn,.....wenn,..... wenn...............
    Es ist wie der Kampf gegen die Windmühlen.
    Das Leben findet in der Zukunft statt.
    Habe ich das, so will ich das nächste.
    Stress und verbiegen.
    Wir rennen und rennen.
    Unsere Gedanken versetzen uns schon in die Zukunft, von der wir glauben, dass diese auch genauso eintreten wird wie wir uns es herbeiwünschen.
    Ich fühlte mich sicher und geborgen in meinem Gedankenbett der Zukunft.
    Kann ja nichts passieren.
    Oder doch ???

    Ich übersah mich selber mit Absicht in diesem jetztigen Moment.
    Denn der jetzige Moment war schmerzhaft.
    Warum auch immer.
    Der Alkohol war meine trügerische Hilfe den Moment zu überstehen, und mich gleich in die ach so glückliche Zukunft zu katapultieren (vermeintlich).

    Und wir alle, liebe Freunde, kennen dieses furchtbare Erwachen nach einem Rausch im Hier und Jetzt.

    Ich wünsche jedem einzelnen hier, dass dieser ekelhaften Albtraum nie wieder in unser Leben kommt.

    Lito, beim dem der Tee stundenlang zieht weil, er sich beim tippsen nicht bremsen kann :wink: