Beiträge von sue05

    Hallo Lusi,


    Du hattest ja bereits im September letzten Jahres hier geschrieben. Ich habe Deine Beiträge von letzter Nacht in Deinen bestehenden Thread im EKA-Bereich verschoben. Bitte schreibe nur hier in diesem Thread weiter und eröffne keine weiteren Themen, damit übersichtlich bleibt.

    VG Sue

    Hallo Melli,

    ich kann Deine Gefühle gut nachvollziehen (bin selbst auch EKA). Deine Gefühle einfach abzustellen, wird Dir vermutlich nicht gelingen. Vielleicht könntest Du Deiner Familie (die Kontakt zu Deinem Vater hat und Dich gerade mit den Infos „versorgt“) einfach mitteilen, dass Du zumindest bis nach der Hochzeit keine Nachrichten möchtest? Ggf.die Nachrichten blockieren?

    Du hast ein Recht darauf glücklich zu sein und Deine Hochzeit so zu feiern, wie Du es Dir wünschst. Dazu gehört bestimmt auch Unbeschwertheit. Und das wünsche ich Dir!

    VG Sue

    Hallo E_Wien,


    ich habe Dich für die offenen Bereiche freigeschaltet und Deinen Thread in den Bereich für Angehörige verschoben. Du kannst jetzt überall schreiben, nur bitte in den ersten vier Wochen nicht bei den neuen Mitgliedern im Vorstellungsbereich.
    Ich wünsch Dir einen guten Austausch! Bitte beachte, dass es dabei in erster Linie um Dich selbst (und nicht Deinen Noch-Ehemann) gehen soll.


    Viele Grüße Sue

    Hallo E_Wien,

    herzlich willkommen hier im Forum. Das klingt schon sehr schlimm, wenn Dein Noch-Ehemann Euer Kind gefährdet hat? Dass Du dann die Reißleine gezogen hast, war ein wichtiger Schritt. Leicht war das bestimmt trotzdem nicht für Dich.

    Hier im Forum findest Du viele Erfahrungen von anderen Angehörigen. Wenn Du Dich austauschen möchtest, klicke auf den Bewerbungslink und schreibe noch kurz etwas dazu.

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Viele Grüße Sue

    Hallo Lycia,


    erst mal toll, dass Du die Situation überstanden hast! Das hat sich ja schon lange hingezogen. Aber Du hattest ja einige Strategien, mit denen Du versucht hast gegen den Suchtdruck anzukommen - das ist schon mal sehr gut, dass Du da eine Reihe von Dingen hast, die Du dann abrufen kannst. Eine andere Möglichkeit wäre noch, Dich hier im Forum zu melden, hier haben wir extra den „SOS“-Thread, da antwortet Dir meistens sehr schnell jemand.


    Als Schwäche gibt es da überhaupt nichts zu benennen, das ist einfach die Sucht! Und der Suchtdruck kann aus heiterem Himmel kommen, manchmal sind es aber auch Situationen im Vorfeld, die unbewusst irgendetwas ausgelöst haben.
    Ich wünsch Dir jetzt erst Mal einen schönen Abend und dass Du eine gute Nacht hast!


    VG Sue

    Auch wenn jetzt gerade vielleicht alles irgendwie wie eine Baustelle aussieht und Du kein Licht am Ende des Tunnels siehst - es wird aufwärts gehen. Überleg Dir, was Dir jetzt gut tun würde, auch wenn es nur „kleine“ Dinge sind. Hast Du Dir den Notfallkoffer schon mal angeschaut? Wurde Dir schon malmgeschickt, ich verlinke ihn hier nochmal:

    Das Forenteam
    27. August 2021 um 21:40


    Hast Du eigentlich die nächste Urlaubsreise (Konzertreise) abgesagt?


    VG Sue

    Hallo Becko00,


    ich finde es gut, dass Du Dir Gedanken machst, wie Du Deine Wochenenden zukünftig anders gestalten kannst. Es gibt viele Möglichkeiten für alkoholfreie Aktivitäten.
    Hast Du zu Hause getrunken am Wochenende? Dann wäre es gut, vielleicht Unternehmungen / Aktivitäten außerhalb der Wohnung zu planen. Natürlich welche, bei denen Alkohol keine Rolle spielt 😉 Warst Du eher viel unterwegs und hast dabei dann getrunken? Mit Freunden? Dann evtl die Unternehmungen zurückschrauben und zu Hause was Schönes planen? Trinkende Freunde „meiden“ (auch wenn das am Anfang sicher schwer fällt) oder andere Aktivitäten mit ihnen planen, z.B.mittags statt abends, Aktivitäten, bei denen Alkohol eben keine Rolle spielt.


    Wie willst Du vorgehen?


    VG Sue

    Hallo Schmidtty,


    ich denke, da ist Geduld und Ausdauer gefragt. Dein Sohn ist enttäuscht, verständlicherweise (aufgrund der Erfahrungen während Du getrunken hast). Dass er Dir wieder vertraut, braucht Zeit. Vermutlich ist er verunsichert, traut evtl. Deiner Nüchternheit noch nicht. Wenn er dann noch in der Pubertät ist und sich zusätzlich der „Erpressung“ bedient, trifft er Dich natürlich sehr.
    Ich finde das „Weglaufen“ nicht grundsätzlich den falschen Weg. Wenn sich eine Situation hochschaukelt, schon Beschimpfungen unterhalb der Gürtellinie ausgeteilt werden, ist ein vernünftiges Gespräch normalerweise nicht mehr möglich. Da finde ich es geschickter, sich mal aus der Situation herauszunehmen und das Gespräch nochmal zu suchen, wenn sich die Gemüter wieder etwas beruhigt haben. Zumal Du schreibst, dass Du Suchtdruck bekommen hast? Dann finde ich es besonders wichtig, dass Du Dich aus der Situation rausgekommen hast!


    Mach Dir nicht zu viele Gedanken - die Zeit kann auch einige „Baustellen“ heilen.


    VG Sue

    Hallo Lycia,


    ich finde es toll, wie konsequent Du bist und für Dich und Deine Nüchternheit Entscheidungen triffst. Das mag manchmal ein Gefühl von Einsamkeit mit sich bringen, aber das wird Deine Nüchternheit allemal aufwiegen!

    Eine Rat bezüglich Deines Vaters kann ich Dir nicht geben - ich denke, niemand geht in den Schuhen eines anderen. Ich an Deiner Stelle würde mich vermutlich fragen: Tut mir der Kontakt gut? Welche Gefühle erzeugen Gedanken an ein Treffen bei mir? Mit Kindern ist es natürlich nochmal schwieriger - vielleicht ist auch hier die Frage hilfreich, ob den Kindern der Kontakt gut tut? Ist er nüchtern, wenn er Kontakt mit ihnen hat?

    „Schuldig“ bist Du ihm allerdings meiner Meinung nach überhaupt nichts.


    VG Sue

    Hallo Hartmut,


    ich sehe das so wie Du. Finde Deine Unterscheidung der Begrifflichkeiten „Triggern“ und „Mit der Situation umgehen können „ sehr treffend.

    Auch nach nun doch schon einigen Jahren Trockenheit ist es bei mir tatsächlich so, dass jede Situation, die ich (in der Vergangenheit) mit Alkohol verbunden habe, triggert. Damit meine ich nicht, dass ich Suchtdruck verspüre (den hatte ich tatsächlich nur einmal so richtig im ersten Jahr), sondern dass die Gedanken sich (meist sehr kurz) um Alkohol drehen. Manchmal direkt in der Situation, manchmal erst später. Manchmal bemerke ich es, manchmal ist es eher unbewusst. Ich persönlich denke, das gehört zur Krankheit dazu. Messe dem auch keine Bedeutung bei, es ist einfach so. Mit den Situationen kann ich umgehen, der Trigger ist dennoch da.

    Ich persönlich finde das gut, es lässt mich nicht „vergessen“, dass ich alkoholkrank bin.


    VG Sue

    Hallo beebee,


    bezüglich Notfallkontakt: es gibt hier im Forum auch den „SOS“-Thread, da kannst Du immer schreiben, wenn Du gerade Suchtdruck hast oder Dich sonst wie unsicher fühlst. Es ist ja (fast) immer jemand online und antwortet dann in der Regel auch sehr schnell.


    Zu den Anfängen:

    Mir war es wichtig, als erstes für eine komplett alkoholfreie Umgebung zu sorgen. Habe u.a.auch sämtliche Alkoholgläser entsorgt, weil mich der Anblick gestört und anfangs sogar getriggert hatte). Dann habe ich gewisse Routinen verändert bzw. neue eingeführt, die für mich in Verbindung zum Alkohol standen. Zum Beispiel mir angewöhnt, als erstes, wenn ich von der Arbeit nach Hause kam, einen Tee oder Saft zu richten, noch bevor ich mit Kochen angefangen habe (davor war der erste Griff immer zur Weinflasche). Ich hatte immer eine Flasche Wasser im Auto und irgendwelches Knabberzeug für den Heimweg, weil ich da immer an einem Supermarkt vorbei gekommen bin und fast jeden Tag dort gestoppt hatte um Nachschub zu kaufen. Schon die Heimfahrt hat mich also getriggert. Ich bin eine Zeitlang auch einen anderen Heimweg (mit Umweg) gefahren, damit ich nicht dort vorbei musste. Habe meine Einkaufsroutinen geändert (andere Geschäfte, in denen ich nicht direkt durch die Alkoholregale laufen musste). Hab meine freie Zeit mit Aktivitäten wie Spazierengehen (ohne Geldbeutel…), Walking, Geocaching etc gefüllt, damit zu Hause (ich hatte nur zu Hause getrunken) keine Langeweile aufkam. Hatte in den ersten Jahren auf alle Firmen-Weihnachtsfeiern und sonstige Festivitäten im ersten Jahr verzichtet,

    Nur den Alkohol weg lassen, reicht nicht!
    Was hast Du bisher verändert?


    VG Sue

    Ok, eine Städtereise. Die geht in der Regel dann ja nicht so lang. Dann kannst Du aus der Situation wenigstens für die Zukunft was für Dich mitnehmen und mit der nächsten Reise vielleicht lieber noch etwas warten, bis sich Deine Nüchternheit etwas mehr gefestigt hat.

    Du drehst Dich im Kreis, Liesel. Was muss denn noch passieren, damit Du ins Handeln kommst? Du schreibst, Du bist drei Tage in der Woche beruflich im Ausland. Wäre es nicht eine Option, über eine Veränderung im Job nachzudenken (und dann auch umzusetzen…)? Deine Tochter ist 13, sie braucht also noch einige Jahre Deine Unterstützung. Durch eine Job-Veränderung hättest Du evtl ganz andere Möglichkeiten.

    Du solltest Dir überlegen, wo Du Deine Prioritäten setzen möchtest.


    VG Sue

    Hallo Schmidtty,


    Urlaub kann - je nach Gestaltung - ein Risiko sein in der ersten Zeit des Nüchternseins. Daher empfehlen hier viele aus eigener Erfahrung, besonders im ersten Jahr solche Risiken zu meiden, bis die Abstinenz sich etwas mehr gefestigt hat. Gerade Urlaub erzeugt ja häufig ein Gefühl von „Leichtigkeit, Dolce Vita, mal-alle-Fünfer-gerade-sein-lassen, sich-mal-was-gönnen“ etc. Wie gestaltet sich denn Dein Urlaub? Gehst Du jeden Tag in Restaurants zum Essen oder hast Du eine Ferienwohnung, wo Du Dir auch selbst etwas zubereiten könntest? Kannst Du die Haupt-Touri-Orte meiden (dort wird ja oft besonders viel Alkohol angeboten)? Mit wem bist Du in Urlaub - hast Du (mentale) Unterstützung?

    Abends vielleicht nicht gerade durch die Bar-Gegend bummeln, sondern lieber noch einen Strandspaziergang o.ä. machen? Oder den Abend gemütlich auf dem Balkon ausklingen lassen?

    Ist Deine Unterkunft alkoholfrei? (Z.B. Minibar im Hotelzimmer).


    Pass auf Dich auf!

    VG Sue

    Hallo Tobias92,


    herzlich willkommen in unserer Selbsthilfegruppe.

    Ich kann gut nachvollziehen, dass Dich die Situation belastet. Abstand ist in diesem Fall die beste Entscheidung, auch wenn es Dir in Hinblick auf Deine Mutter vielleicht schwer fällt. Du hast gemerkt, dass Dich der Kontakt zu Deinen Eltern (Deinem Vater) runterzieht - es ist gut, dass Du auf Dich achtest und Dich distanzierst. Es ist immer schwierig, wenn es um die Eltern geht, da ist oft eine noch höhere Hemmschwelle den Kontakt abzubrechen.

    Möchtest Du Dich hier austauschen?

    Dann klicke den Link an und bitte um Freischaltung.

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    VG Sue

    Ich habe Dich für den offenen Forumsbereich freigeschaltet und Deinen Thread in den Bereich für Angehörige verschoben. Du kannst überall schreiben, nur bitte nicht in den ersten 4 Wochen im Vorstellungsbereich.


    Falls Du lieber in den EKA - Bereich verschoben werden möchtest, gib einfach kurz Bescheid. Ich hatte allerdings den Eindruck, dass das Thema als Angehörige aktuell „akuter“ ist?

    Ich wünsche Dir einen guten Austausch.


    Viele Grüße

    Sue