Beiträge von sue05

    Hallo Liliane,

    annehmen und in den Abfluss gießen würde ich persönlich nicht machen. Du öffnest die Flasche, riechst den Alkohol (und zwar ganz intensiv, wenn Du eine ganze Flasche auf einmal ausschüttest) und der Alkohol ist dann auch nur eine Armlänge von Dir entfernt… Mir wäre das viel zu riskant.

    Du schreibst ja selbst, dass Du das „Glück“ hast, dass sie das Geschenk schriftlich ankündigt. Schreib ihr doch einfach nochmal ganz deutlich, dass Du den Alkohol nicht möchtest, dass sie ihn nicht mitbringen soll. Am besten sprichst Du die Alkoholsucht direkt an, denn sonst bringt sie Dir bei nächster Gelegenheit ja wieder Alkohol mit…

    VG Sue

    Da hast Du ja mit der Therapeutin offenbar auch Glück gehabt - es freut mich, dass Du Dich dort gut betreut fühlst.

    Das mit dem Schämen kenne ich auch. Aus meiner Erfahrung kann ich die Aussage von Elly bekräftigen - die Rückblicke werden weniger bzw verblassen. Dennoch habe ich sie (auch nach mittlerweile über 11 Jahren) nicht vergessen und das finde ich auch gut so. Ich will gar nicht alle Erinnerungen an „damals“ vergessen, denn dadurch bleibt mir meine Alkoholsucht immer präsent (und natürlich auch durch das Forum hier). Das ist mir wichtig, denn ich will Risiken für einen Rückfall so gering wie möglich halten.

    Du schreibst, dass Dein Zuhause alkoholfrei ist. Wie sieht denn das Trinkverhalten Deines Mannes aus? Wann sprichst Du mit ihm? Für Deine Abstinenz wäre es sehr wichtig, dass Dein Mann da „mitzieht“, also er sich der Wichtigkeit des alkoholfreien Zuhauses bewusst ist.

    Viele Grüße

    Sue

    Hallo Leli,


    Du bist jetzt für den offenen Forumsbereich freigeschaltet. Du kannst hier überall schreiben, nur bitte in den ersten vier Wochen nicht im Vorstellungsbereich.

    Hier mal noch zwei Artikel zum Durchlesen:

    Das Forenteam
    17. Mai 2021 um 16:40


    Das Forenteam
    27. August 2021 um 21:40

    Ich wünsch Dir einen guten Austausch!

    Der völlige Kontrollverlust ist typisch für die Alkoholabhängigkeit. Einzige Möglichkeit, die Krankheit zum Stoppen zu bringen, ist völlige Abstinenz.
    Wenn Du Dich hier im Forum austauschen möchtest, kannst Du den Bewerbungslink anklicken und um Freischaltung bitten.

    VG Sue

    Super, dass Du das mit Deinem Arzt besprochen hast und er Dich täglich sehen möchte! Da hast Du einen Arzt, der sich auskennt und kümmert, das ist toll.

    Zum Thema „Alkoholikerin“ - nein, Du definierst da nix falsch. Da ist nur wichtig, wie Du Dich selbst siehst. Ein Vergleich (andere trinken größere Mengen, ich trinke nur abends, ich habe meinen Führerschein noch nicht verloren, etc) ist nicht zielführend und kann auch nicht als „Kriterium“ für Alkoholabhängigkeit gesehen werden. Nur Du selbst kannst das für Dich definieren. Du hast für Dich erkannt, dass Du Alkoholikerin bist - wenn Du eine lebenslange Abstinenz anstrebst, bist Du hier bei uns richtig! Ist das Dein Ziel?

    Dann kannst Du Dich über diesen Link für den Austausch im offenen Bereich bewerben:

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    VG Sue

    Hallo Leli,


    herzlich willkommen hier bei uns im Forum!

    Es ist gut, dass Du Dir über Deinen Konsum Gedanken machst und erkannt hast, dass Dein Umgang mit Alkohol nicht „normal“ (wie Du schreibst) ist.
    Dass Du zu Deinem Arzt gegangen bist, war ein wichtiger und mutiger Schritt! Sich zu offenbaren und ehrlich über seinen Konsum zu sprechen, ist der erste Schritt. Siehst Du Dich als Alkoholikerin?

    Was hat Dein Arzt denn gesagt bezüglich der Entgiftung? Also ambulant (zu Hause mit ärztlicher Begleitung)? Wann hast Du zuletzt getrunken?

    VG Sue

    Hallo Rina,


    es ist gut, dass Du das sorgfältig für Dich reflektierst. Du wärst nicht die erste, die von Hustensaft rückfällig geworden wäre. Wie Du geschrieben hast, kann das die erste Unachtsamkeit sein. Und dann vielleicht die Praline mit „ein bisschen“ Alkohol oder die Rotwein-Sauce zum Rinderbraten, etc…

    Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass ich bei mir selbst immer gerade in den vermeintlich guten Phasen eher eine „Gefahr“ sehe als in schlechten Lebensphasen.

    Immer achtsam sein ist eine gute Strategie 👍

    VG Sue

    Hallo MrKuchen,


    hast Du Dir schon mal den Artikel zum Notfallkoffer durchgelesen?

    Das Forenteam
    27. August 2021 um 21:40


    Da findest Du bestimmt hilfreiche Tipps.

    VG Sue

    Hallo beebee,


    das Thema „Therapie oder nicht“ kommt hier immer mal zur Sprache und Du wirst hier ganz unterschiedliche Meinungen finden. Ich denke, das Thema ist individuell und kann nicht pauschalisiert werden.

    Ich persönlich habe keine Therapie gemacht, ich wurde mit Hilfe dieses Forums trocken. Wie Elly schon geschrieben hat: frag Dich, wofür genau Du meinst eine Therapie zu brauchen und was Du Dir von einer Therapie erhoffst.

    LG Sue

    Hallo Lusi,


    Du hattest ja bereits im September letzten Jahres hier geschrieben. Ich habe Deine Beiträge von letzter Nacht in Deinen bestehenden Thread im EKA-Bereich verschoben. Bitte schreibe nur hier in diesem Thread weiter und eröffne keine weiteren Themen, damit übersichtlich bleibt.

    VG Sue

    Hallo Melli,

    ich kann Deine Gefühle gut nachvollziehen (bin selbst auch EKA). Deine Gefühle einfach abzustellen, wird Dir vermutlich nicht gelingen. Vielleicht könntest Du Deiner Familie (die Kontakt zu Deinem Vater hat und Dich gerade mit den Infos „versorgt“) einfach mitteilen, dass Du zumindest bis nach der Hochzeit keine Nachrichten möchtest? Ggf.die Nachrichten blockieren?

    Du hast ein Recht darauf glücklich zu sein und Deine Hochzeit so zu feiern, wie Du es Dir wünschst. Dazu gehört bestimmt auch Unbeschwertheit. Und das wünsche ich Dir!

    VG Sue

    Hallo E_Wien,


    ich habe Dich für die offenen Bereiche freigeschaltet und Deinen Thread in den Bereich für Angehörige verschoben. Du kannst jetzt überall schreiben, nur bitte in den ersten vier Wochen nicht bei den neuen Mitgliedern im Vorstellungsbereich.
    Ich wünsch Dir einen guten Austausch! Bitte beachte, dass es dabei in erster Linie um Dich selbst (und nicht Deinen Noch-Ehemann) gehen soll.


    Viele Grüße Sue

    Hallo E_Wien,

    herzlich willkommen hier im Forum. Das klingt schon sehr schlimm, wenn Dein Noch-Ehemann Euer Kind gefährdet hat? Dass Du dann die Reißleine gezogen hast, war ein wichtiger Schritt. Leicht war das bestimmt trotzdem nicht für Dich.

    Hier im Forum findest Du viele Erfahrungen von anderen Angehörigen. Wenn Du Dich austauschen möchtest, klicke auf den Bewerbungslink und schreibe noch kurz etwas dazu.

    https://alkoholiker-forum.de/bewerben/

    Viele Grüße Sue

    Hallo Lycia,


    erst mal toll, dass Du die Situation überstanden hast! Das hat sich ja schon lange hingezogen. Aber Du hattest ja einige Strategien, mit denen Du versucht hast gegen den Suchtdruck anzukommen - das ist schon mal sehr gut, dass Du da eine Reihe von Dingen hast, die Du dann abrufen kannst. Eine andere Möglichkeit wäre noch, Dich hier im Forum zu melden, hier haben wir extra den „SOS“-Thread, da antwortet Dir meistens sehr schnell jemand.


    Als Schwäche gibt es da überhaupt nichts zu benennen, das ist einfach die Sucht! Und der Suchtdruck kann aus heiterem Himmel kommen, manchmal sind es aber auch Situationen im Vorfeld, die unbewusst irgendetwas ausgelöst haben.
    Ich wünsch Dir jetzt erst Mal einen schönen Abend und dass Du eine gute Nacht hast!


    VG Sue

    Hallo Becko00,


    ich finde es gut, dass Du Dir Gedanken machst, wie Du Deine Wochenenden zukünftig anders gestalten kannst. Es gibt viele Möglichkeiten für alkoholfreie Aktivitäten.
    Hast Du zu Hause getrunken am Wochenende? Dann wäre es gut, vielleicht Unternehmungen / Aktivitäten außerhalb der Wohnung zu planen. Natürlich welche, bei denen Alkohol keine Rolle spielt 😉 Warst Du eher viel unterwegs und hast dabei dann getrunken? Mit Freunden? Dann evtl die Unternehmungen zurückschrauben und zu Hause was Schönes planen? Trinkende Freunde „meiden“ (auch wenn das am Anfang sicher schwer fällt) oder andere Aktivitäten mit ihnen planen, z.B.mittags statt abends, Aktivitäten, bei denen Alkohol eben keine Rolle spielt.


    Wie willst Du vorgehen?


    VG Sue

    Hallo Lycia,


    ich finde es toll, wie konsequent Du bist und für Dich und Deine Nüchternheit Entscheidungen triffst. Das mag manchmal ein Gefühl von Einsamkeit mit sich bringen, aber das wird Deine Nüchternheit allemal aufwiegen!

    Eine Rat bezüglich Deines Vaters kann ich Dir nicht geben - ich denke, niemand geht in den Schuhen eines anderen. Ich an Deiner Stelle würde mich vermutlich fragen: Tut mir der Kontakt gut? Welche Gefühle erzeugen Gedanken an ein Treffen bei mir? Mit Kindern ist es natürlich nochmal schwieriger - vielleicht ist auch hier die Frage hilfreich, ob den Kindern der Kontakt gut tut? Ist er nüchtern, wenn er Kontakt mit ihnen hat?

    „Schuldig“ bist Du ihm allerdings meiner Meinung nach überhaupt nichts.


    VG Sue