Witzig, grade habe ich bei dir geschrieben ![]()
Ich habs mir nochmal durchgelesen, ist ziemlich wirr, ich hoffe man versteht was, sorry dafuer ![]()
Ja.... es ist echt schwierig und momentan fuehlen wir uns beide glaube ich trotz Schmerz recht frei und ich glaube, das tut uns gut.
Ich habe nicht mehr so sehr das Beduerfnis ihn nach seiner Trinkerei zu fragen, jedenfalls ist das grade so, aber ich gehe natuerlich auch grade davon aus, dass er nicht trinkt, aber letztendlich hatten wir jetzt insgesamt 2 1/2 Wochen (mit 2 Unterbrechungen) garkeinen Kontakt, das heisst, wirklich wissen tue ich es nicht, aber das gibt mir ueberhaupt kein schlechtes Gefuehl, im Gegenteil, es ist gut, NICHTS zu wissen. Er ist mir ja nicht verpflichtet etc..
Die Muster in denen ich noch stecke...
Also z.B. gestern als ich ihn anrief. Das Gespraech an sich war ja superschoen, aber zwischendurch gab es eine kurze heftige Diskussion. Entfacht wurde sie wg einer banalen Frage, die er mir stellte. Er wollte wissen, ob er sich ein Handykabel(PC) kaufen solle, um mir dann dadurch Bilder zukommen zu lassen.
Ich habe gemerkt, wie ich sofort pampig wurde und dass er selbst wissen muss, was er tut.
Ich habe damit eben jegliche "Verantwortung" von mir geschoben.
Ja ich finde auch, dass seine Frage ein wenig unnoetig war, weil ich es schon so sehe, dass er mich garnicht fragen sollte.
Aber ich hab dann halt voellig ueberreagiert und eben gesagt, dass er nicht in der Lage ist, eine Entscheidung alleine zu treffen und dass ich keine Verantwortung mehr fuer NICHTS uebernehmen will.
Das z.B. war fuer mich ein klassisches Beispiel, dass ich einfach noch voellig in dieser Angst drin bin, fuer irgendwas verantwortlich zu sein, was er tut. Dabei gings eben nur um ein Kabel. Naja..
Danach hoerte ich ihn dann wieder ein Glas abstellen und ZACK! waren die Gedanken im Kopf Ach ja, wg der Diskussion trinkt er jetzt vielleicht..."
Unkontrollierte Gedanken, wg denen ich mich sehr zusammenreissen musste ab und an. Ich habe ihn zwar nicht gefragt und auch nicht gefragt, wie denn eigentlich sein "Plan" aufzuhoeren, so vorangeht. Aber ich merke einfach, dass da 100 Aengste, Gedanken und Zweifel, Aggressionen und nicht Verarbeitetes ist, was noch im Argen liegt.
Und da wird er mir auch nicht helfen, selbst wenn er aufhoert.
Die Muster, die ich auch vorher schon hatte sind solche, dass ich einfach sehr oft meine Emotionen von anderen abhaengig gemacht habe, also eigentlich nur durch andere gefuehlt habe. Ich hatte immer viele (zu viele!) Menschen um mich herum und wenn keine vielen Menschen, dann ein Partner. Irgendwie wurden die Luecken gefuellt und wenns mit den Menschen und mit dem Partner nicht klappte, dann griff ich auch schon mal zur Flasche im Alleingang. Ich habe mich immer um "Beduerftige" gekummert, obwohl ich selbst beduerftig war/bin. Das konnte/kann ich aber immer sehr gut verstecken.
Meine Rolle ist "die Starke" und das schon seit ich ein Kind bin. Die Muster, die zu der Rolle passen, die habe ich jahrelang gelebt, zu meinem eigenen Schaden.
Heute bin ich mir dessen bewusst und will es gern veraendern, um frei und selbstliebend leben zu koennen.