Beiträge von herzeloyde

    hallo zusammen,
    bin grade etwas durchn wind und nachdem ich mich bei einer freundin ausgeheult habe, möchte ich kurz berichten, was heute passiert ist.

    im grunde nichts dramatisches und ich komm mir auch grad etwas albern vor....dass mich ein besuch beim arzt so aus der bahn wirft ist mir noch nie passiert.
    ich würde sagen, dass ich in den letzten jahren viele, wirklich viele ärzte als patientin kennen gelernt habe, darunter waren gute und weniger gute...aber an so einen wie heute bin ich noch nie geraten und ich kann immer noch nicht richtig fassen, was da in den letzten stunden abgelaufen ist.
    ich kam mir noch nie (zumindest nicht in einem ärztlichen setting) so klein und erniedrigt vor wie bei disem arzt.
    vor allem kann ich nicht fassen, dass ich das geschlagene zwei stunden ausgehalten habe....innerlich habe ich immer mehr gebrodelt und gemerkt, dass das, was grad abläuft, nicht in ordnung ist...aber dennoch habe ich die ganzen untersuchungen über mich ergehen lassen, die gespickt waren mit blöden, zynischen, verbal agressiven, provozierenden kommentaren/gesprächen...
    ich habe schon nach wenigen minuten gemerkt, dass da was erheblich falsch läuft und habe zu kämpfen gehabt, dass ich nicht anfang zu heulen...unfassbar....wie ein kleines kind....
    auch hier merke ich, dass ich lernen muss, meinen mund aufzutun...dass ich lernen muss, mir das recht rauszunehmen, dass ich auch einfach mal aufstehen kann und sagen darf "so nicht mein freund!!"

    was ich allerdings gemacht habe, und das ist für mich doch ein kleiner fortschritt, dass ich der sprechstundenhilfe klar gesagt habe, dass ich in zukunft von einem anderen arzt behandelt werden möchte...und ich hatte das gefühl, dass das mädel ganz genau wusste, warum ich das wünsche....dies gibt mir die bestärkung, dass ich auf mein gefühl doch hören kann...denn anfangs dachte ich echt, dass es an mir liegt, dass ich momentan einfach zu empfindlcih bin/seinen humor vielleicht nicht verstehe...

    puuuuhh das war also mein erlebnis heute..

    da ich zum glück heute auch nicht mehr zur arbeit muss werd ich gleich noch n bischen in dien stadt gehen...für die reise ist das ein oder andere noch zu besorgen.


    machts gut
    herze

    liebe miriel,
    ich war in letzter zeit nicht mehr so aktiv hier, habe aber heute mal wieder in deinem fädchen gelesen.
    es tut mir leid zu lesen wie dich die worte der anderen getroffen haben.
    bei einigen beiträgen die an dich gerichtet waren musste ich auch schlucken und dachte, dass ich mich an deiner stelle verletzt zurück gezogen hätte...aber du bist hier und bleibst trotzdem am ball, das finde ich sehr gut!!!
    und auch deine einstellung "ich muss hier niemandem was beweisen" finde ich gut....jeder geht seinen weg und das in seinem eigenem tempo

    auf der anderen seite haben mich einige beiträge hier sehr nachdenklich gemacht und ich habe begonnen zu verstehen, warum der ein oder andere etwas "verärgert" oder dergleichen ist, wenn einer aus unserer truppe mal mitzieht und dann doch wieder auf der anderen seite schnuppern geht. (da nehm ich mich weiß gott nicht raus!!!)
    ich weiß nicht mehr wer es geschrieben hat, aber der vergleich, dass es das gleiche wäre, als wenn einer im alkoholikerforum immer mal wieder berichtet, dass er n schluck genommen hat und dies ja gar nicht sio schlimm sei....er es doch im griff hätte....diese sichtweise war pür mich so völlig neu, hat aber auch mir gut getan mir das nochmal bewusst zu machen. also danke auch von mir für die klaren worte in miriels faden (habe es auch mir zu herzen genommen)

    und nu gehts weiter, liebe miriel. einen wichtigen schritt haste mit der karte gemacht. ich kann mir vorstellen, dass es dir schwer gefallen ist...aber du hast dich überwunden und soooo schlimm isses doch gar nicht, hm:)


    liebe grüße und ein fester drücker
    herze

    Hallo ihr Lieben,

    @sarawan,
    du frägst ob ich begründen kann, warum ich mich selbst nicht liebe--hmm...das kann ich leider (noch) nicht. aber es ist sehr wichtig für mich überhaupt so deutlich zu spüren, dass ich es eben nicht tue. und deutlicher als an diesem abend konnte ich es nicht spüren, da es sehr weh getan hat mir dies so einzugestehen.
    aber genau dies sehe ich nun als meine aufgabe an....herauzufinden, warum ich mich selbst so ablehne, warum ich mir gegenüber so kritisch bin, warum ich stets solche angst habe, nicht zu genügen, warum ich immer das gefühl habe, die anderen seien besser als ich.
    warum ich hinter jedem kompliment eine gefahr lauern sehe und dieses dann eben nicht einfach mal so annehmen und stehen lassen kann...
    ich entdecke immer mehr baustellen in mir, was mir einerseits angst macht....angst, dass ich das alles nicht bewältigen werde. aber auf der anderen seite bin ich auch froh und dankbar, dass ich an diesen punkt gekommen bin, an dem mir (zwar sehr schmerzhaft aber dennoch wirkungsvoll) aufgezeigt wurde, dass ich im GRunde die beziehung mit xy auch dazu genutzt habe, um all diese baustellen verdrängen zu können....ich konnte mich ja um ihn kümmern.
    aber damit ist nun ja schluss.
    nun darf ich mich um mich kümmern....und das bin ich mir nun auch schuldig....

    ich möchte euch kurz von meinem traum heute nacht berichten, der mir gezeigt hat, dass ich doch solangsam auf einem guten weg bin: ich habe geträumt, dass xy mit seiner damaligen freundin (mit der er auch die kinder hat) wieder zusammen ist. um es ganz kurz zu machen: sonst hatte ich bei solcher art von träumen immer panik/wut/eifersucht/einsamkeit ect in mir. doch in diesem traum war es das erste mal anders und ich habe zum ersten mal folgendes gesagt: ICH möchte das nicht mehr. ICH möchte keinen partner mehr haben, um den ich mich ständig sorgen muss, bei dem ich jeden tag eine unsicherheit verspüre, weil ich nicht weiß, was kommt..."

    ich bin aus diesem traum aiufgewacht und ich hatte das gefühl "genau das ist es!!!ICH möchte einfach was anderes...und es ist ok so wie es ist"

    im großen und agnzen geht es mir also ganz gut. die reise rückt immer näher...bin voller vorfreude aber auf der anderen seite habe ich auch echt schiss davor der lange flug, das erste mal so weit weg von zu hause, fremde sprache, konfrontation mit meinem hypochonder :) (mich trifft bestimmt die höhenkrankheit, ich bekomme bestimmt ganz schrecklcihen durchfall, hoffentlich bekomm ich kein malaria,....) aber auch da sag ich mir "es wird an der zeit, mich mir selbst und meinen ängsten zu stellen"
    egal wie die reise verläuft, sie wird mich weiter bringen


    alles liebe euch
    herze

    Hallo zusammen,

    nachdem ich heute mittag einen anflug von einer panikatacke hatte (ist zum glück nicht bis zur völligen panik gekommen), geht es mir wieder gut.
    ich habe ein sehr schönes wochenende hinter mir. bin seit ewigkeiten mal wieder alleine abends weggegangen und habe mich prächtig amüsiert. Mich macht es auch stolz, dass ich mal wieder alleine weg bin, denn das habe ich in den letzten jahren auch verlernt gehabt. getanzt bis zum frühen morgen. das hat gut getan. und das schönte ist, dass ich drei ganz wunderbare frauen kennen gelernt habe, bei denen ich von anfang an das gefühl hatte, dass wir sowas von ähnlich ticken. es kam uns vor als würden wir uns schon ewig kenne. von anfnag an war eine ganz große vertrautheit da. sowas ist mir noch nicht passiert und ich freue mich sehr, dass ich diese frauen kennen lernen durfte, da ich mir sicher bin, dass wir uns gegenseitig bereichern werden...
    solch einen abend wie gestern habe ich noch nie erlebt. er war voller emotionen (lachen, tanzen und auch heulen z.b. unter anderem bei der Frage "Liebst Du dich selbst")
    eine eigentlich simple frage aber ich habe darauf erstmal nicht antworten können....gezögert....diese dann allerdings mit einem"nein" beantwortet....und dieses "Nein, ich liebe mich nicht" hat sich so angefühlt, als wenn eine andere mir ganz wichtige Person zu mir sagen würde "ich liebe dich nicht".
    Für mich bin ich gestern an einen ganz wichtigen Punkt gekommen, da ich gespürt ahbe, wie weh es tut, zu merken, dass man sich selbst nicht liebt....habe begriffen, dass ich dorthin gelangen möchte und muss...


    ein sehr aufreibender,. aber toller abend, der ganz viel in mir bewegt hat...nun heißt es, was drauß zu machen
    Liebe Grüße an Euch
    Herze

    Liebe Uschi,

    lass Dich mal drücken....
    Deine Trennung ist noch nicht lange her, vondemher willst Du so Sätze wie "man kann auch alleine ein ganz wunderbares WE haben" oder "ein WE mit der besten Freundin ist doch auch was ganz Tolles" wahrscheinlich nicht hören..

    Aber ich wünsche Dir, dass Du stark bleibst mit Deiner Entscheidung, Deinen Weg ohne ihn zu gehen. Auch wenn es am Anfang sehr weh tut, man das Gefühl hat, als ob ein Teil von einem rausgerissen wurde...man anfangs manchmal nicht mehr weiß wo oben/unten, was richtig/falsch ist....es wird besser...und die Tage an denen man sich selbst wieder als ganzen Menschen zu spüren beginnt obwohl (oder viellicht auch grade weil xy nicht mehr da ist?) werden immer öfter.
    HAlte dir in tarurigen Momenten vor Augen, wie er Dich behandelt hat...das hat keiner verdient!!

    Und versuche es mal so zu sehen, dass Du nun an einem Punkt angekommen bist, an dem Du ganz viel über Dich selbst lernen kannst, dass Du wieder zu Dir selbst finden kannst.....sicherlich werden einige Erkenntnisse über einen selbst nicht immer schön und erfreulich sein...manche vielleicht sogar sehr schmerzhaft, aber gleichzeitig liegt die Chance drin, zu einem gesunden Menschen zu reifen, der in Zukunft genug Selbstliebe/Selbstvertrauen hat, dass man sich in Zukunft nicht mehr auf ungesunde Beziehungen einlässt....das wünsche ich dir (und uns allen hier) auf jeden Fall...


    Ich wünsch Dir viel Kraft und alles Liebe
    Herze

    Hallo ihr lieben,

    puuuh, hatte gestern ne ziemlich anstrengende nachtschicht und habe dementsprechend heute den halben tag nur geschlafen.

    ich habe alle eure antworten nochmal durchgelesen und nehme sie mir wirklich zu herzen. vielen dank nochmal dafür!!!

    auch wenn es sicherlich gesünder/vernünftiger gewesen wäre, wenn ich xy nach der trennung nicht mehr zu gesicht bekommen hätte, so habe ich dennoch das gefühl, dass ich diesen weg (mit all den umwegen) gebraucht habe, um mich peu a peu von ihm zu lösen.
    ich wollte mit ihm im guten auseinander gehen, ihn wissen lassen, warum ich damals so ein krasses ende zwischen uns beiden gebraucht habe....sicherlich tragen diese gründe stücke meines cos in sich, eine gesunde frau hätte sicherlich einfach gesagt "adios und vorbei; egal ob du meine entscheidung verstehst oder nicht"...aber ich merke für mich grade, dass es sich richtig anfühlt wie es gelaufen ist....der ein oder andere umweg über ihn war vielleicht unnötig, aber im großen und ganzen denke ich, dass es mein weg war
    vor allem nach dem gestrigen treffen mit xy fühle ich mich anders...irgendwie gelöster von allem...freier von ihm,....weiß nicht so richtig wie ich es ausdrücken soll.

    auch wenn ich vom kopf her schon längere zeit verstanden habe, dass es nichts mit mir als person zu tun hat, ob er seine sucht besiegen kann oder nicht, so habe ich das gefühl, dass ich dies jetzt erst auch richtig spüren/fühlen kann.....und zum ersten mal habe ich richtig verstanden, dass dies von anfang an mein problem war: ich wollte ihn heilen und somit das gefühl bekommen, dass ich eine besondere frau bin...hatte ers wiedermal nicht geschafft, so habe ich mich in frage gestellt, seine liebe zu mir....dieses gefühl habe ich nun nicht mehr.

    von ihm nochmal zu hören, dass ich nichts falsch gemacht habe, dass er es nicht auf grund fehlender liebe nicht geschafft hat vom alk und den drogen wegzukommen, zu hören, dass er es wirklich ernst mit mir gemeint hat, aber einfach nicht geschafft hat sich, seine süchte und sein leben auf die reihe zu bekommen....das hat mir gut getan....die zweifel, die angst, für ihn nicht wertvoll genug gewesen zu sein, die haben sich gelegt.....
    der gedanke, dass er mit einer anderen frau schaffen könnte was er mit mir nicht geschafft hat, macht mich nicht mehr so verrückt wie noch vor dem treffen. er hat mir irgendwie die angst genommen, dass es an mir lag, dass er es nicht geschafft hat. er konnte mir klar machen, dass es nicht in der macht/kraft/liebe einer anderen person liegt, ob er von seinen süchten wegkommt oder nicht.,....auch wenn ich das alles theoeretisch zigtausend mal gelesen und gehört habe, so spüre ich dies aber wie gesagt zum ersten mal ....und es macht mich freier....


    gerade habe ich das gefühl, dass ich unter der beziehung zu xy nun einen schlussstrich ziehen kann und das im guten...

    sicherlich stellt sich nun die frage, warum ist mir das so wichtig zu wissen, was ich ihm bedeutet habe, zu wissen, dass er mir keine vorwürfe wegen des rausschmisses macht ect .. und sicherlich zeigt dies auch immer noch sehr deutlich, dass in mir noch einige baustellen sind....diese werde ich nach meiner reise im frühjahr mit hilfe einem psychologen zu ergründen versuchen.

    wie ich gestern schon geschrieben habe: es tat auch gut zu merken, dass er mein herz nicht mehr zum rasen bringt, dass die anziehung von ihm auf mich irgendwie verpufft ist, dass ich angenervt war von seinen begründungen warum er (noch) keinen entzug machen kann/will...blalbla bla....das gespräch hat mich zurück erinnert, wie ich noch vor monaten mit engelsgeduld bei ihm saß, alles nochmal und nochmal durchgekaut habe, überreden wollte, verständnis zeigte, obwohl ich innerlich gespürt habe, dass irgendwie alles nicht zussammenpasst seine argumentation, es aber wieder verdrängt habe, da ich die wahrheit nicht sehen wolte, da ich lieber weiterträumen und weitertherapieren wollte....es hat mir nochmal gezeigt, wie sehr ich die augen verschlossen habe, wie sehr ich die wahrheit ignoriert habe...die wahrheit, dass er einfach noch nicht soweit ist, dass er etwas ändern möchte.
    und die erfahrung tat gut, dass ich zum ersten mal auf mein inneres gefühl gehört habe und das gespräch irgendwann beendet habe. ich habe mein gefühl ernst genommen, dass mich das gespräch anstrengt, mich nervt, sich alles in mir sträubt bei seinen argumentationen gegen eine therapie....das habe ich sonst nie gemacht...habe meine gefühle nicht ernst genommen, und irgendwann wahrscheinlich gar nicht mehr wahrgenommen.
    dieses gefühl nochmal zu spüren und dann aber eben so zu handeln wie es für mich richtig ist (gesprächsabbruch bzw themawechsel) das hat mir gut getan


    liebe grüße
    herze

    Liebe Lindi, sarawen und Uschi,

    vielen lieben Dank für Eure Antworten.
    Hatte schon Angst, dass ich auf meine Beiträge gar kein feedback mehr bekomme, da ich seit Wochen/Monaten hier rumeiere und scheinbar keine Entwicklung zeige....hätte mich nicht gewundert, wenn ihr denkt "bei der ist doch jedes Wort überflüsig"
    umso mehr freue ich mich über Eure Worte

    Habe grad n Anruf von der Arbeit bekommen, ob ich früher kommen kann....von demher nur ganz kurz:
    ihr sprecht einige Punkte an, bei denen ihr vollkommen Recht habt. Eine Trennung sieht eigentlich anders aus...solange man wie ich überhaupt erwähnen muss, dass man den Kontakt nicht gesucht hat/abgeblockt/oder doch gesucht hat....ja solange ist man alles andere als gelöst und frei vom anderen.
    Danke, dass ihr mir das nochmals so deutlich aufzeigt ...wie ein kleines Kind muss ich quasi mit der Nase drauf gedrückt werden....schon verrückt...

    Das Treffen hat statt gefunden und ich möchte grad nicht mehr dazu sagen, als dass es mich ein Stückchen weiter von ihm weggebracht hat. Mir kommt es grad so vor als ob mir bewusst geworden ist, dass nicht er als Mensch mir so fehlt, sondern mir einfach das Gefühl der Vetrautheit fehlt und oich dieses in ihm so lange Zeit gesucht habe. Ich vermisse einfach einen Menschen an meiner Seite, der mir das Gefühl gibt, dass ich gut bin wie ich bin....und das hat mir nunmal er als letzte Person in meinem Leben gegeben...das wird mir grade klar.

    Von ihm war ich eher genervt...ich habe das Gespräch irgendwann abgebrochen, und habe ihm gesagt, dass mich das Gespräch anstrengt....was er mir erzählt erscheint mir so trist....das Saufen, die Drogen, das Jammern dass alles den Bach runter geht....das Drehen und Wenden der Entscheidung auf ein Drogenfreies Leben...
    Grad bin ich froh, dass ich solche Gefühle habe....auch wenn ich gleichzeitig ein schlechtes Gewissen habe, beim Gedanken, dass ich ihn zuletzt vielleicht gar nicht mehr wegen seiner Person geliebt habe, sondern um mein Bedürfnis nach Nähe und Sicherheit zu stillen.
    Aber auch das muss ich lernen anzunehmen...dass ich nicht nur edle Seiten in mir ahbe, sondern auch egoistische/unschöne Seiten.....

    So nun muss ich los...aber das wollt ich doch noch kurz mitteilen...wer mich später nochmal melden

    Liebe Grüße
    Herze

    Ihr Lieben,


    erstmal wünsch ich euch allen ein gutes neues jahr!!

    Miriel
    schön von dir zu hören und danke für die wünsche fürs neue jahr.
    werd dir bald mal wieder ausführlicher antworten.
    grade bin ich ziemlich durchn wind....


    habe gestern einen anruf von xy bekommen...bin nicht dran gegangen, weil ich irgendwie gespürt habe, dass es ein sehnsuchtsanruf von ihm ist. so war es auch, denn er hat mir dann ne sms geschrieben, dass ich ihm sehr fehlen würde...habe sie gelesen und erstmal nicht beantwortet. war auch ganz stolz, dass ich nicht drauf reagiert habe.
    um ehrlich zu sein: die sms hat mich geschmeichelt und sie hat mir innerlich das gefühl der ruhe gegeben. so auf die art "na siehste, so unliebenswert biste doch gar nicht, wenn er nach über fünf monaten immer noch sehnsucht nach dir verspürt"
    also gestern war es eigentlich alles ok für mich...noch...

    grade eben habe ich aber ihn angerufen. hatte irgendwie das bedürfnis, ihm ein guts neues zu wünschen. hatte echt das gefühl, dass ich das einfach so kann....ohne große emotionen, ohne großes herzflattern. anfangs vom gespräch war es auch so. haben geredet und es fühlte sich ok an....keine großen gefühlsregungen meinerseits. bis ich erfahren habe (nach meinen nachbohrenden fragen), dass es da ein mädel gab, mit der er es angeblich versucht hätte...hat aus irgend einem grund aber nicht geklappt. und da fing es wieder in mir zu rattern....

    ich habe ihn dann für nacher zum kafee eingeladen. und der grund für die einladung ist (wenn ich ganz ehrlich bin) einzig der, dass ich wissen will, was genau es mit der anderen frau auf sich hat. das ding ist, dass ich die andere frau auch mal auf einer party bei uns kennen gelernt habe und nun möchte ich natürlich auch wissen, ob da schon was lief als wir noch zusammen waren....auch wenn ich mir eigentlich sicher bin, dass es nicht so ist. aber die vorstellung, was er nun ander so toll findet macht mich närrisch
    baoh...in mir rasen grad echt die gedanken.
    im grunde weiß ich mittlerweile, dass ich ihn nicht zurück haben möchte...aber dennoch habe ich mich nicht unter kontrolle wenn es um eine andere frau geht.
    echt schlimm
    kanns grad nicht einordnen was es genau ist was mich so kirre macht. verletzter stolz/eitelkeit? die angst, seinen platz im herzen völlig zu verlieren? ich weiß es nicht.
    und vor allem könnte ich mich ohrfeigen dafür, dass ich ihn überhaupt gefragt habe obs da ne andere gibt.
    bevor ich das gehört habe, war ich nämlich noch auf abstand. habe eine einladung von ihm ausgeschlagen und gesagt, dass ich nihct weiß, ob es noch zu früh ist für ein wiedersehen. und nun habe ich selbst ihn eingeladen, gleich n kaffee bei mir zu trinken....ich bin völlig bescheuert....


    werde sicherlich nacher vom treffen berichten wenn ich nicht allzu neben der kappe bin...

    liebe grüße
    herze

    Liebe Miriel,

    möchte mal wieder ein paar Zeilen bei Dir hinterlassen.
    Wie geht es Dir?
    Ich frage mich grade, ob Du Silvester nun doch nochmal ins Kloster gefahren bist??
    Lass mal wieder was von Dir, wie es Dir ergangen ist in der letzten Zeit

    Bis dahin wünsch ich Dir alles Liebe, einen guten Rutsch und alles Gute für das neue Jahr
    Herze

    liebe uschi,

    auch von mir ein herzliches willkommen!
    schön, dass du hierher gefunden hast.
    ich wünsche dir, dass du hier ganz viel über dich lernen wirst und du eines tages sagen kannst "ich bin frei von xy und bin glücklich"

    ähnlich wie du habe ich vor einigen monaten mit einem ganz fiesen schlechtem gewissen geschrieben, dass ich einen fehler gemacht habe.....dass ich wieder eingeknickt bin. mir tat es damals gut zu lesen, dass ich mich deswegen nicht schämen brauche. deswegen möchte auch ich dir das nun schreiben: dass du eingeknickt bist ist kein grund dich zu verurteilen!!! vielen von uns ging und geht es so, dass man in schwachen momenten einen rückfall erleidet.
    verurteile dich deswegen nicht sondern frage dich vielmehr, was dahinter steckt. was genau hast du dir in diesem moment erhofft? dass alles wieder gut wird?
    die antwort darauf kennst du wahrscheinlich mittlerweile selbst nur zu gut: es wird wahrscheinlich nicht einfach wieder alles gut...auch wenn es sich für einen kurzen moment wieder gut anfühlt und man wieder hoffnung spürt....
    frage dich, was dir xy scheinbar geben kann, dass du die ganzen unschönen dinge, die innerhalb eurer beziehung vorgefallen sind, vergisst/verdrängst.
    frage dich, warum es dich so in panik versetzt beim gedanken, dass er eine andere kennenlernen könnte. ich kenne dieses gefühl von mir selbst nur zu gut und weiß auch wie schwer es ist, dies abzustellen, aber wie renate schon geschrieben hat: er wird sich auch nicht bei einer anderen frau ändern. sie wird genau das bekommen, von was du gerade versuchst loszukommen...

    ich wünsch dir ganz viel kraft und geduld mit dir.
    sei gut zu dir!!
    und natürlich einen guten rutsch heute nacht
    herze

    Hallo zusammen,

    Grazia
    danke dir für deine worte!


    heute ist einer der tage, an denen ich super empfindlich und nahe am waaser gebaut bin.
    keine ahnung ob es was mit der tatsache zu tun hat, dass sich das jahr zu ende neigt. man innerlich quasi ein resume zieht...was habe ich geschafft in dem vergangenem jahr, was ist mir gutes widerfahren, was war nicht so gut....?

    habe grade mit meinen eltern telefoniert und heule seit diesem kurzen telefonat nur noch rum....furchtbar...wie gesagt super empfindlich heute..
    hatte mich auf ein langes und intensives telefonat mit meinen eltern (besonders mit meiner mutter gefreut)
    hätte mir gewünscht, dass sie mich WIRKLICH frägt wie es mir geht....was in mir vorgeht...
    aber auch hier liegt wahrscheinlich auch eines MEINER probleme vor: sie hat nämlich gefragt wie es mir geht. aber anstatt von mir aus zu erzählen was in mir vorgeht, habe ich ertwartet, dass sie spürt, dass es mir grad nicht so gut geht....ich habe nur geantwortet "ja, es geht mir gut"...ich wollte, dass sie am tonfall hört, dass das nicht stimmt. da sie nicht nochmal nachgefragt hat sondern das einfach so stehen gelassen hat, hatte ich das gefühl, dass sie in wahrheit gar keine lust drauf hat sich meine gedanken/gefühlsschankungen anzuhören....deshalb habe ich es einfach dabei belassen und bin nun eingeschnappt bzw traurig....
    zu hören, dass mein bruder mit seiner freundin bei meinen eltern silvester feiert, gibt mir noch zusätzlich das gefühl, dass ich im moment nirgends und zu niemandem dazugehöre....völlig überzogen, ich weiß...denn ich habe ihnen ja erzählt, dass ich bei freundenj feiern werde.

    bin gard selber von mir genervt...von meiner dünnhäutigkeit, von miner übetriebenen empfindlichkeit, von meinen hohen erwartungen an andere ohne große worte immer zu spüren was in mir vorgeht

    XY betreffend war ich auch schon mal weiter als ich es heute bin. merke deutlich, dass es mit der trennung alleine nicht getan ist...sehe meine baustellen ziemlich deutlich vor mir und komme aber dennoch nicht so richtig weiter. spüre, dass ich tief in mir immer noch in gewisser weise von ihm abhängig bin von ihm. ich schaffe es zwar mittlerweile, den kontakt zu ihm nicht mehr zu suchen und mich langsam von dem naiven/größenwahnsinniugen vorstellung zu lösen, dass ICH diejenige bin, die ihn von der sucht befreien kann....dennoch merke ich meine reaktion auf SEINE kontaktversuche. ich merke, dass mein herz noch immer einen sprung macht, wenn er mir eine sms schreibt, ich spüre, dass es mir noch immer eine art von befriedigung bereitet zu merken, dass er noch immer an mich denkt, dass ich ihm noch immer etwas bedeute. dies alles zeigt mir deutlich, dass ich noch lange nicht so weit bin, dass ich sagen kann "ja, ich habe mich völlig von ihm gelöst"

    ich habe mir fest vorgenommen, mir nach meiner geplanten südamerikareise einen psychologen zu suchen, um den gründen meines verhaltens auf die spur zu kommen. ich habe den ein oder anderen verdacht, warum ich so ticke, dennoch habe ich das gefühl, dass ich alleine einfach nicht weiter komme....


    ich wünsche euch allen einen guten rutsch ins neue jahr.
    auf dass ihr (und ich auch!!) euch und euren vorhaben treu bleibt, auf dass das neue jahr euch viele schöne momente bereit hält, auf dass das neue jahr ein jahr wird, in dem wir lernen uns selbst zu lieben und uns näher kommen
    alles liebe
    herze

    p.s. danke nochmal jedem von euch, der mir in den letzten fünf monaten zur seite gestanden hat. danke für euer verständnis, danke für eure aufmunternden worte, danke für den ein oder anderen anstupfer endlich mal an mir selbst zu arbeiten....
    ich denke, dass ich noch einiges vor mir habe zu lernen, aber dank euch habe ich mich überhaupt getraut, mich auf den weg zu begeben....auf den weg wieder zu mir....

    Hallo zusammen,

    Lindi :
    Danke für die deutliche Aufforderung, ENDLICH mal auf mich zu schauen....endlich mal auf mein eigenes Schlachtfeld zu gehen. Deine Fragen nehme ich mir zu Herzen und werde mir Gedanken drüber machen....

    Zimttee .
    ja, wie komme ich dazu, dass ich meinen Wert von seinem Alkoholkonsum abhängig gemacht habe!?
    Ich denke, dass es vielleicht daher kommt, dass mir schon zu Beginn unserer Beziehung von ihm und vielen seiner Leute immer wieder gesagt wurde, wie gut ich ihm doch tue....dass er nun offenbar in mir die Frau gefunden hat, für die er sich zum positiven ändert. Und er hat sich zu Beginn der Beziehung ja auch geändert (weniger Alk, Drogenentzug, wurde häuslicher, schaute mehr auf sich...)
    Ich denke, dass hier MEIN Knackpunkt liegt. Ich habe mir einreden lassen bzw habe mir selbst eingeredet, dass -wenn ich doch seine große Liebe bin- er es dann auch schafft....hatte die romantisch-naive Idee im Kopf, dass ich die einzigste sei, mit der er es schaffen kann....puuuuuhhh....aber heute weiß ich, dass das Ganze alles andere als uneigennutz war, denn dadurch habe ich mich wertvoll gefühlt. HAbe das Gefühl bekommen, eine wichtige Rolle zu spielen. Zu hören, ich tue ihm gut hat sich so gut angefühlt....wenn er sich so auffällig verändert musste ich ja eine ganz besondere Frau sein.....

    Also im Grunde ist mir vieles klar geworden...aber dennoch kommt das Teufelchen hin und wieder mal vorbei und zwitschert mir was vor vonwegen "siehste, du bist halt doch ne ganz gewöhnliche...bald wird er eine Frau kennen leren, für die wird er sich wirklich verändern WEIL SIE eben besonderer ist ald Du"

    Diese Momente werden immer weniger, und mir gelingt es meist, diese Stimme in mir zum Schweigen zu bringen. Aber ich merke, dass ich eben noch nicht ganz weg von der Sucht bin, etwas ganz besonderes für jemand anderes zu sein.
    Aber wie Lindi schon sagte, ich muss auf mein Schlachtfeld gehen...genau hinschauen, woher diese Sucht kommt...suchen, was ich in dem Gefühl bekommen habe, die Retterin zu sein...anfangen, mir selbst ein gutes Gefühl zu geben.


    Alles Liebe Euch und lieben Dank!!!
    Herze

    Liebe Paddy,

    vor allem dieser Satz von Dir hat mich innehalten lassen und mich nachdenklich gestimmt:
    "Ist dieses Gefühl, dieser Kick, dass ich diesen Kampf gegen den Alkohol gewinnen könnte ausreichend gewesen diese kaputte Beziehung nicht zu beenden? Größenwahnsinn?"

    Diese Frage stelle ich mir in letzter Zeit auch immer öfters.
    Dass es sich zum Ende hin wirklich noch um gegenseitige Liebe oder einfach nur noch um gegenseitige Abhängigkeit gehandelt hat....sich einzugestehn, dass es sich nicht um Liebe sondern um Abhängigkeit gehandelt hat, ist nicht leicht. Zumindest fällt es mir schwer, das zu akzeptieren bzw die Augen zu öffnen und genau hinzuschauen, was einen gehalten hat.

    Und hier stoße ich auf Deine Frage, ob ich mich geliebt gefühlt habe. Noch vor ein paar Wochen/Monaten hätte ich spontan gesagt "Ja, ich habe mich geliebt gefühlt von XY"

    Heute sehe ich dies mit gemischten Gefühlen. Heute würde ich sagen: ich habe mich begehrt gefühlt, ich habe mich fallen lassen können, ich wurde teilweise bewundert und angehimmelt, verwöhnt....aber zur Liebe gehört noch etwas anderes. Das 100% ige Vertrauen zueinander, der gegenseitige Respekt und das Akzeptieren des anderen wie er ist...und das hat eindeutig gefehlt.
    Das innere Ruhen hat gefehlt....
    die schönen ruhigen Phasen wurden immer wieder unterbrochen durch Phasen, in denen er ausgebrochen ist aus der Beziehung....und in diesen Phasen habe ich mich ungeliebt gefühlt.
    Heute kommt mir Gedanke, dass ich mich so sehr nach Nähe und Aufmerksamkeit gesehnt habe, dass ich dies eben mit Liebe verwechselt habe...das Auf und Ab der Gefühlslage innerhalb unserer Beziehnung mit Liebe verwechselt habe.
    Wie gesagt: als ich noch in der Beziehung war, hätte ich gesagt "ja ich fühle mich geliebt"....heute würde ich sagen "richtig geliebt habe ich mich nicht gefühlt"

    Liebe Grüße
    Herze

    Hallo Lindi,

    danke Dir für Deine Rückmeldung.
    Wie ich schon geschrieben habe: vom Verstand her weiß ich, dass das eine mit dem anderen nichts zu tun hat. Aber in manchen Momenten ist diese Verunsicherung so groß, so stark, dass der Verstand keine Chance dagegen hat...da machen sich wieder die Allmachtsphantasien breit, dass man mit Liebe, Geduld und Zuspruch den anderen retten kann...mir ist aber wie gesagt eigentlich bewusst, dass DAS genau MEIN Problem ist....dass ich quasi jemanden brauche, den ich retetn kann, damit ich mich als wertvoll betrachten kann...

    Mir kommt manchmal auch schon schmerzlich die Befürchtung, dass es sich bei mir vielleicht gar nicht mehr um Liebe zu ihm handelt...denn wie Du schreibst: Liebe heißt, den anderen so zu nehmen wie er ist...und das tue ich ja nicht...hab es ja eigentlich auch von Anfang an nie getan...wollte ihn von Anfang an ändern....sich einzugestehn, dass man vielleicht gar nicht richtig geliebt hat, sondern einfach selbst nur abhängig vom anderen war...das fällt mir schwer zu akzeptieren...

    Liebe Grüße
    Herze

    Hallo ihr Lieben,

    zuallererst wünsche ich Euch allen noch einen schönen, friedlichen und besinnlichen zweiten Weihnachtsfeiertag!!

    Ich melde mich nach einer längeren Zeit mal wieder zurück. Gesundheitlich ging es mir nicht so gut; ich habe einen Ärztemarathon hinter mir und komme solangsam endlich zur Ruhe.

    In Bezug auf die Trennung und XY ging es mir in den letzten Wochen mal so mal so. Im Großen und Ganzen komme ich mit der Trennung ganz gut klar. Solange ich eben abgelenkt bin....
    Ich habe mich in den letzten Wochen nicht mehr bei ihm gemeldet und er hat sich ebenfalls an meine Bitte gehalten, sich nicht mehr bei mir zu melden.

    Gebrochen habe ICH diese Regelung an Weihnachten. Ich verspürte ein großes Verlangen, ihm einen Weihnachtsgruß per SMS zukommen zu lassen....was ich auch tat. Schon als ich die SMS abschickte merkte ich, dass es mehr auf sich hat, als nur einen Gruß zu versenden. Ich war danach innerlich sehr unruhig und musste mich irgendwann dazu zwingen, das Handy auszuschalten, damit ich nicht dauernd auf eine Antwort von ihm warte.
    Dieses Verhalten von mir verunsichert mich natürlich sehr. Mich quält die Frage, ob ich mir die ganze Zeit nur etwas vorgemacht habe, vonwegen, ich sei von ihm los...unabhängig von ihm...ich befürchte dass das Ganze ein längerer Weg und Prozess ist als ich anfangs dachte.
    Bis heute kam keine Reaktion und in mir rasen die Gedanken...geht es ihm gut? geht es ihm vielleicht total gut, sodass er mich gar nicht mehr braucht? hat er eine andere Frau kennen gelernt, für die er bereit ist, aufzuhören Alk und DRogen zu nehmen??
    Und genau diese letzten Fragen machen mich hellhörig. Und mir wird wieder bewusst, welche Arbeit eigentlich noch vor mir steht.
    Den Gedanken "ich war es nicht wert, dass er aufhört" kann ich vom Verstand betrachtet natürlich auflösen und mir bewusst machen, dass das eine nichts mit dem anderen zu tun hat. Aber es gibt immer noch Momente, in denen ich das nicht schaffe und in solchen Momenten spüre ich eine ganz tiefe Traurigkeit/Verunsicherung in mir und in solchen Momenten falle ich regelrecht in ein Loch...geht es Euch, bei denen die Trennung nun doch schon etwas länger her ist, auch manchmal noch so?
    Dieses völlig frei machen von dem Gefühl "wäre ich der wichtigste Mensch für ihn gewesen, so hätte ihm das die Kraft gegeben" das ist mein Ziel..

    Noch eine Frage, die mir sehr am Herzen liegt: kennt ihr das Gefühl nicht richtig da zu sein? Ich habe seit der Trennung das Gefühl, mich nicht mehr richtig zu spüren/zu fühlen. Ich mache, tue, gehe arbeiten, agiere und reagiere, lache auch, gehe feiern und habe Freude...aber dieses Gefühl wirklich PRESENT zu sein...mich richtig zu SPÜREN...das ist mir irgendwie verloren gegangen. Kommt Euch das bekannt vor?? Dieses Gefühl macht mir solangsam nämlich doch etwas Angst....

    So, nun wünsche ich Euch allen einen schönen Tag..lasst es Euch gut gehen.....seid geduldig und liebevoll zu Euch!!
    Alles Liebe
    Herze

    liebe miriel,

    du schreibst "fakt ist, für mich ist es nicht gut, so wie es ist";das ist eine ganz wichtige erkenntnis,oder nicht!?

    ich frage mich grade, warum du ihm nicht klar mitteilen kannst deine entscheidung, dass du keinen kontakt mehr möchtest.
    ich weiß, dass dieser schritt sehr schwer ist....auch ich habe mich dabei nicht gut gefühlt; alles hat sich dagegen gesträubt....doch im nachhinein, wo die gefühle und gedanken doch wieder etwas klarer sind, bin ich froh, dass ich es klar kommuniziert habe, dass ich mich dazu gezwungen habe, den kontakt abzubrechen (zumindest für die ersten monate)....denn nur somit gab es einfach kein hintertürchen mehr....kein "vielleicht doch n bischen kontakt".....mir hat dies geholfen...


    ich grüß dich ganz herzlich

    Liebe Aurora,

    es freut mich zu lesen, dass die therapie angefangen hat und vor allem, dass sie dir gut tut
    ein satz von dir lässt mich grade lächeln: "Und in Dante habe ich den besten Partner, den frau sich wünschen kann." das hört sich so schön an!!!!

    alles liebe dir!
    herze

    liebe miriel,

    wie renate schon sagte: energie in die hoffnung stecken...horch in dich hinein, ob dies der fall ist.
    es klingt nun hart und ich weiß nicht,ob ich nun unsensibel bin; aber wenn du ehrlich bist: wo um gottes willen kann man noch hoffnung sehen...du schreibst dass es zum streit kam,als du ihn auf eine therapie angesprochen hast. es scheint sich in deinem xy alles dagegen zu sträuben, etwas zu ändern ...
    halte dir immer und imer wieder das bild vor augen, wie du wie ein begossner tottrauriger pudel alleine durch die straßen gelaufen bist als er angetrunken bei dir das letzte mal aufgetaucht ist.
    dieses gefühl, was nicht schön ist, wird es unter diesen voraussetzungen immer und immer wieder geben...tu dir das nicht an...
    du bist süchtig...es ist schon ein sehr großer schritt, dass du dir dessen so bewusst bist.
    wonach bist du süchtig? was suchst und findest du in ihm??


    ich grüß und drück dich fest
    herze