Hallo zusammen,
ohhh mann, heute erwischt es mich grade mal wieder ziemlich kalt...verspüre eine innere Unruhe in mir und war kurz davor, xy anzurufen....rede mir ein, dass ich ja nur hören möchte wie es ihm geht.....ganz belanglos...blalala...ich weiß aber besser,dass es in wahrheit nicht darum geht,denn wenn ich ehrlich bin, geht es mir darum, dass ich mich durch ein Gespräch mit ihm besser fühlen möchte.
Ich weiß grad nicht was los ist...oder vielleicht doch? Will mir den Gedanken, warum es in mir grade tickert, nicht eingestehen....und schäme mich auch dafür...
Aber was solls? Ich möchte weiterhin ehrlich zu mir sein, meine Baustellen anschauen und Stück für Stück daran arbeiten.Deshalb schreib ich mal auf, was mich grade so fuxt bevor ich Beruhigung bei XY suche...
Ich habe Euch von der Bekanntschaft erzählt...ein lockeres Techtelmechtel, was mir gut getan hat.
Getan HAT;denn er hat nun eine Frau kennen gelernt, die scheinbar nicht so verkorkst ist wie ich....auf jeden Fall hat es zwischen beiden gefunkt.
auf der einen seite freue ich mich für ihn, da er wirklich glücklich klingt...und es ist ja auch nicht so, dass ich verliebt in diesen Mann war....sprich meine Gefühle sind nicht verletzt....aber dennoch merke ich, dass es mir was ausmacht...und das macht mir wiederum ein schlechtes gewissen.
vor allem wird mir bewusst, dass ich diesen mann gebraucht habe, um mich gut zu fühlen. in mir nagt auch grade der schreckliche gedanke,dass ich ihn womöglich (miss)braucht habe, in dem Sinne, dass ich ihn kontaktiert habe wenn es mir grade danach war aber sonst ja keine ernsteren absichten hatte....wollte mich gut fühlen durch ihn und dadurch, dass ich merkte,dass er mich toll fand...
Nun steht er mit seinen komplimenten und schmeicheleien nicht mehr zur "verfügung" und ich merke, dass ich mich schlecht fühle. einerseits schlecht,weil es nun eben keinen mehr gibt, der mir ein gutes gefühl gibt und dann noch schlecht,weil ich mir nun als schlechter mensch vorkomme,der andere womöglich ausnutzt,nur um mich sebst besser zu fühlen.
aber wenn ich ehrlich bin, macht mir die tatsache ,dass ich nun wieder alleine bin,am meisten angst.
ich weiß, dass es nun an der zeit ist, dass ich anfange, mir selbst eben dieses gefühl zu geben, dass ich ok bin wie ich bin...aber ich merke ja, dass ich vor mir selber wegrenne....mich in abenteuer stürze....mich ablenke....mich wieder abhängig mache von der anerkennung von anderen.
mir kommt es grade so vor,als hätte ich rein gar nichts gelernt...ahbe mich zwar von xy getrennt...konnte mich mit viel kraft zwingen, ihm zu sagen, dass er mich nicht weiterhin kontaktieren soll, aber habe mich kurz darauf ja in gewisser weise wieder auf jemand anderes gestützt...
das wesentliche habe ich noch nicht gelernt...in keinster weise...und zwar, dass ich mit mir alleine glücklich und zufrieden bin...dass ich aus mir selbst heraus das gefühl entwickle, dass ich ein liebenswerter mensch bin...nein da bin ich noch meilenweit von entfernt
und dass ich mich völlig von meinem xy gelöst habe, da habe ich mir auch etwas vorgemacht...denn warum sonst habe ich jetzt gerade so das bedürfnis,ihn bei mir zu haben?
ach verammt....mir kommt es grade so vor,als stünde ich vor einem berg (der bin ich selbst), den ich nicht erklimmen kann
wie schafft man es,völlig unabhängig von anderen zu werden...sich selbst zu genügen....nciht mehr abhängig zu sein von komplimenten und schmeicheleien??
komme mir grade so klein und nichts nutzig vor....malwieder mit dem kopf gegen die wand gerannt...von wegen starke herze,die nun ihren weg geht....pustekuchen...im grunde immer noch die selben verkorksten muster....nur dass ich nun auch noch menschen ausnutze, damit ich mich besser fühle...nicht schön!!!
liebe grüße an euch
herze