Beiträge von Seekrank

    Hallo Brummbär,
    ich kann verstehen das es schwer für dich,es ist keine weitere Familie da, wie du schreibst.Du wirst deiner Mutter nicht helfen können ,wenn sie selber nicht möchte.Das ist schwer zu verstehen,doch es ist so.Vielleicht gelingt es dir Abstand zu bekommen,so gut es geht.Damit du dich selber nicht verlierst.Pass gut auf dich auf und denke daran das du ein wertvoller Mensch bist.

    LG Seekrank

    Hallo Martin,

    das liesst sich gut,dieses Erkennen das man sich selbst aufgegeben hatte.Bei mir dauerte es sehr lange und als ich es begriff, dauerte es nochmal so lange bis ich für mich etwas getan habe.
    Du hattest Glück,brauchtest dir keine neue Wohnung suchen,so wie ich es lese ist sie ja gegangen.Schön das du dir dein Leben zurück eroberst.
    LG Seekrank

    Hallo Ela,

    er hat ja schon einige Therapien hinter sich und dort sicher erfahren wie er sein Verhalten ändern müsste und wodrauf er achten muss.Ich denke ,er weiss es ,aber er will nicht und er wird 1000 Ausreden und Begründungen finden nichts zu tun.
    Ich wünsche dir eine schöne Adventszeit,wo du auf dich schauen kannst,was dir gefällt!

    LG Seekrank

    Hallo Ela,

    Lindi hat alles gesagt,ich find ihren Beitrag sehr gut.
    Ihr seit 2 Bedürftige die sich aneinanderklammern.Es ist nicht deine Aufgabe darauf zu warten ob er trinkt oder nicht.Für mich ging das nicht mehr.Es war ständig Stress,trinkt er,hört er auf,warum tut er nichts,ich reagiere nicht,ich reagiere doch....Ein stressiges hin und her und die eigene so wertvolle Lebenszeit streicht dahin.Denke über dich nach,was dich zufrieden macht und nicht darüber wie und ob "er"sein Leben in die Reihe bekommt.

    LG Seekrank

    Hallo liebe Miene,

    ich meine nicht hin und her entscheiden,oder vor und zurück.Aber eben auch mal wieder eine neue Entscheidung treffen.Schau mal ,niemand weiss wie Entscheidungen ausgehen,aber keine Entscheidung zu treffen ist doch auch nicht besser.Schau doch mal in dich rein,was möchtest du?Was brauchst du für dich?Und wenn es gar nicht mehr geht,gehe doch zu deinem Arzt des Vertrauens und spreche genau diese Ängste an.

    liebe Grüsse Seekrank

    Hallo Mieni,

    es liesst sich für mich so ,das du deinen Entscheidungen und somit dir selbst nicht vertraust?Was passiert wenn du eine Entscheidung triffst,was ist für dich so schlimm daran?
    Es heissst doch nicht das du dich für etwas entscheidest ,du dich gleichzeitig gegen etwas entscheiden musst?Du bist nicht ohnmächtig einer Entscheidung ausgeliefert,du kannst sie immer wieder ändern.So das es dir gut damit geht.

    Liebe Grüsse

    Liebe Miriel,was nutzt es wenn du ihm eine SMS schreibst?Hoffst du auf Antwort?
    Liebe Renate,versuche bei dir zu bleiben.Es liesst sich für mich als ob du einen Rückfall einplanst.Du hast soviel geschafft!Und ich glaube nicht das alle Bekannten jemanden haben.bei mir ist es nicht so,es gibt geschiedene,eine Witwe und einige die schon Jahre alleine leben.Sicher auch die, welche mit Partner leben.Aber schaue mal genau hin, wie viele alleine leben und das zufrieden!
    Liebe Grüsse Seekrank

    Hallo Melinak,Hallo Topas,Danke für eure Worte!

    mein Schiff fuhr immer noch steuerlos,ohne Richtung,ich fühlte mich immer noch schlecht.
    Ich musste meine Lebensenergie in mir selbst Entdecken.Ich übe Grenzen ziehen und auch dabei zu bleiben.Um Respekt zu erreichen,mir selbst gegenüber ,aber auch von anderen.Das tut gut.
    Ich schaute nach einer Wohnung,doch Antrag stellen,warten,ansehen..da waren alle Eulen verflogen,der Mut war weg.Ich sass wieder fest.
    Mein M. spürte ja das ich dabei bin mich zu verändern.Also trank er kaum,war aufmerksam,erzählte, wo er galubte was ich hören möchte.Und meine Wahrnehmung war wieder verdreht.Es blieb wirklich nur meine Tasche packen,vorher hatte ich schon ein eigenes Konto angelegt.
    Ich merkte ja, wie er in seiner Persönlichkeit verändert war.Unzuverlässig,sich wohlfühlte wenn es mir nicht gut ging,meine Wahrnehmung mit seinen überzeugend klingenden Geschichten immer mehr verdrehte.Und auch seiner Umgebung Geschichten erzählte und etwas vorspielte .
    Nach grossem Stress ging ich in eine Pension,stellte Handy ab und wollte Ruhe.Und natürlich kamen die Zweifel,die Angst,die gefühlte Einsamkeit.Aber ich begriff das es daher rührt nun viel Zeit zu haben.Zeit mich mit mir zu beschäftigen,Zeit meine Bedürfnisse kennenzulernen.Zeit die ich mit mir selber verbringen musste, konnte.Aber auch Erleichterung mich der Angst gestellt und gehandelt zu haben.

    LG

    Hallo Ute,

    ich bin auch der Meinung das es so nicht funktioniert.
    Ist dieses Vergnügen finanziell nicht drin,dann kann man sich nach Alternativen umsehen.Oder deine Tochter nimmt selber einen Kredit für den Sprössling auf,das wäre dann ihrs.
    Bleibe bei dir und nix mit Kredit aufnehmen.

    LG Seekrank

    Hallo Nancy,

    was du schaffst und bewältigst,dafür meine Bewunderung.Du hattes ja nicht einmal Zeit um dein altes Haus und dein Pferd zu trauern,es ging immer weiter.Ein Termin jagt den nächsten.Ich hoffe das du wenigstens kleine Auszeiten findest um dich ein wenig zu erholen.Du kannst stolz sein auf das was du erreicht hast !

    LG Seekrank

    Weiter,

    ich fing an mich zu ändern,woher mein negatives Selbstbild kam hatte ich ja herausgefunden.Da ich alte Nachbarn traf und sie mir erzählten wie anstrengend mein zu Hause war-ohne das ich fragte-wusste ich das meine Wahrnehmungen dahingehend stimmten.Nicht meiner Phantasie entsprachen.
    Ich arbeite weiter daran das zu tuen was ich möchte.
    Mein M. merkte natürlich meine Veränderungen,es gefiel ihm nicht,er brauchte mich so wie ich vorher war.Er legte Trinkpausen ein,schau mal,so schlimm ist das nicht.Oder er prvozierte mich,eigentlich fühlte er sich nur wohl wenn es mir nicht gut ging.
    Zwischendurch ging es mir immer wieder miserabel,ich zweifelte an mir,an der Welt,liess mich verunsichern.
    Aber ich erkannte meine Bedürfnisse, nach Ruhe,Selbstbestimmtheit,Sicherheit,Klarheit,Wertschätzung.

    NUN weiter,ich begann meine Einstellung zu ändern,mache nicht viel,aber regelmässig Sport,mir ist klar geworden das ich selber entscheiden kann ob ich mir Gedanken über meinen Partner mache,oder es besser ist zu schauen wie ich etwas tun kann,für mich.Ich lese gern und nehme mir schon länger jeden Abend ein Buch mit ins Bett.
    Ich räumte meine Schränke auf,gab vieles weg(nicht alles,ist schon noch genug Nützliches und Unnützes vorhanden)und fühlte mich freier.Und ich sage mir jeden Tag eine Affirmation vor"Durch die Wahl von liebevollen,freudvollen Gedanken erschaffe ich eine liebevolle Beziehung zu mir.Ich bin in Sicherheit und frei"
    und ich weiss das meine Lebenszeit das wichtigste Gut ist was ich habe.Ich kann wieder lachen,gehe mit viel mehr Humor durch das Leben.
    Ja,ich habe angefangen mich zu ändern,meine Energie für mich zu nutzen und nicht für Gedanken,ob und warum der Partner trinkt,wie oder was er denkt und wer die Schuld daran trägt.Es dauerte aber noch bis ich gehen konnte.

    Guten Morgen Renate,

    es freut mich das du bei mir reingeschaut hast.ich habe deinen interessanten Tread gelesen.
    Du hast recht,ich bin dabei mich zu sortieren.
    bei mir war es so, das ich blitzschnell die Gefühle anderer Menschen übernommen habe,waren sie glücklich,war ich es auch,waren sie traurig,war ich es auch.
    Auch das rührt aus der Kindheit,als Kind ist man abhängig und in einer ungesunden Familie immer auf der Hut.waren alle vergnügt konnte man es auch,doch wehe die Stimmung war schlecht,da war es nötig diese gefährliche Stimmung rechtzeitig zu erkennen um sich irgendwie unsichtbar zu machen.So lernte ich die Stimmung von anderen sehr zeitig wahrzunehmen und mein Verhalten darauf einzustellen ,um mich der Situation hoffentlich entziehen zu können.Was selten gelang.
    Es ist wie beim Pawloschen Hund antrainiert,diese verquere Wahrnehmung.Darum ist es auch so, das ich wusste ich muss mich ändern,ich weiss das nichts richtig läuft,aber ein kleiner Auslöser reichte schon um es nicht zu schaffen.Ich möchte auch nicht das man sagt,du kannst sofort gehen und wenn du nicht gehst findest du Gefallen an der Situation.Puhh,ich glaube die wenigsten Menschen finden gefallen an einer Situation wo man gekränkt und gedehmütigt wird.
    Aber es muss erst ins Bewusstsein rücken, das man nicht mehr in der früherin Situation ist und das Unterbewusstsein immer noch alte erlernte Reaktionen hervorruft.Ich musste umlernen,mich Wahrnehmen lernen,mir vertrauen,mich annehmen.Und man kann das schaffen,jeder in seinem Tempo,aber nur nicht aufgeben.
    Gruss Seekrank

    Liebe Melanie,

    du hast ein sehr schönes Hobby,Fotografie !ich finde es so toll, weil man dabei viele schöne und auch einmalige Momente einfangen kann und festhalten auf dem Foto.
    Viel Freude mit deinem Hobby,
    Gruss Seekrank

    Ich wusste das ich etwas ändern muss,nämlich mich!Ich ging nicht mehr kontrollieren,machte ihm keine Vorwürfe und drohte auch keine Handlungen, an die ich letztlich doch nicht durchzog.Es wurde hier ruhiger,aber nicht besser für meine Gefühle,da half es auch nicht mich ununterbrochen abzulenken.
    Ich hätte meine Sachen packen können ,zu einer Freundin gehen,sogar ganz weit weg ziehen.Doch was hätte es genutzt,solange die Situation noch so fest in meinem Kopf war, wäre ich an jedem Platz der Welt wieder in meine alten Muster gefallen.Nicht mit diesem Mann,aber mich hätte bestimmt jemand gefunden der alte Muster in mir ausgelöst hätte.Ich muss nicht mein Leben ändern,ich muss mich selbst ändern.Meine Zufriedenheit,mein Gefühl vom Glück finde ich nicht irgendwo.Ich möchte lernen das Glück,die Zufriedenheit,meine Bedürfnisse in mir selbst zu finden.
    Meine Einstellung zu vielen Dingen überprüfte ich,dann begann ich mit Sport.Nicht exessiv,das habe ich genug gelebt,sondern 3 mal die Woche,etwas laufen,einen anderen Tag schwimmen,einen anderen Tag tanzen oder Radfahren.Zum Anfang war ich nachlässig,doch jetzt wurde eine Gewohnheit ein Bedürfniss daraus.Ich atme besser,der Stress wir weniger,ich fange an mich zu ändern.Es tut mir gut.

    Ich habe mich immer wieder gefragt warum ich nicht handeln kann,obwohl ich es doch von Herzen möchte.Und warum meine Wahrnehmung jahrelang da war,ich sie aber nicht erkennen konnte.Ich halte die Sprüche :du bist 18 und jetzt liegt es an dir das Richtige zu tun,oder du handelst nicht weil du dir deine Anerkennung durch diese Situation holst- für überflüssig.
    Ich durfte durch den Beruf ein wunderbares medizinisches Seminar besuchen.Dort ging es um Bewusstsein und Unbewusstsein und die Bewertung der Wahrnehmung erfolgt durch beides im Gehirn.Das alles was wir tun aus einem Bedürfnis herraus entsteht und Emotionen durch frühe Erlebnisse verschüttet sein können.Trotzdem reagiert der Körper auf bestimmte Auslöser wie Worte,Gerüche,Gesten...wir verhalten uns wieder so wie es in frühen Situationen erfahren haben.Es kommen die gleichen Gefühle auf.Es ist für mich wichtig in die Kindheit zu schauen,bei Suchtfamilien,gewalttätigen Familien kann kein gesundes Kind heranwachsen.Es hat vieles aus Angst verdrängt,aber auslösende Situationen bringen bewusst oder unbewusst die schützenden Reaktionen hervor.
    Das hatte ich für MICH!!!gelernt.Ich wollte als erwachsene Frau das mir mein Partner die Wünsche erfüllt, welche ich als Kind so vermisste.Und unbewusst suchte ich mir wieder einen der das gar nicht konnte.Der Alkohol,andere Probleme aus seiner Kindheit.Ich schreibe nur für mich!!!!Meine Lernaufgabe war das niemand anderes meine Bedürfnisse erfüllen kann,ich kann nur selber dafür sorgen.Ich brauch keinen Partner der mir zeigt-"ich bin es nicht wert geliebt zu werden,wo ich mich ungeschützt fühle,wo man nicht gehört und gesehen wird.Ich begann langsam etwas zu ändern.