Beiträge von Zotti

    Hallo Lucina,

    schön das du auch auf dem richtigen Weg angekommen bist.

    Aber auf das Gewicht würde ich erstmal nicht so schauen. Bei mir ging erstmal sogar etwas hoch. Aber mir war es egal, mein Thema war der Alkohol. Lieber am Abend eine Tafel Schokolade als das ich wieder anfange Wein zu trinken.

    Inzwischen hat sich sogar der Heisshunger auf Schoki und sonstigen Süsskram gelegt und die Kilos purzeln in den letzten 2 -3 Monaten.

    Versuche doch lieber den Konsum von Kaffee und Zigaretten nicht zu steigern, als dir dein Eis zu verbieten.

    Viele Grüsse
    Zotti

    Halli Hallo und einen schönen Abend,

    eine kurze Wasserstandsmeldung von mir.

    Der Pegelstand ist im grünen Bereich. Bedeutet mit anderen Worten, kein Tropfen seit dem 15.10.12 und es gibt absolut nichts , dem ich noch hinterher trauere, oder was ich vermisse. Ganz im Gegenteil!

    Jeder tag ist ein schöner Tag und ich kann mein Leben so gestalten und lenken wie es mir gefällt.

    Ich hoffe es geht auch allen stillen Mitlesern gut und allen die noch mit dem Alkohol kämpfen (sprich kontrolliert trinken oder ihren Konsum kontrollieren wollen) kann ich nur sagen, gebt diesen Kampf auf. Ein Leben ohne Alkohol ist wunderschön, vor 8 Monaten war das noch unvorstellbar für mich.

    Viele Grüsse
    Zotti

    Hallo Frank,

    sehr gut, dass du dich da abgeseilt hast. Du musst ja nicht jede Versuche mitnehmen.

    Mir geht es auch wie dir, ich scheine grenzenlose Energie und dauer gute Laune zu haben, seit ich nicht mehr trinke:

    Zitat von Frank P.


    Mit dem Ergebnis das ich heut morgen in der Besprechung erfrischend fit war...sehr zum Ärger mancher Kollegen :D die hatten nämlich nen dicken Kopp :P

    Gerade im Job zahlt sich das doppelt aus. Immer topfit und voll dabei.

    Viele Grüsse
    Zotti

    Hallo Jens,

    willkommen hier im Forum.

    Wegen dem Nick kannst du bei Karsten sicherlich mal ganz lieb anfragen, ob der geändert werden kann. Da geht bestimmt was.

    Du bist jetzt schon einige wichtige Schritte gegangen und kannst stolz auf dich sein, da passt so ein Nick nicht mehr wirklich.

    Viele Grüsse
    Zotti

    Hallo Cemend,

    schön dass du dich wieder gemeldet hast.

    Am Anfang hatte ich auch viel damit zu tun, mir den Scherbenhaufen von allen Seiten anzusehen.

    Dennoch solltest du dich davon nicht runterziehen lassen. Was geschehen ist, kannst du nicht mehr ändern. Das war auch für mich schwer zu verstehen.

    Wichtig ist jetzt in die Zukunft zu schauen und neu zu gestalten. Manche Dinge lassen sich aber nur sehr langsam in die richtige Richtung bewegen. Da musst du Geduld haben. Aber am Ende wirst du belohnt, dauert nur manchmal etwas länger.

    Was ist das für eine Therapie stationär oder ambulant, welche du beantragt hast?

    Wichtig ist dass du dich wirklich regelmässig mit dem Thema Alkohol auseinander setzt, z.b. hier im Forum, dann kann dich dein Suchtgedächtnis auch nicht so überraschen.

    Lass dir Zeit mit deinen Veränderungen, totsaufen macht es auch nicht besser.

    Viele Grüsse
    Zotti

    Hallo trockner,

    auch mir hat das "nie wieder" am Anfang (erste Monate) Angst gemacht.
    Gerade wenn es nur um diese eine Glas zum anstossen ging, kam dieser Gedanke, das darf ich jetzt nie wieder! Und dann waren Angst da und auch Zweifel ob das der richtige Weg ist.

    Ich habe es für mich so gelöst, dass ich mir dann ganz bewusst gesagt habe ich trinke jetzt das nächste Jahr nicht und dann "entscheide ich neu" (welches Leben besser ist).

    Ein Jahr war mir dann doch zu kurz und hab es auf 3 Jahre festgelegt.

    Von da an waren diese Gedanken mit dem nie wieder verschunden, weil damit stand ja dieses nie wieder nicht mehr zur Debatte.

    Das Suchtgedächtnis ist tückisch und so bedarf es manchmal auch etwas tücke es auszutricksen. Ich habe nicht vor, mich jemals wieder für den Alkohol zu entscheiden, auch nicht für nur ein Glas.

    Damit war dieses "Problem" sozusagen verschoben und zur Wiedervorlage vorgemerkt und ich konnte mich um andere Dinge kümmern. Davon hat ja jeder genug in der ersten Zeit.

    Jetzt sind bereits fast 8 Monate vorbeigegangen und ich habe nicht das Gefühl auf etwas zu verzichten. Mir geht es sau gut.

    Viele Grüsse
    Zotti

    Hallo Lena,

    das ist ja echt blöd, mit deinem Balkon.

    Gut finde ich, dass du dann morgen jemanden dabei hast, so stehst du dann nicht allein dabei.

    Evt. wäre es noch gut, wenn du ein paar Fotos machen könntest, so wie es jetzt aussieht. Und du solltest denen morgen direkt sagen, dass du möchtest, das hinterher alles genauso aussieht wie jetzt.

    Viele Grüsse
    Zotti

    Hallo zusammen,

    vielen Dank für eure Rückmeldungen.
    Momentan merke ich gerade, dass ich etwas zu wenig für meine Trockenheit tue. Fast ist es schon zur Selbstverständlichkeit geworden. Das soll es aber nicht für mich werden, denn dann ist die Gefahr leichtsinnig oder experimierfreudig zu werden zu groß.

    Deshalb werde ich mich auch wieder etwas mehr mit meinen Gedanken und Gefühlen zu dem Thema Alkohol "beschäftigen".

    Nicht dass es mir im Moment schlecht geht, aber "nur nicht trinken" reicht ja nicht, wie viele Rückfälle zeigen.

    Bis bald
    Zotti

    Hallo Sabine,

    wie hieß denn das Buch, welches du gelesen hast?

    Momentan hast du keine Lust mehr auf irgendwelche Therapien, aber wäre es nicht machbar, das Thema Alkohol dennoch anzugehen.

    Ich denke dazu sind die Suchtberatungsstellen ganz gut und evt. gehst du dann in eine Selbsthilfegruppe.

    Ich finde es wichtig sich mit dem Thema auseinander zusetzen. Das bedeutet ja nicht zwangsläufig sein komplettes Seelenleben offenzulegen.

    Ich bin auch in einer ambulanten Suchttherapie. Mein Thema ist die Sucht, darüber möchte ich mit jemanden sprechen können. (wirkliche andere Probleme gibt es auch nicht bei mir)

    Viele Grüsse
    Zotti

    Hallo steilbergauf,

    da hast du mich etwas missverstanden. Ich finde es gut, dass du offen und ehrlich darüber schreibst. Und ich finde es auch wirklich sehr gut, dass du es auch genau beschreiben kannst, was in dem Moment in deinen Gedanken vorging.

    Mit schönreden meinte ich, dass du noch einmal trinken musstest, um dir zu bestätigen, dass du nicht mehr trinken willst. Merkst du den Widerspruch?

    Ich wollte dich nur nochmal zum nachdenken anregen.

    Viele Grüsse
    Zotti

    Hallo Sabine,

    schön dass du wieder hierher gefunden hast und danke, für deine offenen Worte über deinen Rückfall.

    Was mich dadurch beschäftig ist: Du hast dich vorher (letztes Jahr) sehr positiv und zufrieden anghört und dennoch hast du dann wieder 7 Monate gesoffen. Ich sage es jetzt ganz bewusst so hart, vor allem für mich! Für mich und alle anderen, es gibt eben nicht mal dieses eine Glas oder so.

    Ich wünsche dir einen guten neuen Anfang

    Viele Grüsse
    Zotti

    Hallo steilbergauf,

    danke für deine Offenheit, uns von deinem Rückfall zu berichten.

    Zitat von steilbergauf

    .... , ich habe ihn kommen sehen.., ich habe ihn geplant.., ich wollte ihn haben ....., ich wollte auch nochmal bestätigt haben, wie sch.... ich mich nach einem Rausch fühle ...!

    Aber, ich bin schockiert, dass du dir deinen Rückfall jetzt auch noch schön redest. So nach dem Motto, du musstest das jetzt noch ein letztes mal ausprobieren.

    Obwohl ich gerne wissen würde, mit wieviel Restalk ich jeden morgen durch die Gegend gefahren bin, würde ich nie auf die Idee kommen, es jetzt nochmal auszutesten.

    Sortiere deine Gedanken, nochmal ganzgenau.
    Rückfall ist Rückfall. Du hast ja selbst bemerkt dass du danach immerwieder an diese Tür denken musstst.

    Viele Grüsse
    Zotti

    Guten morgen Cemend,

    ich denke, dass mit dem Suchtdruck ist bei jedem anders. Der eine hat ihn, der andere nicht.

    Ich habe in den 7 Monaten auch noch nie das Gefühl gehabt, was trinken zu müssen.

    Sei froh, dass es bei dir auch so ist, aber immer wachsam, falls er (der Suchtdruck) doch irgndwo auf der Lauer liegt und irgendwann zuschlagen will.

    Ich denke auch das es viel an den Umständen liegt, in den du dich befindest. Wenn du noch viele Probleme und Sorgen hast, mit denen du kämpfen musst, ist sicherlich der Gedanke an die Flasche näher, als wenn alles schon halbwegs in geordneten Bahnen läuft.

    Alles Gute weiterhin auf deinem Weg.

    Viele Grüsse
    Zotti (die vom Hagelschauer geweckt wurde)

    Liebe Wegbegleiter,

    ich bin so dankbar, dass ich den Absprung "gewagt" habe.

    Wollte erst "geschafft" schreiben, aber das wäre wohl nicht das richtige Wort.
    Zu oft höre ich von Rückfällen, auch von Rückfallen nach Jahren der Abstinenz... Deshalb weiß ich, dass ich weiterhin wachsam sein muss und der Alkohol auch keinen Platz in meinen Gedanken bekommen darf.

    Ich Moment bin ich weit entfernt, vom "wieder trinken wollen", was aber keine Garantie für die Zukunft ist. Deshalb bleib ich auch hier... nicht so oft und regelmässig, aber ich bin da.

    Viele Grüsse
    Zotti

    Hallo Frank,

    willkommen hier, schön das du den Weg wieder hierher gefunden hast.
    Bei mir hat es auch lange gedauert, von dem Moment wo ich aufhören wollte, bis ich wirklich aufhören wollte.

    Du zeigst mit deinen Zeilen, dass du auch willst. Pack es an, es ist machbar.

    Zitat von Frank P.

    ...in meinem Thread hier frage ich mich deshalb: muss der Krug wirklich so lange zum Brunnen gehen bis er bricht?
    Muss ich wirklich weitersaufen, bis alles zu spät ist? Oder ist es nicht endlich Zeit aufzuwachen und aufzuhören alles besser zu wissen!?!

    Das Sprichwort hast du aber falsch verstanden. Das sagt nur: "Der Krug geht solange..." Da kommt kein muss drin vor. (bedeutet also, wenn er geht, dann solange bis er bricht)

    Das "muss" ist nur in deinem Kopf. Du kannst den Krug und dein Alkoholkonsum aber stoppen! Nimm den Krug, gib ihm einen schönen Platz und er wird nicht brechen.

    Genauso ist es auch mit dem Alkohol, stoppe ihn und er wird dich nicht zerstören. Du musst nicht warten bis du alles verloren hast.

    Aus deinen Worten höre ich sehr viel Willenskraft und auch Einsicht. Pack es jetzt an:

    Zitat von Frank P.

    Ich kann und will nicht mehr so weitermachen, diese ständige Schauspieler und Versteckerei, diese fehlgeleitete Energie darin zu ver(sch)wenden vermeintlich nicht aufzufallen.

    Das ist ein sehr schöner Satz, um neu durchzustarten...

    Viele Grüsse
    Zotti

    Hallo Cemend,

    das hört sich gut an...

    Zitat von Cemend

    Bitte nicht falsch verstehen, ich such mir kein "Hintertürchen", ich bin einfach nur nachdenklich und vorsichtig.

    Deshalb bin ich auch hier und in einer realen SHG angemeldet, mein Therapieantrag läuft und bis dahin hab ich regelmässig Termine in der Suchtberatung und beim Hausarzt, um in regelmässigen, nicht zu grossen Abständen mit der Thematik konfrontiert zu sein und reflektiert zu werden.

    ...weil ich nicht leichtsinnig werden möchte.

    ich hatte am Anfang eine Zeit, wo ich genau diese Gedanken hatte. Angst es doch nicht zu schaffen und irgendwann wieder anzufangen.

    Ich bin den gleichen Weg gegangen. Hausarzt, Forum, viele Bücher, Suchtberatung und jetzt ambuante Therapie.

    Ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg.

    Viele Grüsse
    Zotti

    Hallo Aurinko,

    das du an deinem Alkoholkonsum ändern musst hast du ja bereits erkannt. Das ist gut.

    Du hast jetzt bereits einige Zeit nichts getrunken, hast aber selbst die Befürchtung, das es "nur" wegen dem Kind ist. Die Zweifel sind berechtigt!

    Nutze die Zeit, die dir jetzt noch bleibt bis zum Ende der Schwangerschaft , um dich intensiv mit dem Thema weiter zu beschäftigen. Schwangere sollen sich eh schonen, da tut lesen gut. Es gibt viele gute Bücher zu dem Thema.

    Besonders gut finde ich die Antwort von Schnuffig, wenn du die nächsten male an dieses "eine Glas" denkst, denke den Gedanken zu Ende, ganz bis zum Ende! Auch wenn es schmerzhaft ist, bei dem Gedanken z.b. da liegt eine betrunkene Mutter auf dem Sofa und die zwei kleinen Kinder versuchen sich selber zu versorgen... Vieleicht liest du auch etwas im Thread EKA Thread...

    Zitat von schnuffig

    ...Ich glaub das mit dem Einen Glas kommt wohl daher. Es geht dann nur um die "Belohnung" , die Dopaminausschüttung, die eingefordert werden möchte.
    Da hilft nur fertig denken. Oder aufschreiben. Also nicht gedanklich bei dem einen Glas stehen bleiben, sondern erst dort mit der Vorstellung aufhören wo der eigene Kontrollverlust bereits eingetreten ist.

    Komisch, als ich das von schnuffig lass, habe ich realisiert, das ich es am Anfang ganz genau so gemacht habe. Weiterdenken, auch wenn die Tränen dann schon kullern.

    Viele Grüsse
    Zotti

    Hallo Cemend,

    das hast du falsch verstanden, zähle ruhig die Tage. Ich habe sogar etwa 4 Monate lang für jeden vergangenen Tag eine Null in meinen Kalendar geschrieben.
    Das ist ja schon was auf das du ruhig stolz sien kannst.

    Zitat von Cemend


    Tag 29 und noch immer ohne nennenswerte Probleme. :)

    was mich an deinem Satz "gestört" hat ist: "noch immer ohne nennenswerte Probleme". Das hats ich für mich so angehört, als wenn du auf irgendwelche Probleme wartest.

    Schönes Restwochende noch...

    Viele Grüsse
    Zotti