Beiträge von Zotti

    Hallo steilbergauf,

    schön mal wieder ein paar Zeilen von dir zu lesen.

    Mir scheint du bist auf dem richtigen Weg, wenn du schreibst:

    "... Keine Angst und keine Traurigkeit und auch kein Hochgefühl ist nicht so schlimm oder schön, daß es nicht auch OHNE Alkohol zu bewältigen wäre..."

    ...weiter so. Und wenn auch mal Wolken aufziehen, schau ob du den nicht irgendwie ausweichen kannst, meist ist es garnicht so schwer.
    Magst du erzählen, was da an Wolken auf dich zu kommt?

    Ich hab auch einiges komisch, anders und fremdartig empfunden, da ich mich erstmal an mein neues ICH gewöhnen musste und alle anderen um mich rum, natürlich auch. Da war auch nicht immer alles nur Sonnenschein ... aber letzlich alles gut.

    321...Deins - der Alkohol kann dir dein Leben nicht mehr wegnehmen, wenn DU ihn nicht lässt.

    Viele Grüsse
    Zotti

    Hallo Hartmut,

    als ich mich vor fast 6 Monaten hier im Forum angemeldet habe und dann von dir solche Sätze:

    Zitat von Hartmut

    Für mich gibt es auch nur einen Grund wieder zu Saufen . Ich will es. Aber da wäre ja zu einfach Oder?

    ... gelsen habe. habe ich es schlichtweg nicht verstanden, was du damit sagen wolltest.

    Meine eigenen Gedanken waren woll noch zu nass. Jetzt nach einiger Zeit hier im Forum verstehe ich zumindest schon mal den Satz. Danke dafür.

    Jetzt weiß ich auch, woran ich arbeiten muss. Ich denke aber, aber das Tinken wollen ist garnicht der erste Schritt, sondern dann ist schon vorher viel schief gelaufen. z.b. das ich meine Alkoholsucht nicht ernst genug nehme, nicht genug andere Ausgleichsmöglichkeiten zur Entspannung habe. (Das sind wohl meine zwei Hauptpunkte)

    Eigene Beispiele zum Rückfall kann ich "leider" nicht beisteuern, da es mein erster Versuch ist, trocken zu leben.

    Allerdings habe ich zwei Jahre Erfahrung mit KT, was natürlich gründlich daneben gegangen ist. Und die Gründe dafür sind sicherlich diese zwei Punkte.

    Aber ich nehme da gerne eure Erfahrungen an, damit ich nicht noch eine Extrarunde drehen muss.

    Viele Grüsse
    Zotti

    Hallo Andy,

    von mir auch nochmal ein herzliches Willkommen.

    Nutze alles was dir angeboten wird. Wenn es dann richtig klick gemacht hat im Kopf, wird es auch einfacher.

    Die ersten Schritte bist du ja schon gegangen. Nun heißt es dabei zu bleiben. Sicherlich werden auch die einen oder anderen Stolpersteine im Weg liegen, da musst du dann schauen, wie du am kleversten vorbei kommst.

    Aber du bist nicht allein.

    Hattest du vor der Abreise zu Hause schon vorgesorgt und alles Alkfrei gemacht? Das ist ganz wichtig, nicht das da dann noch was rumsteht und dich in Versuchung bringt.

    Alles gute für die zweite Woche :lol: , es lohnt sich
    Viele Grüsse
    Zotti

    Hallo Prizessin?,

    viel schlafen. So geht es mir auch zur Zeit, oder besser gesagt seit nunmehr fast 6 Monaten.
    Der Körper holt sich wohl zurück, was ihm all die Jahre gefehlt hat.

    Manchmal sind schon ein paar Tage dabei, wo ich auch länger aufbleiben kann und ich denke jetzt pendelt sich das alles wieder ein. Aber schon ein paar Tage später falle ich wieder Abends 8 Uhr todmüde ins Bett.

    Das gute ist, inzwischen gefällt mir das sogar, nur dass dann die Tage so kurz sind... :?

    Viele Grüsse
    und einen entspannten Sonntag
    Zotti

    Hallo zusammen,

    meine Güte, was habe ich denn da geschrieben? :shock:

    Zitat von Zotti


    Aber gleichzeitig siehe ich auch, wie fest der Alkohol im Griff hatte.

    Nein, ich hatte nichts getrunken. Und ich werde auch keinen Alkohol mehr anfassen.

    Mir geht es super gut.

    Ich selber merke, wie sehr ich mich schon verändert habe und da wird sicher noch einiges kommen.

    Manchmal bemerke ich, wie mich Kollegen verwundert anschauen, wenn ich jetzt gut gelaunt drauf losplaudere...

    Viele Grüsse
    Zotti

    Hallo Maik,

    in meinen nassen Zeiten, hatte ich immer wieder versucht abzunehmen. Hat auch gut geklappt, wenn ich den Alk weggelassen hab. Kaum war mein Wunschgewicht erreicht, hab ich weitergetrunken und die Kilos kamen wieder dazu.

    Für mich hat jetzt meine Abstinenz oberste Priorität. Alles andere ist egal. Selbst das jetzt sogar noch 4 Kilo dazugekommen sind. (Grund gestiegender Schokoladen Konsum)

    Das wird sich alles wieder einpendeln. Irgendwann werde ich die Schokolade nicht mehr brauchen und mein Leben ist jetzt sowieso viel aktiver.

    Akzeptier dich so wie du bist.

    ich finde es es super das du in letzter Zeit viel mehr schreibst, aber ich habe auch etwas Angst. Es hört sich bei dir so an, als wenn du nichts mehr trinkst wegen: dem Gewicht, dem Führerschein, dem Job...

    Was ist wenn du dies alles erreicht hast? :?

    Versuche für dich irgendwie die Sichtweise zu ändern. Sieh die Abstinenz als Basis, von der aus du alles erreichen kannst.

    Viele Grüsse
    Zotti

    Hallo Maik,

    oh man das stell ich mir schrecklich vor, wenn die Gedanken ständig um den Alkohol kreisen.

    Aber du hast es gut gelöst gelöst. Und das du auf die Suchtstation gegangen bist, finde ich echt super.

    Ich denke, du solltest schauen, was du alles in deinem Alltag ändern kannst.

    Was für mich gefährlich wäre ist Langeweile. Unnd die kommt schon auf, wenn ich so in den Tag hinein lebe. Habe ich feste Termine sieht das schon wieder ganz anders aus.

    Ich denke für dich könnte es auch eine Hilfe sein, wenn du dir feste Zeiten für bestimmte Dinge setzt. z.b. fürs Forum, für sportliche Betätigung oder auch Hausarbeit. Dadurch das man feste Termine hat, kommt auch nicht so das Gefühl der Langeweile auf. Ist zumindest bei mir so.

    ich wünsch dir weiterhin, alles gute
    Zotti

    Guten Abend Mark,

    was süsses ist in solchen Situationen immer gut... :lol:

    Was hat dich denn im Supermarkt so aus der Bahn geworfen? Die vielen Menschen, das Gedränge oder ganz was anderes?

    Ich hoffe dir geht es wieder besser.

    Zitat

    Er kann wirklich hammerhart sein, dieser neue Weg, dieses neue Leben.

    Ja manchmal ist er schwierig, steinig, steil und/oder mühsam... aber es lohnt sich.
    Manchmal dauert es auch etwas länger, bis es sich wirklich gut anfühlt, aber es ist der einzig richtige Weg.

    Viele Grüsse
    Zotti

    Hallo Maik,

    da ist sicherlich einiges dran:

    Zitat von Contemplation

    Ist es umgekehrt dann nicht so dass, wenn ein Süchtiger noch nicht alles ausprobiert hat für sich, sondern nur aufgrund von Ratschlägen und gutem Zureden oder Gewissensbissen aufgehört hat Alkohol zu trinken, eigentlich gar nicht anders kann, als irgendwann wieder weiterzutrinken?

    aber ich denke, es kommt immer darauf an, wie ernst jeder einzelne seine Erkrankung nimmt.
    Wer einfach nur so nichts mehr trinkt, wird sicherlich früher oder später, doch noch das eine oder andere ausprobieren "wollen" und so wieder in den alten Sumpf reinrutschen.

    Ich zum Beispiel nehme die Sache sehr ernst.
    Und so habe ich ja nun nicht nur 5 Monate nichts getrunken, sondern mich auch intensiv mit der Materie beschäftigt.
    Jetzt weis ich, was da im Körper passiert, wenn ich Alkohol zu mir nehme. Und dass ich eben gegen den Alkohol keine Chance habe...
    Ich denke, je länger und intensiver jeder sich mit dem Thema beschäftigt, desto größer die Chancen, dass man nichts mehr probieren will.

    Zotti

    Hallo Cora,

    du kannst es schon positiv beeinflussen...

    Das Problem ist, du sagst es ja selbst: "Mein Gedanke: Ich soll da was nicht mitbekommen, da läuft was gegen mich."

    Dein Gedanke. Nur deine Gedanken sind daran Schuld. Wenn du z.b. nicht diesen Satz gedacht hättest, sondern z.b. "er will bestimmt seine Frau / Freundin anrufen und was privates besprechen..."

    Wie würdest du dich dann fühlen? Du würdest wahrscheinlich schmunzeln ...

    Es sind nur deine Gedanken! Versuche sie in eine positive oder neutrale Richtung zu lenken.

    Ein guter Buch Tipp dazu "Lieben was ist", da geht es genau darum. Eins der Bücher welche ich gerade lese...

    Zotti

    Hallo steilbergauf,

    schön das du dich wieder meldest.

    Was stört denn deine "innere Ruhe" ? Bist du deinen Gedanken mal auf den Grund gegangen? Ich hatte mal eine Zeit, wo meine Gedanken ständig um's trinken kreisten- aber nicht so dass ich trinken wollte.

    Das hat mich auch verdammt unrihig gemacht, bis ich genau in mich reingehört.
    Letztendlich hatte ich "nur" Angst, vor einem Rückfall und damit die Angst davor meine neu gewonnene Freiheit wieder aufzugeben.

    Als mir das klar wurde und auch das ich meinen Weg konsepuent und gerade weitergehe, war die Angst "entlarvt" und damit unwirksam.

    Zitat von steilbergauf


    und vielleicht auch öfters wieder hierher kommen ......und schreiben ...?!

    Eindeutig JA

    Eventuell ist Lesen (also Bücher) für dich ja auch eine Altenative. Zum Beispiel zum Thema Gelassenheit, innere Ruhe usw.
    Da gibt es viele gute Bücher und aufeinmal erscheint einem alles in ganz anderem Licht.

    Viele Grüsse
    Zotti

    Guten Morgen Samsara,

    interessant deine Ausführungen:

    Zitat von Samsara

    Das griechische Wort Krisis bedeutet *Wendepunkt* und beinhaltet somit nicht nur den momentanen Zustand, in dem ich mich befinde, sondern gibt einen Ausblick auf zukünftige Möglichkeiten. Wichtig ist dabei weniger der Auslöser für die Krise, als mein eigener Umgang mit den Ereignissen.

    Habe jetzt auch kurz darrüber nachgedacht und dadurch wurde mir das auch irgendwie klarer. Jede Krise führt zum Wendepunkt, da ja intensiv nach neuen Möglichkeiten gesucht werden muss, da man ja sonst an der Krise kaputt geht. Und diese neuen Möglichkeiten / Veränderungen können dann die Wende herbei führen.

    Viele Grüsse
    Zotti

    Guten Morgen Blossom,

    genau deshalb solltest du sowas meiden:

    Zitat von Blossom_83

    ...ich weiß ja nicht, wie ich in Partylaune reagieren werde, da hat man ja schnell mal ein Bier in der Hand... :(


    Das verstehst du unter "neues Leben genießen"?:

    Zitat von Blossom_83

    ...ich will unter Leute und mein neues Leben spüren und genießen!...Einen Kneipenabend vor 3 Wochen unter lauter Besoffenen habe ich durchgehalten,...

    Stärke spielt wenn überhaupt, dann nur eine kleine Rolle, wichtig ist die Erkenntnis und Einsicht, dass du den Alkohol aus deinem Leben rauslassen musst:

    Zitat von Blossom_83

    ... ich hoffe meine Stärke verlässt mich nicht.

    Viele Grüsse
    Zotti

    Hallo Blossom,

    herzlich willkommen hier bei uns.

    Veränderungen stellt wohl jeder fest im "Trocknungsprozess". Ich habe in den 5 Monaten auch enorm viele Veränderungen festgestellt. Irgendwie habe ich auch immernoch das Gefühl mich erstmal neu kennen zulernen.

    Ich denke 8 Wochen sind noch keine Zeit, ich bin selbst jetzt noch extrem mit mir beschäftigt.

    Das es dir gut geht und du dich frei fühlst sind doch schonmal gute Vorraussetzungen.

    Wenn das Herz bei dem Mann jetzt keine "Luftsprünge" gemacht hat, dann war es nicht der richtige. Der kommt schon noch ... :lol:

    Vielleicht hast du dir ihn auch nach deinem alten "Beuteschema" ausgesucht und vielleicht hat sich das ja jetzt etwas verändert, halte ich durchaus für möglich.

    Schaue erstmal das es dir weiterhin gut geht und dann wird irgendwann der Traumprinz vor dir stehen, wo auch dein Herz kurz vorm durchdrehen ist.

    Viele Grüsse
    Zotti

    Hallo Prinzessin,

    das hört sich nicht gut an:

    Zitat

    ... dass alles, was gut geht, auch in Ordnung ist! ...

    oder anders gesagt, der Krug geht solange zum Brunnen, bis er bricht.
    Haben wir doch alle erlebt und wollen es jetzt nicht mehr. Du etwa nicht?

    Ich hoffe dir geht es gut und kannst irgendwann wieder zum Austausch hier zurückfinden.

    Bis dann

    Zotti

    Guten Morgen Prinzessin,

    das kann ich glatt unterschreiben:

    Zitat von Prinzessin?


    Ich bin mehr da, als je zuvor!
    Bin anstrengender, als früher.
    Bin wach und voller Elan.
    Bin unbequem geworden.
    Bin voller Meinung, die gesagt werden will!

    Mir geht es momentan genau so. Ich denke ich bin momentan für andere extrem anstrengend.
    Alles wird von mir hinterfragt und angesprochen und wenn nötig auch kritisiert. Zum einen ist es gut, da sich so durchaus schon Dinge verändert haben. Zum anderen hab ich das Gefühl, dass es von manchen ignoriert wird, so ungefähr, das legt sich wieder.

    Ich weiß im Moment auch nicht so richtig, wie ich damit umgehen soll. Sollte ich mich da einbremsen oder ist es okay?

    Würde mich interessieren, wie du damit umgehst. Ich bin da grad noch etwas ratlos :?

    Viele Grüsse
    Zotti

    Guten Morgen allen,

    vielen Dank für eure Glückwünsche zum 5 monatigen.
    Aber gleichzeitig siehe ich auch, wie fest der Alkohol im Griff hatte.

    Im Moment bin ich extrem dankbar, diesen Weg aus der Sucht gesucht zu haben und jetzt diesen Weg weitergehen zu dürfen.

    Zur Zeit habe ich das Gefühl, schon ein ganzes Stück geistige Distanz zwischen mir und dem Alkohol erreicht zu haben. Mir fällt auch jetzt kein Moment ein, wo ich Alkohol gebraucht hätte, wo ich trinken wollte oder das Gefühl hatte, trinken zu müssen.

    Zitat von Zotti

    Zufriedenheit und Gelassenheit sind für mich der Schlüssel zu einem alkoholfreien Leben. Wenn mir es gelingt diese Zufriedenheit und Gelassenheit zu erreichen, bin ich weit entfernt von dem Griff zur Flasche.

    Viele Grüsse
    Zotti

    Hallo Samsara,

    ich sehe das ähnlich wie du:

    Zitat von Samsara

    ...Ich erlebe es häufig, dass Menschen sich erst wieder melden, wenn *das Kind in den Brunnen gefallen* ist und das finde ich sehr schade.

    Die Probleme kündigen sich ja in der Regel schon lange vorher an.....

    Ich würde sogar sagen, die Probleme sind zuerst da und wenn man damit nicht mehr klar kommt, oder auch nur die Probleme für eine Zeit vergessen will, wird zur Flasche gegriffen.

    Für mich würde ich sagen, wär ich in dem Moment schon handlungsunfähig. (wo ich schon trinken will)

    Deshalb finde ich es auch wichtig sich hier regelmässig auszutauschen. Eben sich hier hier mit den Problemen auseinander zu setzen und Lösungen zu finden.

    Zufriedenheit und Gelassenheit sind für mich der Schlüssel zu einem alkoholfreien Leben. Wenn mir es gelingt diese Zufriedenheit und Gelassenheit zu erreichen, bin ich weit entfernt von dem Griff zur Flasche.

    Viele Grüsse und eine schöne Woche
    Zotti

    Hallo Lena,

    die Zeit ist auch für mich ein großes Thema. Viel zu schnell geht sie vorbei. Manchmal frag ich mich, was hab ich eigentlich in der mir zur Verfügung stehenden Zeit gemacht hab.

    "Eigentlich" habe ich ja jeden Tag 24 Stunden Zeit. Ich werde mir wohl mal eine zeitlang aufschreiben, womit ich meine Zeit "verschwende". Da gibt es bestimmt einiges zu optimieren.

    Viele Grüsse
    Zotti

    Hallo zusammen,

    5 Monate habe ich jetzt keinen Alkohol getrunken.
    Irgendwie fühlt es sich noch nicht real an, es erscheint mir fast zu einfach.

    Ehrlich gesagt spielt der Alkohol nicht mal mehr eine Rolle. Klar kommt gerade am Freitag oder Samstag schon mal der Gedanke auf, jetzt ein Glas Wein... Aber damit kann ich umgehen, also mit dem Gedanken, nicht mit dem Glas!

    Natürlich sind die Termine bei der Suchtberatung, beim Arzt und auch weitere Lektüre zum Thema, immernoch ein fester Bestandteil meiner Trockenheitsarbeit.

    Aber es geht immer weiter vorwärts. Tag für Tag, Schritt für Schritt.

    Viele Grüsse
    Zotti