Moin Martha
In Zukunft also ohne 66.
Tut mir leid, das hatte ich übersehen, dabei war ich so stolz, dass ich die 66 nicht vergessen hab.![]()
LG PB
Moin Martha
In Zukunft also ohne 66.
Tut mir leid, das hatte ich übersehen, dabei war ich so stolz, dass ich die 66 nicht vergessen hab.![]()
LG PB
Moin Martha 66
Danke für deine ehrlichen Rückblick.
Ich habe mein Ende vor 15 Jahren anders erlebt. Es gibt eben viel Facetten. Hauptsache, die Sucht ist gestoppt.
LG PB
Moin
Ich hatte nie den Willen alkoholkrank zu werden, wurde es aber. Irgendwann hat der Alkohol meinen Willen ausgeschaltet, aufhören ging nicht mehr, obwohl ich es hin und wieder wollte.
Fakt ist, nachdem ich mich willentlich fast zu Tode getrunken hatte, konnte ich nicht mehr trinken.
War es Einsicht, Kapitulation, ein Rest Überlebenswille, keine Ahnung, der umgelegte Schalter in meinem Kopf, der meine Haltung zum Alkohol, zu meinem Leben änderte und mich nüchtern werden ließ?
Ich brauche keinen Alkohol (mehr), lebe im 16. Jahr frei und zufrieden ohne ihn.
Es war der umgelegte Schalter, mehr nicht.
LG PB
Moin drybabe
Ich freue mich, dich wieder zu lesen.
LG PB
Schön, dass du wieder da bist.
Schön, dass du wieder da bist.
LG PB
Moin
Ich habe früher jährlich meine 100,00 € für den geschlossenen Bereich überwiesen. Das soll gern so bleiben.
Wenn ich, wie im vergangenen Jahr, spende, für wen oder was wird das Geld verwendet? Für den Verein, dem ich nicht angehöre, dem ich auch nicht beitreten werde, oder für das Forum allgemein? Ich möchte gern weiterhin das Forum unterstützen, nicht den Verein.
LG PB
Moin Berni
Du wirst deiner Frau das Leben ohne Alkohol nicht abnehmen können. Das hat nur sie in der Hand. Wenn sie wirklich nicht mehr trinken will, geht sie nach 3 Wochen entgiftet und trocken in die Therapie.
Ich habe nie eine Therapie gemacht, ich hatte und habe seit über 15 Jahren nur dieses Forum.
Sorge du jetzt für dich.
LG PB
Was dieses Forum in seinen 19 Lebensjahren erlebt hat, erleben viele Menschen nicht in ihrem ganzen Leben.
Allein Über meine 15 Jahre könnte ich ein dickes Buch schreiben.
Danke an alle, die das Forum am Leben halten, es mit Leben füllen.
LG PB
Danke für deine Mühe, lieber Alex.
Das Argument hinkt, lieber Alex.
Es geht um den vertrauten Umgang, das Vertrauen in ein vertrautes Umfeld, gerade in Stresssituationen, kann das überlebenswichtig sein.
Es ist leichter, eine Flasche zu öffnen, als sich hier wieder neu einzufummeln.
Es geht um ein Alkoholikerforum!!!
Moin
Nun ist ja nicht jeder, der in einer Partnerschaft mit einem Alkoholiker lebt und hier landet, coabhängig.
Es geht ja erst mal darum zu begreifen, was Alkoholismus tatsächlich ist. Der Vorurteile, Falschinformationen, gesellschaftlichen Standards gibt es ja mehr als genug.
Als es mich betraf, war ich hilflos, holte mir Hilfe , habe begriffen, gehandelt und meine Konsequenzen gezogen.
Als mein Mann dann seinen Tiefpunkt hatte, hat er aus Eigenverantwortung gehandelt, ist seinen nüchternen Weg gegangen, hat sich seine Selbstachtung und die Achtung unserer Kinder zurück geholt, und ich habe unserer Ehe eine Chance gegeben. Die haben wir genutzt. Als er mit 67 Jahren starb, war er 27 Jahre trocken.
Es gibt eben viele Wege.
LG PB
Moin
Als ich hier aufschlug war ich erst mal nur mit mir und dem trockenen Weg den ich einschlagen wollte, beschäftigt. Der Rest der Welt war egal. Raus aus der Sucht, trockenen Boden unter den Füßen spüren und los laufen, hinein in ein trockenes und freies Leben.
Mein Umfeld staunte, begriff, sie trinkt nicht mehr und war und ist stolz auf mich.
Seit nun bald 15 Jahren gibt es meine klare Aussage, danke, für mich ein Wasser. Einmal ist es mir passiert, dass in einer Runde nachgefragt wurde, ich brauchte nicht antworten, er bekam eine passende Antwort, nicht von mir und Ruhe war.
Hätte ich damals noch die Kraft gehabt. mir über Stigmatisierung oder sonst was Gedanken zu machen, ich wäre wohl noch nicht so weit gewesen.
LG PB
Moin Berta
Was bringt dir eine Therapie, die dein Mann will, du aber nicht? Was denkst du denn, was dir wirklich weiter hilft?
Du warst lange trocken, was hat dich aus dem Konzept gebracht? Wo fing der Rückfall an?
Suchst du nach einer Hintertür, oder willst du für dich ernsthaft wieder trocken leben?
Gute Besserung für deinen Fuß.
LG PB
Ich spreche ja nur für mich von meiner Einstellung. Kurz nachdem ich hier aufschlug habe ich mich intensiv mit der alkoholfreien Zone auseinander gesetzt, mit den Ergebnis, meine alkoholfreie Zone ist in meinem Kopf und da fest installiert. So nehme ich den Alkohol wahr, so wie ich mein gesamtes Umfeld wahrnehme, nur er belastet mich nicht, er löst keine Reaktion aus.
LG PB
Moin
Nun bin ich ja schon ein paar Tage länger trocken und gehe nur von meinem eigenen Erleben aus. Eine gesunde Portion Selbstsicherheit hat mir bisher geholfen mein nüchternes Leben zu leben.
Alkohol begegnet mir überall, ich kann keinen Schritt gehen ohne mit ihm konfrontiert zu werden, kein Buch lesen, keinen Film sehen, er ist da und wenn ich nicht in der Lage wäre mit diesen täglichen Begegnungen zu leben, wäre mein Leben ein einziger Kampf.
Nur so lange ich gegen den Alkohol gekämpft habe, bin ich nicht nüchtern geworden. Erst als ich nicht mehr trinken musste, ich mir meiner sicher war, konnte ich problemlos neben dem Alkohol leben.
LG PB
Und wenn das Amt anders entscheidet?
Das Kind hat ein Recht auf den Vater.
Der Vater hat ein Recht auf das Kind.
Wenn die Mutter sich sperrt, entscheidet das Amt zu Gunsten des Vaters.
Es ist ja noch nichts wirklich Schlimmes passiert.
Also hat der Vater Umgangsrecht.
Ich koche gerade.
Moin 9leben
Es geht hier um Austausch, um selbst gemachte Erfahrungen, nicht um Meinungen, Angelesenes oder Annahmen.
Wenn ich es richtig verstanden habe, bist du Angehörige. Woher nimmst du die Erfahrung,, warum, wieso, weshalb ein Alkoholiker rückfällig werden könnte?
LG PB
Moin
Nun bin ich ja auch schon ein paar Jahre dabei. Meine Auseinandersetzungen hatte ich hier auch, aber mir war immer sehr klar, ich bin für mich hier, für meine Nüchternheit, mein Leben, nicht für Begrifflichkeiten und Wortklauberei.
Für solche Sachen hatte ich den Kopf gar nicht frei.
Ich gehe gern auf Empfindungen ein, denke aber, viele erwarten, ohne wirklich begriffen zu haben, wie böse, ja tödlich Alkoholismus enden kann, dass in erster Linie die eigene Einzigartigkeit berücksichtigt werden soll.
Das hat sich hier geändert und nicht nur hier. Ich fürchte, so kommt keiner weiter, nicht nur hier.
LG PB