Moin Nobby
Herzlichen Glückwunsch zu 10 Jahren in Freiheit. Ich freue mich riesig für dich.
Wieder mal ein Beispiel dafür, dass es sich lohnt.
LG PB
Moin Nobby
Herzlichen Glückwunsch zu 10 Jahren in Freiheit. Ich freue mich riesig für dich.
Wieder mal ein Beispiel dafür, dass es sich lohnt.
LG PB
Moin Marian,
Meine gewonnene Freiheit war und ist kein Ziel, sie ist das Ergebnis meiner Nüchternheit. Diese ist bedingungslos und nicht verhandelbar.
Gründe zu trinken findest du immer, wenn du sie denn finden willst, genauso viele Gründe findest du aber auch nicht zu trinken, wenn du es denn willst.
Es hat mich nicht weiter gebracht danach zu suchen. Ich habe mich auf mich und mein Leben konzentriert.
LG PB
Vielen Dank, liebe Slowly!
LG PB
Moin Thena,
Die Frage ist doch, willst du wirklich eine Veränderung. Bist du absolut sicher? Das funktioniert, denke ich nur, wenn du zu deiner Entscheidung stehst und dich als alkoholkrank akzeptierst.
Sicher spielt bei dir einiges Verrückt. War doch dein ganzes Sein auf Alkohol fixiert. Die Gedanken, das Verhalten, die Gewohnheiten lassen sich nicht sofort ausschalten. Du hast lange Zeit daran gearbeitet an möglichst viel Alkohol zu kommen, ohne dumm aufzufallen, jetzt versuchst du es umgekehrt.
Glücklich bist du damit offensichtlich nicht. Scham ist völlig unangebracht. Sei stolz auf deine ersten Schritte in ein freies Leben. Geh sie weiter, es lohnt sich.
Ich selbst habe vor 12 Jahren zuerst nur aufgehört zu trinken, habe mich am Anfang zurückgezogen und mir Schritt für Schritt meinen Weg gesucht.
Setz dich mit dir auseinander, lies hier, schreibe auf, was dich beschäftigt, finde heraus, was für dich passt, wenn du wirklich willst, findest du den für dich richtigen Weg. Unterstützung findest du hier, aber gehen musst du selbst.
LG PB
Moin
Um Begrifflichkeiten kann sich herrlich gestritten werden. Ob ich nüchtern, trocken oder staubtrocken bin, da wird mit Sprache jongliert, ändert aber nichts an den Fakten. Ich bin alkoholkrank und werde es mein Leben lang bleiben. Entscheidend ist, dass ich mich so akzeptiere und ohne weitere Einschränkungen frei und selbstbestimmt lebe.
Es ist meine Haltung, die ich nur vor mir rechtfertigen muss.
LG PB
Moin Rosalie
Meine Standardantwort ist immer, bring mir doch bitte eine Schorle, ein Mineralwasser, was auch immer. Oder schlicht, ich trinke keinen Alkohol. Groß nachgefragt wird nie
Es gibt eben Menschen, die essen keine Bananen oder trinken keine Milch oder pflegen sonst eine Abneigung. Ich trinke keinen Alkohol, Punkt! Aber so interessant bin ich gar nicht, es sei denn, derjenige, der nachfragt, hat selbst ein Problem.
Menschen, die mir nahestehenden, wissen, was mit mir los ist, sind stolz auf mich und unterstützen mich. Dem Rest der Welt bin ich keine Rechenschaft schuldig. Entscheidend ist, dass ich mich in meiner Haltung akzeptiere.
LG PB
Moin Marian,
ich denke, es ist eine Frage des Umgangs mit der Sucht. Das größte Geschenk, meiner Trockenheit ist die Freiheit, die sie mir gebracht hat. Ich kann kommen und gehen wann ich will, wohin ich will und mit wem ich das will. Mein Umfeld hat sich kaum geändert, aber meine Haltung. Ich lass mich vom Alkohol in keiner Weise mehr einschränken. Es gibt ihn, er begegnet mir überall, ich akzeptiere, dass es ihn gibt, nur ich brauche ihn nicht mehr. In meiner Trockenheit fühle ich mich absolut sicher, sie ist bedingungslos und nicht verhandelbar.
Trotzdem oder gerade deshalb setze ich mich mit ihr immer wieder auseinander.
LG PB
Moin Marian,
ich halte deine Überlegungen für gefährlich. Warum denkst du darüber nach? Suchst du nach Hintertüren? Als ich nach meinem trockenen Weg suchte, habe ich mich auf die Erfahrungen der Leute konzentriert, die optimistisch mit ihrer Trockenheit umgingen, denn da wollte ich hin und da bleiben.
Pass auf dich auf.
LG PB
Schade Correns, dass du gegangen bist!
PB
Moin
Lieben Dank auch dir Barthell.
@ Carl Friedrich: Natürlich gelingt es nicht allen auf die gleiche Weise trocken zu werden. Wir sind eben individuell, trotz der gleichen Krankheit. Ich bewundere jeden, der trotz Suchtdruck und anderen Schwierigkeiten seinen Weg findet. Ob es mir gelungen wäre wage ich zu bezweifeln.
Deshalb halte ich den Austausch, gerade am Anfang, für besonders wichtig.
LG PB
Moin
Vielen Dank für die lieben Worte, die ihr für mich gefunden habt. Genau, wie dieser Tag, bedeuten sie mir viel.
Mir fällt mein nüchternes Leben leicht, es war nie Kampf, nie Arbeit, es war, als hätte sich eine Weiche in meinem Kopf umgelegt und mein Lebenszug hat eine neue, freie Schiene befahren. Dafür bin ich dankbar.
Um mich vor Leichtsinn, Gleichgültigkeit und Überheblichkeit zu bewahren, bin und bleibe ich hier.
Bleibt gesund.
LG PB
Moin
Heute bin ich 12 Jahre trocken. Dem Forum sei Dank. Hier habe ich die Motivation gefunden zu mir und meinem Leben zu stehen.
Auch in dieser Zeit geht es mir gut, obwohl nicht alles gut ist.
PB
Moin Günter,
es freut mich, dich zu lesen und dass du auf dem Weg geblieben bist.
LG PB
Moin Melina,
ich denke es ist seine Sache, seine Befindlichkeit, wie er sich entscheidet. Du kannst nicht in seinen Kopf gucken, du kannst ihn aber unterstützen, wenn er ein trockenes Umfeld will, hilf ihm, wenn er sagt, du brauchst dich seinetwegen nicht einschränken, hör auf dich. Schmeckt es dir denn noch allein? Schau da auf dich. Du kannst ihm sein Leben nicht abnehmen, aber, wenn ihr es denn beide wollt, den Weg mit ihm gehen, der ihn zufrieden trocken sein lässt.
Ich bin von Anfang an offen mit Alkohol umgegangen und jetzt schon viele Jahre zufrieden trocken.
Bleib bei dir.
LG PB
Moin
Die Erkenntnis, dass mit meinem Trinkverhalten etwas nicht stimmt hatte ich sehr früh. Da kam nichts von außen, es was ausschließlich meins. Die Einsicht dass ich weder mit noch ohne Alkohol leben konnte, kam zum Schluss. Da konnte ich aufhören. Auch das ohne, dass etwas von außen kam. Das Begreifen, wie frei ich ohne Alkohol war, ließ mich zufrieden trocken werden und bleiben. Nur meine Einsicht zählt. Hätte man von außen versucht, mich vom trinken abzuhalten, ich würde wohl noch trinken oder schon tot sein.
PB
Moin Cadda,
das ist doch der Juckepunkt, es ist eben nicht jedem bewusst. Volksdroge Alkohol ist gesellschaftlich anerkannt, jeder nimmt sie, jeder darf sie nehmen. Wer sie nicht nimmt schwimmt gegen den Strom.
Alkohol ist gesellschaftsfähig, der Alkoholiker nicht. Solange ich mich nicht als Alkoholiker sehe, habe ich keinen Grund aufzuhören.
LG PB
Moin Cadda,
ich denke, ich habe verstanden. Über meinen Konsum nachgedacht habe ich erst, als mir bewusst wurde, dass ich trinken musste, dass mir dieses MÜSSEN ein Problem wurde. Es gibt viele Leute, auch in meinem Umfeld, die trinken viel und regelmäßig, ohne ein Problem damit zu haben. Warum sollten sie aufhören?
LG PB
Moin Doro,
supi, ich freue mich auf dich.
LG PB
Moin Doro,
das ist ist ja eine tolle Überraschung, von dir zu lesen. Ich freue mich riesig. Auch wenn es bei dir nicht rund läuft, vielleicht kannst du hier etwas abladen. Du warst lange für das Forum da. Lass es jetzt mal für dich da sein.
Lass dich drücken.
LG PB
Moin Andreas,
den ersten Schritt von Plan B hast du gemacht, indem du dich hier angemeldet hast. Herzlich willkommen.
Das Forum ist meine SHG. Sie hat den Vorteil, dass sie immer geöffnet ist, ich hier zu jeder Tages- und Nachtzeit bei andere lesen kann, aus den Erfahrungen anderer lernen kann und mir von der Seele schreiben kann, was immer mich gerade beschäftigt. So funktioniert Austausch hier.
Teile dich mit, sortiere dich dabei, vielleicht hilft es dir mit deiner Situation besser klar zu kommen.
LG PB