Beiträge von Prinzessin?

    Hallo, alle zusammen!

    Nicht, dass ich nicht alle eure Beiträge gut durchgelesen habe.

    Allein, ich lasse es jetzt nach langen Versuchen, mich zu erklären, so stehen.
    Schaut so aus, als werde ich nicht verstanden (macht ja nix), und im Gegenzug verstehe ich auch teilweise nicht was gemeint ist. Ich könnt auch nur immer wieder probieren, das gleiche zu schreiben (z.B. hab ich eh gesagt, dass es kein guter Vergleich ist usw, usw.), aber das macht ja keinen Sinn, für mich zumindestens nicht.

    Das Wesentliche (für MICH) ist, dass ich seit 45 Tagen keinen Alkohol trinke.

    Damit gehts mir gut, ich bin sehr froh darüber!

    Mein Leben hat sich einigermaßen dadurch verändert - auch damit gehts mir und meiner Familie sehr gut. Und auch darüber bin ich sehr froh!

    Ich lese und lerne viel hier in den Foren, vieles ist sehr verständlich und nachvollziehbar für mich! Vieles regt mich zum Denken an, vieles bewundere ich.

    Ich habe ganz fest vor, auf diesem Weg zu bleiben und tu auch einiges dafür!

    Morgen beginnt mein Arbeitsalltag wieder und ich freue mich schon sehr.

    Vielleicht wird es für mich nicht mehr ganz so intensiv sein, hier zu schreiben. Ich möchte nicht, dass sich das kontraproduktiv auf mich oder irgendjemanden anderen auswirkt.

    Was ich will ist, trocken sein, trocken bleiben und so leben, wie es MEINEN persönlichen Werten entspricht.

    Es war vielleicht nicht so gut und angebracht, das zu genau zu interpretieren, weil um das gehts ja nur am Rande, oder auch gar nicht.
    Es tut mir leid, wenn ich hier "das Meer zum Schäumen" gebracht habe - und vielleicht sogar jemanden geärgert, verletzt, oder vor den Kopf gestoßen habe. Das war wirklich nicht meine Absicht!

    Ich wünsche allen lieben, engagierten Trockenen hier an dieser Stelle eine gute, sinnbringende (abstinente) Woche!

    Ganz liebe Grüße, Prinzessin?

    Entschuldige, Hartmut,
    aber jetzt muss ich nochmal nachfragen :

    Wenn du dich davon gelöst hast, und der Alkohol KEINEN Stellenwert mehr hat, dann hättest du es ja für immer geschafft?

    Wo bleibt dann ein nachhaltiges Problem?

    Oder ist es eh so, und du hilfst "nur" anderen auf dem Weg dorthin und für dich gibt es kein Problem mehr?

    Das ist das, was ich immer noch nicht kapiere!
    Wozu Riskominimierung, wenn es kein Risiko gibt??

    Vielleicht bin ich ein bissl begriffstützig? :oops:


    Gruß, Prinzessin?

    Lieber Hartmut,

    uije, ich glaub ich verstehs einfach nicht und bevors für alle zu mühsam wird (obwohl, das ist ja mein Thread :wink: ), lass ichs erst einmal.

    Wo liegt denn jetzt wieder der Unterschied zwischen der Sucht und der dazugehörigen Droge???

    Hm.

    Gruß, Prinzessin?

    Guten Morgen!

    Zotti - ja, Hartnäckigkeit hat mich schon öfters in meinem Leben weitergebracht :wink: !

    Ich galube jetzt verstehe ich es aber wirklich langsam.

    Doro - Deine Beschreibung zu Kapitulation hab ich verstanden!! :lol:

    Der Unetrschied liegt für mich auf einem ganz schmalem Grat.

    Es würde aber auch bedeuten, dass, wenn jemand definitiv kapituliert hat, wird die Risikominimierung überflüssig (überspitzt gesagt), weil ja dann nicht mehr notwendig?

    Denn, wenn ich etwas absolut nicht will, muss ich ja nicht ständig darauf achten, dass ich es nicht tue? Oder?

    Ein (nicht so gutes Beispiel - sorry, fällt mir kein Besseres ein):

    Ich will keine Innereien essen (mag sie nicht, graust mir). Es ist fast nicht möglich, dass ich "zufällig" oder ungewollt dazu greife. Wenn doch (ist noch nie passiert), würde ich sofort ausspucken. Falls ichs doch verschluckt hätte, würds mich recken - also keine Gefahr, dass ich Gefallen daran finde!!

    Nur, wenn ich es nicht soll/darf, besteht ja die große Gefahr, dass es mir "passiert".

    Also z.B.: Schokolade. Die mag ich zwar, achte aber daruf, dass ich sie nicht allzu oft esse. Da kann die Versuchung schon auch verleiten! Da ist Riskominimierung angesagt.

    Weisst du, was ich meine??

    Also, es hört sich für mich so an, dass jemand, der kapituliert hat, keine Unterstützung mehr braucht. Warum gäbe es aber dann noch Forensmitglieder, für die es immer, immer noch Thema ist, obwohl sie Alkohol nicht (mehr) wollen?

    Darum :oops: versteh ichs wohl noch immer nicht!

    Liebe Grüße, Prinzessin?

    Schönen, guten morgen Schorsch!

    An meinem Tag 45.

    Ich weiß nicht genau wieso, aber ich kann sehr viel von dem, was du über dich schreibst sehr gut nachempfinden.
    Z.B. ist es auch für mich völlig ungewohnt (weil nie geübt), Hilfe anzunehmen, geschweige denn einzuholen.

    Es gibt Menschen, die wollen einfach wirklich helfen, ohne dann hinterher Ansprüche zu erheben.
    Und dann gibts solche (und ich bin wohl oft und oft auf diese Art von Helfern gestoßen), die sind dann regelrecht angefressen und mehr als verstimmt, wenn ihre Hilfe nicht eins zu eins angenommen wird.

    Mich erinnert das immer an eine Situation, die ich oft erlebte: bei uns in der Stadt gibt es einige Bettler, die am Boden sitzen (sehr unterschiedlich, mal mit einem Zettel, wo "ich habe Hunger" draufsteht, mal mit einem Hund,...). Und immer wieder habe ich Menschen erlebt, die ein paar Münzen geben wollten, allerdings dabei bestimmen wollten, was darum gekauft werden soll!!! Da könnt ich speiben.

    Was wird sich da herausgenommen? - frag ich mich dann? Glauben einige, sie haben das Recht darauf, Gottähnlich zu wirken?? Für mich ist das sehr scheinheilig.
    Und ich handhabe das so, entweder, ich gebe etwas, weil ich der Meinung bin, dass ich das große Glück habe, zur richtigen Zeit am richtigen Ort geboren worden zu sein (zu dem ich NULL beigetragen habe), dann tue ich es. Oder ich lass es bleiben.

    Alles andere finde ICH (und ich kann natürlich nur von mir reden) eben scheinheilig, hochmütig und zum Speiben.

    Es gibt im Leben viele Wege, die gegangen werden können. Ich würde mir nie herausnehmen (z.B bei einer Sache, die ich kann und in der ich gut bin und mich bewährt habe), meinen Weg als den einzig richtigen zu bezeichnen. Viele Wege können zum Ziel führen. Aber es muss schon jedem selbst überlassen bleiben dürfen, dass er dabei seinen individuellen Weg finden darf/kann. Dabei können Tipps und Empfehlungen sehr hilfreich sein. Nur, ob sie eins zu eins umgesetzt werden kann eben auch nur auf einer (von vielen) Empfehlungen basieren.

    Weiß jetzt nicht, ob ich mich verständlich ausdrücken konnte, glaube aber, du verstehst, was ich meine.

    Uns so wie du, schätze ich viele Beiträge hier sehr, weil sie für mich umsetzbar sind, oder ich zumindestens Denkanstöße finde.

    Aber in welcher Granularität - das nehme ich mir ganz selbstverständlich heraus - bestimme ICH für MICH!

    Und was noch - für mich kommt es auch ganz viel darauf an, ob ich zwischen den Zeilen so einen "Helfer" oder einen Helfer erkenne :wink: .

    Ich hätt da mal einen Buchtipp für dich, weiß aber jetzt nicht genau, ob ich das hier schreiben darf.

    Und.... Schwarz/Weiß - Denken ist sicherlich der einfachere Weg (weil man eben nur zwischen zwei Dingen entscheiden muss), lässt aber für ein Leben (für MICH - wohlgemerkt) viel zu wenig Spielraum zur Individualität. In allen Lebenslagen. Und der liebe Gott (nur symbolisch gemeint) hat mir ja ein Hirn und ein lymbisches System gegeben, damit ich nicht wie eine Marionette nur rechts und links, oben und unten, groß und klein, vorne und hinten, auf und ab (usw) zu unterscheiden vermag.


    In diesem Sinne, auch dir einen schönen Sonntag, im Kreise deiner Lieben!!
    Liebe Grüße, Prinzessin?

    Hallo!
    Tag 44.

    @Correns - ja, das weiß ich bereits aus kleiner eigener Erfahrung :cry: .

    Drum mach ichs halt eh so - ich genieße es, wenn es "da ist". :lol:

    44 Tage, da war alles schon dabei - Weihnachten, Silvester, Familienfeste, Arbeit Urlaub,...!

    Ich weiss nicht, ob man da bereits von einem abstinenten Leben sprechen kann, oder ob die Abstinenz noch sehr vorrangig den Alltag bestimmt? (Was ja dann doch noch sehr fremdbestimmt vom Alk - oder eben Nichtalk beherrscht ist).

    Ich weiß noch immer nicht (aber vielleicht kann ich mit der Begrifflichkeit einfach nichts anfangen?) ob ich kapituliert habe.

    Ich probiers mal zu beschreiben:

    Ich weiß, dass der Alkohol mich im Griff hätte und nicht umgekehrt. Deswegen gibt es ihn jetzt bereits 44 Tage nicht mehr für mich und so soll es auch den Rest meines Lebens sein.

    Hm.

    An alle liebe Grüße,

    Prinzessin?

    Lieber Bruce -

    Zitat

    Worüber seid ihr euch eigentlich gerade so einig? Das gewisse Dinge halt einfach nicht gehen, wenn man soviel um die Ohren hat?

    Ich lese zwar jetzt, dass das trocken werden/bleiben für euch schwerer ist als für so schlurige Alleinstehende wie mich, aber gerade in diesem Thread bekomme ich öfters den Eindruck, als ob es doch eigentlich recht einfach ist.

    Ich hab nicht von mir gesprochen - meine Kids sind seit ca. 4 Jahren außer Haus und ich lebe alleine mit meinem Mann. Ich finds nicht schwieriger für mich, sondern ich kann mir gut vorstellen, dass es für Schorsch nicht gerade leicht ist!

    Ich habe übrigens auch das Gefühl, dass man sich hier oft für irgendwas entschuldigen muss
    :roll: .

    Grüße, Prinzessin?

    Aja,

    und noch was!
    Es ist halt schon noch einmal ganz was anderes, in einem Leben trocken zu sein wollen/sollen - in dem man in einem fixen sozialen Netzt (Partner und vl. ein oder sogar mehrere Kinder) eingebunden ist, als wenn man alleine sein kann/darf/muss!

    Das ist nun einmal kein Vergleich!!!!! Sorry - ist es beim besten Willen nicht!!!!

    Und jeder, der es nicht kennt/weiss, hat nun einmal keine Ahnung, wie viel schwieriger es ist, Verantwortung für mehrere Personen, als für sich selbst tragen zu müssen/sollen/wollen!!

    Da kommen ganz viele andere "Nebensächlichkeiten" auf einen zu!!!

    Das weiß man allerdings nur, wenn man es erlebt!! :wink:

    LG,P

    Hallo, Ihr alle,

    an meinem Tag 43!!

    Es geht mir saugut - unwahrscheinlich!!

    Hatte gestern meinen Arzttermin - der war auch sehr bereichernd für mich!!

    Mein Leben ist ein anderes geworden. Nicht ohne Arbeit, aber sehr fruchtbar und verändert!

    Ich wünsche allen hier alles Gute und einen schönen Abend!!
    LG, prinzessin?

    Liebe Carmelita!!

    Das hört sich aber wirklich sehr gut an!!

    In Anbetracht dessen, dass dein Mann nun mit einem "neuen Gegenüber" zurechtkommen muss, schauts so aus, als will er das auch!!

    Vielleicht (und das frage ich mich bei meinem Mann) ist er auch bereits CO - Abhängig??

    jedenfalls haben sie es auch nicht leicht - die Männer an unserer Seite :wink: !!

    Ich habe so das Gefühl, das wird schon alles!!!!

    LG, Prinzessin?

    Lieber Schorsch!

    Ich frage mich gerade, obs für dich nicht auch ganz sinnvoll wäre, dir den geschlossenen Bereich zu vergönnen.

    Denn, so wie ich Hartmuts Einwände verstehe,

    geht es hauptsächlich darum, dass im Offenen nur (ausschließlich) ganz strikt nach den Grundbausteinen gehandelt werden soll/darf. Und wenn wenige andere einen abweichenden Weg gehen, hat das hier keinen Raum zu haben, dass könnte andere dazu ermuntern, sich nicht daran zu halten.

    Das sind die Ausnahmen, die die Regeln bestätigen.

    Und so ein Frischling (wie wir ja auch sind) sollte sich nicht hinreißen lassen zu lockererem Verhalten gegenüber der Droge. Offensichtlich ist das vermehrt hier bereits passiert.

    Die Mods haben hier eine Aufgabe zu erfüllen, dazu gehört es auch, genau darauf zu achten, dass die Grundbausteine (die für die meisten hier der einzige, nachhaltige Weg zur Trockenheit waren/sind) eingehalten werden.


    So sehe ich das halt.
    Und du würdest dir viel Energie sparen (und Hartmut auch). Mehr will ich jetzt nicht dazu sagen (sonst krieg ich wieder eine drauf).

    Ich denke, du verstehsts, wie ich es meine.

    Schönen Tag, liebe Grüße, Prinzessin?

    Liebe CArmelita!

    Die allerbesten wünsche zu deinem Geburtstag!!!!!!!!!!!!!!!

    Was die Beziehungsgeschichte angeht, denke ich einmal, all die Menschen, die mit uns zu tun hatten (und sich irgendwie mit unserem alkoholisierten Verhalten arrangieren haben müssen), stehen jetzt vor völlig neuen Perspektiven!

    Da ist plötzlich wieder eine Person, mit Selbstachtung (die hat man ja meist durchs Saufen bereits verloren gehabt), die auf einmal eine Meinung vertritt - womöglich mit Vehemenz - das sind die natürlich gar nicht gewohnt von uns! :wink: !

    Damit muss man auch sicher erst wieder umgehen lernen.

    Mir gehts ähnlich - ich habe jetzt einfach viel mehr und ausführlicher zu sagen, als wie ich noch immer zugedröhnt war und mich eh nicht gescheit artikulieren konnte und getraute.

    Mein Mann hat das sehr schnell wieder genossen - dass ich wieder da war!!

    Aber vielleicht dauerts bei deinem Mann auch noch a Weile, bis er sich wieder anfreunden kann mit der neuen Situation!!

    Oder aber auch nicht und er möchte gar keine Frau, die nüchtern an Themen herangeht.

    Du wirst das für dich herausfinden müssen.
    Als nüchterner Mensch kann man natürlich viel mehr menschliche Rechte in Anspruch nehmen. Oder, besser gesagt, man traut sich das viel mehr!!

    Ich fins gut, dass du sehr reflektierst! Das ist das Schöne, am trocken sein - man kann wieder an sich selbst glauben und sich vertrauen!


    Alles Liebe dir, Prinzessin?

    Guten Morgen!

    Tag 42!

    Bruce - Danke, dass du dir da einen Haxn ausreisst, um mir das zu erklären. Ich verstehs immer ein kleines Stück mehr :wink: !!

    Und auch dir Jürgen, danke.

    Es ist leicht, so Dinge wie "kein Alk in meinem Zuhause" umzusetzen.
    Eine innere Einstellung (Wahrnehmung) zu verändern dagegen, muss wahrscheinlich Schritt für Schritt erarbeitet werden.

    Also, ich habs schon kapiert und akzeptiert, dass der Alk einfach stärker als ich ist. Ich weiß, dass ich im Kampf keine Chance gegen ihn hab! Drum gibts für mich auch den Kampf nicht mehr. Ist das schon am Weg zur Kapitulation??

    Tja, Fragen über Fragen... :roll:

    Schaut nach laaaaangem Weg aus :wink: !

    An alle einen schönen Tag!

    Liebe Grüße, Prinzessin?

    Hallo,Axel!


    Uijeh! Du hast diesen Silvester scheinbar ohne entsprchende Vorbereitung verbracht!

    Ich weiß nicht genau, wie Koks wirkt, kenne nur Ha.. und Gras.

    Ich glaube aber, es ist so, wie Frank schreibt - das alles ist nicht unweit von der Wirkung zu Alkohol liegend!

    Droge ist offensichtlich gleich Droge!!
    Abhängig ist man von der Droge allgemein (glaub ich). Im Sinne von Berauschung, Dröhnung.

    Also - wahrscheinlich egal, wozu man greift - hat die selben Eigenschaften im Sinne der Abhängigkeit!!!

    Sich "in Stimmung bringen" zu wollen oder müssen ist glaub ich der Kern des Übels, an dem man ansetzen soll! Warum bin ich nicht in "Stimmung"?, was bedeutet "in Stimmung zu sein" für mich?

    Ist "in Stimmung zu sein" gleichbedeutend, wie umnebelt, nicht ganz klar, außerhalb normaler Empfindungen" zu sein?

    Und - ich glaube ja!!! Das ist es!! Sich nochmal anders, besser, höher, stärker, mehr zu fühlen!!! Jedenfalls kenne ich das!

    Weiß nicht, ob es bei dir auch so ist. Könnte aber hierin die Erklärung dafür finden!

    Liebe Grüße, Prinzessin?