Hallo Forum,
ich möchte euch zu allerest einen guten, trockenen Wochenstart wünschen!
Mir war schon klar, dass meine Aussagen, hier nicht nur Zustimmung finden würden. Aber das ist ok so und wie Prinzessin? schrieb, deshalb git es ja diese Plattform. 
Der Empfang am Freitag, war genauso, wie ich mir gedacht hatte.
Es gab eine kurze Ansprache, ein paar Ehrungen und anschließend gingen Tabletts mit Getränken rund.
Es gab Wasser, Cola, Saft und Bier.
Ich habe mich ohne Probleme auf Wasser und Saft beschränkt und das haben viele andere auch so gehändelt (die meisten waren mit dem Auto da, wie ich auch).
Nach 2 Stunden und ein paar netten Unterhaltungen bin ich gegangen!
Für mich war die Situation überhaupt nicht unangenehm und getriggert habe ich mich überhaupt nicht gefühlt.
Ich möchte aber trotz allem sagen, dass mir die Meinung und die Ratschläge der Langjährig-Trockenen sehr viel bedeuten. Auch wäre nicht da wo ich jetzt bin (nämlich seit 40 Tagen ohne Alkohol und zum ersten Mal bisher keine Zweifel an meinem Entschlus), wenn ich mir diese nicht zu Herzen genommen hätte.
Und mit folgender Aussage von Maria, kann ich mich identifizieren:
Zitat
Ich habe hier im Forum mal gelesen, ein trockenes zu führen, führt ganz natürlich zu den Grundbausteinen hin. Ohne Zwang, eben aus der inneren Überzeugung heraus, trocken leben zu wollen.
Ich bin zu diesem Empfang gegangen, weil ich für mich keine Gefahr dort gesehen habe. Wäre ich an diesem Tag sehr schlecht drauf gewesen oder hätte mich gefährdet gefühlt, hätte ich kein Problem damit gehabt einfach nicht hinzugehen.
Es geht auch gar nicht darum, dass ich nicht nach den Grundbausteinen leben möchte! Im Gegenteil.
Deshalb habe ich folgendes mal hier rüber kopiert:
Zitat
Letztlich gehört auch zu diesem neuen alkoholfreien Umfeld, jene Plätze zu meiden, an denen man Alkohol getrunken hat, diese Orte mit dem Konsum von Alkohol verbindet.
Den häufigsten und größten Fehler, den die Menschen machen, ist alles in seinem Leben zu belassen wie es war, nur eben nichts mehr trinken zu wollen.
Orte meiden, an denen ich früher Alkohol getrunken habe: Dann müsste ich mein Haus verkaufen, das meiner Mutter oder meiner Schwiegereltern nicht mehr betreten und überhaupt müsste ich von dieser Welt verschwinden
!
Außerdem war der Empfang in einem neuen Gebäude, wo ich noch nie im Leben war
!
Nein, Scherz beiseite, ich kann unmöglich alle Orte meiden an denen ich getrunken habe, ohne mich von meiner Familie und meiner Arbeitsstelle zu verabschieden!
ABER, ich finde, dass ich sehr viel in meinem Leben verändert habe. Meine Gedanken sind ganz andere, egal was ich tue und wo ich hingehe.
Ich plane fast alles im Voraus und bereite mich auf vieles moralisch vor, ich habe viele Freunde nicht mehr gesehen (Saufkumpane) und werde immer klarer in meinen Aussagen!
Nur jetzt, meine ich wieder mich rechtfertigen zu müssen
!!!
So nun muss ich aber Schluss machen, sonst liest ja niemand meinen Roman zu Ende 
Ganz liebe Grüße
Carmelita