Beiträge von Carpenter

    Zitat von juergenbausf


    das ist genau, was ich meinte.
    Du wirst zum Alkoholiker, indem DU es erkennst.
    Vorher bist Du alles mögliche, nur kein Alkoholiker.
    Und andere können schon gar nicht beurteilen, ob Du wirklich einfach aufhören oder reduzieren könntest, wenn Du nur wolltest,

    Gruß Jürgen

    Hallo Jürgen,

    ich halte das für eine schlüssige Erklärung. Nicht umsonst wird man hier im Vorstellungsbereich gefragt, ob man sich selbst denn überhaupt als Alkoholiker sieht. Das deckt sich mMn. mit Deiner Definition.

    Ich hatte hier ganz am Anfang so meine Probleme damit, klipp und klar zu sagen, daß ich mich als Alkoholiker sehe...weil ich wohl tief in mir noch nicht bereit war, es zuzugeben.

    Die entscheidende Sache war dann in der Tat die eigene Bereitschaft, sich selbst als Alkoholiker einzustufen...mit allen Konsequenzen. Erst ab da hab ich mich wirklich auf den Weg gemacht.

    Schönen Gruß

    Andreas

    Hi Nys,

    ehrlich gesagt hatte ich mir schon gedacht, daß Du Dich hier wortlos zurückziehen wirst...nun gut, ganz wortlos ist es dann ja doch nicht abgelaufen :)

    Tja, was soll ich da groß schreiben...Deine Entscheidung ist durch und Du hast sicher gute Gründe...nun, ich schreib einfach das, was ich beim ersten Mal auch schon geschrieben habe und jetzt auch wieder so empfinde:

    "Ich werd Dich hier vermissen."

    Alles Gute auf Deinem Weg und wenns nach mir geht: Bleib so, wie Du bist...ich find Dich nämlich ganz okay so :)

    Lieben Gruß

    Andreas

    Hallo Penta,

    es ging nicht um eine evtl. Ignoranz Deinerseits, sondern darum, daß mein Post eben wohl ganz allgemein als nicht zum Threadthema passend empfunden wurde.

    Insofern war das mein Fehler und deshalb auch meine klare Konsequenz, den Thread nicht weiter mit Nebensächlichkeiten zu verwässern. Das stellt kein Problem für mich dar.

    Gruß Andreas

    Hallo Penta,

    das nenn ich mal ne klare Ansage. Jetzt wird mir auch klar, warum mein Beitrag zum Thema gar nicht beantwortet wurde.

    Ich werd mich ab sofort aus diesem Thread raushalten - versprochen. Meine Posts hier im Thread können von Hartmut gerne gelöscht werden, wenn sie der weiteren Existenz des Threads im Wege stehen.

    Gruß Andreas

    Hi Hartmut,

    ich habe mir lediglich erlaubt, darauf hinzuweisen, daß ich durchaus der Meinung bin, daß die Komponente "Reaktion des Therapeuts" zum Threadthema mit dazugehört.
    Allein die Tatsache, daß sich meine Meinung nicht mit Deiner deckt, scheint bei Dir die Vermutung auszulösen, daß man mit Dir diskutieren wolle. Das ist mitnichten so. Da hab ich echt Sinnvolleres zu tun.

    Ich habe meine Meinung zum Thema, Du die Deine...normalerweise die einfachste Sache der Welt, wenn man keinen Weltuntergang draus bastelt und in der Lage ist, andere Meinungen einfach auch mal stehenzulassen...ich muß mir doch nicht jedesmal auf die Finger klopfen lassen, wenn Dir eine meiner Aussagen nicht zusagt...

    Warum Du Deine Rolle als Moderator in diese Thematik einbringst, ist mir schleierhaft. Aber um es mit Deinen Worten zu sagen: es ist mir auch ziemlich egal.

    Nochmal zum Thema "Rolle des Therapeuten":

    Es ist doch genauso, wie Girasole geschildert hat. Während wir die von Frank erwähnte Aussage bewerten, ohne die Hintergründe zu kennen, muß ein Therapeut auch auf die Verfassung des Patienten reagieren...wenn dessen Selbstwertgefühl nach einem Rückfall unter Nullniveau gesunken ist, bringt es wenig, ihn auch noch mit Vorwürfen zu traktieren. Die richtigen Mittel zum richtigen Zeitpunkt...Zuckerbrot und Peitsche und die richtig dosiert, anstatt immer nur Peitsche...

    So ähnlich hatte ich mich, soweit ich mich erinnern kann, hier im Thread schonmal positioniert...insofern hab ich durchaus auch schon was zum Thema beigetragen...

    Schönen Gruß

    Andreas

    Zitat von Hartmut

    Hallo Andreas

    muss denn alles was geschrieben wird nochmals diskutiert werden ? Ich glaube auch das girasole sehr gut für sich sprechen kann .

    Was ist denn verwerflich, einen Thread, mit dem abweichenden Thema neu zu eröffnen? Wenn ich heute im Forum aufschlage und etwas über Therapeuten und LZT suchen wollte, , suche ich das doch am wenigsten, bei "Rückfall als Merkmal des Alkoholismus"

    Gruß Hartmut

    Hi Hartmut,

    nöö, muß es nicht. Dann schreib ichs eben ohne Diskussion:

    Ich finde Deine Aussage hier unangebracht...und im Gegensatz zu Dir bin ich der Meinung, daß in diesem Kontext die Aussagen sehr wohl zum Threadthema passen. Das ist meine Meinung.

    Was Girasole dazu denkt, mußt Du sie schon selber fragen.

    Davon ab ist es unhöflich, sich selber in andere Diskussionen einzumischen, dann aber rumzumaulen, wenn sich andere dieses Recht ebenfalls genehmigen...nur mal so. In die Ecke stell ich mich schon seit Jahren nimmer...

    Schönen Gruß

    Andreas

    Zitat von Hartmut

    Hallo girasole,

    das ist der Thread ob eine Rückfall als Merkmal des Alkoholismus ist und nicht wie Therapeuten damit umgehen .

    Hi Hartmut,

    das mag schon sein, nur ist es ganz normal, daß im Laufe einer Diskussion auch andere gedankliche Komponenten dazukommen als die, die explizit im Threadtitel genannt werden. Daß Du z.B. selbst keinen Therapeuten gebraucht hast, ist auch so ne Info, die mit dem Threadtitel an sich nix zu tun hat...und, wenn man hier so querbeet liest, scheinen LZT auch nicht soo selten zu sein. Insofern sind wir da schon nach wie vor beim Thema und brauchen sicher nicht noch nen separaten Thread.

    Schönen Gruß

    Andreas

    Zitat von silberkralle

    im übrigen verteil ich schon auch im RL "kleine aufmerksamkeiten" (auch an erwachsene) mal n bonbon, mal n feuerzeug usw. (die realen äppel ess ich meist selber). hab aber auch schon n kondom verschenkt (damit sich der Idi..t ja nich fortpflanzt :P ).

    schöne zeit

    :D
    matthias

    Moin Matthias,

    mit Deinen "kleinen Aufmerksamkeiten" machst Du sicher vielen Menschen ne Freude...auch hier im Forum. Und ich habe seit meiner Abstinenz lernen dürfen, daß es grade die kleinen Dinge des Lebens sind, die einem Freude bereiten...ich weiß noch, wie ich am Anfang hier Aussagen wie "ich freu mich jetzt auf eine Tasse Tee" eher belächelt habe...nun bin ich selbst soweit, daß ich im Garten sitze, mit einer Tasse Kaffee, nem Zigarettchen und einfach nur nen Moment genieße.
    Irgendwie ist das Teil der Entwicklung, oder ? Als ich noch gesoffen habe, hab ich mir diese Glücksmomenten permanent ersaufen wollen, wollte diese Momente zu einem Dauerzustand machen. Aber gerade das ist auch Teil des Problems...man verliert die Relation, weiß gewisse Dinge nicht mehr zu schätzen und muß sich diese Relation peu à peu wieder zurückholen.

    Nüchtern geht das :)

    Schönen Gruß und schöne Zeit

    Andreas

    Zitat von garcia

    Darum mag ich diese Therapeutensicht nicht, die in Rückfällen (auch) eine therapeutische Chance sieht, an irgendwas „zu arbeiten“. Sowas hab ich erlebt, in meiner nachsorge. Da war jemand rückfällig geworden, war verzweifelt und wütend auf sich selbst, und die Therapeuten meinten, er habe doch mit einem Dreivierteljahr Trockenheit schon ganz schön was erreicht und solle nicht so streng mit sich umgehen.
    Mir fiel die Kinnlade runter… Ich bin Betroffener. Ich kann mir eine solche Sicht nicht erlauben.

    Moin Frank,

    die Frage ist halt auch die, wie man als Therapeut mit einem Rückfälligen umgeht...also mit der Person selbst. Wir sind hier alle Alkoholiker, aber doch hat jeder ganz eigene Lebensumstände und eine ganz eigene Art, mit Dingen umzugehen. Der Eine ist sensibler und steckt vielleicht einen Rückfall schlechter weg, ein Anderer geht selbstbewußt an die Sache und zieht positive Energie daraus, daß es eben "nur" ein Rückfall war und nicht wieder ein Abtauchen in den Alkoholsumpf.

    Und diese unterschiedlichen Facetten eines Alkoholikers sollte ein guter Therapeut auch berücksichtigen...auch im Hinblick darauf, wie man den Patienten wieder auf Kurs bringt. Manch einer braucht da vielleicht ein paar klare, deutliche Worte, ein Anderer vielleicht eher wieder ein paar aufbauende Worte.

    Bitte nicht falsch verstehen...Alkoholiker sind wir alle und wir alle tragen grundsätzlich das Risiko eines Rückfalls in uns, egal ob nun Hardcore-Grundbausteinler oder Individualwegler. Aber hinter dem Alkoholiker steckt eben auch der Mensch selbst, der völlig unterschiedlich auf Rückfälle reagiert...das sehen wir ja bei den Rückfällen hier im Forum. Einige stellen sich, gestehen hier ihren Rückfall offen ein und schaffen so ne Basis, wieder von vorne anzufangen. Andere verabschieden sich wortlos und versumpfen wieder...

    Ich finde übrigens den Ansatz von Jürgen gar nicht so verkehrt. Angst vor einem Rückfall hab ich persönlich nämlich auch nicht, lediglich Respekt. Das ist ein deutlicher Unterschied. Angst lähmt, Respekt macht vorsichtig und handlungsfähig. Und weil grad Fußball-WM ist, passt das schön, denn sowas sagen Trainer gerne, wenn sie gegen stärkere Gegner ranmüssen :)

    Angst vor einem Rückfall würde implizieren, daß er unumgänglich ist...dabei ist es eher umgekehrt...ein Rückfall ist nicht gänzlich auszuschließen, aber es gibt eben Möglichkeiten, das Risiko zu minimieren.

    Schönen Gruß und schöne Zeit

    Andreas

    Zitat von Sunshine_33


    Schlimmer finde ich allerdings, das Dein Verhalten meiner Meinung nach auch andere negativ beeinflusst und das auch schon Auswirkungen zeigt.
    Spätestens ab dann wärst Du für mich hier draussen gewesen, aber ich bin hier ja glücklicherweise nicht der Chef.

    Sunshine

    Moin Sunshine,

    das seh ich ehrlich gesagt nicht so. Jeder ist für sich selbst verantwortlich und zieht sich das hier raus, was er rausziehen will. Wenn er sich an Manni und seiner risikoreicheren Variante orientiert, ist das sein eigenes Problem. Es gibt ja auch genug andere hier, an denen man sich ein Beispiel nehmen kann.

    - edit, bitte nichts aus dem geschützten Bereich im offenen Bereich schreiben, danke, Linde -

    Schönen Gruß

    Andreas

    Zitat von Hartmut

    Hallo Andreas,

    ist ja jedem seine Sache , aber hier tauschen sich nun mal bekennende Alkoholiker aus. Und wenn ich dann lese das es verleugnet wird, frage ich warum es im Forum etwas anderes ist ? Ob doch nicht , vielleicht oder nur halb schwanger ?

    Das möchte ich wissen .

    Gruß Hartmut

    Ich sprach ja klar und deutlich vom Outen. Man kann sich durchaus selber eingestehen, daß man Alkoholiker ist und muß deshalb nicht zwangsläufig seine Krankheit an die große Glocke hängen. Umgekehrt geht übrigens auch.
    Das Thema hatten wir schon öfter...Angst vor Arbeitsplatzverlust usw. Nicht mein Weg, aber durchaus in bestimmten Fällen nachvollziehbar.

    Das Wichtigste ist immer noch, sich selbst gegenüber ehrlich zu sein. Ich weiß noch, wie ich hier ankam...ich denke, es war Karsten, der mich direkt fragte, ob ich mich denn als Alkoholiker sehen würde...ich hab damals noch rumgeeiert, Alternativbegriffe gesucht und gefunden, bis der Groschen gefallen ist. Danach war es leichter...für mich zumindest.

    Tja, wie schon ab und zu hier gepostet:

    Ich bin noch nicht soo lange abstinent, als daß ich meine Rumeierzeit schon vergessen hätte...Teil des Prozesses, Teil des Wegs...nicht mehr, nicht weniger.

    Schönen Gruß

    Andreas

    Hallo,

    also ich find es ja völlig unerheblich, ob man sich nun als Alkoholiker outet oder nicht...Hauptsache, man säuft nix mehr :)

    Mir persönlich war es wichtig, offen damit umzugehen, um mich nicht ständig erklären zu müssen. Das heißt natürlich nicht, daß ich mit nem T-Shirt "Abstinenter Alkoholiker" durch die Gegend renne...warum auch ? Es rennt ja auch niemand mit nem T-Shirt "Ich habe Krebs" rum.

    Wichtig ist, daß man sich selber gut damit fühlt...die Tatsache, daß ich keinen Hehl draus mache, daß ich trockener Alkoholiker bin, bedeutet noch lange nicht, daß es Anderen genauso gehen muß.

    Schönen Gruß und schöne Zeit

    Andreas

    Zitat von girasole

    Hallo Andreas,

    Als Frau eine Frau zu lieben- ist für mich keine Beleidigung oder so.

    *Lach* Jetzt hast Du mich doch noch falsch verstanden...ich hatte eigentlich gedacht, daß Dir die Bemerkung in Bezug auf Dein Männerbild aufstoßen könnte.

    Auf die Idee, daß Du die Aussage bzgl. evtl. homosexueller Neigungen als Beleidigung auffassen könntest, bin ich gar nicht erst gekommen, weil ich mich dadurch auch nicht beleidigt fühlen würde.

    Schönen Gruß

    Andreas

    Hi Girasole,

    dann hoffe ich mal, daß diese Negativbehaftung nicht von Dauer ist...ich kann schon auch nachvollziehen, daß man dann irgendwann auch den Glauben an das Gute verliert. Aber ich bin überzeugt, daß da draussen schon noch der Richtige auf Dich wartet...einer, der die Ehre der Männer in Deinem Thread doch noch retten kann :)

    Freut mich, daß Du meinen wirklich nicht bös gemeinten Post in den richtigen Hals bekommen hast.

    Schönen Gruß

    Andreas

    Zitat von girasole

    ...einer...Kerl...Kandidaten...

    Und noch passend dazu habe ich letzte NAcht zum ersten Mal in meinem ganzen Leben geträumt, ich verliebe mich in eine Frau, und sie sich in mich, und ich war voll glücklich. :shock:
    *kopfkratz*

    Hi girasole,

    also bei dem Männerbild, das Du hier immer wieder anklingen läßt, ist mir Deine Schlußfolgerung im letzten Satz auch schon gekommen.

    Wirklich nicht böse gemeint...vielleicht ist das ne logische Erklärung...

    Schönen Gruß

    Andreas

    Hi Katha,

    da war die gute Wacholderfrau mit haargenau denselbem Gedanken ne Spur schneller :)

    Soso, Du hast also Neulinge für uns im Gepäck...gutes Timing, wir erleben grad ne äußerst harmonische Phase hier im Forum *hehe*
    Lebt denn Dein literarisches Projekt noch bzw. bist Du da noch dran ?
    Ich hätt da nämlich schon nen wunderschönen Titel...Die Muschelschubserin...:-)

    Noch besser wäre allerdings "Die Perlentaucherin"...weil Du immer mal wieder für längere Zeit abtauchst und man fast befürchtet "Puh, diesmal taucht sie wohl nicht mehr auf" und schwupps: Da ist sie wieder :)

    Würde mich sehr freuen, wenn Du mal ne zeitlang über Wasser bleiben würdest...bin fast geneigt zu sagen: Sonst gibts was auf den Mors :-))

    Prima, daß Du wieder da bist !

    Schönen Gruß und schöne Zeit Dir

    Andreas

    Hallo Nys,

    persönlich nehm ich selten was, in dem Fall schon gar nicht, weil Du ja verallgemeinernd von "Ihr" gesprochen hast.
    Genervt hat mich eher, daß ich versucht habe, meine Meinung ausführlich und einigermassen nachvollziehbar darzulegen und als Antwort nen lapidaren Satz bekomme. Aber dazu hast Du ja schon ausführlich Stellung genommen...dann ist das für mich absolut okay. Man muß ja nicht aus jeder Meinungsverschiedenheit gleich ne große Sache machen :)

    Schönen Gruß

    Andreas

    Hallo Forum,

    ich gönne mir derzeit ein paar freie Tage, wobei frei vielleicht etwas zuviel gesagt ist. Ich mache nen halben Tag Büroarbeit und den restlichen Tag hab ich zur freien Verfügung...heute habe ich meinen schon etwas länger geplanten Laufsteg am Teich und meine Riffelholzterrasse fertiggestellt. Das Timing war genial...letztes Werkzeug weggeräumt und schon kam ein heftiges Gewitter, das lt. Wetterbericht heut gar nicht hätte kommen dürfen :)

    Überhaupt macht mir mein Gartenteich momentan sehr viel Freude. Ich habe vor kurzem zwei Goldfische geschenkt bekommen, die gemäß ihrer Herkunft den Namen Kevin-Prince und Pacal bekommen haben. Drei Kröten haben sich ebenfalls eingefunden und diverse Libellen scheinen ihr Domizil auch dauerhaft hierherverlegt zu haben.
    Ich habe in den letzten Wochen sehr viel Arbeit und Energie in den Garten gesteckt...und bekomme dies nun in Form von angenehmer Entspannung zurück. Die Libellen scheinen jedenfalls eine Ausbildung als Fotomodell zu haben, denn sie lassen sich gerne fotographieren und halten äußerst geduldig ab.

    Nächstes Positivum:

    Das Training für Istanbul rollt wieder. Ich habe meine Fuppesaktivitäten für die nächsten 8 Wochen gekanzelt und gestern abend einen Testlauf über 10 km absolviert. Wie erhofft hat mein Oberschenkel bei der langsamen Laufbewegung keine Probleme gemacht. Offenbar sind nur die kurzfaserigen Muskeln von der Zerrung betroffen.
    Mit meiner km-Zeit von knapp unter 6:00 Minuten bin ich aufgrund der derben Temperaturen soweit zufrieden. Die Luft ist da, nun wird peu à peu gesteigert und jeden zweiten Tag gelaufen, wenn auch noch keine langen Distanzen. Die kommen dann jeweils am Wochenende.

    Schönen Gruß und schöne Zeit an alle

    Andreas

    Zitat von Manfred1

    Info für Andreas: 60er Schlaggitarre (noname), 64er Höfner Galaxy (2 Pickups), 64er Höfner Beatlesbass, 70er Hoyer SG-Style, 71er Strat sunburst, 81er Hoyer Les Paul Style, 82er Gibson ES 347, 86er Hopf Meistergitarre Gran Concierto, 96er Ibanez Artstar, 2008er Burns Limited Hank Marvin, 2009er Strat, 2009er Ovation Celibrity
    Gruß
    Manni

    Moin Manni,

    ne beeindruckende Sammlung, mit der ich nicht annähernd mithalten kann. Ich persönlich bin kein Freund der Stratocaster...mir klingt die irgendwie immer etwas zu spitz, was natürlich auch an den Pickups liegen kann...trotzdem hab ich eine zu Hause :)
    Mit ner Gibson kann ich mehr anfangen...klingt mMn. erdiger, dreckiger. Und sie hat mMn. einen breiteren Hals, was für mich mit meinen Wurstfingern das Greifen von Akkorden vereinfacht.

    Ganz allgemein will ich Dir schreiben, daß ich am Anfang auch so meine Schwierigkeiten hier im Forum hatte...ich fühlte mich auch gegängelt, zu hart angegangen und dachte durchaus auch drüber nach, mir ein anderes Forum zu suchen. Ich bin froh, es nicht getan zu haben. Denn mit der Zeit relativiert sich einiges und man sieht, je länger man abstinent ist, ein, daß man in der Anfangszeit das ein oder andere Mal auch etwas übertrieben reagiert hat.

    Schönen Gruß, schöne Zeit und viel Spaß beim Musizieren.

    Andreas

    Moin Kletter-Nys :)

    mit Deinem ausführlichen Post hier kann ich viel mehr anfangen als mit dem im anderen Thread.

    Ich weiß, daß die eigene Intention in kurzen Posts oftmals untergeht. Die anderen User wissen ja nicht, was dabei im eigenen Schädel vor sich geht :)

    Die Meisten Deiner Ausführungen würde ich prompt so unterschreiben. Eines gebe ich jedoch zu bedenken:

    Was für ein Vorbild liefert denn die Gesellschaft für die Jugendlichen ? Jugendliche sind ja meist etwas radikaler, frisch denkender, weil noch nicht so durchs Establishment verformt und geschliffen. Wie sollen die z.B. die von Dir ganz gut geschilderte Entwicklung einstufen ? Arbeiten, damit einige wenige Menschen noch reicher werden und sie selbst vielleicht so enden wie die, die nach dreizig, vierzig Jahren Arbeit trotzdem zur Tafel gehen müssen ?

    Das ist natürlich sehr vereinfacht ausgedrückt und sehr verallgemeinernd, denn viele Jugendliche haben einfach nicht gelernt, sich den Unannehmlichkeiten des Lebens zu stellen. Aber das müssen sie noch früh genug.

    Früher hatte man radikale Jugendbewegungen, die was verändern wollten, die Welt verbessern wollten. Diese Ideale seh ich leider immer weniger. Es scheint, als hätte die Jugend ihren Kampf für eine bessere Welt aufgegeben bzw. den Kampf gar nicht erst aufgenommen...

    Schulsystem ist auch ein wirklich brisantes Thema, das hier aber den Rahmen sprengen würde. Fakt ist, daß unser Schulsystem seit über 20 Jahren reformbedürftig ist. Geld dafür wird allerdings lieber in Projekte wie den Berliner Flughafen "investiert" und somit aus dem Fenster geworfen. DAS ist die eigentliche Ungerechtigkeit, denn wenn der Geld an anderer Stelle weniger Geld verschleudern würde, müßte man sich nicht über Sozialschmarotzer unterhalten...die würden einfach so mit durchlaufen in einem System, daß alleine dadurch, daß Menschen an ihm beteiligt sind, nie perfekt sein kann.

    Lieben Gruß und schöne Zeit

    Andreas