Beiträge von Carpenter

    Hallo Volkmar,

    freut mich, daß Du mal bei mir vorbeikommst.

    Das Schlimme ist ja, daß die jungen Führungskräfte das schon so im Studium vermittelt bekommen haben. Der Begriff "Humankapital" sitzt den jetzigen Managern so locker auf der Zunge wie z.B. "Bratwurst" oder "Kirschkuchen". Man denkt da ja inzwischen wieder um, versucht wieder mehr zu personalisieren. Aber die Aktiengesellschaften sind nunmal nur noch auf Gewinnmaximierung geeicht, das "Wie" spielt da erstmal gar keine Rolle.
    Diese Gewissenlosigkeit wirkt sich natürlich auch auf die Gesellschaft aus.
    Ich find es super, daß Du aus der Maschinerie zumindest zum größten Teil ausgestiegen bist.

    Ich vermisse irgendwie die alten Mittelstandsunternehmer, zwar z.T. auch despotisch, aber immer mit sozialer Ader. Das fehlt mMn.

    Tja, wie kommt man darauf, ein Open Air zu veranstalten...es war von Anfang an ein Projekt meiner Jungs und mir. Mein Großer arbeitet neuerdings in der Organisationsbranche, mein Kleiner kennt Gott und die Welt und jede Menge Bands, hat auch schon ein paar Projekte hier in der Nähe mitgestaltet. Uns drei verbindet die Liebe zur Musik und wir hatten immer jede Menge Spaß auf Konzerten. Dazu kommt mein Schwager, der auch einige wirklich große Acts persönlich kennt und da auch Kontakte vermitteln konnte.
    Nun hab ich die optimale Location in Form unseres Firmengeländes, das wunderschön gelegen ist, so gut wie keine Anwohner in der Nähe...
    Da lag es einfach nah, mir meinen Wunsch zu erfüllen. Falls es funktioniert, werden wir das vermutlich einmal im Jahr machen...aber das muß man sehen.

    Es steht noch ein weiteres Wunschprojekt in meiner Warteschleife...ein abgelegenes Grundstück mit einem eigenen, natürlich noch zu erstellenden Baumhaus zum gelegentlichen Abschalten mit Hängebrücke...ohne Strom, versteht sich. Da hab ich dann vor, ab und zu ein WE zu verbringen und den ganzen Alltagsstress hinter mir zu lassen...auch da hab ich schon einen Bruder im Geiste gefunden, mit dem ich das Projekt realisieren möchte. Aber ich mach mir da keinen Stress...ich weiß, daß ich es irgendwann verwirklichen werde...nur noch nicht wann :)

    Lieben Gruß

    Andreas

    Hallo Sunshine,

    also ich wundere mich nicht darüber. Letztendlich wird Alkoholismus in der Gesellschaft weitestgehend ignoriert...sonst könnte ja manch einer drauf kommen, daß er auch zum Club gehört :)
    Dazu stecken gewaltige, wirtschaftliche Interessen dahinter, man will ja, daß die Menschen legale Drogen nehmen...erstens sind sie dann leichter zu manipulieren (z.B. von der Wirtschaft und von der Politik...anders kann ich mir die Wahlergebnisse eh nicht erklären), zweitens kann man da auch noch abkassieren und Steuern kassieren.

    Andererseits ist es ja wirklich so, daß ein Nichtabhängiger nicht verstehen kann, wie es einem Abhängigen geht. Man kann so manche Gedankengänge nur nachvollziehen, wenn man selbst abhängig war.

    Ich verstehe aber, daß Dich die Äußerungen Deiner Mutter gekränkt haben. Meine Mutter hätte sich sicher genauso (unbedacht und eindimensional) geäußert, wenn, ja wenn meine Mutter eben nicht genug Erfahrung mit Suchtkranken gemacht hätte.

    LG Andreas

    Zitat von girasole

    [quote='Carpenter']
    Bei der Depression reicht nicht Tabletten schlucken (Wie viell. bei der Alkoholsucht nur Alkohol weglassen?), sondern es heißt mitarbeiten, sein Verhalten ändern und zwar langfristig. So kann ich dafür sorgen, dass sie nicht mehr mein Leben bestimmt.

    Hallo girasole,

    *Hüstelhüstel*. Hab ich das jetzt falsch verstanden oder bist Du tatsächlich der Meinung, es würde bei einem Alkoholiker reichen, wenn er einfach nur den Alkohol wegläßt ?
    Nee, auch bei einem Alkoholiker heißt es mitarbeiten, sein Verhalten ändern...und auch das langfristig.
    Das geht beim Freundeskreis los (man trennt sich von saufenden Kollegen), geht über die Freizeitgestaltung (man besucht wenig bis gar keine Feiern, auf denen der Alkoholkonsum im Zentrum steht) bis hin zum Arbeitsplatz-, Wohnorts- und Partnerwechsel.
    Also insgesamt auch nicht grad ein Kindergeburtstag :)

    LG Andreas

    Hallo Viola,

    Deine Worte haben mich zunächst etwas betroffen gemacht...Du hast geschrieben, ich sei selbst wie mein Onkel geworden. Und damit hast Du etwas angesprochen, was zum großen Teil stimmt. Ich habe aus seinem Leid keine Lehre gezogen und das macht mir schon etwas zu schaffen. Es verdeutlich mir ganz klar, daß ich einen anderen Weg hätte gehen können...ein Negativbeispiel, wie es deutlich nicht hätte sein können, hat mir offenbar nicht gereicht.

    Sein Tod hat rückblickend dafür gesorgt, daß ich kalt wurde. Ich habe meine tiefe Trauer nie zugelassen. Dazu muß ich vielleicht anfügen, daß ich in dem Alter in knapp zwei Jahren vier wichtige Menschen begraben und mir keine Zeit zum Trauern gegeben habe...ich habe das einfach abgeblockt, weggesperrt...mit meinen bisher vergossenen Tränen könnte man keinen Fingerhut füllen, trotzdem war die Trauer da, unterschwellig, lauernd.

    Auch Trauern muß ich wohl erst wieder lernen :)

    LG Andreas

    Hallo Sunshine,

    die Sache mit dem "Alkoholiker sind dumm" beschäftigt Dich schon sehr, oder ?
    Ich würde generell weder die eine noch die andere Lastigkeit feststellen wollen...es gibt dumme und intelligente Alkoholiker, es gibt sensible und unsensible Alkoholiker, es gibt fleißige und faule Alkoholiker, es gibt manipulative und in sich gekehrte Alkoholiker.

    Ich laß mir da eh keinen Stempel aufdrücken und es interessiert mich auch recht wenig, was andere Menschen in mir sehen, wenn sie hören, daß ich abstinenter Alkoholiker bin. Wer mich danach in eine Schublade stecken will, der soll doch. Mir ist das relativ egal.

    Ich hab ja mit der Entwicklung der Gesellschaft auch so meine Probleme...v.a. die Emotionslosigkeit, dieser gnadenlose Kapitalismus, dieser Egoismus, diese Klassifizierung von Arbeitnehmern als Humankapital lassen mich nicht kalt und bringen mich manchmal schon schwer zum Zweifeln.

    Aber Alkoholiker hat es schon immer gegeben...und Menschen, die einer Sucht leichter erliegen auch.

    LG Andreas

    Hi schnuffig,

    Du meinst also, Fallenbau und subtile, fiese Rache sind heute nicht mehr erwünscht ? :)
    Dein Post klingt mir sehr nach einer kleinen Hassliebe und ich denke, die Sache mit Deinem Bruder tut Dich mehr an als es hier so rüberkommt.

    Ich wünsch Dir trotzdem ne schöne Zeit und die nötige Gelassenheit, die Klöppelstäbchen nicht dahinzustecken, wo sie eh nicht hingehören :)

    LG Andreas (der ganz in der Nähe auch eine sehr bekannte Klöppelschule, diese aber nie wirklich in Anspruch genommen hat)

    Also wenn ich Kaleu richtig verstanden habe, will er keineswegs Krankheiten wie Depressionen verharmlosen oder negieren.
    Man hat eher das Gefühl, daß mit dem Begriff "Krankheit" inflationär umgegangen wird. Die Krankheitsindustrie erfindet ja ständig neue Krankheiten, die dann auch an den Mann gebracht werden müssen...und klar, wenn der Arzt sagt, sie haben diese und jene Krankheit, dann wird das auch ganz gerne mal dankend angenommen.
    Wenn ich mir überlege, wie viele Menschen inzwischen dieses Burnout-Syndrom haben (sollen), dann frag ich mich schon...wo war diese Krankheit früher ?

    Es geht wohl auch nicht um die Definition "Ich bin krank", sondern eher um die Konsequenzen, die man daraus zieht.
    Ich bin immer wieder entsetzt, wie viele Menschen z.B. Tabletten nehmen, um irgendwas dauerhaft zu behandeln, was vermutlich gar keiner dauerhaften Behandlung bedarf (wohlgemerkt, ich rede jetzt nicht von Depressionen).

    Mir fällt auf, daß so mancher User hier z.B. ganz gerne mal seine Kindheit als ursächlichen Grund für seine Sucht ausmacht. Aber ist das tatsächlich so einfach ? Falsche Erziehung als Ursache für späteres Suchtverhalten ? Für mich klingt das manchmal nach einer Abgabe der eigenen Verantwortlichkeit.

    In dem Sinne kann es auch eine Abgabe der eigenen Verantwortlichkeit sein, sich "krank" zu fühlen...so nach dem Motto "ich habe eine Krankheit, ich kann eigentlich gar nix dafür".

    Ich kann jetzt nur für mich als abstinenter Alkoholiker sprechen, aber diese reine Definition "ich habe eine Alkoholkrankheit" springt mir persönlich zu kurz.
    Ich habe es soweit kommen lassen, daß mein Alkoholkonsum krankhaft wurde...die Krankheit hat mich nicht überrollt, wie z.B. eine vererbbare Krebserkrankung...ich habe mir diese Krankheit aktiv zugelegt...so seh ich das. Es gibt nur einen Verantwortlichen für meine Sucht...und der bin ich selbst. Ergo bin ich selbst es auch, der Einfluß darauf hat, diese Sucht in den Griff zu bekommen.
    Ich bin nicht hilflos irgendeiner Krankheit auf Gedeih und Verderb ausgeliefert...genauso, wie ich aktiv an meiner Sucht "gearbeitet" habe, kann ich jetzt daran arbeiten, daß sie nicht mehr mein Leben bestimmt.

    LG Andreas

    Moin Forum,

    ein Post bei Zimttee hat mich gerade daran erinnert, wie jämmerlich mein Onkel an seinem Berufswunsch Lehrer und in erster Linie am Alkohol zugrunde gehen mußte.

    In einer Zeit, in der man grade keinen Bedarf an Gymnasiallehrern hatte und Referendare von einer Schule zur nächsten schob, hat mein Onkel sein Studium abgeschlossen. Sein eh schon eher exotischer Lehrbereich (Biologie-Chemie) sorgte jahrelang dafür, daß er quasi als Springer arbeitete...immer Ortswechsel, immer weit weg von seiner Freundin...dazu die Gene, die offenbar dafür sorgen, daß in unserer Familie eine erhöhte Suchtanfälligkeit besteht. Irgendwann hat auch die Beziehung nicht mehr gehalten, ist an der Sucht und an der beruflichen Situation zerbrochen...ich war 14, als er mit einer angeblichen Gelbsucht ins Krankenhaus eingeliefert wurde...er hat das Krankenhaus nicht mehr lebend verlassen, die Gelbsucht war in Wirklichkeit eine Leberzirrhose.

    Ich frag mich oft, was aus ihm geworden wäre, wenn er einen Job gelernt hätte, in dem er heimatnah sofort hätte arbeiten können...wenn er nicht mit dieser ständigen Unsicherheit hätte leben müssen.

    Zu seiner Beerdigung kamen etwa 50 Schüler extra aus seiner damaligen Schule angefahren und ich hab mir ihre Gesichter genau angesehen...da war nicht ein einziger Schüler dabei, der nicht zutiefst betroffen war von seinem frühen Tod. Offenbar hat er Spuren hinterlassen, genauso wie der Alkohol Spuren an ihm hinterlassen hat. Bei ihm hat der Alkohol letztendlich gesiegt.

    Ich habe noch heute seine Lehrdias im Bereich Botanik und seine Vogelstimmenschallplatten bei mir aufgehoben, kann sie einfach nicht weggeben. Es sind die letzten materiellen Dinge, die von ihm übrig sind.

    Sein Tod hat mich damals vermutlich mehr geprägt als ich je dachte. Ich konnte nie einen Sinn in seinem Tod sehen und hasste die ganze Welt und v.a. das Schulsystem an sich dafür, daß es meinen Onkel, der ein herzensguter Mensch war, soweit getrieben hat. Mein Gott hat mich damals verlassen und ist seitdem nicht wieder aufgetaucht...

    LG Andreas

    Zitat von Lindi


    Ich kann mich gut dran erinnern, dass es fuer uns damals "ein Spass" war, Referenten zu aergern, besonders wenn sie einen unsicheren, schuchternen Eindruck machten.
    Das ist sicher fies gewesen, aber nicht gegen die Person als solche gerichtet, sondern gegen die "Autoritaet" ....und da eignet sich so ein Refrendar eben besser, als der abgekochte Klassenlehrer, der seine Pappenheimer genau kennt.

    Nur fuerchte ich, dass Du das dann sehr pesoenlich nehmen koenntest...

    Gruesse, Lindi

    Moin,

    das stimmt natürlich. Wir waren z.T. auch fies. Ich denke aber, es war eher, weil der entsprechende Referendar Unsicherheit und keine Authorität ausgestrahlt hatte (und natürlich im Grunde auch noch nicht ausstrahlen konnte). Man hat ja als älterer Schüler schnell ein Gefühl dafür, bei wem man sich was leisten kann.
    Ich kann mich z.B. sehr gut an eine Französisch-Referendarin erinnern, die sich schon rein optisch von allen anderen abgrenzte...an sich war sie eine putzige Person, aber mit einem grauenhaften Modegeschmack (selbst für mich, der sich ja nun eh nur immer mit zerrissenen Jeans und Lederjacke ins Klassenzimmer begeben hatte). Wir hatten sehr schnell erkannt, daß sie uns nicht gewachsen war und konnten im Prinzip machen, was wir wollten. Mein Kumpel und ich haben aber dann irgendwann gemerkt, daß diese Person wirklich Schaden nahm aufgrund unseres Verhaltens. Sie wurde immer unsicherer und zu irgendeinem Anlaß hab ich mich dann länger mit ihr unterhalten. Es war sehr schnell klar, daß wir sie mit unserem Verhalten an ihre Grenzen gebracht hatten und sie das auch ihr Leben außerhalb der Schule beeinflußte.
    Wir haben uns ab dem Zeitpunkt dann ordentlich verhalten, aber sie hatte natürlich noch andere Klassen.
    Ich weiß nicht, was aus ihr geworden ist. Eine sehr gute Freundin und ehemalige Schulkollegin von mir ist Realschullehrerin geworden, aus dem Antrieb heraus, alles mal besser zu machen als unsere Lehrer.
    Und die verzweifelt komischerweise nicht an den Schülern...die hat sie mit einer Mischung aus Autorität und Einfühlsamkeit im Griff. Ihr Problem sind eher die Kollegen, die teils intrigant und neidisch reagieren, teils selbst nur Dienst nach Vorschrift machen.

    Ich habe grundsätzlich vor jedem höchsten Respekt, der sich dazu berufen fühlt, Lehrer zu werden. Das ist ganz sicher ein Job, der unheimlich an die Nieren gehen und desillusionieren kann.

    Ich wünsch Dir alles Gute bei Deiner weiteren Laufbahn, Zimttee. Ich denke, daß auch bei Dir der Wunsch, etwas besser zu machen als die, die Dich unterrichtet haben, der Grund für Deine Berufswahl war.

    Stell nicht zu hohe Anforderungen an Dich selbst. Man hat auch als (angehende) Lehrerin immer nur begrenzt Einfluß auf das tatsächliche Ergebnis.

    LG Andreas

    Hallo Sunshine,

    das sind eh nur Begrifflichkeiten, die jeder anders interpretiert.
    Meine Allergie gegen das Wort "Demut" hat nen besonderen Hintergrund...es wird von jemanden in einer unglaublich inflationären Weise benutzt, der mir ziemlich auf den Senkel geht. Ich hoffe, Du hast das nicht auf Dich bezogen.

    Wollte ich nur kurz geklärt haben :)

    LG Andreas

    Hallo Sunshine,

    ich habe diesen absoluten Tiefpunkt nie erlebt. Ich war an dem Tag, an dem ich mit dem Saufen aufgehört und mich hier angemeldet habe, noch nicht mal wirklich überzeugt, Alkoholiker zu sein. Teile meines Umfeldes verneinen heute noch, daß ich Alkoholiker bin...ich schon lange nicht mehr.
    Trotzdem kann ich mit dem Begriff Kapitulation immer noch nix anfangen. Ich hab ihn nie verstanden, nie erkannt, was damit eigentlich gemeint sein soll.
    Ich unterschätze den Alkohol deshalb nicht...aber ich sehe mich nicht schutzlos...es liegt an mir selbst, ob ich wieder saufe oder nicht. Und ich sage das nicht arrogant oder ignorant, sondern klar im Kopf.
    Niemand kann dafür sorgen, daß ich wieder saufe - es liegt in meiner Hand. Ich bin für meine Abstinenz verantwortlich und niemand sonst.
    Daß man sich hier immer wieder austauscht und mit dem Thema Alkohol beschäftigt, ist für mich ein wichtiger Baustein...das war er schon immer. Das Forum hat mir auf die Beine geholfen, mich in den ersten Wochen und Monaten gestützt und nun läuft es neben mir her und passt auf, daß ich nicht wieder falle. Das ist mir wichtig...zu wissen, daß man nicht alleine ist.
    Auf den Begriff "Demut" reagiere ich grundsätzlich allergisch :) Aber ich weiß schon, was Du meinst...ich sehe es eher als einen Art Respekt einem mächtigen Gegner gegenüber, der mich jederzeit herausfordern kann, dessen Herausforderung ich aber immer ablehnen kann, wenn ich klar und stabil bin. Klar bin ich seit Dezember und für meine Stabilität gibt es verschiedene Faktoren. Der wichtigste Faktor ist das Eingeständnis an mich selbst, daß ich keinen Alkohol mehr brauche und ohne ihn besser dran bin, mein Leben sich ohne ihn positiv entwickelt hat. Es gibt einfach keinen Grund zum Saufen für mich.

    Meine Frau hat mir in dieser Woche ein Bild von mir gezeigt, welches vor knapp einem Jahr aufgenommen wurde...da wird auch der optische Unterschied so gnadenlos deutlich, daß einem schlagartig klar wird, was der Alkohol aus einem machen kann.

    Schönes WE Dir

    LG Andreas

    Hi Nys,

    solche Phasen kommen immer mal wieder, bei mir auch im abstinenten Zustand. Mir geht es ähnlich...ich kann nicht entspannen, wenn ich weiß, ich hab noch nen Stapel Arbeit im Büro liegen...trotzdem versuche ich es immer wieder, nehme mir dann mal ein paar Stunden Auszeit und bin danach nicht erholt, sondern hab eher das Gefühl, nix geschafft zu haben.
    Da helfen auch alle Ansagen nix, ich solle mal ausspannen, abschalten, mich ausklinken aus dem täglichen Wahnsinn - weil ich weiß, daß nach dem Ausklinken mindestens noch genausoviel Arbeit auf mich wartet und dafür jetzt noch weniger Zeit zur Verfügung steht, diese Arbeit zu erledigen.

    Das ist bei mir seit Firmengründung ein Dauerzustand, der irgendwann mal ins Auge gehen wird, wenn ich nix ändere.
    Nun, für nächstes Jahr hab ich mir einen zeitlich festgelegten Urlaub vorgenommen. Bisher wollte ich immer Urlaub machen, wenn es grad mal von der Auftragslage her passt...darauf warte ich nunmehr seit 5 Jahren, ohne den gewünschten Erfolg.

    Ich will aber nicht mehr warten, ich will und muß was ändern. Kein Job und keine Firma der Welt ist es wert, daß man dafür sein Leben hergibt.

    Ich halte mich für ziemlich belastbar, in jeglicher Hinsicht. Aber dieses Wissen macht auch unvorsichtig, leichtsinnig. Man denkt, man kommt mit allem klar. Kommt man aber nicht...auch belastbare Menschen stoßen irgendwann an ihre Grenzen.

    Ich hab keine Lust, diese Grenze irgendwann kennenzulernen :)

    Schönes Wochenende Dir

    Lieben Gruß

    Andreas

    Zitat von Maria


    Allerdings frage ich mich hierbei:


    Wenn alles nicht gut läuft, wäre es denn dann so, dass es wieder Gründe wären, deine Trockenheit in Frage zu stellen?

    Lg Maria

    Hallo Maria,

    ich selbst fühl mich sehr stabil, habe weder ein Verlangen noch Gedanken nach Alkohol.
    Aber ich bin vorsichtig. Das geht mir alles irgendwie zu einfach...und ich habe in meiner doch noch recht kurzen Zeit hier im Forum immer wieder von Rückfällen gehört und gelesen, von Trockenen, die nach Jahren zufriedener Abstinenz doch noch gestrauchelt und gestolpert sind. Ich will es nicht soweit kommen lassen.

    Ich fand es von vorneherein wichtig, den Verzicht auf Alkohol nicht als Verlust von Lebensqualität zu sehen.
    Heute trinke ich Kaffee, wenn mein Verein Fuppes spielt, anstatt 3,4 Bier zu saufen. Und es kommt mir vor, als ob es nie anders gewesen ist. Aber ich will mich nicht einlullen lassen...ich will wachsam bleiben.

    Und das wollte ich eigentlich damit ausdrücken...noch mehr Gründe für die Trockenheit bedeuten zwangsläufig, daß man dem Alkohol irgendwann auch in kritischen Situationen keinen Spielraum mehr gibt.

    Ein paar solche Situationen habe ich schon durch seit Dezember...und es war nie wirklich knapp. Aber wie gesagt, ich bleibe Realist...alkoholkrank ist man ein Leben lang...das darf man nie vergessen.

    LG Andreas

    Hallo Forum,

    das Regenwetter wirbelt meinen Zeitplan mal wieder gehörig durcheinander. Zumindest auf das Wetter kann man sich blind verlassen...und auf uns auch...sobald wir bei einem bewohnten Haus das Dach abdecken, kann man mit absoluter Sicherheit davon ausgehen, daß der alte Herr uns mit reichlich Wasser von oben segnet.
    Gutmütige Bauherren, die das Ganze (noch) mit Humor nehmen, sorgen dafür, daß sich auch bei mir keine wirklich schlechte Laune einstellen will, obwohl mir eigentlich zum Heulen ist...denn so verständlich es auch ist, daß man bei dem Wetter nicht auf dem Dach arbeiten kann - die nachfolgenden Bauherren, die jetzt schon seit Wochen sehnsüchtig auf unsere Ankunft warten, beschweren sich nicht beim lieben Gott, sondern bei mir - und zwar telefonisch und mit Nachdruck.
    Nächste Woche soll es dann ja wettermäßig bergauf gehen. Insofern habe ich die Hoffnung noch nicht ganz aufgegeben, diese Saison zumindest noch bis Heiligabend abschließen zu können.

    Gute Fortschritte macht dagegen mein Open-Air-Projekt. Drei Bands für das Festival stehen bereits fest, mit einer der besten Psychedelic- und Stoner-Rock-Bands Deutschlands stehen wir in intensiven Verhandlungen...es sieht tatsächlich so aus, als würden die Jungs, die im nächsten Jahr auch noch ihr 20-jähriges Bühnenjubiläum feiern, als Headliner das Festival krönen.
    Stattfinden wird das Festival voraussichtlich im Juni 2014, der genaue Termin muß aus Gründen der Verfügbarkeit aber noch abgeklärt werden.
    Aus meinem anfänglichen Hirngespinst wurde inzwischen tatsächlich ein reales Projekt, in das meine beiden Jungs auch entscheidungstechnisch voll mit eingebunden sind. Es ist längst zu UNSEREM Projekt geworden und ich freu mich tierisch drauf, es mit ihnen durchzuziehen.
    Die passende Location haben wir ebenfalls gefunden. Wir werden das Festival auf unserem eigenen Firmengelände abhalten, welches wie eine Insel zwischen zwei Flußarmen liegt. Anlieger gibt es nur einen Einzigen (der uns allerdings ziemlich gewogen ist), Parkplätze sind reichlich vorhanden und auch optisch ist der Platz sehr gut geeignet. Es wird einige Zeit dauern, das komplette Gelände auf Vordermann zu bringen, aber alle Beteiligten sind bereits Feuer und Flamme.

    Ich erfülle mir damit einen kleinen Traum...ich habe mir zu Beginn meiner Abstinenz vorgenommen, jetzt die Dinge, die ich immer machen wollte, aber durch meinem Dauerrausch nicht verwirklichen konnte, jetzt nachzuholen.

    Nun, das funktioniert bisher ganz gut und es gibt mir weiter Stabilität, weitere Gründe, dauerhaft auch abstinent zu bleiben.

    Ich wünsch Euch allen ein schönes und entspanntes Wochenende

    LG Andreas

    Zitat von schnuffig

    Natürliche Autoritäten hingegen mag ich schon, ich mag nur keine künstlich geschaffenen.

    Hi schnuffig,

    sorry, ich muß schon wieder nachfragen...natürliche Autoritäten...was genau verstehst Du darunter ?
    Menschen, die sich Autorität durch ihre persönliche und berufliche Entwicklung verdient haben, während andere von Medien und Gesellschaft zu unrecht gehypt und überbewertet werden ?
    Mit der Autorität ist es schon komisch...ich habe schon oft die Erfahrung gemacht, daß gerade den Menschen an den Lippen gehangen wird, die laut sind, mit ihrer Meinung andere übertönen, die ihre leeren Worthülsen mit einem aus neutraler Sicht völlig ungerechtfertigten Selbstsicherheit vortragen. Sowas bringt mich zur Verzweiflung. Überhaupt find ich Menschen, die sich ihrer Sache ständig sicher sind, nie an sich selbst zweifeln, suspekt. MMn. muß man auch Dinge, die man eigentlich tagtäglich gut erledigt, immer wieder mal hinterfragen. Nix ist für die Ewigkeit, und das, was vor Jahren noch richtig war, kann inzwischen falsch sein. Das gilt für das Privatleben und für den Beruf.
    Ich bilde mir ein, einen guten Job zu machen (wer tut das nicht). Die Menschen, für die ich baue, sind zu 99 % zufrieden, meistens bleiben sie meine Kunden. Aber daraus würde ich nie schließen, daß ich immer alles richtig mache. Ich hinterfrage meine Arbeit und finde immer wieder Dinge, die ich optimieren will und manchmal vielleicht auch muß.
    Ich kann mit dem Begriff "Autorität" an sich nix anfangen. Für mich bedeutet der Begriff, daß irgendwer das Recht hat, zu entscheiden, was richtig ist und was nicht...daß gewisse Regeln eingehalten werden müssen, ob die nun sinnvoll sind oder nicht.
    Ich kann nachvollziehen, daß man generell im Straßenverkehr an einer roten Ampel halten muß, weil es sonst zu Unfällen kommen kann. Aber eine rote Ampel versinnbildlicht mir nicht, daß ich per se anhalten muß, nur weil die Ampel rot ist. Wenn ich nachts an eine rote Ampel komme, in der kilometerweit und breit kein Auto zu sehen ist, hat für mich die rote Ampel keine Bedeutung...ich fahre einfach weiter.
    Ich vermute, das ist auch der Grund, warum ich erst so spät mit dem Saufen aufgehört habe...ich mußte diese Tatsache, daß es für MICH lebenswichtig ist, mit dem Saufen aufzuhören, erst als sinnvoll für MICH SELBST klassifizieren. Es hätten tausende solcher Autoritäten behaupten können, daß dem so ist...ich hätte es Ihnen einfach nicht geglaubt.

    Letztendlich hat mich diese Regelproblematik auch bei der Erziehung meiner beiden Söhne immer begleitet...einfache, logische Regeln habe ich zwar aufgestellt, ansonsten kann man meine Erziehungsweise ruhig als lax und antiauthoritär bezeichnen. Zum Vater, zu dem man als Kind mit großen Augen aufblickt, hab ich nie getaugt...wieso auch...ich wollte nie eine Respektsperson oder eine Autorität sein...auch für meine Kinder nicht.

    Inzwischen habe ich erkannt, daß man um gewisse Regeln nicht herumkommt. Ich würde heute vieles anders machen als Vater, ich würde, denk ich, konsequenter sein, unnachgiebiger sein. Meine Jungs wußten immer, wie und wann sie mich um den Finger wickeln konnten.
    Andererseits haben sich meine Jungs zu selbstbewußten jungen Männern entwickelt, die sich ihre Meinung nicht aus der Bild oder bei RTL 2 holen. Sie tragen einen Teil meiner unbequemen, in Frage stellenden Art in sich. Sie stellen Fragen, während viele andere einfach nur blind akzeptieren. Und das zeigt mir, daß ich vermutlich nicht alles verkehrt gemacht habe.

    LG Andreas

    Hi schnuffig,

    warum hast Du eigentlich überhaupt gedacht, daß Du irgendjemanden erklären mußt, daß Du keine Bedrohung bist ? Und was genau für Regeln sind es denn, die man brechen muß, um kreativ sein zu können ?
    Ich meine das jetzt nicht wertend, sondern interessiert. Ich breche ständig irgendwelche Regeln, weil ich, seit ich denken kann, ein unheimliches Problem mit Autoritäten habe...ich bin dadurch immer irgendwie irgendwo angeeckt, hab mich teilweise auch freiwillig isoliert, weil mir der Mainstream schon immer spinnefeind war. Lieber hab ich mein Ding alleine durchgezogen, bevor ich mich anderen angepasst habe. Ich kann mich nicht unterordnen, selbst bei fairen Chefs gabs immer wieder Grundsatzdiskussionen, deshalb bin ich jetzt auch mein eigener...das war schwer erkämpft...bei der Handwerkskammer kam es fast zu Handgreiflichkeiten mit dem zuständigen Beamten, weil der mir Schwierigkeiten machte. Manchmal scheine ich Schwierigkeiten mit sogenannten Autoritäten gnadenlos anzuziehen.
    Aber ich habe auch erkannt, daß ich selbst einige Dinge nur gemacht habe, um mich von anderen abzugrenzen. Das war z.T. eben manchmal auch mehr Reaktion als eigener Antrieb.
    Meine Lieblingsband z.B. kennen keine 1000 Menschen auf der Welt...das war für mich früher ein Grund, mich besonders zu fühlen...weil andere eben keinen Zugang zu dieser Musik hatten und ich mich dadurch einem exklusiven Kreis zugehörig fühlte.
    Inzwischen find ich es eher schade, daß so wenig Menschen diese großartige Band kennen...ich würde gerne diese Freude teilen, die ich empfinde, wenn ich diese Band höre.

    Ich kann die meisten Menschen nicht wirklich verstehen - seit ich nichts mehr trinke, schon gleich zehnmal nicht. Mir fehlt für vieles sogenannte Normale das Verständnis. Aber ich gehe nicht mehr so oft auf Konfrontationskurs wie früher. Ich laß sie ihr Leben leben und lebe meins...

    Nur die Sache mit den Autoritäten ist nach wie vor sehr ausgeprägt. Polizisten z.B. lösen bei mir grundsätzlich ein Unwohlsein aus, selbst wenn ich gar nichts angestellt habe :)

    LG Andreas

    Zitat von inbetween


    Ich wollte aber noch etwas zu der in den letzten Tagen oft bemühten "Norm" schreiben - ich persönlich finde, derjenige braucht die vermeintliche "Norm" am meisten, der ständig das Bedürfnis hat, sich von ihr abzugrenzen. Denn dieser Mensch würde ohne die Norm gar kein Selbstbild haben, da es nichts gäbe, wovon er sich abgrenzen könnte ...

    Sicher gibt es Häufungen bei bestimmten Phänomenen (Vanilleeis), aber die "Norm" ist ein Konstrukt, das vor allem zur eigenen Aufwertung als außergewöhnlich herangezogen wird. Sowas finde ich ermüdend.

    Mich interessieren Menschen, und ich habe noch keinen "normalen" gefunden, auch wenn ich viele kenne, die Vanilleeis mögen (aber die haben dann außerdem z.B. ein Piercing am kleinen Zeh oder einen Nobelpreis gewonnen oder häkeln Bezüge für Laternenpfähle).

    Moin Inbetween,

    das hast Du sehr schön beobachtet. Denoch ist das nur die halbe Wahrheit. Manche Menschen können per se mit der Norm nichts anfangen...und Normen verändern sich ja im Laufe der Zeit. Somit wird eine negative Veränderung sozialen Verhaltens auch irgendwann zur Norm (z.B. Ellenbogenverhalten), weil die meisten Mitmenschen es tun. Wenn sich einige diesem Verhalten nicht anschließen, dann oft nicht aus reinem Selbstzweck heraus, sondern aus Gründen der eigenen Überzeugung.

    Aber ich gebe Dir recht...Menschen, die immer wieder ganz beharrlich betonen müssen, daß sie ganz anders sind als andere, sind meistens gar nicht so anders.
    Dagegen entdecke ich immer wieder hochinteressante Facetten an Menschen, die man in seiner geistigen Beschränktheit zunächst für genormte Menschen hält.

    Was gibt es überhaupt an gehäkelten Bezügen für Laternenpfähle auszusetzen, grad jetzt, wo der Winter vor der Tür steht ? :)

    LG Andreas

    Hi Consuela,

    ich kenne sehr viele nette und liebe Oberpfälzer, hab in der Oberpfalz auch meinen Grundwehrdienst in der Nähe von Nabburg ableisten dürfen und kenne die Gegend dort sehr gut.
    Tja, und das wowowo kenn ich natürlich deshalb auch sehr gut. Über manche Ausdrücke der Oberpfälzer könnt ich mich kaputtlachen. Ich find die Oberpfälzer manchmal recht deftig, aber immer liebenswert und direkt.
    Mußt also keine Angst haben :)
    Auch mit Fürth nicht...meine Mannschaft ist zwar am Niederrhein beheimatet, aber ich hege schon seit Jahren gewisse Sympathien für die Nürnberger Vorstädter *lachundabtauch*
    Würd mich freuen, wenn die wieder aufsteigen.

    LG Andreas

    Zitat von juergenbausf

    Hallo Andreas,

    erstmal ein Hallo und schön Dich hier noch so aktiv zu sehen.
    Das freut mich sehr für Dich - da es ja eine Ausnahme darstellt.

    Ich beteilige mich nach wie vor an 2 SHGs im Real Life und spreche daher hier im offenen Forum weniger über mein Leben und Dinge, die meine Anonymität verletzen würden.
    Ich hab hier eher gern über grundsätzliche Dinge zum Umgang mit der eigenen Alkoholsucht und der Alkoholsucht anderer geschrieben.
    Ich habe in der Anfangszeit auch ab und an mal in den Co-Themen geschrieben, kam dann aber irgendwann zu der Ansicht, dass ich da mangels eigener Erfahrung und mangels eigener Veranlagung das "Tip-Geben" lieber denen überlasse, die eine Co-Abhängigkeit selbst durchleben oder selbst durchlebt haben.
    Meine derbe, klare, oft kompromisslose Sprache kam da nämlich eher selten gut an und es macht ja keinen Sinn, andere Menschen unnötig zu verletzen.

    LG Jürgen

    Hallo Jürgen,

    schön, daß Du trotz zwei realer SHG's immer noch Zeit und Muse findest, hier reinzuschauen.
    Ich fand Deine Beiträge immer recht hilfreich, weil Du irgendwie eine andere, aber nicht weniger klare Linie fährst. Interessant finde ich Deinen Ansatz, daß man nasses Denken nicht pauschalisieren sollte. Das sehe ich haargenauso. Jeder wird durch andere Situationen getriggert. Was einem die Schweißperlen auf die Stirn zaubert, läßt einen anderen Abstinenten womöglich völlig kalt.
    Derbe, klare Sprache ist mir als Handwerker natürlich auch nicht fremd :)
    Ich kann mir schon vorstellen, daß die bei Co's manchmal etwas einschüchternd wirken. Allerdings bleibt sicher auch da was hängen. Daß ein Dialog möglich und sinnvoll ist, sieht man ja im Endeffekt hier.

    Würd mir wünschen, wieder etwas mehr von Dir zu lesen.

    LG Andreas

    Zitat von schnuffig

    Hi Andreas!

    "Wenn du dich wirklich geändert hättest nachdem du mich verletzt hast, wenn du mich wirklich lieben würdest, dann würdest du dich auch für meine Hobbys interessieren und sie mit mir teilen" - das ist emotionale Erpressung. Nicht Liebe.
    Wieso genau sollst du dich an den Hobbys deiner Frau beteiligen? Sie hat doch bestimmt auch Freunde?

    Liebe Grüße

    Es geht um generelle Dinge. Ich bin beruflich sehr eingespannt, wenn ich dann mal zuhause bin und nicht im Büro arbeite, will sie halt auch was von mir haben.
    Klar hat sie Freunde...sie will halt überhaupt noch mehr Zeit mit mir verbringen, da schätze ich das Thema Hobbys eher als vorgeschoben ein.
    Letztendlich hab ich sie in meiner Saufzeit halt auch monatelang vernachlässigt und klar hab ich auch das Gefühl, wieder was gutmachen zu müssen bzw. auch gutmachen zu wollen.

    LG Andreas