• Du musst das nich so woertlich nehmen Nys!
    Genauso wie ich den fuer Dich passenden Schemel auch nicht im Moebelhaus suchen wuerde!
    *ohje* wasn mit uns grad los :shock: ?
    Wehe, wenn sie losgelassen......
    Lindi

  • Hallo Linde.....
    angeblich teilen die Ueberwiegende Mehrheit der Leute eine Vorliebe fuer die Geschmacksrichtung "Vanille-Eis" .... es gibt kaum Jemand, der Vanille-Eis ausdruecklich NICHT mag ..... es gibt aber auch Leute, die andere Geschmacksrichtungen auch ganz gerne moegen.
    Insofern ist ein "Vanilla" Jemand, der den Geschmack der ueberwiegenden Mehrheit teilt ..... genauer kann ichs nicht formulieren, sonst musst Du meine Antwort zensieren! :lol:
    Lindi

  • Hallo ihr Lieben,

    Lindi
    natürlich hab ich das nicht wörtlich genommen, es war ein schönes Wortspiel mit experimenTIERen :)


    ansonsten gibt es ja den guten Wi*i*edia für alle unaufgeklärten Normalos wie mich...- das Leben kann ja sooo spannend sein, wenn man keine Ahnung hat *lach!*

    da steht aber unter STINO auch Otto.Normal...dingenskirchens
    als Jugend-Jargon (kein Wunder kannte ich das nicht) - nun ja dort steht auch wie es unter anderen Gesichtspunkten gemeint ist.

    was soll ich sagen - ich mag Männer freilaufend lieber
    als im Paket. - Füße drauf legen ist aber trotzdem nicht schlecht...
    und über alle anderen reizvollen Geschichten habe meinem Pressesprecher Auskunfts-Sperre erteilt.

    als irgendwas mit unter eigne ich mich auf jeden Fall nicht.

    Und ich glaub wir sollten jetzt tatsächlich mal wieder
    NORMAL schreiben, sonst wird das dem Forum nicht ganz gerecht.

    Liebe Grüße
    Nys

  • Leut!

    es langt jetzt! Ich glaub jeder hat es nun kapiert.

    Und jeder darf tun, lassen, lieben und sich überraschen lassen wie er will!

    und ist in meinen Augen deshalb trotzdem noch ein Otto-Normal-Verbraucher!

    Es war notwendig, die Begriffe zu enträtseln - ich hab alles erklärt - wie ich es gemeint hab. Schnuffig hat erklärt - wie man es eigentlich versteht. Die Nachschlagewerke sind auch aufgezählt

    Mir reichts jetzt

  • Eine meiner Baustellen ist noch die ganz persönliche Belastungsgrenze in Sachen Alltag und anstehende Aufgaben.

    Heute ist zum Beispiel so ein Tag - an dem ich einfach jetzt um diese Uhrzeit müde bin.

    Das ist natürlich und ganz normal, wenn man seit 6 Uhr auf den Beinen ist und das nicht nur im übertragenen Sinne.

    Leider hat auch heute der Tag nicht genügend Stunden, um alles zu meiner Zufriedenheit zu erledigen.

    Ich glaub es würde jetzt den Rahmen sprengen, wenn ich einzeln aufzähle, was bei mir täglich so ansteht.


    Gerade vorher habe ich festgestellt: Ich habe unglaublich oft eine Zigarette angesteckt, wenn ich mich lieber ausgestreckt hätte. Es war der Glimmstengel zum weitermachen. Zum durchhalten zum eisern sein - zum nicht fühlen, wie k.o. ich bin.

    Heut sagt so was in mir: Das kann so nicht gehen.

    Ich bin müde- Das ist Fakt. Ich habe heute bereits viel geleistet - das Problem ist nicht meine Faulheit oder ein Mißmanagement. Das Problem ist, daß ich mir ein Leben zusammengezimmert habe, das über meine Kräfte geht.

    natürlich fang ich dann an zu überlegen, was ich streichen könnte. Aber ich stecke fest.

    Der Haushalt ist mir wichtig. Ich mag es einfach - wenn die Wohnung einladend sauber und aufgeräumt ist. Das ist meine Lebensqualität und ich leide, wenn
    ich das schleifen lassen muß - weil andere Pflichten anstehen.

    Die Tiere sind gerade meine engsten Familienangehörigen und sie beschenken mich jeden Tag mit so viel Aufmerksamkeit, daß ich gerade jeden Morgen total von den Socken bin. Es macht mich glücklich - wenn ich sehe, wie wir als Team funktionieren und wie jede Geste jedes Wort von mir regelrecht aufgesaugt wird. Ich war den Sommer über wenig bei den Pferden - jetzt ist jedes Kommando für sie ein Genuß. Da geht mir echt das Herz auf. Wenn Pferd sogar die Karotte vor der Nase liegen läßt, wenn ich "Nein" sage.

    (Pferd wollte dem Hof-Hund die angenagte Karotte aus den Pfoten ziehen - daher mein ziemlich deutliches Nein... - hätte blutig enden können)

    --- ich führe das nur so ausführlich auf- damit ihr seht, wie schön dieser Programmpunkt am Tag für mich ist - und wie eng die Bindung zwischen mir und meinen Pferden. - Ich möcht sie nicht gegen 4 Std. mehr Arbeit eintauschen. - Es wäre, als ob ich einen Freund für die Arbeit verliere.

    Nach Haushalt und Tieren - geh ich arbeiten - manchmal auch anders rum. Es darf nichts dazwischen kommen. So wie gestern ein technisches Problem. So wie in diesem Jahr eine Gesetzes-Reform. So wie die letzten 2 Jahre ein XY und eine Trennung. Es funktioniert nur -wenn ich reibungslos funktioniere. Und ich habe nicht funktioniert.

    Jetzt könnt ich ja wieder rauchen anfangen und anfangen regelmäßig Nachtschichten zu schieben - wie diese Woche am Montag bis 4 Uhr morgens durcharbeiten. und dann halb acht wieder aufstehen.

    Jetzt bin ich dafür den dritten Tag in Folge um 21 Uhr müde. Und das ist ja eigentlich auch normal. Früher hab ich mir auferlegt bis 8 Std. voll sind zu arbeiten. Egal wie ich mich fühle.

    Das will ich nichtmehr. Belastungsgrenze spüren - heißt mich selber spüren. Mich selber spüren fühlt sich gut an. Ich will es mir nicht wieder durch falsch verstandene eiserne Disziplin versauen. Irgendwann wieder anfangen zu rauchen deswegen. Irgenwann wieder selbstvergessen in den Armen eines XY landen, weil ich garnix geschnallt hab...... vor lauter dies noch und das noch und was krieg ich alles noch hin?....... Überkompensierer..... so wurde ich mal bei einer Psycho-Analyse eingestuft.

    Will ich nichtmer sein: Überkompensierer. Überkompensierer (in) Nys ist Verliererin Nys.
    verliert sich selbst beim Überkompensieren - beim sich aufhalsen -beim "das pack ich auch noch" denken.

    Ich glaub ich bin ziemlich knapp an einem BurnOut vorbeigeschrammt. Vllt. war das - das gute an XY ..... er war der Tropfen, der das Faß zum Überlaufen brachte. So wie wohl jeder (für mich wichtige Mensch) in meinem Leben eine gewisse Auswirkung auf hatte. Wenn ich es recht überlege: Eigentlich immer zur Weiterentwicklung im positiven Sinn. Und wenn es noch so schmerzhaft war.

    Aber was mach ich jetzt mit meiner Erkenntnis?
    Ich stelle die Frage eigentlich an niemanden - noch nichtmal so direkt an mich selbst.

    Es ist so, daß bei mir immer zuerst die Erkenntnis kommt - und sich dann irgendwann eine Lösung findet. Aber nur - wenn ich nicht krampfhaft danach suche.

    Ich bin gespannt.
    Ich wollte Euch teilhaben lassen.
    Es geht um mich und meine Wahrnehmung. Ich werde mich beobachten. Führe gerade Buch über Arbeitsstunden, / Freizeit und Hausarbeit hab ich nicht in Stunden gezählt. - sollte ich aber mal machen.

    Perfektionismus kann auch eine Sucht sein. Ich bin kein Perfektionist - aber ich bin sehr unzufrieden, wenn ich alles nur so irgendwie chaotisch erledigt habe. Ich mag mir Zeit nehmen - Dinge schön und mit voller Aufmerksamkeit zu tun. Ich mag mein Leben nicht auf dem Bahnhofsgleis von jetzt zum nachher verbringen. Ich will im Moment sein. Ich will bei mir sein. Da fühle ich mich gerade richtig wohl. Aber ich bin langsam geworden. Jedenfalls viel langsamer als früher. Das bringt mich in Probleme. Ich werd es mir anschauen müssen.

    So viel für heute

    LG Nys

  • Manchmal ist es mir einfach zuviel.

    Da komm ich nach hause und 3 Telefone kriegen sich nicht ein.

    Da ist da Handy - das ich heut versehentlich zuhause gelassen habe. Natürlich eine Eilt Meldung drauf.
    Während ich das versuche zu regeln, bricht die Verbindung ab - dafür schellt das Privat-Telefon (kann um diese Uhrzeit auch nur was wichtiges sein)... und dann wieder die Mobil-Box, weil noch andere Meldungen auf dem Handy heut morgen eingegangen sind. Ich rufe zurück bei Nr. 1 -4

    Ich erreiche nur Nr. 2 währenddessen klingelt das Büro-Telefon und ich denke es ist Nr. 1 - aber nein es ist Nr. 5 - der nur sagt, daß die geschäftlich getroffenen Vereinbarungen nicht eingehalten wurden und mich gleichzeitig noch um weitere Unterlagen bittet.

    Eigentlich kam ich gut gelaunt mit Tatendrang hier an. Jetzt hab ich noch vor dem ersten Pinselstrich 3 Baustellen offen - die ich lieber nicht hätte.

    Sowas belastet mich derzeit. Warum? Bin ich nichtmehr so belastbar? Ist das nicht der ganz normale Wahnsinn?

    Was mich daran ärgert, ist die Energie, die es mir raubt. Ich bin frustriert - Bin ich wieder zu perfektionistisch? Wieso hasse ich so unerledigte Dinge - die ich jetzt liegen lassen muß - weil ich nicht der Reihe nach arbeiten kann - sondern weil ich nach Prioritäten sortieren muß.

    Woher nehme ich neben der Gelassenheit auch die Freude. zB an UNERLEDIGTEM?

    Nys

  • Hallo Nys!

    Hast du heute schon mal Luft geholt?

    Dich zum Beispiel mit jedem Atemzug eingeatmet und alles andere beim Ausatmen ausgeatmet...hört sich eher nicht so an.

    Priorität 1 bist du.

    Denn die Welt dreht sich auch weiter wenn du etwas nicht gleich erledigst.

    Liebe Grüße

  • Hallo schnuffig

    hab gestern noch ein bißchen nachgedacht über das ein- und ausatmen

    ich hatte eigentlich einen "wohldosierten" Morgen sogar mit kleiner Kaffeepause nach dem ersten Einsatz. Eine gesellige Kaffeepause - aber tatsächlich kam ich dabei zum ein- aber nicht zum ausatmen.

    Prio 1 bin ich - das stimmt- blöd ist nur, wenn sich das immer wieder rächt, sobald man es konsequent durchzieht.
    Also liegt der Fehler im (Arbeits-einteilungs-)System. Und weil ich mich bereits längere Zeit über alle möglichen negativen Konsequenzen hinweggesetzt habe - bin ichderzeit in der blöden Situation, daß ich immer so viel eiliges anstehen habe - daß es bereits den Tagesplan füllt. Oft sogar drüber raus geht.

    *lach* Jetzt hab ich grad tief "durchgeschnauft" wie man bei uns sagt.

    So - und nachdem ich gestern abend noch was gegen hysterische Anfälle :) unternommen habe - gehe ich jetzt ganz ausgeglichen an die Arbeit.

    Liebe Grüße
    Nys

  • Hi Nys,

    solche Phasen kommen immer mal wieder, bei mir auch im abstinenten Zustand. Mir geht es ähnlich...ich kann nicht entspannen, wenn ich weiß, ich hab noch nen Stapel Arbeit im Büro liegen...trotzdem versuche ich es immer wieder, nehme mir dann mal ein paar Stunden Auszeit und bin danach nicht erholt, sondern hab eher das Gefühl, nix geschafft zu haben.
    Da helfen auch alle Ansagen nix, ich solle mal ausspannen, abschalten, mich ausklinken aus dem täglichen Wahnsinn - weil ich weiß, daß nach dem Ausklinken mindestens noch genausoviel Arbeit auf mich wartet und dafür jetzt noch weniger Zeit zur Verfügung steht, diese Arbeit zu erledigen.

    Das ist bei mir seit Firmengründung ein Dauerzustand, der irgendwann mal ins Auge gehen wird, wenn ich nix ändere.
    Nun, für nächstes Jahr hab ich mir einen zeitlich festgelegten Urlaub vorgenommen. Bisher wollte ich immer Urlaub machen, wenn es grad mal von der Auftragslage her passt...darauf warte ich nunmehr seit 5 Jahren, ohne den gewünschten Erfolg.

    Ich will aber nicht mehr warten, ich will und muß was ändern. Kein Job und keine Firma der Welt ist es wert, daß man dafür sein Leben hergibt.

    Ich halte mich für ziemlich belastbar, in jeglicher Hinsicht. Aber dieses Wissen macht auch unvorsichtig, leichtsinnig. Man denkt, man kommt mit allem klar. Kommt man aber nicht...auch belastbare Menschen stoßen irgendwann an ihre Grenzen.

    Ich hab keine Lust, diese Grenze irgendwann kennenzulernen :)

    Schönes Wochenende Dir

    Lieben Gruß

    Andreas

  • Guten Morgen Andreas

    ja - Du scheinst das Problem auch aus eigener Praxis zu kennen.

    Abschalten kann ich in der freien Zeit - mich trifft dann das Gefühl nix geschafft zu haben, sobald ich wieder ins Büro reinkomme und mir klar wird, was sich alles angesammelt hat. Da geht mir manchmal regelrecht das Licht aus - weil ja ständig Neues dazukommt.
    EMail läuft über, 3 Faxe mindestens und wenn ich dann den Briefkasten leere und sehe wer alles was von mir will - dann sinke ich manchmal fast in mir zusammen. So war es ja jetzt auch am Freitag. Ich hatte mich innerlich gut aufgestellt, Ärmel hochgekrempelt sozusagen und nach dem Telefon-Wirr-War ging mir schon wieder die Motivation nach unten.

    Generell muß ich das Problem von zwei Seiten angehen: 1. Zeiteinteilung das ist der Haupt-Knack-Punkt, weil in meinem Job immer mal wieder alles durcheinander kommt. Vor allem sind manche Arbeiten von ihrem zeitlichen Umfang kaum abzuschätzen. Also muß ich mehr so in Richtung Wochenziele gehen.

    Eigentlich hätte ich in der vergangenen Woche relativ viel Ruhe zum arbeiten gehabt - da war es aber so, daß ich die geniale Idee hatte an 3 von 5 Tagen vormittags in den Stall zu gehen - weil ich derzeit abends ca. 1 Std. längere Anfahrt dorthin habe - wegen Baustelle und Berufsverkehr. Mein Fazit aus dieser Woche: Morgens in Stall geht nur, wenn ich in der Wochenplanung nicht hinten dran bin. Es geht einfach zu viel Tageszeit verloren, bis ich anschließend geduscht bin und auch noch nen Happen gegessen habe. Vor allem ist ja klar, daß ich dann mittags in ein Büro komme - das hinten und vorne "bedient" werden will.

    Eigentlich habe ich gerade 6 Wochen Urlaub
    Seit 2 Jahren hatte ich keinen - was ich gerade abfeiere ist der Resturlaub, den ich aufgrund Landesrecht einfach nehmen muß - weil er sonst verfällt. So entschuldige ich gerade mein Rumgeeier und manchmal auch die Zeit, in der ich so mit mir selbst beschäftigt war - daß Disziplin zum Fremdwort verkommen ist. Bzw. ich lieber in anderen Disziplinen wie Haushalt geglänzt hab. Ich hab es irgendwie gebraucht, erstmal nach den inneren Aufräumarbeiten auch äußerlich um mich rum alles in Ordnung zu bringen.

    Den Rhythmus, wie es mir selbst am besten geht, ohne in dieser Raserei von früher weiterzumachen - den hab ich jetzt gefunden aber jetzt geht die Rechnung nichtmehr auf.

    Ich habe früher 8-10 Std. gearbeitet - war 4 Std. im Stall und habe mich so ca. 3 Std. mit den Dingen beschäftigt, die man zwischendrin tut: Essen, duschen, Wäsche aufhängen und so.

    Dieses Pensum schaffe ich nichtmehr. Es reicht die Kraft nichtmehr. Das ging jetzt ca. 10 Jahre lang gut.
    Jetzt mag ich so nichtmehr durch meine Zeit - meine Lebenszeit jagen. Gleichzeitig fallen die Arbeitshilfen aus, die ich bisher hatte: Putzfrau und Bügelhilfe
    Außerdem ist mit der Gesetzesreform meine Möglichkeit effektiv im Büro Aufgaben zu delegieren nahezu komplett weggefallen. Ich muß aufs Laufende kommen, um neu zu strukturieren. Aber jeden Tag kommt ein neuer Berg oben drauf.

    Manchmal fällt es mir schwer, noch zu glauben, daß ich es wieder in den Griff kriege. Dann sinkt der Mut und das ist das Problem das mich am meisten ärgert.

    Liebe Grüße und Dir noch einen schönen Sonntag.
    Ich hab mich heut für ein paar Std. als Bedienung eintragen lassen (so viel zum "belastbar"- - bin einfach auch schlecht im nein sagen, wenn man mich verzweifelt und händeringend bittet, obwohl ich schon nein gesagt hatte). :)

    Liebe Grüße
    Nys

  • Nur falls ich es nicht einhalte (bitte eins auf den Deckel geben!)

    Ich habe mir jetzt bis kommenden Freitag
    Forums-Sperre erteilt.

    Ruck zuck bin ich tgl. 1,5 Std hier am lesen und schreiben. Es ist für mich wichtig und schön - aber es ist genauso wichtig, meine Arbeit wieder in Griff zu bekommen. Es wird mir sehr schwer fallen, meine Sperre einzuhalten - weil ich mich sehr gern mit Euch austausche und dabei selber das Gefühl habe - in meinem Alltag nicht allein zu sein.

    Ich kann mir diese täglichen Pausen (= 10,5 Std. wöchentlich) aber nicht erlauben- nicht wenn ich sehe, daß dieses Jahr nicht mehr 5 sondern nur noch 3 Monate hat!

    Falls mir jemand verraten kann, wo die Zeit von Mai bis September geblieben ist? Ich wäre für Hinweise dankbar :)

    Im übrigen schreib ich das hier auch nur rein - damit ich nicht die Seite technisch vom Abruf sperren muß.
    So seht ihr ganz genau, ob ich mich dran halte und das ist besser - als eine technische Sperre, die ich unbemerkt an mir vorbei ;) wieder aufheben kann.

    Und viele andere User halten's ja auch so, daß sie konsequent die Forenzeit einteilen.
    Ich hab es teilweise schon mit "nur lesen" probiert - aber das klappt nicht so recht.

    Mo - Fr. nicht reinschauen? Das wird ein Unabhängigkeitstest (grins) - natürlich geht es ohne - aber ich werde Euch bis Freitag ehrlich vermissen.

    Liebe Grüße
    Nys

  • Hey,
    das finde ich aber jezt ploet! Ganz, ganz ploet!
    Wenn auch im Hinblick auf die versteckten Zeitraeuber sicher wirkungsvoll. Ich merke das immer, wenn mir fuer 2-4 Tage der Saft vom Provider abgedreht wird ... das Erste Mal war ganz schlimm, wie Entzug.....danach habe ich es durchaus auch schaetzen gelernt, mich davon wieder frei zu machen. Ging ja frueher auch, also vor Flatrate und so!
    Auch der ganze SMS-Mist ueber immer-bereites Smart-Phone .... wirklich echter Austausch von Aug-zu-Aug ist durch nix zu ersetzen...der Rest irgendwie so ein Dauer-On-sein, um sich eventuell nicht im "Off" zu fuehlen.

    Bin mal gespannt, wie Dein Experiment gelingt!
    Bis naechste Woche denn!
    Lindi

  • Hallo Nys,

    das halte ich für eine kluge Entscheidung.
    Ich hatte vorhin schon gelesen, das Dir die Arbeit übern Kopp wächst und Du kein Land mehr siehst.
    Wollte Dir auch vorschlagen, Prioritäten zu setzen.
    Nun hast Du ja schon selbst eine Zeiteinspar-Methode gefunden.

    BTW: Auch ein CO kann recht "erfolgreich" eine Suchtverlagerung betreiben. :wink:
    Und wenn man meint, man würde auf "Entzug" kommen, wenn man mal einige Tage nicht im Forum ist, dann ist da evtl. schon eine Suchtverlagerung im vollen Gange.

    Andererseits braucht man gerade am Anfang seines Weges viel Unterstützung und wird infolgedessen auch häufig hier sein.
    Du bist aber nicht mehr am Anfang, von daher kann eine kleine Forenpause sicher nicht schaden :wink:

    Und bis Freitag sind es ja nu echt nur wenige Tage...

    Vielleicht findest Du auch noch weitere Möglichkeiten, Prioritäten zu setzen? Hast Du denn "normalerweise" eine feste Tagesstruktur? Oder kannst Du daran auch noch was drehen, damit es günstiger für Dich wird?

    Antworten bitte erst ab FREITAG!
    :lol::P:lol:

    Liebe Grüße und wiederkommen nich vergessen!
    :wink:
    Sunshine

  • Hallo Sunshine,
    also, falls Du "mich" meinst, mit der Anmerkung zur Suchtverlagerung .... da muss ich doch mit einem glatten "JEIN" antworten!

    Zum Einen habe ich immer noch Schwierigkeiten damit, mich als "CO" zu sehen .... ich glaube das ist und war noch nie wirklich meine Denkstruktur, dafuer bin ich nicht "lieb, emphatisch und aufopfernd" genug!

    Es ist bei mir eher allzeit griffbereite Zugang "zur Welt", ohne den Hintern vom Stuhl heben zu muessen, Ansprache, "persoenlicher" Kontakt .... nur einen Klick entfernt...und natuerlich ein Zeichen, dass mir genau dies im real-life fehlt!

    Das bezieht sich auch durchaus nicht nur aufs "Forum" ....eben die bunte, virtuelle Welt allgemein, ob i-bee, mails, oder auch nur so rumlesen zu Allem Moeglichen....ich seh das schon mit einem kritischen Auge...habe frueher im Buero (da ging das noch, weil es nicht/kaum ueberprueft wurde :oops: ) viel Zeit im I-Net verplempert, und mich dann immer gefragt, wieso ich mit meinem Kram nicht vorankomm!
    Vielleicht auch eine fuer mich bequeme Art, mich vor dem zu druecken, was ich "eigentlich" tun muesste..Aber das war wie ein Zwang, nachzugucken "whats new" .... aber das wirkliche Leben findet woanders statt! Naemlich "draussen"..... :P
    Insofern, liebe Nys, lass Dir den realen Regen um die NAse wehen .... und setzt Dich dann halt am WE fuer ein Stuendchen an den virtuellen Kamin.
    Bis denne,
    Lindi

  • Wenn ich Dich gemeint hättte, Lindi...dann hätte ich Dich auch pesönlich angesprochen. :wink:
    Nein nein, das war allgemein gemeint.
    Denn wenn man vom Forum abhängig wird, dann hat man nur die eine Sucht gegen ne andere getauscht. Und ob das Sinn macht, weiß ich nicht.

    Ich sehe das genau so kritisch wir Du mit der virtuellen Welt.
    Denn manchmal verbringt man viel zu viel Zeit in ihr und das reale Leben rauscht draussen vorbei.
    Ich sehe da besonders Probleme bei jungen Menschen, die daueronline sind.
    Ich meinte also wirklich niemanden persönlich.
    Ein kritisches Auge auf sich selbst bezüglich virtueller Welt halte ich einfach nur für schlau.
    Und manchmal muss man auch einfach mal auf die Notbremse steigen, wie Nys das vor hat,
    Von daher kann ich diese Entscheidung nur begrüßen, um eben NICHT eine Sucht gegen die andere zu tauschen.
    Sie handelt damit nur konsequent.

    LG Sunshine

  • Hallo sunshine, Hallo Lindi - hallo Forum

    es gibt viel zu erzählen aus dieser Woche und ich hatte schon angefangen zu schreiben, - dann mal wieder das Telefon - danach war ich aus dem Konzept. Hab alles gelöscht und werde in Ruhe nochmal anfangen.

    An dieser Stelle auch danke an Correns und Hellge für die Worte in ihren Threads... ich bin froh hier zu sein - habe aber auch viel gelernt, gerade weil ich mal nicht hier sein konnte. Mehr dazu am Sonntag. Ich geh jetzt schlafen.

    Liebe Grüße
    Nys

  • Schlaf gut, Nys :D

    Zitat

    ich bin froh hier zu sein - habe aber auch viel gelernt, gerade weil ich mal nicht hier sein konnte.


    Das glaube ich !
    Abstand kann auch mal gut sein...einfach um Dinge auch mal sacken zu lassen und von einer entfernteren Perspektive zu sehen. Auch das bringt persönlich voran!

    Bin gespannt, was Du zu berichten hast!
    Freue mich von daher schon auf Sonntag :)

    LG Sunshine

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