Beiträge von Carpenter

    Zitat von iAndy

    Was mir aufgefallen ist, ich träume wieder richtig, seitdem ich keinen Alkohol mehr trinke, das kannte ich seit Jahren nicht mehr.

    So, nun geht es hier gleich weiter und ich freue mich auf den 13. Tag ohne Alk.

    Liebe Grüße aus der Klinik

    Andy

    Hallo Andy,

    erstmal herzlich willkommen auch von mir...die von Dir beschriebene Erfahrung hab ich tatsächlich auch gemacht...man träumt wieder und kann sich an seine Träume dann wirklich auch noch erinnern. Allerdings...und das ist das Negative daran...man träumt natürlich auch wieder ab und an Mist...ich z.B. stürze regelmäßig einmal im Monat von irgendeinem Wolkenkratzer, Baukran oder Berg...Freud hätte sicher seine Freude an mir :)

    Wünsch Dir alles Gute in Deiner Klinik...schöne Zeit...bleib auf Deinem Weg.

    LG Andreas

    Hi Nys,

    klar geht es um Kontrolle...auch bei uns Alkoholikern...auch bei uns ist es doch im Grunde so, daß wir genau wissen, daß gewisse Dinge, gewisse Verhaltensmuster, ein gewisses Umfeld für uns tabu sind, um eben angesprochene Kontrolle nicht zu verlieren. Die hier so oft zitierte Risikominimierung ist da ein wichtiger Teilaspekt...und das Risiko mußt Du natürlich auch minimieren...dazu gehört auch das Telefon :)

    Nur so als Ansatz:

    In einem giergesteuerten Leben würdest Du vermutlich irgendwann Sicherheit und Konstanz vermissen...wir vermissen immer irgendwie alle was...daher kommen ja Gefühle wie Sehnsucht erst auf.

    Klingt zu einfach, ich weiß...

    LG Andreas

    Hi Nys,

    tja, was soll man da noch sagen...Du siehst es ja vermutlich selber recht klar...Du hast die Ereignisse selbst in Gang gesetzt...auch Deine anderen Sätze deuten darauf hin, daß Du Dich schon längere Zeit wieder viel zu intensiv mit Deinem XY beschäftigst.
    Ich kann Dir da ehrlich gesagt nicht wirklich weiterhelfen...ich habe zwar das Gefühl, daß es nicht so sehr um Deinen XY geht sondern vielmehr um dieses Gefühl, das zu vermisst...das Du zuhause nicht bekommst...aber das ist nur so ne Vermutung.

    Tja, und solche Sprüche wie "nur noch einmal dieses Gefühl haben und dann sterben" hab ich vor knapp eineinhalb Jahren auch zu hören bekommen...und was soll ich sagen...wir leben beide noch...

    Bleib stark

    LG Andreas

    Hi Schorsch,

    Du hast offenbar eine ganz neue Strategie entwickelt, um mit dem Saufen aufzuhören...Du bist so umtriebig, daß fürs Saufen einfach keine Zeit mehr bleibt :)

    Nee, im Ernst, freu mich immer wieder über Deine Posts...die haben eine ähnlich positive Wirkung auf mich wie die von Correns...lediglich bzgl. der Quantität hat Dir Correns doch noch einiges voraus :)

    Wünsch Dir ne schöne Zeit

    LG Andreas

    Hi Nys,

    ich hoffe, es geht Dir einigermassen gut...

    Du schreibst in den einen Thread, daß wir Alkoholiker den Alkohol aus dem Weg gehen können, während ihr Cos das nicht könnt, ihr praktisch immer wieder mit ihm konfrontiert werdet...das stimmt...deshalb macht ja eine Kontaktsperre Sinn.
    Aber wie wertest Du dann die Tatsache, daß DU IHN angerufen hast ? Ich seh das so, als würde ein Alkoholiker in eine Kneipe gehen und sich dann wundern, daß Saufdruck aufkommt.

    LG Andreas

    Hi Nys,

    puh, das klingt zunächst einmal wirklich übel...Kontaktsperre brechen ist mMn. wirklich der erste Schritt zum Rückfall, wie beim Alkoholiker das von Dir beschriebene Nippen.
    Ich hab ehrlich gesagt keine Ahnung, wieso Du wieder den Kontakt suchst...d.h., ich kann mir schon vorstellen, warum, es gleichzeitig aber nicht wirklich mehr verstehen. Dieses Herzrasen hatte ich auch mal...aber auch das hat irgendwann aufgehört...aber erst, als ich mich auf eine strikte Kontaktsperre eingelassen habe...keine sms, kein Telefongespräch mehr, keine email...kein zufälliges Vorbeifahren, keine Fragen an andere, wie es denn Frau xy so geht. Und bei mir hat es nach Monaten geholfen...wenn ich jetzt so über diese Zeit nachdenke, wird mir klar, daß diese ganze Intensität, die es am Anfang gab, nie im Verhältnis stand zu den Verletzungen, den einsamen Abenden, dem Leid, das man sich und anderen zugefügt hat. Und was mich betrifft, gibt es auch nichts mehr zu klären, nichts mehr zu bereden...es gibt einfach nichts mehr zu sagen...warum Einzelheiten klären, wenn man weiß, daß das Ganze nicht gestimmt hat, nie gestimmt hat.

    Vielleicht solltest Du tatsächlich mit Deinem Mann offen darüber reden, ihm einfach sagen, daß Du ne schwere Phase hast und jetzt unbedingt seine Hilfe brauchst...und seine ungeteilte Nähe.

    Und bau v.a. auch mal etwas Arbeit ab...mMn. übernimmst Du Dich zur Zeit...durch Arbeit kann man einiges an Aufarbeitung vor sich herschieben, aber es wird eben nicht aufgearbeitet...und dann trifft es einem eben auf einmal und somit umso härter.

    Ich will ehrlich sein:

    Du mußt aufpassen, jetzt nicht alles aufs Spiel zu setzen...ein harmloser Anruf ist normalerweise nur der Anfang...

    Wünsch Dir alles Gute und viel Kraft

    LG Andreas

    Moin Nys,

    ja, diese Phasen hab ich auch...manchmal brauch ich den Stress, geh richtig offensiv ran, bürde mir nen gewaltigen Berg auf, nur um wenig später über mich selbst den Kopf zu schütteln. Ich hab ehrlich gesagt auch grad so ne Phase, in der mir alles zuviel wird...außerdem hab ich schon wieder ne Erkältung, dabei bin ich sonst nie krank...das ist dem Wohlgefühl nicht gerade dienlich :)

    Wie sieht denn Deine Klippe aus ? XY wieder ? Du klingst eigentlich immer so klar strukturiert, arbeitest ein Deine Fragen über Deine Co-Krankheit Stück für Stück ab...aber mir ist tatsächlich aufgefallen, daß Du immer dann, wenn man das Gefühl hat, jetzt ist sie wieder ein großes Stück weiter, Probleme bekommst...sich dann durch Arbeit komplett unter Stress zu setzen, ist vielleicht wirklich keine so gute Idee. Wenn man den ganzen Tag bis in die Nacht am Schuften ist und am nächsten Tag geht es genauso weiter, da kommt man schon leicht auf die Idee, daß dies doch nicht der Sinn des Lebens sein kann...und dann gewinnen Träume und Wünsche ganz automatisch wieder die Oberhand.

    Ich hab mich dbzgl. etwas selbst diszipliniert...ich laße meine melancholischen Stimmungen immer nur dann zu, wenn ich mir auch die Zeit dafür nehmen kann...wenn ich im Stress bin, schieb ich sie.

    LG Andreas

    Moin Maik,

    Du hast schon recht, es macht wenig Sinn, sich zuviel auf einmal aufzubürden...mir ging es eher um ein klares Ziel und den Versuch, dieses zu erreichen...sowas kann einen aus der eigenen Lethargie reißen.
    Aber wenn man Deine Zeilen so liest, dann hast Du Dir ja schon einige Dinge vorgenommen und auch schon losgelegt...prima...
    Übrigens sind Computerspiele tatsächlich ein gewaltiger Zeitfresser. Ich weiß, wovon ich spreche...ich muß mich da auch hin und wieder mal maßregeln.
    Was die berufliche Fortbildung anbelangt:
    Die läuft Dir ja nicht weg...wichtig ist nur, zu wissen, daß sich grundsätzlich auch in dieser Richtung was bewegen kann.

    Viel Glück und viel Spaß beim Joggen.

    LG Andreas

    Hallo Maik,

    ich denke, daß Dir wirklich auch ein Ziel fehlt, eine klare Struktur, wenn ich das so sagen darf.

    Die Sache mit Deinem Führerschein ist ein guter Anfang. Mein Schein war selber mal für ein knappes Jahr weg, ich weiß also, wie man sich ohne vorkommt. Bleib da dran, der Juni ist schneller da, als man denkt.

    Du schreibst, daß Du es als Nachteil siehst, daß Du früher das Abitur nicht gemacht hast...dann nimm Dir doch einfach vor, es jetzt nachzumachen...meine Frau war ungefähr in Deinem Alter, als sie ihr Abi nachgeholt hat...mittlerweile studiert sie...das zeigt, daß im Grunde fast alles möglich ist, wenn man sich ein klares Ziel setzt und es dann auch konsequent durchzieht.

    Selbstverständlich geht das nur trocken...ich merke immer wieder, daß ich, seitdem ich trocken bin, die Dinge anders anpacken kann...zielorientierter bin...klarer bin...konsequenter bin. Und das geht bei Dir auch. Nur muß man sich halt auch wirklich ein klares Ziel setzen, das man erreichen will.

    Spaß im Beruf halte ich übrigens für enorm wichtig, um trocken zu bleiben...wenn ich mich jeden Morgen auf die Arbeit quälen müßte, wäre für mich absolut kontraproduktiv.

    Du schreibst, Du merkst beim Schreiben, wie verpfuscht Dein Leben eigentlich ist...dann fang bei Null an...Deine Trockenheit ist doch das passende Instrument, um jetzt neue Dinge anzupacken, Dein Leben umzugestalten bzw. so zu gestalten, wie Du es gerne haben möchtest.

    Auf der Baustelle würd ich sagen:

    Komm endlich ausm Arsch :)

    Vergrab Dich nicht zuhause...das heißt ja nicht zwangsläufig, daß Du ständig unter Menschen mußt...aber joggen z.B. ist ein guter Anfang. Geh raus an die frische Luft, schon ein kurzer Spaziergang kann helfen, die Dinge wieder etwas positiver zu sehen.

    Ich drück Dir die Daumen und hoffe, ich war nicht allzu direkt...wenn ja, war es jedenfalls gut gemeint :)

    LG Andreas

    Zitat von juergenbausf

    Hallo carpenter,


    grad am Anfang meiner Abstinenz hatte ich ein grösseres Bedürfnis, die Sache mit ( Galgen - ) Humor zu betrachten.
    Da hab ich mich öfter mal als Dipl. Alk. a.D., 16 Semester Kräuterlikör- und Whiskykunde bezeichnet.
    Ist ja auch eine kurze prägnante Art und Weise die Fakten rüberzubringen.
    Ich halte das für völlig legitim und es hat mir geholfen, die manchmal "böse Erkenntnis", "Alkoholiker" zu sein, zu verarbeiten ...

    Moin Jürgen,

    so ähnlich sehe ich das aus. Mein Kumpel ist seit 13 Jahren trocken und hilft mir mit seinen Erfahrungen auch gewaltig weiter. Wir laufen zusammen und tauschen uns regelmäßig über das Thema aus...ne laufende SHG sozusagen :)
    Und da wird dann über das Thema auch mal gelacht, man nimmt sich selbst auf die Schippe...das ist keine Verniedlichung des Problems, sondern einfach eine andere Art und Weise, damit umzugehen. Tja, und bei meinem Kumpel hat sich diese Art und Weise inzwischen 13 Jahre lang bewährt...trotz gelegentlicher Selbstironie.
    Hartmut hat insofern recht, daß es denoch nicht in dieses Forum gehört, wenn die Mehrheit der User damit ein Problem hat.
    Reiß ich meine gelegentlichen Witze eben zuhause :)

    Wünsch Dir auch ne schöne Woche

    LG Andreas

    Moin Sternenhimmel,

    tja, mit der Sprache ist das so ne Sache...auf der Baustelle bediene ich mich manchmal auch ganz gerne der etwas derberen Ausdrucksweise...da ist man unter sich, weiß, wie man das auch einzuordnen hat...ich kann aber auch blitzschnell umswitchen, wenn der Bauherr auftaucht...nur eines kann ich partout nicht bzw. versuch es gar nicht erst: Hochdeutsch :)
    Für mich ist mein Dialekt ein Teil meiner Identität, die ich nicht leugnen will...meinen Kindern hab ich es freigestellt, wie sie sich ausdrücken wollen...ich bin der Meinung, daß sie das selbst entscheiden sollen.
    Ich find es übrigens selbstverständlich, jemanden zu helfen, wenn er Probleme hat...bezogen auf Dein Bushaltestellenbeispiel...bei Frauen helf ich natürlich noch viel lieber :) Ich denke, ich bin da wirklich keine Ausnahme...ich kenne viele Männer, die so reagieren würden...vielleicht ist das Bild, das sich "Frau" von "Mann" macht, doch nicht immer ganz richtig...umgekehrt gilt natürlich dasselbe.
    Ich sehe das übrigens nicht als Co-Verhalten, auch wenn der gute Hartmut das gerne so einordnen würde. Im Gegenteil, die Einstellung, sich ja nicht einzumischen und sich nur um sich selbst zu kümmern, find ich befremdlich. Freu mich über Dein Hoch...bleib trotzdem vorsichtig...

    @ Hartmut:

    sorry, aber ich hab echt keine Lust, mich mit Deinen engstirnigen Posts zu beschäftigen...ich kann inzwischen recht gut unterscheiden, wann es sich lohnt, mich einzubringen und wann nicht...Deine Posts gehören für mich eindeutig zur zweiten Kategorie.

    Wünsche allen einen guten Start in die Woche. Schöne Zeit.

    LG Andreas

    Moin Forum,

    nach dem ganzen Feiertagsgelage mit 500 Eiern und 12 Tonnen Fisch hab ich mich auf meine entspannten 12 km heut richtiggehend gefreut...nicht mal der erneute Schneefall früh und die scheinbar andauernde Sonnenfinsternis konnte mich von meinem Lauf abhalten :)
    Jetzt hoffe ich natürlich, daß Correns heut seinen Lauf auch gut über die Runden bringt.
    Ne kleine Anektode hab ich auch noch zu bieten. Gestern war ich zum Brunchen bei meinem Patenkind und da waren dann auch die Schwiegereltern meiner Schwester da...die haben einen Kuchen zum Buffet beigesteuert und als ich mir da ein Stückchen nehmen wollte, hat meine Mutter relativ wild gestikulierend reagiert...zunächst hab ich nicht so richtig geschnallt, was sie mir sagen wollte...nach meiner zweiten Nachfrage, was sie mir denn eigentlich will, hat sie dann leise genuschelt, daß in dem Kuchen vermutlich Eierlikör wäre. Da mußte ich dann doch etwas lachen und hab ihr vor allen Leuten gesagt, daß sie das ruhig laut sagen könne, daß man als trockener Alkoholiker lieber keinen Eierlikörkuchen essen sollte...die Schwiegereltern meiner Schwester haben dann zwar zunächst etwas seltsam gekuckt, aber das war mir relativ egal...soviel zum Thema offensiver Umgang mit der eigenen Krankheit.
    Fand ich übrigens ausgesprochen nett, daß meine Mutter da mitgedacht hatte...das ist wieder mal ein Zeichen für mich, daß ich auch auf Unterstützung rechnen kann...noch besser wäre allerdings gewesen, wenn ich vorher selbst gefragt hätte, ob im Kuchen Alkohol drin ist.

    @Sven:

    Jetzt kann ich mit Deinen Ausführungen etwas anfangen, auch wenn ich immer noch der Meinung bin, daß man das gegenüber Sternenhimmel auch etwas freundlicher hätte formulieren können.
    Man sieht das halt vermutlich aus seiner eigenen Perspektive heraus und geht davon aus, daß es anderen Usern eben auch nix ausmacht, mal nen Witz über sich selber und die eigene Krankheit zu machen.
    Ja, Du bist noch da...und wenn Du weiterhin abstinent bleibst, werd ich Dich wohl auch nicht mehr überholen können...
    aber ich werde zumindest dafür sorgen, daß der Abstand zu Dir nicht größer wird :)

    LG Andreas

    Hallo Bruce,

    ich kann Deine Ansicht zwar nicht ganz teilen, aber wenn das der allgemeine Tenor hier im Forum ist, daß man Witze über das Thema besser unterlassen sollte, dann will ich mich der Mehrheit gerne beugen.
    Klarstellen will ich allerdings nochmal deutlich, daß das mMn. nichts mit einer Verharmlosung zu tun hat. Eine Prise Selbstironie bedeutet ja nicht zwangsläufig, daß man die eigene Person herabsetzt.
    Aber wie gesagt, werd mich da in Zukunft zurückhalten.

    Gruß Andreas

    Hi Sven,

    Sternenhimmel hat ja explizit geschrieben, daß es ihr wieder etwas besser geht...oder was genau ziehst Du für eine Konsequenz aus der Geschichte ? Daß es besser ist, das Thema nicht mehr zu verbalisieren ? Es aus dem Wortschatz tilgen ?
    Mich persönlich kickt das Bild eines Glases Rotwein, das über den Tisch läuft, in keinster Weise...ich würd mich höchstens über die hartnäckigen Flecken ärgern...
    Ich mach ganz gerne auch mal nen Witz über mich und gelegentlich auch über meine Alkoholkrankheit...damit verniedliche ich ja nichts, v.a. aber verdränge ich auch nichts.

    Im Übrigen ist das jetzt schon zum zweiten Mal, daß ich das Gefühl habe, Du würdest hier bestimmen wollen, wie es zu laufen hat...das find ich so nicht in Ordnung...v.a. nicht in der Tonlage.

    Gruß

    Andreas

    Moin Frank,

    tja, Regen ist so ziemlich das Schlimmste, was uns Dachratten passieren kann, oder ? Da sind Schnee und Kälte immer noch ne Spur besser.
    Es geht mir übrigens genauso...ich werd immer dann krank bzw. merke meine Wehwehchen, wenn ich in die Ruhe komme, der Stress nachläßt. Ich denke, das ist ganz normal.

    Ich wünsch Dir noch ein paar geruhsame Tage und v.a. gute Besserung.

    LG Andreas

    Moin Forum,

    ich wünsch Euch allen ein schönes Osterfest und ein paar ruhige Tage zum Entspannen...ich hab mich ja schon vor Jahren aus diesem Feiertagsstress ausgeklinkt und werde lediglich mein Patenkind zum Brunchen besuchen. Der kleine Mann wartet natürlich schon sehnsüchtig auf sein Osternest und ich freu mich jedesmal, wenn seine Augen leuchten, wenn er auf Eiersuche geht und dann sein Osternest bekommt, sobald er alle Eier gefunden hat.
    Tja, bei uns hat es über Nacht prompt wieder geschneit, aber ich habe beschlossen, diesen Wetterblues jetzt einfach auszuschalten und mir ne andere Musik aufzulegen...der Frühling kommt mit absoluter Sicherheit, nur etwas später :)
    So, ich werd mir jetzt meine Laufschuhe anziehen und den Nachwuchscorrens machen...lockere 10 km werden mir guttun...ich merke, wie ich langsam, aber sicher meine alte Kondition wieder bekomme... das Laufen fällt mir immer leichter und ich werde dann nächste Woche wohl mal um zwei, drei Kilometer steigern...somit bin ich voll im Plan für meine Halbmarathonvorbereitung...wieder ein Pluspunkt, den ich auf der Seite der Trockenheit verbuchen darf...

    Wünsch Euch ne schöne Zeit

    LG Andreas

    Hi Jonas,

    freut mich, mal wieder was von Dir zu hören und v.a. freu ich mich, daß es mit Deinem 1 - Mann - Orchester klappt...kann mir bildlich vorstellen, wie Du lächelnd vor Deinem Keyboard sitzt :)

    Wünsch Dir auch ne angenehme Woche un v.a. etwas weniger Stress und etwas mehr Zeit für Deine musikalischen Aktivitäten :)

    Lieben Gruß

    Andreas

    Zitat von Rhein

    Hallo,
    ein kleiner Einwurf am Rande von der der Bande:
    Cora schrieb (und Carpenter auch sinngemäß):"Ich persönlich kann z.B. kein oberflächliches dummes Gerede und gefrotzel auf Feiern gebrauchen, dass hat zwar nur sekundär mit Alkohol zu tun aber ich halte mich davon fern."

    Für mich ist das Schwarz Weiß Malerei, geht denke ich jedem so, mir auch und habe ich bei meinem xy auch so festgestellt, war immer schwer darauf einzugehen und sich damit auseinanderzusetzen ohne sich ständig zu rechtfertigen, denn oftmals liegt die Sache in der Mitte.

    Jeder redet mal oberflächlich und es gibt Situationen, da gehört es schlichtweg mit dazu und diese Situationen sind nicht nur die Sektempfänge usw. sondern auch ein zufälliges Treffen mit der Nachbarin beim Fleischer. Und wenn jemand (dann in solchen Situationen) scheinbar oberflächlich daherredet, dann muß das auch nicht bedeuten, dass dieser Mensch grundsätzlich und ausschließlich oberflächlich ist.

    Schwarz Weiß denken finde ich manchmal etwas überheblich, was vielleicht aus einer Verunsicherung und dem Wunsch nach Schubladendenken kommt, hatte ich, wie gesagt, bei meinem xy öfter. Mh.

    Gruß
    Rhein

    Hallo Rhein,

    ich finde es schon etwas verblüffend, daß Du aus einem Post eine überhebliche Haltung herausliest.
    Ich geb Dir mal ein konkretes Beispiel, grad erst letzte Woche passiert:

    Ich bin als Bauleiter auf der Baustelle, der Bauherr muß mir unbedingt noch die Geschichte erzählen, wie er so billig an das Haus gekommen ist...das ist okay für mich...seine Erzählung dauert ungefähr 15 Minuten, die mir von meiner Arbeitszeit abgehen...find ich in Ordnung...am nächsten Tag erzählt er mir haargenau dieselbe Geschichte nochmal, Wort für Wort, macht sich nicht mal die Mühe, die Sätze umzustellen...bis auf den Satz genau dieselbe Story...wie auswendig gelernt...auch dieses Mal höre ich mir die Geschichte bis zum Ende an und gehe wieder an die Arbeit.
    Zwei Tage später fängt er wieder mit der Geschichte an...ich umwickle meinen Zaunpfahl mit Plüsch und sage: Oh, die Geschichte kenn ich schon...die haben Sie mir gestern schon einmal erzählt...seine Reaktion darauf ? Null...er redet einfach weiter...es ist ihm egal, er will seine Story zum dritten Mal loswerden...und ich spiele nicht mehr mit...ich sage: okay, tut mir leid, aber ich muß jetzt wirklich wieder aufs Dach, sonst bringen wir die Arbeiten nicht rechtzeitig fertig...ist das eine arrogante, überhebliche Art und Weise ? Ist es nicht eher überheblich, mir dieselbe Story trotz Einwand ein weiteres Mal reindrücken zu wollen, nur, weil man sich selbst gerne reden hört ?
    Beim nächsten Mal werd ich schon beim zweiten Mal was sagen...

    Freundliche zwei, drei Sätze beim Bäcker oder Metzger sind für mich eine Selbstverständlichkeit...ich würd mich hier eher als freundlich bezeichnen.

    LG Andreas