Beiträge von Carpenter

    Hallo Cora,

    find ich sehr wichtig, daß Du Dir im Vorfeld Gedanken gemacht hast...so ungefähr halte ich das bei mir inzwischen auch...versuche Situationen herauszufiltern, die problematisch werden könnten...
    Übrigens auch ne gute Sache, so oft wie möglich selbst zu fahren...ich glaube zwar nicht, daß ein Rückfall dadurch auszuschließen ist, aber die Hemmschwelle ist doch deutlich höher.

    Schön, daß Du Dich wieder meldest...

    LG Andreas

    Hallo Frank,

    ich hab nur bei Jonas geschrieben, weil es dort eben zur Sprache kam. Es ist mir sogar sehr recht, daß Du hier drauf eingehst.

    Du hast mich falsch verstanden...ich fürchte, ich hab mich nicht präzise genug ausgedrückt.
    Ich sprach nicht vom hier und jetzt, sondern von der Zukunft...ja, ich weiß ja, ich soll mich erstmal aufs Trockenwerden konzentrieren...mach ich auch...aber manche Fragen tauchen aus dem Nichts auf (manchmal auch nach einem Post der anderen User) und gehen dann nicht mehr aus dem Kopf.
    Das sind dann aber eher so generelle Ansätze...und glaub mir, ich weiß die Klarheit zu schätzen...seh ich z.B. grade bei der Büroarbeit...da ist ne Menge liegengeblieben während der letzten Monate und jetzt geh ich da frisch und froh ran und räum einen Stapel nach dem anderen weg. Nee, die Klarheit laß ich mir nicht mehr nehmen :)
    Andere Rauschmittel...was meinst Du damit ? Nikotin hab ich reduziert, Kaffeekonsum ist nach wie vor zu hoch...aber das ist auch schon alles und wird ganz sicher auch noch angepackt...aber nicht jetzt...jetzt will ich erstmal trocken bleiben.
    Das Tiefer gucken, wie Du es ausdrückst, kommt ganz sicher noch. Aber auch das muß warten...und wer weiß...vielleicht geht es mir auch so, daß ich letztendlich gar nicht mehr den Wunsch habe, tiefer zu gucken, sondern einfach zufrieden bin, wie es läuft...kann ich mir gut vorstellen.
    Was mich an dem Post von Doro irritiert hat, ist die Tatsache, daß sie nach all den Jahren immer noch ein mulmiges Gefühl hat, in ihre ehemalige Kneipe zu gehen...d.h., irgendwo lauert dann die Sucht immer noch rum und man traut sich irgendwie selber nicht über den Weg...ist das so ? Oder hat das dann eher mit der vielzitierten Wachsamkeit zu tun ?

    Danke für Deine Zeilen, Frank. Deine Posts sind immer hilfreich für mich.

    LG Andreas

    (Kraftpäckel...ist so ne Reiki-Nummer, stimmts ? :-))

    Das ist insofern interessant, wenn man das Szenario mal etwas weiterspinnen würde...mal angenommen, man hat als Co tatsächlich den Partner dazu gebracht, seine Alkoholabhängigkeit zu akzeptieren und trocken zu werden...und stellt dann fest, daß der Partner auch ohne Alkohol nicht der ist, den man mal kennen und lieben gelernt hat. Es ist ja nicht von der Hand zu weisen, daß sich Menschen über die Jahre hinweg verändern...

    Deine Einstellung, den Partner so zu lassen, wie er ist, finde ich bemerkens- und nachahmenswert :)

    LG Andreas

    Hallo sarawen,

    ich stelle Deine hochinteressante Frage mal etwas anders...aus meiner Sicht als Alkoholiker...wäre der nächste Schritt gewesen, daß ich meine Alkoholabhängigkeit hinter mir gelassen hätte und dann trotzdem versucht worden wäre, auch in anderer Art und Weise eine Veränderung meiner Persönlichkeit zu fordern ? So nach dem Motto: "Er hat das Saufen für mich aufgegeben, jetzt gewöhne ich ihm auch noch das Rauchen oder Stehpinkeln ab" ?.

    Geht es dem Co generell nur darum, dem Ehepartner vom Alkohol wegzubringen oder ist da tatsächlich so eine Komponente dabei, sich den Ehepartner so zu formen, wie man ihn gerne hätte ?

    LG Andreas

    Zitat von dorothea

    obwohl ich nun seit 11 jahren abstinent lebe und auch wirklich alles dafür tue das das so bleibt, ging es mir nicht sonderlich gut mit dieser feier. da ist einiges hoch gekommen. und das obwohl ich keine anderweitigen probleme habe. für mich ist klar, sollte eines meiner kinder noch einmal eine veranstalltung in dieser gaststätte planen werde ich nicht dabei sein. da spielt einfach mein kopf nicht mit.

    doro

    Das ist ein Punkt, über den ich mir schon wochenlang Gedanken mache und der bei mir immer wieder falsch interpretiert wird.
    Die Sache mit der Stammkneipe hast Du schon einmal bei mir gepostet und ich fand das in dem Moment ziemlich niederschmetternd und desillusionierend...
    Risikovermeidung ist ganz sicher der richtige Weg...aber blockiert man damit nicht in gewisser Weise eine Aufarbeitung der eigenen Sucht ?
    Vielleicht ist auch das eine Erkenntnis, die erst nach längerer Trockenheit kommt...aber ich hab dabei immer das Gefühl, als würde man dem Alkohol lediglich aus dem Weg gehen...also das Suchtmittel meiden...was aber, wenn ich grundsätzlich eine Suchtveranlagung habe...laufe ich durch diese Risikominimierungstaktik nicht Gefahr, zwar dem Alkohol aus dem Weg zu gehen, mich aber peu à peu einem anderen Suchtmittel zu nähern ?

    LG Andreas

    Hallo Zimttee,

    Dein Post macht mich grad etwas nachdenklich. Sicher, als Co sieht man das vermutlich etwas anders, aber man kann Hilfe nicht immer konkret dahingehend abgrenzen, ob sie nun langfristig hilfreich ist oder nicht.
    Grundsätzlich haben wir uns zu einer kalten Gesellschaft entwickelt, indem die Menschen eben nicht mehr bereit sind, einander zu helfen.
    Frag mal beim Roten Kreuz nach, wieviele Menschen bei Autounfällen und akuten Notfällen einfach weiterfahren...ohne zu helfen...so nach dem Motto: Sollen mal die anderen machen. Ob da nachhaltige Hilfe möglich ist, kann ich erst beurteilen, wenn ich mir den Verletzten angesehen habe.
    Auch das Beispiel mit den Obdachlosen macht mich traurig...sicher jeder ist seines Glückes Schmied...aber wenn man immer nur das eigene Glück im Auge hat, wird man auf Dauer auch nicht glücklich sein.
    Wie zivilisiert eine Gesellschaft letztendlich ist, zeigt sich in deren Umgang mit den schwächsten Mitgliedern dieser Gesellschaft.
    Auch wir Alkoholiker brauchen Hilfe, sei es nun vom Arzt, vom Forum oder von SHG-Kollegen...auch da ist eine Nachhaltigkeit nicht immer gewährleistet.

    LG Andreas

    Hallo,

    falls es genehm ist, würde ich als Alkoholiker dazu gerne mal so ein paar Gedanken in die Runde werfen...
    Ich kenn das aus eigener Erfahrung...es ist tatsächlich so, daß man immer wieder beschwichtigt, so tut, als würde man mit dem Saufen aufhören, Trinkpausen einlegt, um Ruhe zu bekommen...nur ans Aufhören denkt man nicht. Das hat einen Grund:
    Man selbst sieht sich nicht als Alkoholiker. Man redet sich ständig ein, Herr A und Herr B saufen ja noch wesentlich mehr als ich, so schlimm kann es dann ja nicht sein. Man nimmt selbst nicht mehr wahr, wie weit man schon ist. Irgendwann ist man dann in der Situation, daß man durch die ständigen Diskussionen um den Alkohol nur noch genervt ist. Daß diese Diskussionen nur entstehen, weil man ständig unter Strom ist, realisiert man nicht bzw. man verdrängt es. Tief in einem drin weiß man eigentlich, daß man schon mitten drin steckt in der Abhängigkeit. Man akzeptiert es aber nicht. Gut gemeinte Ratschläge werden nicht mehr gehört und in vielen Fällen eher als Belehrung gesehen. Bei mir war es so, daß ich immer wieder argumentiert habe, daß ich mich nicht verbiegen würde...ich sei nunmal so, wie ich bin...wenn Dir das nicht passt, dann gehen wir eben getrennte Wege...und das Schlimme ist, man meint es tatsächlich in dem Moment auch so...das sagt man mit einer Mischung aus Trotz, Wut über sich selber und Angst, nie mehr Trinken zu können, daher.
    Wie man den Alkoholiker dazu bringt, seine Alkoholabhängigkeit zu akzeptieren (und damit endlich die Wende einzuleiten), kann ich nicht genau sagen. Aber ohne die eigene Akzeptanz kann sowas nicht funktionieren...allerdings kommt es ganz sicher nicht gut, wenn man davon spricht, seinen Partner trockenlegen zu wollen :)

    LG Andreas

    Hallo Karsten,

    so hatte ich das im Grunde auch verstanden. Ich nehme an, mutig meinte auch eher, man solle darauf achten, sich nicht zu sehr auf die Probleme anderer zu fixieren und dabei die eigenen zu vergessen bzw. zu verdrängen. Und damit kann ich auch konkret was anfangen.

    LG Andreas

    Schließt sich das tatsächlich aus ? Kann ich mich nicht gleichzeitig nur um mich kümmern und gleichzeitig Anteil nehmen an der Situation anderer ?
    Ich hab da noch so ein wenig Probleme mit diesen ganzen "Ich schau nur noch auf mich", "andere sind mir egal" - Sprüche...ich finde das gerade bei einem Alkoholiker unangebracht, denn im Grunde hat der ja jahrelang nix anderes gemacht wie nur auf sich zu schauen, während sich diejenigen, die durch seine Sucht mehr oder minder ebenfalls betroffen waren, jede Menge Gedanken wegen dem Alkoholiker gemacht haben.

    Nee, Trocken werden heißt für mich ganz sicher nicht, automatisch zum absoluten Egoisten zu werden...abgesehen davon sind es genau diese Dinge, die mich veranlaßt haben, mich hier anzumelden...Erfahrungen mit Suchtdruck z.B...das sind konkrete Situationen, konkrete Fälle und nicht irgendwelche in irgendeinem Suchtwälzer konstruierte
    Begebenheiten.

    LG Andreas

    P.S.:

    Bei den 1000 Scheiben auch ein paar brauchbare Sachen dabei ? :)

    Hallo mutig,

    inwiefern beleidigte Tussi ? Wie kommst Du denn darauf ? Ich teil aus und steck auch wieder ein...da hab ich kein Problem mit.
    Im Gegenteil, Gegenwind wirft mich nicht um, sondern stärkt auf Dauer meine Wadenmuskulatur :)

    Hallo Forum,

    es gibt eigentlich nix neues zu berichten, außer daß ich gestern doch auch etwas geschockt war, daß unsere Prinzessin so arg mit dem Saufdruck zu kämpfen hatte. Nachdem die Prinzessin ja bisher auch so locker und flockig durch ihre Abstinenz gehuscht ist wie ich, war das auch an mich ein klares Signal, mein Notfallköfferchen nochmal durchzusehen, ob auch ja nix fehlt.

    Prinzessin? :

    An dieser Stelle nochmal liebe Grüße...Du hattest gestern glaub ich genug Zuspruch im Geschlossenen, ich wollt mich deshalb nicht auch noch im Offenen einklinken. Ich freu mich riesig für Dich, daß Du diese erste problematische Situation gemeistert hast.

    LG Andreas

    Zitat von garcia

    Hallo Jonas,

    zumindest aus meiner Sicht (ich bin da einfach mal ein bißchen egoistisch) war die Wahl des Forums keineswegs ein Fehler, denn ich hatte und habe sehr viel von deinem Thread. Auch empfinde ich deine Sprache keineswegs als zu abgehoben / intellektuell / unverständlich, schon gar nicht als barrierefördernd, sondern als sehr klar und präzise.

    Kein Thread ist etwas für jeden. Ich hoffe, daß du für dich aus dem Austausch hier auch viel ziehen kannst.

    LG Frank

    Deinen Ausführungen würde ich mich gerne anschließen, Frank.
    Genau diese objektive und präzise, ich möchte fast behaupten fast schon unparteiische Art von Jonas empfinde ich auch als sehr angenehm.

    @ Jonas:

    Ich freu mich jedenfalls sehr, daß Du hier bist, auch wenn wir Dich schon ab und zu etwas zuu sehr als "forumseigenes Wiki....." in Anspruch nehmen :)

    LG Andreas
    edit Martin

    Guten Morgen, Forum

    Wünsch Euch einen schönen Sonntag...trotz der Kälte draussen...

    juergenbausf :

    Interessante Herangehensweise...sich gar nicht damit zu beschäftigen, warum man Alkoholiker ist...ich kann mir vorstellen, daß man sich da auch ne Menge Kraft sparen kann...graben strengt ja schließlich auch ganz schön an :)

    Ich weiß nicht, ob ich das komplett ausblenden kann bzw. will...aber ich hab mir seit gestern vorgenommen, diese Analyse zumindest erstmal auf später zu verschieben und mich nur mit dem Trockenwerden an sich zu beschäftigen.

    Ich weiß, daß bei mir Stress ein auslösender Faktor ist...also muß ich daran arbeiten, weniger Stress zu haben, ruhiger zu werden, runterzufahren...glücklicherweise ist das etwas, was einem generell gut tut...somit ist das in dem Moment wohl eine win-win-Situation.
    Ich hab meinen Alltag so ein bißchen hinterfragt, genau darauf geachtet, wann ich Momente habe, in denen ich an Alkohol denke bzw. vorher Alkohol konsumiert habe...das sind z.T. ganz simple Sachen wie z.B. Wände streichen. Glücklicherweise entsteht in diesen Situationen (noch) kein Saufdruck, sondern es ist ein kurzer Moment des Erkennens, des Wahrnehmens und so schnell dieser Gedanke an Alkohol da war, so schnell ist er auch wieder weg...das geht in Bruchteilen von Sekunden vor sich. Nachdem ich hier gelernt habe, daß der Saufdruck oft später auftritt, hab ich auch darauf geachtet.
    Ich hatte bis jetzt nicht einen Moment, wo ich mich wirklich zusammenreißen mußte, nicht zu trinken.
    Woran ich momentan arbeiten will, ist so eine Art Strukturierung des Alltags...ganz einfache Rituale...so wie es Correns z.B. macht...zur selben Zeit und möglichst früh aufstehen, beizeiten ins Bett gehen. Die Ruhe früh um 5 (kein Verkehr, Ruhe im Haus, keine Ablenkungen) tut mir ebenfalls gut. Ich denke, daß mir diese Strukturierung meines Lebens bisher so ein wenig gefehlt hat...und das sorgt mMn. in gewisser Hinsicht auch für eine geistige Unaufgeräumtheit.

    Dank Dir für Deine Anmerkungen.

    LG Andreas

    Hallo schnuffig,

    Du hast ne ziemlich direkte und leicht kauzige Art, einem Deine Meinung zu vermitteln...aber ich mag das :)

    Bei mir hat die Narkose einigermassen gewirkt...insofern habe ich eine etwas andere Ausgangssituation als Du...
    Aber ich kann verstehen, wenn Du meine Gedanken eher als "Jammern auf hohem Niveau" empfindest...ich hab so das Gefühl, daß ich nicht einen Bruchteil von dem durchgemacht habe, was Du durchgemacht hast. Außerdem hab ich immer das Gefühl, als wäre ich einer der wenigen Alkoholiker, die eigentlich gar keinen echten Grund zum Saufen hatten...außer Stressbekämpfung.
    Du hast sicher recht...bei einem Kammerflimmern ist es erstmal sinnvoll, den Defibrilator zu holen, bevor man sich darum kümmert, warum das Flimmern überhaupt aufgetreten ist.

    LG Andreas

    Maria :

    Tja, in Randgruppen fühl ich mich einfach gut aufgehoben :)

    Nee, eigentlich schon lange nicht mehr in alkoholischer Gesellschaft...on tour gehe ich schon lange nicht mehr, dazu werd ich womöglich langsam zu alt, auch wenn mich die midlife-crisis doch noch etwas am Wickel zu haben scheint. Aber das wird, glaub ich zumindest, langsam besser :)
    Ich hab schlimmerweise auch und v.a. auf der Arbeit gesoffen...und das ist leider ne Sache, wo ich nicht so einfach sagen kann...weg damit wegen der Risikominimierung...kann ja schlecht bei mir selbst kündigen :)
    Aber auch da sind die Weichen gestellt...

    Euren Rat mit dem "step by step" hab ich angenommen und werd ihn umsetzen...Grabwerkzeuge wurden erstmal wieder in den Schuppen gebracht :)

    LG Andreas

    Zitat von Prinzessin?

    Also, halt die Ohren steif, probiere bei dir und auf deinem trockenen Weg zu bleiben und nimm nicht alles so persönlich. Ich trau mich das nur sagen, weil ichs genauso getan habe!!

    Liebe Grüße, Prinzessin?

    Natürlich darfst du das sagen...wer, wenn nicht Du ? :)
    Freut mich sehr, daß Du für Dich Fortschritte siehst...dann paßt der Weg...viel Glück weiterhin dabei...

    LG

    Andreas

    @ Garcia:

    Hallo Frank,

    Dein Post hat mich richtig zum Nachdenken gebracht...ich bin davon ausgegangen, daß ich parallel zu meiner Trockenheit auch an den Ursachen arbeiten müsse...weil Alkohol ja nur das Suchtmittel ist, aber nicht zwangsweise der Auslöser der Sucht.
    Aber Dein Einwurf, daß man sich mit der Ursachenforschung Zeit lassen und selbst erstmal etwas stabiler dastehen sollte, leuchtet mir ein.
    Ich versuchs mal so zu erklären:
    Ich stehe normalerweise immer unter Vollgas...also nicht drogentechnisch, sondern stressmäßig...ich geb auch zu, daß ich erstmal wieder lernen muß, mich wirklich zu entspannen. Selbst beim Laufen kann ich manchmal nicht richtig abschalten. Wenn ich dann sehe, daß viele User in den ersten Wochen richtig Probleme hatten und ich mir im Gegensatz dazu ungewöhnlich leicht tue, hab ich irgendwie das Gefühl, ich müßte mehr tun, die Zeit ergonomischer nutzen...im Endeffekt pack ich mir meine Festplatte schon wieder voll, um mal bei meinem Beispiel zu bleiben.
    Auf die Idee, die Ursachenforschung erst einmal auf später zu verschieben, bin ich ehrlich gesagt gar nicht gekommen.

    Danke für die wichtige Anregung

    LG Andreas

    Hallo Karsten,

    ich denke schon, daß ich den Unterschied verstehe...Du bist der Meinung, daß man bereits durch die Risikominimierung selbst gewisse Situationen vermeidet...Du bist der Meinung, ich gehe möglicherweise den zweiten Schritt völlig unsinnigerweise vor dem ersten...versteh ich Dich da richtig ?
    Wenn ja, liegst Du da gar nicht mal so falsch...das macht nicht wirklich Sinn...aber irgendwie kommt das immer so raus, als würde ich auf die Risikominimierung überhaupt nix geben...dabei ist sie ein wichtiger Bestandteil meiner Strategie, wenn man das mal so nennen darf. Aber Du hast völlig recht, wenn Du die Sinnfrage in Hinsicht auf verschwendete Energien stellst...ökonomisch ist das sicher nicht.

    Dank Dir für Deinen konstruktiven Beitrag

    LG Andreas

    Hallo Maria,

    im Endeffekt ist es eh nur eine Titulierung...die Nähe suche ich auch nicht...ganz im Gegenteil...ich will damit nur sagen, daß man dem Alkohol nicht immer aus dem Weg gehen kann...das meinte ich vorhin mit ungeplanten Situationen...man kann viel vorausschauend vermeiden, aber eben nicht alles.

    Und ich sag ja, der Vergleich mit dem Alkohol auf dem Rücksitz war nicht ganz korrekt...deshalb hab ich den Tramper ins Spiel gebracht...den ich übrigens auch nicht mehr ins Auto lasse...nicht mal auf den Rücksitz :)

    Sicher, das Suchtmittel an sich ist zunächst einmal das primäre Problem...es geht allerdings auch darum, dann irgendwann tiefer zu graben...warum hab ich zu diesem Suchtmittel gegriffen ? Liegt es daran, daß ich von Haus aus eine Suchtpersönlichkeit bin oder spielen da auch andere Dinge rein, die einem nicht sofort in den Sinn kommen würden ?

    LG Andreas

    Hallo Martin,

    ehrlich gesagt versteh ich die Aufregung nicht ganz...ich hab doch nun wirklich keinen hier persönlich angegriffen und wollte mit meinem Verslein nur etwas Luft rausnehmen.
    Und es ist ja nicht so, daß wir nicht zum Thema schreiben. Es ist doch ein Erfahrungsaustausch, wenn ich Jonas frage, ob er auch damit Probleme gehabt hätte, unter Alkoholeinfluß ein Buch richtig zu lesen...das sind doch Dinge, die einen frisch Abstinenten auch interessieren.
    Einerseits soll ich mich als Frischling hier nicht bei jeder Zurechtweisung angegriffen fühlen, andererseits wird irgendwie jeder meiner Posts auf die Goldwaage gelegt.

    Ich bin lediglich der Meinung, daß man dann den kompletten Post editieren und nicht ein Fragment stehenlassen sollte, welches komplett aus dem Zusammenhang gerissen ist...so kann man Aussagen nämlich auch verfälschen.

    Wer etwas in meinen letzten Posts gelesen hat, dürfte zu der Erkenntnis kommen, daß ich nicht auf Krawall aus bin.

    LG Andreas

    Zitat von Hartmut

    Hallo Andeas

    ich diskutiere nicht mehr mit dir und auch nicht über PN

    Das liegt m.E.n. in beiderseitigem Interesse

    Zitat von Hartmut

    Wegen dem Edit bei Jonas habe ich schon was geschrieben und in Zukunft halten wir uns strikt an die Regeln die du mit der Registrierung angenommen hast.[quote]Du räumst den Betreibern, Administratoren und Moderatoren dieses Forums das Recht ein, Beiträge nach eigenem Ermessen zu entfernen, zu bearbeiten, zu verschieben oder zu sperren.

    Gruß Hartmut

    Eigenes Ermessen ist gut...na, dann mach das mal...

    Gruß Andreas