Beiträge von Carpenter

    Zitat von Linde66

    Hallo alle,

    kommen nun die User zur Konsultation hier in diesen Thread, um beim Forums-Psychoanalytiker eine Stunde zu nehmen? :roll: Man liefert ein Stichwort und Jonas schreibt eine wissenschaftliche Abhandlung...

    Was läuft hier??

    Gruß, Linde

    Edit .. Hartmut

    Nun, Jonas, sag, wie gehts Dir heut,
    hast Du Dein posten schon bereut ?

    LG Andreas

    Zitat von Maria

    Wen meinst du mit man ? Dich oder jemand anderen?

    "man" gilt selbstverständlich für mich selbst, kann aber ebensogut für jemand anderen gelten.

    Zitat von Maria


    Also mein Ziel ist es durchaus - dauerhaft trocken zu bleiben. Ich schaue nicht, wie lange ich den Teufel auf der Rückbank sitzen lasse, sondern ich scheuche ihn direkt aus dem Auto, damit er gar nicht erst in die Nähe meines Steuers kommt und eingreifen kann.

    Schöne Grüße
    Maria

    Mein Ziel ist das auch...ich weigere mich lediglich standhaft, den Alkohol als Teufel darzustellen...auch hier gibt man wieder Verantwortung ab, indem man den Alkohol als Sündenbock darstellt...er ist es mitnichten, denn unheimlich viele Menschen gehen durchaus verantwortungsbewußt mit Alkohol um. ICH nicht...liegt das dann am Alkohol oder an MIR ?
    Verstehst Du, wie ich das meine ?

    Die Sache mit der Rückbank war mißverständlich ausgedrückt (hab ich mir schon gedacht)...es geht nicht darum, ihn dauerhaft mitfahren zu lassen, sondern darum, nicht so zu tun, als gäbe es ihn nicht mehr...man kann ihn sicher aus dem Auto werfen...muß man auch...aber man sollte sich nicht der Hoffnung hingeben, daß man ihn dadurch nie mehr wiedersieht...irgendwann steht er als Tramper mal wieder an der Straße...und dann muß man sich bewußt machen, daß er nicht als harmloser Tramper dortsteht, sondern sich, sobald er im Auto sitzt, gleich wieder ans Steuer setzen will...auch wenn er noch so harmlos aussieht.

    Ich befürchte, das macht die ganze Sache eher noch unklarer :)

    LG Andreas

    juergenbausf :

    Grundsätzlich gebe ich Dir recht...es ist sicher sinnvoller, Dinge erst einmal auf sich wirken zu lassen...
    Ich habe grundsätzlich eine gewisse Abneigung gegen Obrigkeitsdenken, gegen Regulierungswut und Hardlinertum und sobald ich das irgendwo zu erkennen meine, ist es mit meiner Contenance recht schnell vorbei. Nun bleiben mir mMn. nur wenig Möglichkeiten, mit diesem mir eigenen Wesenszug umzugehen...entweder ich fechte die Diskussion aus (was mit Obrigkeiten zugegebenermassen nur selten zum Erfolg führt), lasse solche Diskussionen erst einmal ruhen (dann arbeitet sowas in mir weiter und verursacht eben angesprochene emotionale Belastung) oder ich versuche irgendwann, solche Diskussionen zu meiden. Letzteres scheint mir in der derzeitigen Situation das Beste zu sein...
    Die komplett andere Alternative wäre, an diesem Wesenszug zu arbeiten...aber dann würde mir etwas verlorengehen, was mich als Mensch schon immer auch ausgemacht hat.

    Anderes Beispiel:

    Ich kann durchaus gläubiger Katholik sein (was ich natürlich nicht bin), gleichzeitig aber die jungfräuliche Empfängnis in Frage stellen, ebenso wie die Story, Gott hätte die Welt in sechs Tagen erschaffen...das schließt sich mMn. nicht unbedingt aus...

    LG Andreas

    Hallo Jonas,

    da bietet sich ja fast ein locked room mystery an :)

    Ich lese recht viel und sehr gerne, hatte aber tatsächlich das Problem, daß ich unter Alkoholeinfluß nicht mehr so konzentriert gelesen und sogar ganze Passagen übersprungen habe...ist es Dir da ähnlich gegangen ?
    Für mich ist das ein weiterer Grund, um dauerhaft trocken zu bleiben.

    LG Andreas

    Hallo Maria,

    da sind einige interessante Ansätze drin in Deinem Post...schönen Dank erstmal dafür.
    Im Grunde ist es ja nicht ein Ziel, das man verfolgt...ich sehe, bzgl. des Alkoholkonsums, ein kurzfristiges und ein langfristiges Ziel...kurzfristig will ich zunächst einmal aus der Spirale raus...d.h. für mich erst einmal, den angewöhnten Alkoholkonsum einzustellen...trocken werden also...langfristig will ich trocken bleiben...das ist sicher um einiges schwieriger und bleibt eine lebenslange Aufgabe...dessen muß man sich auch erst einmal bewußt werden.
    Ich geb ganz ehrlich zu, daß mich an dem Tag, als ich mich hier angemeldet habe, der Gedanke "nie mehr Alkohol" zu trinken unheimlich eingeschüchtert hat...das war irgendwie niederschmetternd am Anfang und klang für mich als Trinker nach einer furchtbaren und kaum zu bewältigenden Aufgabe.
    Ich hab da rein gedanklich noch ganz schön rumgeeiert und Kasten hat das z.B. recht schnell erkannt.
    Inzwischen hat der scheinbar unbezwingbare Achttausender einiges an Höhe verloren...man geht mit einer gehörigen Portion Respekt an die Aufgabe ran, hat aber das Gefühl, diese Aufgabe bewältigen zu können.
    Was ich in meinem Leben gelernt habe, ist die Tatsache, daß ein Weg nie linear verläuft...Improvisation gehört zum Leben dazu, weil man immer wieder auf Dinge stößt, die man so nicht vorhersehen konnte...gibt ja da nen schönen Spruch mit Steinen im Weg und was schönes Bauen und so :)
    Der gefällt mir sehr gut und bringt auch eine gewisse innere Einstellung rüber...es geht darum, selbst die Verantwortung zu übernehmen und diese nicht anderen zu überlassen...beruflich halte ich es so, daß ich mir andere Meinungen sehr gerne anhöre, diese prüfe und nicht selten auch meine Richtung dadurch korrigiere...entscheiden muß ich letztendlich aber selber...ich trage ja auch die Verantwortung.
    Das klingt simpel, ist aber ein Riesenschritt...weil man sehr oft sehr gerne aus Bequemlichkeit oder Angst Verantwortung weiterschieben will...auf den Staat, auf die Familie, auf Gott und die Welt...erst wenn man für alles, was man macht, selbst die Verantwortung übernimmt und dann auch bei Mißerfolgen dazu steht, ist man ein einigermassen freier Mensch.
    Wieso ich das beruflich durchgezogen hab und mich privat aus meiner Verantwortung gestohlen hab, indem ich viele Entscheidungen dem Alkohol überlassen habe, kann ich Dir (noch) nicht beantworten...ich weiß nur, daß ich dem Alkohol das Steuer wieder abgenommen habe...der sitzt jetzt auf der Rückbank und verhält sich zunächst einmal unglaublich still...ich weiß aber, daß er irgendwann wieder nach vorne krabbeln wird und mir das Steuer abnehmen will, wenn ich müde vom Fahren bin, wenn mir der zähe Verkehr auf den Wecker geht, wenn ich mir denke: Puh, einfach mal Beifahrer sein wäre auch mal wieder ganz schön...nun, es wird nicht soweit kommen...weil ich mir das Steuer nicht mehr abnehmen lasse...weil ich eigentlich viel lieber selbst fahre und von Haus aus einen schlechten Beifahrer abgebe...

    Ich hoffe, mein kleiner Exkurs hat jetzt nicht wieder Tiefschlaf verursacht...sind nur so ein paar (zugegebenermassen recht plakative) Gedanken :)

    LG Andreas

    Zitat von c2h5oh

    In diesem Songtext ist eine Botschaft versteckt

    Moin Jonas,

    Deine Posts erhellen mir immer wieder aufs Neue den Tag, wenn ich das mal so ausdrücken darf. Dafür möchte ich mich mal ganz herzlich bei Dir bedanken. Ich bin überzeugt davon, daß Dein Kriminalroman richtig gut wird...hast Du schon mal drüber nachgedacht, ihn später als ebook zu veröffentlichen ?

    Wünsch Dir ein schönes WE

    Lieben Gruß

    Andreas

    Hallo Carmelita,

    ich wünsch Dir viel Spaß in der Geschlossenen und freu mich, daß Du hiergeblieben bist. Mir würde jedenfalls sonst was fehlen.
    Vielleicht postest Du ja ab und zu auch mal hier in Deinem offenen Thread, damit wir "Ausgeschlossenen" auch mitbekommen, wie es Dir geht.

    LG Andreas

    Guten Morgen, Forum

    Hallo consuela,

    Grundsätzlich gebe ich Dir recht...vor Diskussionen davonlaufen ist wenig hilfreich. Bei manchen Diskussionen ist es aber so, daß man sie besser nicht führt, wenn sie:

    a) weder Dir noch dem Diskussionspartner etwas bringen
    b) ein Konsens von vorneherein ausgeschlossen ist

    Ich vergleiche das Ganze immer ganz gerne mit einer Festplatte...wenn auf Deiner 500 GB-Festplatte schon 490 GB drauf sind, dann sollte man sich nicht noch ein paar Programme zusätzlich draufschaufeln, sondern eher mal ein paar nicht so oft benötigte Programme löschen, um wieder Platz und Luft zu haben.
    So ähnlich ist das mMn. mit Energien, die man selber zur Verfügung hat...der trockene Zustand verleiht einem scheinbar mehr Energie und man ist schnell dabei, diese zusätzlichen Energieen wieder in Dinge zu investieren, die nicht wirklich wichtig sind. Dann ist man letztendlich genauso weit wie vorher, baut sich unnötig emotionalen Druck auf, wo man grade jetzt damit anfangen sollte, diesen Druck abzubauen.
    Du merkst schon, ich bin noch auf der Suche nach meinem Weg...aber ich bin stabil, nach wie vor festen Willens, mein zukünftiges Leben ohne Alkohol zu gestalten und im Gegensatz zu anderen Usern weiß ich aus meiner Erfahrung heraus, daß ich mit meinem Willen unheimlich viel erreichen kann...mein Problem ist eher das Wollen an sich...wenn das mal erreicht ist, gibt es für mich kein Zurück.
    Das will ich mir nicht mit Grundsatzdiskussionen torpedieren.

    Ich hab jetzt ne Viertelstunde nach Deinem Thread gesucht und nix gefunden...wollte mich doch gerne mal auch bei Dir melden :)

    LG Andreas

    P.S.:

    Es geht in die 6.Woche...

    Zitat von Hartmut

    Das hier einiges nicht für den einzelnen passt versteh ich auch aber ich gehe ja auch nicht zum Bäcker und bestelle mir ein Ring Fleischwurst und diskutiere stundenlang warum ich Ihn nicht bekomme.

    Gruß Hartmut

    Da geb ich Dir schon recht...wenn ich allerdings zum Bäcker komme, in der Hoffnung, ein wie auch immer geartetes Brot zu ergattern und der Bäcker gibt mir zu verstehen, daß es bei ihm nur Semmeln zu kaufen gibt, bin ich zunächst mal etwas irritiert.
    Nun gut, auch in diesem Fall bringt eine Diskussion wenig...

    Gruß Andreas

    Hallo Jonas,

    ich weiß nicht, ob es immer sinnvoll ist, analytisch an eine Sache ranzugehen...ich weiß v.a. nicht, ob gerade Freud dazu geeignet ist, meine belastete Beziehung zu Witzen aller Art kitten zu können.

    Notabene:
    Mir geht es nicht ganz so gut, draussen ist es ebenfalls nass, meine Gedanken sind ebenfalls trocken. :)

    Wünsch Dir nen schönen Tag mit ganz viel wunderschöner Musik

    LG Andreas

    Tina :

    Danke für Deinen Eintrag und Glückwunsch zu Deiner "Beförderung":-)

    Georg :

    Schön, daß Du mal in meinen Thread gefunden hast...ich hab übrigens schon am Anfang Deinen Weg so ein wenig verfolgt und festgestellt, daß wir offenbar in einigen Dingen ähnlich ticken.
    Deshalb ist mir Dein Rat auch besonders wichtig, weil ich denke, daß Du mich möglicherweise etwas besser verstehen und gewisse Dinge eher nachvollziehen kannst.
    Selbstbedienungsladen ist so ne Sache...im Grunde habe ich mich jahrelang im Selbstbedienungsladen nach Belieben bedient...eigentlich wird es eher Zeit, mal wieder was zurückzugeben. Nun sieht es allerdings nicht so aus, als wäre das erwünscht oder es ist tatsächlich so, daß man noch nix zurückzugeben hat...und vermutlich ist es auch so...man schreibt sich lediglich seine eigenen Dinge von der Seele, mischt sich ungefragt in Angelegenheiten anderer User ein und schafft so Konflikte.
    Tja, und Konflikte hatte ich in den letzten Jahren nun wirklich genug...das brauch ich eigentlich nicht mehr. Wenn man nach jedem Besuch hier noch aufgewühlter ist, dann ist das wenig hilfreich. Und deshalb ist Dein Rat mit der Sparflamme und der Konfliktvermeidung ein unheimlich guter...so gut, daß ich ihn auch beherzigen werde :)
    Ich werde deshalb keine fremden Threads mehr entern, es sei denn, ich werde direkt angesprochen und somit gebeten, meine Meinung zu äußern.
    Ansonsten schreib ich hier mein Tagebuch weiter...als Gedankenstütze für später...vielleicht geht mir dann das ein oder andere Licht auf.
    Ein Forum hat für mich eigentlich grundsätzlich erst einmal die Funktion der Interaktion und ein Austausch von unterschiedlichen Meinungen und Ansichten scheint mir auch durchaus sinnvoll zu sein, auch wenn man letztendlich nicht immer auf einen Nenner kommen kann...so wie es die letzten Tage abgelaufen ist, macht es allerdings wenig Sinn.

    @Forum:

    Hab seit gestern offenbar auch die obligatorische Wintergrippe und mein Schädel brummt, als würden Zwerge mit einem Bohrhammer eine Betonwand abtragen...nicht gerade die beste Zeit, um sich mit seinen Problemen auseinanderzusetzen. Vielleicht hilft ein frischer Ingwertee. ...der Gedanke an Alkohol kommt nach wie vor selten auf...meine Stimmung ist allerdings momentan komplett im Keller.

    Wünsch Euch allen einen schönen Tag

    LG an alle

    Andreas

    Zitat von Hartmut

    Hallo Cora

    du kommst ja gar nicht zu Wort. :)

    Was ich nicht versteh , woher die ganzen TIPP Geber die Erfahrung her nehmen , wenn sie gerade mal ein paar Tage trocken sind ? Aber bereit sind durch hypothetische Annahmen oder angelerntes Wissen mit deiner Trockenheit spielen. Wenn es in die Hose geht ,dann gut , ist ja nicht so schlimm , bist halt rückfällig . Wer hat denn schon eine Erfahrung mit solchen Geschäftsessen gemacht?

    Cora, wenn ich schlechte Erfahrungen mit einer brenzligen Situation hatte, meide ich sie, wenn noch keine Stabilität da ist ihr zu begegnen Da ist es doch wurscht wer dahinter sich aufregt. Du bleibst doch auf der Strecke.

    Gruß Hartmut

    Hallo ? Wer spielt denn hier mit Coras Trockenheit ? Es ging um ein bereits vergangenes Abendessen und die Überlegung, wie man dort reagiert hätte...namentlich, ob man seine Alkoholkrankheit in der Situation eines Geschäftsessens jedem auf die Nase bindet oder einen anderen Weg findet, freundlich, aber bestimmt NEIN zu sagen.

    Kein Mensch hat hier dazu geraten, überhaupt an einem Geschäftsessen teilzunehmen...

    Du bastelst da in Deinem Beitrag an irgendwelchen abstrusen und völlig aus der Luft gegriffenen Vorwürfen...muß das sein ? Wird das jetzt ein persönliches Ding ?

    Gruß Andreas

    Hallo Karsten,

    haben nicht viele hier bereits geschrieben, daß es ihnen am Anfang hier ähnlich ging ? Daß sie manche Grundsätze kritisch gesehen haben und es ein Lernprozess war, die Wichtigkeit dieser Grundsätze zu erkennen.
    Haben wir als nasse Alkoholiker nicht auch mit einem Lächeln auf Hinweise, wir wären alkoholabhängig, reagiert ?

    Es gibt eben Menschen, die Dinge erstmal kritisch von allen Seiten beleuchten und die dann etwas länger brauchen, um etwas zu akzeptieren...wie mich z.B....das ist ein Prozess, der eben dauern kann. Es hat lange gedauert, bis ich meine Alkoholabhängigkeit realisiert und mir selber auch eingestanden habe...nun ist diese Erkenntnis allerdings unumstößlich und ich weiß, daß ich keinen Alkohol mehr konsumieren werde...einfach aus der Überzeugung heraus.
    Sicher ist es nervig für die alteingesessenen User hier, ständig dieselben Diskussionen von neuen Usern wie mir führen zu müssen...das kann ich nachvollziehen...aber wie gesagt, es ist ein Lernprozess, den viele durchmachen mußten...und da hilft es nichts, auf alte Threads zu verweisen, in denen andere User diesen Prozess beschreiben...ICH selber muß es verstehen.

    LG Andreas

    So, die Lage hat sich offenbar wieder etwas entspannt hier, ich kann also wieder zum ganz banalen Tagebuch übergehen.

    An meiner Lage hat sich weiterhin nichts geändert...ich habe kein Verlangen nach Alkohol, meine Gemütslage befindet sich einigermassen im Gleichgewicht, Stimmungsschwankungen sind aber immer noch feststellbar...momentan bin ich dabei, zu analysieren, woher diese Stimmungsschwankungen kommen...ich befürchte, es ist eine Reaktion auf Stress und Streit...vor meinem Tag X hab ich solche Stimmungsschwankungen teilweise bewußt und auch unbewußt mit Alkohol egalisiert, nun treten sie offenbar ungestört zutage. Dies führt ab und an zu Unverständnis bei den Menschen, die mir nahe sind, läßt sich aber meistens durch ein klärendes Gespräch bereinigen.
    Ich denke, durch die Tatsache, daß ich insgesamt gut klarkomme mit dem Entzug und der Abstinenz bisher, wird das Problem auch von außen etwas leichter gewogen, als es eigentlich ist...da wird vermutlich angenommen, daß es damit getan ist, einfach nichts mehr zu trinken...da sind viele Gespräche im Umfeld nötig und werden z.T. auch schon geführt, um eine gewisse Sensibilisierung in Gang zu bringen. Andererseits will ich mein Problem nicht zum Problem anderer machen...ich will nicht, daß mein Umfeld unter meiner Krankheit leidet.

    LG an alle

    Andreas

    Moin Jonas,

    seit wann sprichst Du so unpersönlich von dem "Foristen" ? Ich find das irgendwie seltsam und läßt Platz für Spielräume...manch einer fühlt sich dann u.U. angesprochen, obwohl er de facto gar nicht gemeint ist. Wie sagt man so schön: die Dinge beim Namen nennen :)
    Deinen offensichtlich etwas pikanten Witz konnte ich nicht mehr lesen, da er schon editiert war...mit Witzen kann ich persönlich eh nicht allzuviel anfangen...aber sarkastische Texte (und darunter ordne ich manche Deiner Posts auch ein) bringen mich schon zum Schmunzeln und gelegentlich auch zum Lachen.
    Apropos Lachen: Ich find es ganz wichtig, Lachen zu können...auch über sich selber.
    Alkohol hatte aber auch hier meine Grenzen verschoben...ohne Alkohol kann ich über die meisten Witze, die so kursieren, nicht lachen...unter Alkoholeinfluß konnte ich das...da kommt wieder diese eine Sache ins Spiel...sich durch Alkohol auf eine Gesprächsebene mit seiner Umgebung bringen zu wollen, nicht als einziger nicht lachen zu müssen. Auch hier ist es wichtig, sich selbst zu beobachten.

    LG Andreas

    @Cora:

    Man hat Deine Weigerung, Rotwein zu trinken, tatsächlich als einen Affront gegen die Firmenleitung gesehen ? Was war das denn für ne Firma ? Nicht zufällig ein italienischer Weinimporteur ?
    Jonas Tipp ist eigentlich ganz brauchbar...auch wenn man feststellen muß, daß seine Rhetorik in DIESEM Falle etwas hölzern klingt :)

    schnuffig :

    Die Typen, die frisch vom Baum runter sind...den Ausdruck hab ich schon öfter von Dir gelesen...spüre ich da eine latente Männerfeindlichkeit oder täusch ich mich da ?
    Du hast allerdings recht, es ist eine weitverbreitete Ansicht unter Männern, daß sich Frauen unter Alkohol leichter gefügig machen lassen...alleine der Ausdruck ist ein Witz...komischerweise entspricht diese Ansicht dann recht häufig den Tatsachen, vermutlich, weil die enthemmende Wirkung gewisse Schranken fallen läßt.

    Gruß Andreas

    Nöö, Karsten, das wollte ich auch nicht Dir unterstellen...Deine Aussage hat mich nur an diesen unmöglichen Satz erinnert. Unterstellt hab ich das meiner Mutter...aber mutig hat grad was interessantes im Thread zu Carmelita geschrieben...von extremen und vermutlich nervigem Mitteilungsbedürfnis und so...hab mir den Schuh grad mal angezogen...er passt :)
    Wie gesagt, wenn das falsch rübergekommen ist, dann sorry.

    LG Andreas

    Hi Jonas,

    wenn ich mich recht entsinne, schreibst Du gerade an einem Krimi ? Ich mußte grad bei Deinem Post hier herzhaft lachen (und das tu ich wirklich selten)...bist Du sicher, daß Du Dich nicht lieber doch auf Komödien verlegen solltest ? :)

    Macht unheimlich Spaß, Deine Posts zu lesen...mach bitte weiter so...

    LG Andreas