Beiträge von Nys

    Liebe Aurora, Kaleu und Renate

    Aurora

    danke - Deine Worte haben mir gestern echt gut getan!

    Kaleu

    wow- freu - ja ist so.... wenn man nichts bereut, hat man nur gewonnen.

    Renate

    ja - hab ich verstanden wie du das meintest.

    ich denk auch es war so. Er kam ja selbst erst aus einer Krise, die ihn gesundheitlich zum Umdenken zwang und war voller neuer Gedanken zu seinem Leben und wie er das gestalten möchte. Da war ich noch so begeistert von der Gelassenheit und der Zufriedenheit, die ihn förmlich umgab. Da hatten wir noch gemeinsam die gleichen Ansichten. Es gab Pläne und vielleicht hat er deshalb Angst bekommen irgendwann die Pferde finanzieren zu müssen - oder das Thema Pferde weg tun, war nur ein Vorwand, weil er wußte, daß ich da abspringe....
    Aber genau das werde ich erst garnicht hinterfragen.

    Er verhält sich so und ich reagiere darauf mit Selbstschutz. Komplizierter will ich es garnicht machen. Wenn er meint, daß ich das verstehen müßte, dann muß er mir das erklären und nicht ich mir das erklären was er tut.

    Es gibt auch Menschen, die es nur in einer sog. "stabil-instabilen-Beziehung" aushalten. d.h. sie wollen sehr fest verbunden sein, aber ständig signalisieren, daß sie nicht gebunden sind...

    auch das eine Sache, die der leben kann, der es will.
    Ich will es nicht. Ich bringe mich ein und dann kann man auf mich zählen, ohne daß ich gleich einen Heiratsantrag erwarte. Ich sage nie, Was geht mich mein blödes Geschwätz von gestern an - sondern ich überlege vorher was ich sage.

    Wer mich kennenlernt erlebt mich so wie ich bin. Von anfang an. Und da ändert sich dann von loser Beziehung zu fester Beziehung auch nix. Ich mag Freiheit in der Zeitplanung und gegenseitiges sich frei geben und wiederfinden. Mehr ist es nicht. Und wenn ich dann da bin, dann bremse ich nicht künstlich das Gefühl von Liebe und Zuneigung. Das wäre für mich Quatsch.

    Länger beobachten...und was in der Zwischenzeit tun?
    Erst mal nur Händchenhalten? wär vllt. ein guter Rat - aber auch schade um die Momente, die einfach nur schön sind. Wenn es dann schön bleibt ist gut. Wenn nicht, dann hatte man zumindest eine schöne Zeit in der Verliebtheit und Zweisamkeit einfach glücklich gemacht haben.

    Das Glück kann man nicht festhalten. Ich begrüße es aber gern immer wieder, wenn es einen Zwischenstop bei mir macht. ;)

    Natürlich bin ich auch traurig und gestern lag ich mit Grippe im Bett. Ne komische Grippe, ich fühlte mich,wie ein geprelltes Tier. Aber ich habe mir Zeit genommen, - zu liegen zu schlafen und es warm zu haben in meinem Bett. Und ich habe gut für mich gesorgt, mit Suppe und Pudding. Meinem Buch zur emotionalen Selbständigkeit und einem langen Fernsehabend seit langem.

    (Deine Sendung hab ich leider verpaßt) hab den Bericht über J-lo gesehen. Wie schön, wenn so eine Frau auch immer noch sagt: Sie glaubt an die Liebe. Vllt. sind das einfach die Frauen mit Hintern in der Hose *grins*

    LG Nys

    Hi matthias

    wärst im nassen Zustand auch n guter Co geworden, wie mir scheint ;) mit dem

    "wissen was für den anderen gut ist".... ohne nach dessen Bedürfnissen zu fragen...

    Wie schön, daß Deine Liebste jetzt die Wahl hat, zwischen Ruhe und Walschlößchenbrücke!

    Wie schön, daß wir im Leben nie aufhören zu lernen und uns weiterzuentwickeln, so daß nicht nur wir zu unseren Bedürfnissen kommen - sondern auch die Menschen, die uns lieb sind.

    Gute Besserung an die glückliche Frau!

    LG Nys

    Hallo Co2013

    Zitat

    warum sagst ihm nicht einfach, das es nicht passt und gut ist.

    nichts anderes habe ich vor. Aber ich werde es nicht überraschend tun.

    Zitat


    Ich denke Du investierst viel zu früh viel zu viel. Und dann wunderst Du Dich, das es nicht ankommt oder von der Gegenseite nicht erwidert wird. Ich habe Dir geraten einfach mal locker zu sein.

    sorry - aber dieser Absatz gefällt mir nicht.
    ich habe nicht investiert, ich war ich - und die Gegenseite hat auch jede Menge davon erwidert aber jetzt irgendwie die Panik bekommen. Ich bin locker und einfach so wie ich bin. Wenn ich mich verliebe und dann ganz verkrampft darauf achte, bloß nicht zu viel Gefühle zu haben. Das finde ich, ist verkrampft. Wenn sich der andere durch meine Gefühle, zu etwas hinreißen läßt, das er nicht halten kann, - dann ist das sein Problem - nicht meins. Mein Psych sagte gestern auch: Wenn man eine Glut dämpft, wird sie später nicht mehr zu entfachen sein - man muß sich einlassen und riskieren verletzt zu werden - anders geht es nicht. Alles andere ist ein Verbiegen. Und da war ich froh - ich hatte nämlich genau die selben Gedanken, als Du und Girasole so eindringlich wart mit der Mahnung, alles etwas auszubremsen am Anfang. Was hätte es in diesem Fall gebracht? Mit mehr Distanz hätte ich evtl. 6 Mon lang den Tanz um den heißen Brei veranstaltet. Den Bach flach gehalten. Das Ergebnis wäre das selbe gewesen und dann? Nö. ich seh es locker. Ich sag ja. Ich bin nur traurig. Wäre schön gewesen.

    Zitat


    Lass doch mal die Gegenseite kommen. Schau doch mal, was sie so zu bieten hat.

    Nun ja - wenn einer mich unbedingt zu meinen und seinen Freunden begleiten will, - Pläne entwirft und mich bei der Einrichtung eines Umbaus mit einbezieht, denk ich schon, daß er es ernst meint. Man kann sich nicht gegen alles schützen. Habe ich überhaupt nicht vor und werde sicher mal wieder auf der Nase landen. Ich empfinde dieses Erlebnis jetzt eher in so fern richtig gut, - daß ich aufstehe, ohne Blessuren. Weil ich eben nicht wie früher einen Teil von mir mit dem anderen symbiotisch verbunden habe.

    Es war genauso innig wie mit XY und die schöne neue Erkenntnis ist, daß es genauso innig sein kann, ohne daß ich abhängig werde. Das konnte ich bisher nicht mit Bestimmtheit sagen. Ich hatte ja sowas seit XY nicht mehr. Jetzt erst weiß ich, daß ich mich richtig einlassen kann, ohne mich dabei zu verlieren.

    Wenn er sich bislang anders gegeben hat - in seinen Ansichten zu meinem Leben, dann ist das doch gut, wenn es jetzt auffliegt und nicht erst in 10 Jahren.

    Zitat


    Ich habe durch meine Co-Abhängig meine eigenen Bedürfnisse vernachlässigt, verdrängt und klein geredet. Ich habe wieder gelernt zu ihnen zu stehen und immer in Abwägung zu ziehen, wie wichtig sie mir jetzt sind

    Wenn ich Dir jetzt recht geben würde, dann würde ich doch mich klein reden. Ach nee, bist Du wieder so doof gewesen, hast geliebt, hast ... hast ... hättest.... NÖ........... ich habe meine Bedürfnisse in dieser Beziehung in keinster Weise verdrängt. Genau deshalb paßt es ja jetzt nicht.

    Es geht nicht darum, als Co möglichst cool zu bleiben und alles richtig zu machen, damit es das nächste Mal bitte klappt. Es geht darum - sich selber zu bleiben. Dann klappt es garantiert nur mit dem, der auch paßt und alles andere klärt sich dann schnell.

    Was hab ich verloren? Du sagst ich hätte zu früh viel investiert?
    Was fehlt mir denn jetzt? Nichts!
    Ich bin völlig ganz und finde es einfach nur traurig. Und mein Freund findet es wahrscheinlich auch traurig. Deshalb laß ich ihm Zeit, das sacken zu lassen. Das Leben geht weiter und wir sind beide wieder frei.

    Ich bereue nichts.

    LG Nys[/quote]

    Hallo Girasole

    Kaleu + Co2013
    ps (Co2013) es ging um keinen Gefallen im Bett - und den Gefallen hat nicht er mir getan, sondern ich ihm... er war nur sauer, weil ich damit zuviel von meiner arbeitszeit vertan hab und das dann sonntags nachholen mußte

    Kaleu - danke für Deine Worte. Haben die Stimmung gut getroffen.

    girasole + Co2013

    ich habe nicht das Gefühl irgendwas falsch gemacht zu haben. Ich habe mich so verliebt, wie es meine Art ist mich zu verlieben. Ich habe meine Gefühle gelebt und Vertrauen geschenkt - evtl. zu früh - aber was solls.
    Ich habe nicht den Eindruck, daß es mir irgendwie geschadet hätte. Es war ja nicht mein Fehler, wenn er Dinge sagt, die er so nicht leben kann.
    ...Toleranz und Gelassenheit in materiellen Dingen. Er ist doch derjenige, der jetzt das verliert, was er gern gehabt hätte.

    ich werde auch so gehen, wie es meine Art ist. Ich brauche kein Türenknallen beim gehen und ich muß auch nicht gleiches mit gleichem vergelten. Ich sehe ein bißchen hinter die Kulissen und obwohl ich nicht analysiere, nehme ich wahr, daß auch er sich auf mich eingelassen hat und das Ganze jetzt nicht gerade toll findet. ich achte ihn und seine Gefühle. selbst dann wenn er meine Gefühle verletzt hat. so bin ich und will das auch nicht ändern

    ich sage nicht zu einem Menschen, daß ich ihn lieb hab und verletze ihn dann unnötig - auch dann nicht, wenn er mich verletzt hat.

    Es reicht daß ich gehe. Das wird ihn noch genug schmerzen und wenn nicht - dann auch ok. ich werde so gehen wie es meiner Art entspricht. am montag war ich noch wütend, da wäre es ein bitterer Abgang geworden. ich bin aber das nicht und will es auch nie sein: bitter.

    ich kann loslassen und kann das in Würde tun. ich muß nicht spektakulär davonrauschen - alles war ein geschenk das ich nicht zurücknehme - deshalb habe ich auch nichts verloren. ich nehme mich einfach nur raus, so wie ich mich eingelassen habe. da ist nichts dabei. das ist leben und ja ich bin traurig. auch das hat seinen platz. warum soll ich nicht einfach gehen und traurig sein. das ist authentisch und dann werde ich auch wieder fröhlich sein können und mich einlassen können mit einem anderen. alles hat seine zeit. auch ein abschied und den werde ich so gestalten, wie er mir auf den Leib paßt. das ist keine abhängigkeit auch kein klein machen, das ist die Gelassenheit, die ich immer haben wollte. und ich nehme an, daß es spürbar sein wird und mir verdaulicher sein wird als ein rosenkrieg.

    es geht doch nur darum, für mich selbst gut zu sorgen. das kann man ohne hämisches lachen und ohne böse worte tun.

    LG Nys

    Hallo pingi

    erst mal nachträglich alles Gute zum Geburtstag!

    Mein Klinikaufenthalt ist noch nicht lange her und ich bin der Meinung, daß ich dort unheimlich viel gelernt hab.

    Hast Du dort Internet? Ich wollte Dir ja noch erzählen, wie das bei mir war, als ich noch so sehr in meinen Gedankenkreiseln feststeckte... wg. xy dem Alkohol und allem was an Gefühlsmist dazugehört...

    ich hab es bislang aufgeschoben, weil bei mir selbst so viel los war. Hab es aber nicht vergessen. Evtl. können die in der Klinik Dir besser helfen. Falls es Dich noch interessiert, schreib ichs Dir gern.

    Heute schaff ich es nicht mehr. Bin müde und evtl. auch ein bißchen erkältet....

    und morgen fährst Du ja schon.... aber ich werd es Dir dann einfach trotzdem posten.... wirst ja schon irgendwann wieder hier lesen.

    Alles alles Gute Dir
    LG Nys

    soviel doch noch zum Alkohol

    mir ist das auch komisch vorgekommen - aber ich möcht ihm nichts unterstellen. Es gab Situationen in denen meine Alarmglocken laut waren.

    Letztendlich ist es egal warum wir diskutieren und
    ich dabei an Stammtischdiskussionen denke, die ins unfaire abdriften, sobald die Argumente ausgehen.

    Ich mag genau das nicht mehr, was Kaltblut sagte:
    Überlegen warum jemand dies oder das tut oder warum er sich so gibt. Ich sorge einfach für mich und übernehme die Verantwortung dafür, wie viel ich noch zulasse und wo meine einfach nur meine Grenzen sind.

    ....oh der
    obere Beitragsteil ist wohl überschrieben worden....


    da stand

    Hallo Clärchen, Matthias und Kaleu

    .....

    Clärchen hat es erfaßt:

    Ich habe schon entschieden - und ich sehe es auch so, daß die anfängliche Harmonie eine Täuschung war.

    Da war es noch toll, daß die Pferde meinen Alltag bereichern und daß ich so ein großes Herz für Tiere habe.

    ..... da war Geld nicht wichtig und er bereute die Jahre in denen er sich kaputt gearbeitet hat.

    ... da war das Streben nach Materiellem unwichtig und Ideale vorhanden, die plötzlich wie weggeweht sind.


    Alkohol.... ich schreib dazu nix. Es reicht, daß ich weiß was ich will.

    noch

    mal

    LG Nys

    Zitat von silberkralle

    glück auf nys

    solang würd ich nich warten ...
    hast du ihm mal klargemacht wie du dich bei all dem^ fühlst?

    nein darauf will ich nicht warten, - aber ich peile gerade, wie ich unbesc hadet aus dieser Nummer raus komme.

    Fakt ist leider, daß auf die Äußerung, wie ich mich dabei fühle
    a) wenn er meine Pferde schlecht macht
    b) wenn er mich nicht mit Respekt behandelt
    c) wenn er sich so komplett anders verhält als zuvor

    nur Argumente kamen, die ich hier lieber nicht reinstelle, weil ich ihn nicht im Internet bloß stellen will. Und ja - er hat ja gesehen, daß mir
    die Tränen kamen und ich ging mit der Bemerkung, daß ich ihm zu früh vertraut habe.

    Im Zweifel - Bauchgefühl.

    Mein Bauchgefühl sagt mir "geh"... und ich werde gehen, aber leise und mit genug Abstand damit es keinen Gewinner und Verlierer gibt.

    Für ihn ist - so wie er sich gestern telefonisch meldete - die Welt iO, -
    warum sollte ich dann Streß machen? Man kann auch ohne Streß gehen.


    In der Zwischenzeit kann ich mir ja mal seine Argumente überlegen, - ob man es mir sowieso nicht recht machen kann und ob bei mir sowieso irgendwas nicht stimmt / wenn man mit der Mutter Probleme hat und vom Ehemann getrennt lebt. Ob ich es tatsächlich doch so gut bei ihm habe, weil ....

    Ich kann mir denken wie es ist, wenn man immer derjenige ist, der sich alles kaufen kann, alles bestellen kann und für alles irgendwelche Hilfskräfte einstellen kann - und wenn dann jemand plötzlich verlangt, daß man auf Augenhöhe steht. Nur komisch, daß es mit Abstand geht und mit Nähe total in Schieflage kommt.

    Also mit Abstand gehen, damit ich nicht abgestraft werde. Ich fürchte, diesen Mann verläßt man nicht ungestraft. Und die Zeit war schön, warum einen unschönen Abgang dranhängen. Lieber einen intelligenten Abgang... ich arbeite dran.

    LG Nys

    Hallo Co2013

    Zitat

    Reicht es nicht aus, wenn man sich bei dem anderen wohlfühlt, nach ihm sehnt und freut wenn er kommt? Alles andere ergibt sich doch dann.

    Genau so sehe ich das auch. Deshalb verstehe ich ja nicht, warum er die Pferde immer wieder in Frage stellt.

    Ich weiß nicht, ob ich mich noch wohl fühle.
    Dazu gehört Vertrauen.
    Er hat ganz gewaltig Vertrauen zerstört.

    Wenn Dich jemand um einen Gefallen bittet. Ihm bei einer Entscheidung zu helfen.... die mehrere Std. dauert, weil man dazu noch ins Fachgeschäft muß, Stoffe vergleichen etc. ....
    Dir dann 1 Woche später vorwirft, daß du ihm diesen Gefallen getan hast... dann fragst Dich doch auch :shock:

    Wenn Dir jemand Vorwürfe macht, weil Du sonntags arbeitest anstatt mit ihm Zeit zu verbringen, obwohl er vorher noch gesagt hat, das sei völlig ok..... dann fragst Dich doch auch :shock:

    Wenn der selbe plötzlich sonntags gern hätte, daß Du da mind. den halben Tag im Reitstall bist und gleichzeitig die Meinung ist, daß Du die Pferde weg tun sollst, weil die nix mehr taugen (Fuchjagd geht halt nicht mehr).... und obwohl er weiß, daß die Dir unglaublich viel bedeuten...

    dann ist Wohlfühlen eine Frage der Zeit, bis man wieder verletzt wird.

    Deshalb sehe ich es gerade eben nicht locker.

    LG Nys

    Hallo Aurora, Andreas, Verflixt, Girasole und Co2013

    Eure Gedanken hierzu sind für mich zur Selbstreflektion echt wichtig.

    Während mein Badewasser die Temperatur eines Gebirgsees annimmt, lösche ich gerade zum dritten mal das Geschriebene hier.

    Ich will auf keinen Fall zu viel Details reinbringen.

    ohne wird es aber verdammt schwer, Euch zu erzählen, was mich so verwirrt. Seine Einstellung zu manchen Dingen scheint nicht mehr die selbe wie vor 2 Wochen zu sein. Dabei geht es um Geld und um die Lebensqualität in der Freizeit.

    Ich will ihn auch nicht analysieren oder sein Verhalten deuten, obwohl ich mir natürlich schon so meine Gedanken mache.

    Einmal soll ich am WE Zeit haben, dann wieder nicht.
    Einmal soll ich länger da bleiben, dann wird mir genau das vorgeworfen. Komisch..

    Alkohol war schon öfter unser Thema. Aber mehr von seiner Seite aus. Ein bißchen zu oft. Aber die konkreten Gespräche kann ich hier nicht einstellen. Er trinkt nichts oder max. ein Glas zum Essen einmal am Tag. Aber er scheint oft an Alkohol zu denken. ?

    Seine Biografie war nicht einfach und selten wird ein Jugendlicher sein eigener Chef und macht daraus das, was er aufgebaut hat. Allerdings ohne eine längere Beziehung...

    er hat mir das anfänglich so vermittelt, daß er endlich irgendwo ankommen will. Jetzt hab ich das Gefühl, daß er es nicht aushält, wenn da noch jemand neben ihm ist, zmindest nicht so nah.

    Nein ich glaube nicht, daß ich es bin, die nicht weiß was sie will. Ich bin etwas vorschnell im vertrauen und mich freuen. Aber so bin ich. Dem Leben meist mit einer übergroßen Portion Optimismus und Hoffnung zugewandt.

    Aber ich habe investiert und bis jetzt nicht das Gefühl, mich dabei aufgegeben oder aufgelöste zu haben.

    Das ist neu - und das tut mir gut. Ich gewinne dadurch nicht mehr Vertrauen in die Männer - aber in mich. Auch nicht schlecht.

    LG Nys

    Gestern habe ich noch richtig gekämpft, nicht anzurufen und einfach tschüß zu sagen.

    Bin dann ziemlich früh ins Bett.

    Schlaf tut immer gut.

    Jetzt denke ich. Es ist einfach vorbei. Manche Dinge passen da offensichtlich von der Einstellung her nicht. Ich mag nicht über Dinge diskutieren, die für mich indiskutabel sind.

    Die Bedeutung meiner Pferde zB.

    Ich mag es nicht, wenn die Argumente immer nach Stimmungslage des anderen verlegt werden.

    Ich mag es nicht, wenn jemand meine Lebensweise kritisiert, der noch garnicht weiß, ob er mit mir leben will.

    Nein. Ich glaube es paßt nicht.

    Vielleicht bin ich nicht flexibel genug. Vielleicht auch nicht zu verbiegen.

    Jedenfalls habe ich genug Diskussionen im Job. Ich brauche sie nicht bis aufs i-Pünktchen noch in meiner Freizeit. Schon garnicht dann, wenn es bei der Diskussion nur darauf raus läuft, daß ich mich den Umständen anpassen soll, die je nach Stimmungslage verschieden sein können.

    Seltsam, wo so mancher Hase lang läuft.

    Ich werde jetzt die Gelassenheit aufbringen zu warten, bis wir uns wieder hören/sehen. Aber ich glaube das
    wird nix mehr. Schade.

    Hallo Kaleu, hallo Kaltblut, hallo Forum


    ... jow der nächste Winter...

    soeben ist Gefühlswinter oder zumindest kalter Ostwind.

    Eigentlich bin ich kurz vor den Tränen - andererseits denke ich drüber nach in wie weit ich überhaupt enttäuscht sein kann.

    Wenn ich meinen Tagesplan einem anderen zuliebe über den Haufen werfe - dann vorgeworfen bekomme, daß ich meine Sachen nicht rigeros durchziehe -

    wenn ich mir gründlich überlege, ob ich mich auf jemand einlasse und dann ein ja dazu finde - dann vorgeworfen bekomme, 5 Schritte voraus zu sein -

    da gibt es viel zu lernen.. Aber auch zu fühlen und abzugleichen. Was muß ich in der Tat lernen (zB Gelassenheit) und was wird als das gesehen und anerkannt was es ist: Zuneigung.

    Ein ganz schönes Dilemma in meinem Kopf. Dosierungsprobleme. An dieser Beziehung kann ich sie üben. Aber ob ich mich dann noch mal so richtig einlassen kann, wenn ich die Ego-Nummer geübt habe?

    Der Tip vom Doc war: Einlassen, investieren und zurücknehmen. Kann ja nix verloren gehen. Immer wieder abgleichen, wie viel einlassen und investieren sich gut und richtig anfühlt.

    Es fällt mir gerade nicht leicht, das zu posten. Ist ja n ziemlicher Temperatur-Sturz. Will auch nicht zu viele Details hier preisgeben.

    Es soll aber das sein, was es ist: Ein Einblick in den Versuch Neues zu wagen, - das Risiko verletzt zu werden einzugehen - und eine Schilderung, welche Erfahrungen ich damit mache. Erfahrungen die nicht immer dazu dienlich sind "schön dazustehen". Erfahrungen die von Fehleinschätzungen oder von eigenen Fehlern berichten - ohne zuviel aus der Beziehung zu erzählen.

    Meine Wahrnehmung ist, daß ich gerade innerlich auf Distanz gehe, weil ich das Gefühl habe, daß in manchen Situationen das Recht-Haben über dem steht, was dabei kaputt geht. Mein Gefühl ist, daß leichtfertig verletzendes gesagt wird - mein Verstand sagt mir, daß es für einen Menschen wie ihn, ein ganz natürliches Verhalten ist, mit dem ich klar kommen muß oder auch nicht.

    Meine Ungeduld würde am liebsten sagen: Und tschüß.
    Aber ich kann tschüß immer sagen. Wenn ich bleibe, kann ich lernen zu warten, was daraus wird.

    Eine sehr schwere Übung. Ich kann warten, ob Gefühle zurückkommen, die jetzt verletzt oder gekränkt sind. Ich kann Gelassenheit leben und sehen, wie das mir paßt.

    Ich bin eine Ganz oder GarNicht Frau. Ich weiß noch nicht, ob ich diesen Anspruch auch an den Partner richten will. Bis ich das weiß, werde ich Gelassenheit trainieren.

    Mein Rücken fühlt sich verkrampft an. Ich glaube - ich werde jetzt mal dieses Gefühl in Bewegung umsetzen.

    LG -
    Nys

    Hallo Renate

    Dein Faden von früher ist ja leider gelöscht. Aber Du könntest doch Deine Geschichte 1x am Stück aufschreiben und mußt sie dann nicht so oft wiederholen.

    Dann kann sich jeder daraus mitnehmen was er mag.

    Deine Beiträge bei Neuen kannst Du doch so verfassen, daß sie den Leuten "geschenkt" sind.

    Also nur das geben, was Du auch entbehren kannst.

    Vielleicht hast Du Dich über das gesunde Maß hinaus eingebracht und fühlst Dich daher beraubt, wenn nichts zurückkommt.

    Wenn Du Dich zurückziehst, weil Du auftanken mußt, ist das ok. Das o.g. waren nur Vorschläge, wie Du vielleicht mit weniger Einsatz genug Gelassenheit findest.

    LG Nys

    Hi Lindi :D:lol::!::):D *freu*

    erstmal Danke für Deine Wasserstandsmeldung.
    War natürlich klar, daß Du erstmal den Kulturschock Elternhaus und
    deutsche Umständlichkeit verdauen mußt..... trotzdem hab ich mich manchmal gefragt, ob es Dir noch danach ist, hier zu schreiben.

    Selbständigkeit und Unabhängigkeit im Elternhaus und unter diesen Bedingungen zu leben, stelle ich mir für mich persönlich auch sehr schwer vor. 5 anstatt 50 daran kannst nur Du was ändern :wink: ... das sagt eine, die gerade seit 5 Min weiß wie dast geht *schmunzel*.... aber das hast Du ja sicher gelesen....

    Meinst Du nicht, daß Du genug Potential hast, um zumindest eine Zeitarbeitsstelle recht bald zu bekommen? Du bist ja in Sprachen + landwirtschaftlichen Fähigkeiten + Computerkenntnissen + Intelekt
    gut aufgestellt. Hast keine körperlichen Probleme und .......na gut - das Alter, da ist keine Freudenschrei der Arbeitsvermittlung zu erwarten...
    Ich könnte mir aber vorstellen, daß Du schnell vermittelt bis, wenn Du nicht gleich "ganz oben" einsteigen willst. Dadurch daß Du grad mal keine Miete bezahlen mußt, ist das Hungergehalt einer Zeitarbeitsstelle evtl. auch nicht so mager. Evtl. können Dir hier auch andere berichten, welche Jobs sie nach längerer (zB Kinder-)Pause gefunden haben.

    Mit ein bißchen Glück schaffst Du dann auch bald den Sprung in eine kleine eigene Unterkunft.

    Daß die Zeit dazwischen mit sehr unangenehmen Gefühlen bestückt ist, kann ich mir gut vorstellen. Und klar - die eigenen Probleme fallen plötzlich mehr auf, wenn der Schuhkarton weg ist, in dem man sie bisher gut verstaut hatte. Evtl. war das bei mir auch so, als mein Mann auszog. Da war ich plötzlich mein eigener Mitbewohner und nicht mehr so schön abgelenkt.

    Eine Krise ist immer auch eine Chance. Das sagt sich so leicht. Aber wenn ich auf mein Leben zurückschaue, dann war es immer die Zeit, in der ich am meisten positive Fortschritte gemacht habe. Diese schwer auszuhaltenden Gefühle, wollen ja irgendwo hin. Bei mir waren sie immer auch Antriebsfeder, etwas an mir selbst zu hinterfragen und zu ändern.

    Viel Zuversicht wünsche ich Dir! und viel Kraft!!
    Zieh einfach manchmal die Till Eulenspiegel-Mütze auf, wenn es Dir bei
    den "Erziehungsberechtigten" zu bunt wird :P und denk dran, was Du alles an Lebenserfahrung(en) hast, von denen die nichtmal träumen wollen. 8)

    LG und gutes Gelingen!+ Grüße ans Pferdle !! (komm uns besuchen, wenn Du magst, und wann Du irgendwann darauf neugierig bist :wink: ich geh auch hinter Dir her, beim Joggen :lol: )

    Nys

    Hallo Lindi

    ich habe heute Frühjahrsputz im Stall gemacht.

    Dabei mußte ich sooft an Dich denken.... (tu ich auch sonst ;) hin und wieder)....

    Es wäre schön, mal wieder was von Dir zu lesen.

    Hoffe daß es Dir gut geht.


    Liebe Grüße
    Nys

    Hallo Renate, Speranza, Heidi, Girasole und Kaleu!

    So ich bin seit ein paar Stunden zurück und möchte noch auf Eure Gedanken eingehen + dann erzählen wie es heute abend mit ihr war.

    Ihr habt mir so viel "ansprechendes" geschrieben, daß ich mich schwer tue die Zitate auszuwählen. Mal sehen, wie sortiert oder unsortiert das jetzt wird.

    Zitat von RenateO

    Wir Kinder kommen nicht auf andere Leute,wir tragen unsere Eltern auch in uns(Wesenszüge/Charakterzüge/Bedürftigkeiten etc)

    Ich habe dich hier als einen sehr emotionalen Menschen erlebt,manchmal auch grenzüberschreitend (auch dir selbst gegenüber) das ging vor deiner Therapie soweit das ich dich nichtmehr verstehen konnte.

    auch wenn ich es ungern zugebe - da hast Du völlig Recht.-
    Es war früher, so mit 16 ungefähr, als mir andere Menschen (Mitschüler und die ersten Jungs) zu verstehen gaben, daß ich seltsam bin. Damals kannte ich keinen anderen Umgang, als den, den ich zuhause untereinander gelernt hatte. Ein ständiger Wechsel von übertriebener Anhänglichkeit und bei Kontaktverlust übermäßige Sorge und ein sich reinsteigern in gute Ratschläge für das Leben des anderen - verbunden mit der Erwartung, daß dieser ab jetzt nur noch für mich oder uns lebt.
    GRAUENHAFT !!!!!!!!!!!!!!!!!! In der Punk-Szene und bei den Hausbesetzern habe ich das dann ziemlich schnell abgelegt. Die haben mir damals den Respekt vor der Freiheit des einzelnen gelehrt. Von hier aus ein großes DANKE an diese "Lehrer".

    Was blieb, war der Wunsch gerettet zu werden.
    Am besten darin, daß ich mit einem anderen Menschen extrem eng verbunden bin. Extreme Gefühle waren teilweise eine echte Belastung. Ich hatte meine Gefühle nicht unter Kontrolle sondern zT kontrollierten die Gefühle mich und das war die Hilflosigkeit die ich von meiner Mutter gelernt hatte. Auch wenn ich Machtmißbrauch in Form von Mißhandlung
    niemals nachvollziehen kann und will. Da habe ich einfach einen anderen Charakter. Mir war immer das heilig, was schwächer und auf mich angewiesen war.

    Mit jedem Schritt, den ich weiter in die Selbstverantwortung gehe schwindet das Gefühl gerettet werden zu müssen und in der aktuellen Beziehung achte ich sehr darauf, daß ich meinen Freund nicht besuche oder anrufe, wenn ich mich mit etwas auseinandersetzen muß, das mir unangenehm ist und nicht unsere Beziehung betrifft. Wir reden offen über alles - aber meine Baustellen bleiben meine und seine bleiben seine.
    Irgendwie habe ich auch nicht mehr das Bedürfnis mich selbst im anderen zu verlieren. Auch dann nicht wenn es schön ist. Für einen Moment evtl. - aber früher lief ich tagelang völlig aufgelöst rum ;)

    Ich denke, daß ich in vielem das Kind meiner Mutter bin. Und Intensität und Hingabefähigkeit sind nicht per se schlecht. Die Dosierung macht das Essen würzig oder versalzen. Im Gegensatz zu meiner Mutter habe ich das Glück, noch lernen zu können.


    Zitat von Speranza

    Das ist sehr schwierig besonders wenn man dabei vom schlechten Gewissen geplagt wird weil der andere natürlich weiterhin mit seinen Waffen kämpft und erst nicht versteht warum plötzlich Widerstand kommt.

    Es war ein jahrelanger Weg mich abzugrenzen, das ging sogar so weit dass sie öfters den Satz: "Dann häng ich mich eben auf" losliess wenn sie ihren Willen nicht bekam. Ich fühlte mich so unter Druck gesetzt dass ich "Dann musst du das eben tun" geantwortet habe und mich im Nachhinein fürchterlich schämte.

    Hallo Speranza, herzlich willkommen in meinem Faden :) freut mich!
    Du hast mir mit dem ersten zitierten Absatz sehr aus der Seele gesprochen. Das hat gut getan.

    Und zum zweiten Absatz kann ich nur so viel verraten, daß ich am Montag nach dem Telefonat mit meiner Tante im Auto saß und so wütend war, daß ich ganz ganz üble Gedanken zum Ableben meiner Mutter gegen die Windschutzscheibe brüllte und gleichzeitig den lieben Gott um Vergebung bat 8)

    Unser Dialog lief heute am Schluß noch fast ähnlich ab, wie oben von Dir erzählt. Und das obwohl es eigentlich keinen Anlaß gab. Aber dazu weiter unten. ...

    Ich weiß nicht in wie weit meine Veränderung Bestand hat. Aber es war heute total anders! Ich war anders. Sie nicht. Ich bin grad etwas verwirrt, wie das so schnell sein kann. Ich kam nach hause und war kein bißchen ausgesaugt. Ich war bei ihr und war offen für sie, aber ich hatte nicht das Gefühl mich ihr opfern zu müssen, egal was sie aufgefahren hat.
    Ihre Bedürftigkeit ließ mich nicht kalt - aber mein Abstand war ein Abstand, ein Abstand, ein Abstand. Keine Gleichgültigkeit - aber die Erkenntnis, daß ich nicht für ihr Glück verantwortlich bin - die war präsent - wie nie zuvor.

    Zitat von heidi13

    Wenn es Dir hilft, vereinbare mit ihr einen Zeitpunkt in .. Monaten und dann treff ihr euch - ohne Bedingungen und ohne Verwicklungen mit anderen.

    Liebe Heidi, auch Dir herzlich willkommen bei mir!

    Dein Beitrag war, glaube ich, so ein Impuls, daß ich kurzerhand beschlossen habe heute und völlig ohne Bedingungen und Tante bei ihr vorbeizugehen, so als ob es das Normalste der Welt wäre.
    Nicht um ihr klein beizugeben, sondern um zu zeigen, daß sie ganz entspannt bleiben kann - obwohl ich tue was mir gefällt. Daß ich komme und gehe, wie ich das für richtig halte. Heut wollte ich das und konnte das - und wann ich das wieder will, weiß ich noch nicht.

    Natürlich habe ich nicht überhört, als sie mir vermitteln wollte, wie sehr sie auf meine Zuwendung angewiesen ist. Ich hab sie dann aber darüber informiert, daß sie noch sehr gut in der Lage ist, gut für sich selbst zu sorgen - und daß ich das deshalb auch von ihr erwarte.

    Zitat von Kaleu

    Das Vermischen von Verantwortungen erwächst zumeist daraus, für bestimmte Gefühle keine Verantwortung übernehmen zu wollen - oder zu deutsch, ich fühle mich so und so, ich will mich nicht so fühlen, ich verändere mein Handeln weg von dem Weg, den ich gehen will, um mich nicht so zu fühlen wie ich's tue, würde ich ihn so fortsetzen.

    Wenn man nie die Gelegenheit bekam, die Nabelschnur zu trennen, tut es verdammt weh das zu selbst zu tun und schlimmer noch - feststellen zu müssen, es selbst tun zu müssen.

    Lieber Kaleu

    erstmal DANKE für Deine Worte! und ja der Kerl tut mir gut.

    Das Trennen der Nabelschnur von meiner Mutter neulich, weshalb ich ja so geheult hab. Jetzt hab ich sie erstmal verflucht, als diese "Rückholaktion" per Tante inszeniert wurde. Mein Kinderzimmer ist mir in sehr schlechter Erinnerung. Nein - da will ich nicht mehr hin! Aber ich
    wollte (glaub ich) endlich eine Art Anerkennung. Wie Du auch. So ein OK - das wir niemals bekommen werden. Bzw. mal kurz und nur leihweise :)
    Aber heute hab ich das OK einfach selbst mitgebracht ;) sie wurde in dieser Hinsicht nicht nach ihrer Beurteilung der Lage befragt.

    Aber das was Du da geschrieben hast - ist trotz allem noch ein großes Lernfeld für mich. Unangenehme Gefühle "umschiffe" ich meisterhaft und am liebsten würde ich diesen Satz auf meinen Badezimmerspiegel kleben. Aber auch Co haben Notfallkoffer, also kommt der mal da rein. :)

    Dabei werf ich grad meiner Mutter vor, daß sie nix aushalten will. Schön arrogant von mir. Diese Defensive oder überspielt Coole das sind die Puppen, die zu gerne tanzen, sobald die richtige Musik spielt. Ich denke, es wird Achtsamkeit notwendig sein. Ein Leben lang. So ein übergroßer Respekt vor unangenehmen Gefühlen öffnet jeder Sucht Tür und Tor.

    Oder läßt einen irgendwann mit eingezogenen Schultern durch die Welt huschen. :roll:


    Zitat von girasole

    Zunächst viell. verunsichert oder schlecht, ähnlich wie als Du Dich bei XY das erste Mal durchgesetzt hast.
    Aber wenn Du dabei bleibst, und bei DIr bleibst- rückst Du näher zu Dir selbst. Es fühlt sich ganz ganz toll an.

    Liebe girasole

    ich habe nach meinem Besuch heute das Gefühl, mich garnicht durchsetzen zu müssen. Eigentlich ist sie es, die mir ausgeliefert ist. Aber nicht weil ich das möchte. Sondern weil sie sich und ihren Wert von mir abhängig macht. Jetzt will sie (sie hat extra noch mal angerufen) wissen, ob sie alles richtig gemacht hat. - Ist egal - hab ich gesagt. Mir geht es gut. Wenn es ihr nicht gut geht, weil sie sich abhängig macht - dann geht mich das nichts an. Ich sagte zu ihr: Laß Dich nicht hängen. Sie: Doch ich laß mich hängen. Ich: Na dann hängst Du halt. - Ich habe ihr gesagt, daß man einem Menschen nichts Gutes tun kann, das er sich nicht selbst auch gönnt - unabhängig von der Zuwendung eines anderen.
    Sie weiß, daß ich sie nicht hängen lasse, wenn sie ernsthaft nichtmehr in der Lage ist für sich zu sorgen. Aber diesbezüglich ist sie weit davon entfernt ein Betreuungsfall zu sein. Das habe ich deutlich gemacht. Mehr nicht.

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    ja - ich war heut dort und irgendwie hab ich mich nicht verloren - hab erzählt was grad so geht und daß ich am Sonntag lieber mit meinem Freund zusammen sein will. Daß ich nicht kaltherzig geworden bin, - aber mir wünsche, daß sie eigenständig ist. Ich blieb für eine Zeit von ca. 45 min. und habe nebenher tatsächlich noch an andere Dinge gedacht.

    Kraß!

    Ich danke Euch für die Hilfe / den Steigbügel zur Weiterentwicklung.

    Es wird noch nicht alles gewonnen sein. Aber ich habe das Gefühl nichtmehr im Staub zu kriechen, sondern im Sattel zu sitzen. *freu*

    LG Nys

    Liebe pingi

    ich bin mit Dir traurig - aber girasole hat recht. -

    Und ich wünsche Dir so viel Kraft!!!!!!!!!!!!!!!!

    Du verlierst Deinen Sohn nicht. Er erhält die Chance, sich gut und gesund zu entwickeln. Das ist alles.

    Er ist und bleibt Dein Sohn, der ein eigenes Leben lernen soll. Mehr ists nicht.

    Sei ganz lieb gegrüßt
    Nys

    Hallo Ihr

    ich hab nur ne kurze Mittagspause
    wollte mich aber mal melden. Habe gestern noch alle Eure Beiträge gelesen und es hat mich schon sehr bewegt.

    Zu vielem ist mir was eingefallen. Es fehlt grad die Zeit und so werde ich ausführlicher antworten, sobald es möglich ist.

    Etwas völlig anderes hat mich von gestern abend auf heute morgen sehr gestärkt. In meinem Mich-Selbst-Fühlen und mich-selbst-stark-und-gelassen-fühlen.

    Lustigerweise war es ein Streit mit meinem Freund.
    Es ging heiß her und ich mußte mir einiges anhören, bei dem er auch noch recht hatte.

    Aber obwohl ich zuerst fast gekränkt war - sind keine alten Muster aufgekommen. Ich konnte mich der Diskussion stellen und auch über das Diskutieren selbst
    konnten wir dann einen Konsens finden, bei dem keiner der Gewinner oder Verlierer war.

    Pah - was das ausmacht. Also in dieser Beziehung werde ich kaum meine Harmoniesucht (sofern vorhanden) ausleben können. Was da nicht niet und nagelfest ist, kommt auf den Prüfstand .....und wenn es die Nebenkostenabrechnung ist :0 Dafür krieg ich jede Menge Ermutigung, die Dinge weniger weiblich sondern
    mehr mit der männlichen Gehirnhälfte zu betrachten ;)

    ich glaub ich kam aber auch dazu ihm etwas von der weiblichen Sichtweise zu vermitteln *schmunzel*

    Das Thema Mutter wollte ich nicht groß erwähnen.
    Aber sein Pragmatismus ist manchmal heilsamer als jede Psycho-Analyse.
    Sagt er doch: Wieso hast du Probleme mit Deiner Mutter? Wie geht das denn? Ihr müßt doch nicht zusammenarbeiten? Dann kann doch jeder tun was er will. Da gehst Du hin und wenn sie blöd wird -dann hast du doch bestimmt grad wichtigere Dinge, die dich beschäftigen. Schau auf Deine Arbeit und zieh Dir nicht jeden unnötigen Schuh an. Geh oder geh nicht - aber
    kümmere Dich um das was ansteht.

    Weiß nicht - irgendwie hilft mir das sehr.

    Ich fühle
    daß es eine Herangehensweise ist, die garnicht so weit weg ist. Man muß sich nur nach ihr ausstrecken. Sie leben. Unsere Diskussionen hitzig oder wieder versöhnlich, die helfen mir den Kopf klar zu kriegen.

    Was ist das denn? Das hatte ich noch nie!
    Zuhause oder mit Partnern waren Diskussionen immer zermürbend und belastend. Jetzt helfen sie mir zu mir zu kommen. Auch wenn ich hin und wieder drauf bestehen muß, daß ich eben auch meine Herangehensweise habe, die ich in vielen Dingen nicht ändern werde.

    Ich werd das mit meiner Mutter so gestalten, daß ich weniger berechenbar bin. Ich geh heut einfach vorbei
    (bin sowieso in der Nähe) und verschwinde
    verschwinde dann bald wieder. Ein längeres Treffen stelle ich in unbestimmte Aussicht - weil ich gerade viel anderes um die Ohren hab. Das ist so und für diese Vorgehensweise muß ich mich nichtmal verbiegen.

    Ich antworte auf Eure Beiträge trotzdem noch.

    Soweit erstmal das Update. Bis bald

    LG Nys

    Liebe Susanne

    ich freu mich sehr, daß Du mir schreibst.
    Du hast mir vor langer Zeit einen ganz wichtigen Schubs in die richtige Richtung gegeben und ich war Dir damals auch noch böse. Sorry. Es war ein Meilenstein auf meinem Weg zur Selbsterkenntnis.

    Die Gedanken die Du schreibst, sind genau das was mich gestern so konfus gemacht hat. Ich hatte ja selbst schon dran gedacht, mich wenigstens mal kurz bei meiner Mutter zu melden, weil es mir gerade so gut ging.

    Jetzt ist die Situation aber eine andere. Jetzt könnte genau dieser Effekt auftreten, den Du beschreibst. Es wäre sozusagen ein Belohnungssystem in dem die Mutter darin unterstützt wird, nur ordentlich traurig und krank zu sein, damit die Tochter wieder funktioniert.


    Lieber Kaleu

    auch Dir ganz besonders Danke, daß Du mich nach wie vor begleitest!

    und mit allem hast Du recht. Ich verbieg mich, nur weil die Tante wegen der Mutter geschrieben und angerufen hat. (Mit meiner Mutter hab ich noch garnicht gesprochen). Die Tante sagt, meine Mutter hätte sich geändert und viel nachgedacht. Ich soll sie kontaktieren.

    Und dann sagt sie zu mir. Deine Mutter hat heute erzählt:

    Sie habe sich ein Ei gekocht und dabei daran gedacht, wie oft sie sonntags Eier gekocht und den Frühstückstisch liebevoll gestaltet hat und kann es nicht verstehen, daß ihre Tochter das alles offensichtlich vergessen hat. :shock: Ne da hat sich die Mama nicht geändert.
    Änderung wäre wenn sie in der Lage ist, ihr Kind seinen Weg gehen zu lassen, ohne dabei ihren Wert vom Kind abhängig zu machen und von der Intensität des Kontakts. Änderung wäre, wenn sie Dankbarkeit nicht ständig mit Liebe verwechseln würde und wenn sie wüßte wie wichtig Freiheit ist.

    Und Du hast recht: Ich krieche gerade schon wieder unter der Türspalte rein, nur UM VERSTANDEN zu werden.

    Die Angst vor Ablehnung durch die Geschwister meiner Mutter, die alle das Co.System rauf und runter beherrschen - diese Angst macht mich wieder abhängig. Ich hab jetzt schon Angst vor der Traurigkeit, die dann hochkommen würde, wenn sie mich alle verurteilen für meine Unabhängigkeit.

    Und Du hast recht: Ich habe es in der Hand. Mein Auftreten wird entweder ihr System so richtig wieder in Schwung bringen oder ausbremsen. Ausbremsen kann ich nur, wenn mir die Folgen gleichgültiger werden und ich bei mir bleibe und dem wer ich bin und was mir gut tut und was ich leben will und was nicht.


    Lieber jürgenbausf

    willkommen in meinem Thread. Ich freu mich sehr, daß Du mir schreibst!
    Auch Du triffst genau mein Gefühl, wenn Du sagst, es braucht ein paar Jahre. UND den Umgang mit anderen Menschen. Wobei ich da schon um einiges weiter bin, als im Umgang mit meiner Mutter. Meine Selbsthilfegruppe ist hier und dann 2x Psych. in der Woche.

    Deine Aussage "laß Dir ein paar Jahre Zeit" nimmt mir viel Druck weg. Danke.

    --------------------

    ich muß los in das Außendienstbüro. Ein Ergebnis meiner Überlegungen kann ich noch nicht schreiben. Werde auch erst morgen wieder so richtig Zeit für Überlegungen haben. Mein Tag ist heute randvoll.


    Liebe Grüße
    und danke EUCH!

    Nys