Beiträge von Nys

    Hallo girasole

    ich bin super froh, daß Du Dir Gedanken machst und Deine Meinung schreibst. Deshalb bin ich ja hier!

    Du hast recht - ich verbieg mich schon wieder, damit ich es (für mich) richtig mache.

    Natürlich ist das die volle Manipulation, die da gerade gefahren wird. Meine Mutter geht demonstrativ nicht mehr zu ihrer Schwester, weil sie "nur noch allein sein will" und
    krank ist sie schon lange immer wieder, aber jetzt ist
    diese Abwehrschwäche noch stärker und ihr Virus bricht öfter aus...
    aber die Schwester= Tante reagiert so wie sich meine Mutter das unbewußt wünscht = zaubert die Tochter her.

    Genau das ist es aber, was ich nicht durchbrechen kann, weil keine der Beteiligten auch nur am Rande bereit ist einzusehen, was da abgezogen wird. Sie haben ihre subjektive Sicht.
    Ihre Ansicht:
    Alle Psych. sind nix Gutes und ich bin halt so schwach, daß ich glaube zum Psych. zu müssen.... na gut.... man läßt mich halt....Aber ich "darf" das meiner Mutter mit dem Kontaktabbruch nicht antun, weil sie damit unter die Erde kommt.... ist für meine Tante undenkbar, daß das so mit ihren Kindern wäre... volles Verständnis für die Trauer und den Zusammenbruch meiner Mutter..... sie hat ihre Kinder ja auch geschlagen....und ich soll mich an die schönen Zeiten erinnern, die wir doch auch gehabt hätten.

    Dabei geht es garnicht um die Vergangenheit.
    Aber wenn ich ihr schildere, was mich in der Gegenwart stört, versteht sie es nicht. Also weder meine Mutter noch die Tante. Ich sage, ich will als Erwachsene behandelt werden und dann kommt die Aussage: Wieso
    das wirst Du doch!

    Daß ich von meiner Mutter wie von einem Vampir ausgesaugt und mit einer abnormalen abhängigen Liebe überschüttet werde, die mir nur noch die Luft nimmt - das kann ich nicht äußern - ohne daß meine Mutter einen Fast-Zusammenbruch bekommt und die Tante, die sowas mit ihren Kindern nie gemacht hat... garnicht weiß wovon ich rede.

    Ich glaube es waren nicht die Schläge, sondern die regelrecht vereinnahmende Liebe dieses unbeherrschte sich am Kind austoben in allen Gefühlslagen - gut wie schlechte Gefühle - was mich so geschädigt hat.

    Es war immer und alles extrem und ist es heute noch. Sie kann und will sich nicht zügeln. Und wenn sie nicht darf, dann wird sie krank etc.

    Ich glaube sogar die Schläge waren so eine Art Versuch mich zu "verschlingen". Wie ein Jäger mit der Beute eins wird, sobald er sie erlegt hat. Das war ihr Machtrausch in dem sie mich sich früher einverleibt hat, sobald ich irgendwie ihrer Meinung nach zu selbständig wurde.

    Dieses Mittel hat sie jetzt nicht mehr. Aber sie ist selbst krank. deshalb sieht sie nicht, daß sie nicht mich vermißt sondern der Machtverlust sie in eine Depression strürzt.

    Ich habe damit gerechnet. Aber erklär das den Verwandten. Das ist dann das böse Psychologen quatsche.

    Ich habe meiner Tante ggü. geäußert wie sehr mich das alles zurückwirft und belastet. Ach sie ist mir halt wichtig (die Tante + Verwandtschaft) ich hab auch Angst, daß mich das was kommt wenn ich stur bleibe - noch mehr belastet als ein

    dann eben gut vorbereitetes Treffen mit meiner Mutter.

    LG Nys

    Guten Morgen Forum

    leider habe ich verschlafen. Aber dafür geht es mir
    um einiges besser, als gestern abend.

    Ich versuche die Sache mit meiner Mutter so anzugehen, daß es einfach nur ein Treffen ist.

    Nicht jetzt schon Angst vor den nächsten Treffen zu haben und dem was sie evtl. veranstalten könnte. Sondern das auf mich zukommen zu lassen.

    Ist ein Termin. Mehr nicht. Versuch ich mir zu sagen.

    Da werd ich doch schaffen ein paar Stunden gelassen zu bleiben, egal was passiert und mich abgrenzen zu können, wenn es notwendig ist.

    LG Nys

    Heute war ich zum ersten Mal wieder richtig konfus.

    Alles lief prima, trotz Hektik, - ich konnte konzentriert arbeiten -
    konnte ruhig bleiben, als klar war, daß ich einen Termin nur mit Verspätung wahrnehmen kann und den Terminpartner partout telefonisch nicht erreichen konnte, weil ständig belegt war.

    Es hätte zum ersten Arbeitstag gereicht, daß meine Umzugspläne unter den neuen Umständen noch mal überlegen muß. Natürlich habe ich gerade jetzt auch eine ansprechende Wohnung angeboten bekommen. ...

    Aber das alles war ein Klacks
    gegen das was in mir aufkam, als ich den Brief meiner Tante öffnete. In dem stand, daß meine Mutter mich dringend sehen sollte, damit sie nicht vollends ganz krank wird.

    Ich hatte schon überlegt, wie ich mal wieder ein bißchen Kontakt zulassen könnte, ohne gleich im alten Problem zu enden.
    Aber das Telefonat, das ich dann mit der Tante führte, hat in mir
    regelrechte Schockzustände ausgelöst.

    Endergebnis: Ich bin bereit meine Mutter zu treffen, aber nicht allein.
    Ich fürchte mich vor einer Überdosis Emotionalität, Grenzüberschreitenden Umarmungen und Küssen und dann
    das was sie meiner Tante heute erzählte: Daß mine Mutter zu ihr gesagt hat:

    "Ich habe doch immer alles so schön gemacht zuhause, das kann die Nys doch nicht vergessen haben" "Ich versteh garnicht, daß das alles so schlimm sein soll"

    Wenn wir allein sind sagt sie dann: "Wenn wir uns nicht verstehen, bringt mich das um" und dann zwingt sie mich dazu alles über mich ergehen zu lassen wie ein begossener Pudel. Denn sobald ich was sage, wird es noch schlimmer. Dann steigert sie sich rein in Fassungslosigkeit.

    Mir fiel das Lied "Junge" von den Ärzten ein -
    und mir fiel auf, daß es evtl. so einem Suchtkranken geht, wenn sein Co
    auf Hochtouren aufläuft.

    Ich saß mit einem regelrechten Freß-Anfall im M-Don
    als ich geklärt hatte, daß wir uns nur bei der Tante treffen und nicht bei ihr. Und dabei habe ich überlegt, ob ich evtl. meiner Mutter zuliebe eine Suchtpersönlichkeit bekommen habe, damit sie Co sein kann
    :shock::?8):oops::shock:
    DAS WÄRE WAS FÜR die Bezeichnung HIRNRECYCLING und seltsame
    Erklärungsversuche einer durchgeschmorten Gehirnwindung frei nach Kaltbluts Nys-Analyse. Nur hat das leider nix mit Hormonen zu tun, sondern ist erschreckend lähmend, blutsaugend, mich blind-wütend-machend und bleischwer.

    ich fühle mich zermatscht. Wie eine Tomate. Ich fühle mich traurig und angewidert. Ich fühle mich mir selbst sehr fern.

    Ich habe Angst, daß ich sie nicht stoppen kann, wenn sie sich
    in ihre Gefühle für mich reinsteigert. Ich habe Angst, daß ich dann brutal werden oder weglaufen muß. Ich habe keinen blassen Schimmer, wie ich mich schützen kann, ohne sie zu verletzen. Sie will mich ohne Haut. Sie will meine Seele nackt und ihr zugetan. Bis sie das bekommt wird sie völlig unbewußt! alle Mittel anwenden, um meine Zuwendung zu bekommen und dann wieder vernichtend zuschlagen zu können, mit ihrer Einmischung.

    Vielleicht übertreibe ich. Der Abstand hat mir so gut getan. Aber ich werde ihr nicht die Chance geben als Märtyrerin die Verwandtschaft gegen mich aufzubringen. Ich würde sie gerne einfach liebhaben. Aber
    sie kann mit Macht nicht umgehen. Mit einem Fünkchen Macht kann sie Mißbrauch betreiben........ sie kann garnicht anders.......es ist wie ein Naturgesetz. Ich bin erschöpft. Nicht vom arbeiten.

    Eigentlich war das Leben gerade noch sehr schön :?

    LG Nys

    Hallo eklisee!

    hab mich sehr gefreut über Dein Schmunzeln ;)

    Ich finde Du klingst richtig gut und aufgeräumt.

    Da freu ich mich auch für Dich... - ja und das mit "befreiend" und der Freiheit die man ohne Mann hat... - das ist auch nicht das Schlechteste. Die Ressourcen einteilen fiel mir ohne die Beziehung leichter.

    Es freut mich, daß Du mit Freunden und Familie gut aufgestellt scheinst.... und das ist sicher auch schön für Dich und Deine Tochter.

    Ich bin nun wieder in der Hektik der Arbeitswelt angekommen und das bedeutet viel Selbstdisziplin. Geht natürlich zulasten der Tagträume und schon begegnet man sich am Abend
    oder Morgen leicht übermüdet, nervlich nicht so belastbar und tatsächlich auch mal mit dem Kopf schon im Büro...

    so gab es heute trotz Sonnenschein keinen gemeinsamen Tag und gestern um 0.30 Fischstäbchen

    der Toner ist gerade ausgegangen und ich habe beschlossen die letzten 30 Akten morgen zu machen.

    Liebe Grüße und danke für Deinen Besuch!
    Nys

    Hallo Kaltblut, hallo Girasole


    Lieber Kaltblut

    ich weiß was Du meinst - nur meinte ich nicht das was Du dachtest ;)

    was mit Wucht über mich kam, war der Wunsch lebendig zu sein und die Erkenntnis, wie sehr ich mich passend gemacht habe und wie meine Beziehungsfähigkeit in der Kindheit
    falsch programmiert wurde. Die Wucht einer Depression
    hat evtl. auch mit Hormonen zu tun - war aber wesentlich stärker als jede Verliebtheit.
    Trotzdem war es ein heilsamer Not-Aus den meine Psyche - meinetwegen die Hormone - oder meine Seele oder was auch immer da fabriziert hat. Ich bin dadurch dem näher gekommen, ganz für mich "ganz" und "unfragmentiert" zu sein.
    Vielleicht ist es hier nicht der richtige Ort all das zu erörtern, was zwischen mir und meinem Ehemann war und was nun mit mir und dem neuen Partner anders ist. Ich kann nicht mal Andeutung machen, die Deine Theorie widerlegen würden, ohne indiskret zu werden. Jedenfalls liegt der Schwerpunkt unseres neuen kleinen Glücks nicht dort, wo Du es vermutest.
    ;)

    Aber trotzdem ganz lieben Dank, daß Du bis heute meinen Weg verfolgst. Warst Du doch der erste, bei dem ich nach Selbstliebe und wie das geht gefragt habe.

    Hast mit Deinen Beiträgen auch schon manchen Stamm aus meinem Wald gezogen. Und ich freu mich sehr, wenn Du mir hier weiterhin schreibst.


    Liebe Girasole

    danke für Deine Anmerkungen und Smilies und danke, daß Du Dich für mich freust.

    Im Glauben finde ich auch immer wieder meinen Frieden.
    Auch für meinen Freund existiert Gott als fester Bestandteil des Universums... ohne besonders christlich zu sein, glaubt er -
    ... das empfinde ich ebenfalls als eine wichtige gemeinsame Lebenseinstellung.

    Einen schönen Sonntag Euch allen
    LG Nys

    Hi pingi

    nix mußt Du wollen.

    SEIN einfach nur SEIN und dann fühlen. Achte darauf was kommt wenn Du einfach mal nur da bist.

    Sorg Dir für ein Umfeld, wo Du erst mal SEIN kannst.

    Die Wünsche und die Wahrnehmung der pingi, die Du bist, die kommen dann leise und ohne Aufforderung.

    Stell mal den Druck ab. Von innen und den von außen.

    Von außen ist kein Druck vorhanden, den machen wir uns nur selbst, weil wir alles so verstehen, daß wir doch müßten. Dabei ist das der Schritt nach dem Erkennen wer wir sind.

    Dazu brauchst Du Ruhe und Platz in Deinem Kopf. Deshalb mein Vorschlag mit den Gedanken in die Tüte packen. Am besten alle. Auch die - die mit muß anfangen.


    LG Nys

    Hallo pingi


    bitte bleib hier. OK? - Keine Flucht. - Ich glaub jürgenbausf hat
    es wirklich nur gut gemeint und nicht herablassend geschrieben.

    Es tut weh, wenn man kämpft und kämpft und immer noch nicht da ist, wo andere ganz selbstverständlich anscheinend schon auf die Welt gekommen sind. ;)

    Ich schreib Dir bald. Ich werd Dir von mir erzählen und Du wirst sehen, das ist nicht so arg weit auseinander.

    Leider bin ich grad im Zeitdruck und ich möchte es nicht einfach nur so hier reinklatschen.

    Erhol Dich erst mal - Selbstmitleid ist es nicht - ich weiß - es ist Verzweiflung und verzweifelte Suche nach Hilfe.

    Du hast Kräfte, die Du nicht ahnst. Glaub mir und such in Dir nach diesem Selbstbewußtsein. Hilft besser als jede Therapie.

    Eine Therapie kann Dir nur Mut machen und ein Defizit an Aufmerksamkeit für eine geraume Zeit wieder auffüllen. Zuwendung, die uns der Alltag versagt.

    Aber wenn Du keine Kraft tankst um frei zu sein, wirst Du im Alltag immer wieder die gleichen ablehnenden Erfahrunge machen. Vielleicht wäre tatsächlich dieses Buch was für Dich, das ich über Deinen Buchvorschlag fand.

    Der Weg zur emotionalen Selbständigkeit

    Es geht um Verletzungen, die wir fast schicksalshaft immer wieder erleben, zB Ablehnung
    Der Fehler liegt im System. In der Angst vor diesen Verletzungen, die wir schon ewig mit uns rumschleppen und immer wieder auch in unsere Beziehungen tragen.

    Dadurch werden wir immer wieder einen verwirrten Blick auf unsere GEgenüber haben. Beziehungen falsch bewerten und uns abwerten oder den anderen bzw dessen Verhalten.

    Entspann Dich. Es ist nur die Ursache, die Du finden mußt, dann kannst Du auch diesen Mist Kreislauf durchschauen.


    Liebe Grüße
    Nys

    Liebe Samsara

    Ruhe und Kraft in Deine Beiträgen kommen deshalb rüber, weil Du eben gerade auch von den stürmischen Zeiten berichtest.

    Klar spürt man Dir ab, daß Dich das bewegt - aber was ich an Deinen Gedanken so wertvoll finde - ist der Ausgleich - der immer wieder stattfindet.

    Du kannst ganz konkret Kraft und Ruhe schöpfen und beschreibst das mit Dingen, die ich für mich sehr gut nachvollziehen kann. Es macht Mut, daß Dir die Dinge Kraft geben, die ich auch als kraftspendend erlebe. Mir fehlt dann manchmal die Ruhe, um solche Kraftquellen anzuzapfen - oder ich vernachlässige sie.

    Deinen Weg zur innerlichen Ausgeglichenheit lese ich gerne und nehme sehr viel für mich als Anregung mit. Achtsam mit meinen Ressourcen umzugehen und Stille zu suchen bevor ich im Sturm stehe. Das muß ich noch mehr in die Praxis umsetzen.

    Schön daß Du hier immer wieder von Deinem Weg schreibst.

    Liebe Grüße noch mal
    Nys

    Hallo Matthias

    Zitat

    - seither überleg ich, wie wichtig so n "streitobjekt" is.

    HUI da hast Du ja ordentlich an Dir gearbeitet.

    Den beschriebenen Streit hätte ich Dir nämlich niemals zugetraut 8)


    Konstruktiven Streit finde ich aber auch wichtig. Mit mir kann man sich schlecht über Nebensächlichkeiten streiten - aber über Vorgehensweisen und Überzeugungen. Ich hoffe daß ich da auch in einer Partnerschaft nicht gänzlich außer Übung komme. Sonst ist die Beziehung nämlich auch irgendwie fade.

    Wichtiger als die Gemeinsamkeiten sollte aber ein Streit nie sein.
    Sonst ist da vielleicht eh schon was faul.

    Den Notfallkoffen und den Halt in mir selbst... das möcht ich auch nicht aus den Augen verlieren. Und trotzdem auch den Mut aufbringen verletzt zu werden, traurig zu werden. Ich glaube nur so kann man auch Glück erleben. Alles andere ist ein ewiger Einheitsbrei. Nicht traurig nicht glücklich. Wer nichts gibt, kann auch nichts verlieren. Wird aber auch nie teilen können.

    Das Leben bleibt ein Risiko. Ein ganz lieber Freund hat mich in den letzten Tagen ermutigt, auch mal das Risiko wieder zuzulassen.

    Den Halt in mir selbst muß ich deshalb nicht verlieren. Daran hast Du mich erinnert. Danke noch mal dafür!

    Schönes WE

    und LG Nys

    Hallo pingi und Aurora

    ich habe Euch ja schon in Euren Fäden geantwortet.
    Trotzdem hier noch mal DANKE .... Eure Rückmeldung war wichtig und tat mir gut.

    Hallo Renate

    Du hast mich bei Girasole was gefragt :


    nun ja - bedürftig - so habe ich mich zum Glück schon lange nicht mehr gefühlt. Und mit dem Satz "nicht ganz geliebt zu werden"
    wollte ich nicht auf die Mitleids-Tour raus.
    Es ist eher eine Anspielung auf das Thema das Girasole auch beschäftigt: Die Liebe, die wir als Kind bekommen, empfinden wir auch als Erwachsene als richtig. Da ist dann ein Fehler im System, wenn die Liebe im Elternhaus nicht uns als Persönlichkeit galt, - sondern mit unserer Leistung verknüpft war... oder damit was wir werden sollten.... wie wir die Eltern zurücklieben usw.

    Bei mir ist es dadurch im späteren Leben zu Beziehungen gekommen in denen ich nicht als Ganzes geliebt = nicht ganz geliebt wurde. Ich wurde nur in Teilen angenommen und die anderen Teile habe ich dann einfach abgespalten und vergraben, --- bis sie mit aller Wucht zurück kamen.


    Du fragst was ich suche. Eigentlich suchte ich zunächst mich. Die habe ich jetzt gefunden ... mit allen Bedürfnissen und Wünschen....
    klar habe ich das Bedürfnis danach als Ganzes zu existieren. Auch in einer Partnerschaft, nichts von mir abspalten zu müssen um passend zu sein. Würde ich auch nicht mehr tun, glaube ich.

    Natürlich ist man mal schwach und in einer Partnerschaft (die ich so schnell noch garnicht wollte) kommen auch die o.g. Ängste mal auf. Dann ist man evtl. auch bedürftig nach Sicherheit.

    Matthias hat das gut geschrieben: Halt nur bei sich selbst finden und suchen. Dann ist Sicherheit nicht so wichtig.

    Andererseits ist es für mich gut, wenn ich einen Platz habe, an dem ich mal schwach sein darf und dort dann trotzdem gut aufgehoben bin.

    Ich ging in die Klinik und dachte ich müßte ein Wunder an Selbständigkeit werden *schmunzel* perfekt eben - wie immer - eben in die andere Richtung - aber alles richtig machen. Wie Kaleu schrieb: Nicht andere perfekt retten, sondern jetzt mich...

    hab dann die Rückmeldung bekommen, daß das Quatsch ist. Ich
    soll mir nen Mann suchen! :shock: NÖ brauch ich nicht - hab ich gesagt. Der Doc: Doch! Das wünschen sie sich doch!

    Puff. - ja - und wenn ich es abgestritten hätte, wäre ich wieder wunderbar dabei gewesen mich selbst zu verleugnen.

    So hab ich das als Langzeit-Ziel mal wieder in Betracht gezogen.
    Zugegeben, daß der gute alte Doc recht hat, wenn er sagt: S** ohne Liebe, das lassen sie mal.... das ist nix fürs Alter. Suchen sie jemand bei dem sie einen Platz haben an dem sie geliebt werden
    und dabei alt und schwach werden dürfen. Dann haben sie gut für sich gesorgt.


    Daß ich so schnell jemand kennenlerne in den ich mich dann auch verliebe.. damit hab ich nicht in 100 kalten Wintern gerechnet.

    Gesucht habe ich es MOMENTAN nicht. Aber ich bin mit offenen Augen durch die Welt gegangen. Dank dem Therapeuten, der mir für meine Bedürfnisse wieder die Augen geöffnet hat.

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    Jetzt habe ich eine Beziehung und es gilt sie zu gestalten.

    Das Buch heißt nicht Emotionale Unabhängigkeit

    sonder der Weg zur Emotionalen Selbständigkeit.... (sorry)

    es kam gestern. Ist bissl esoterisch angehaucht, aber viel praktische Tips sind auch dabei.

    Wie sehr ich das Buch brauche, bezweifle ich gerade. Ich glaube reales Leben ist wichtiger.

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    Der Feiertag war genug Zeit um zu reden. Wir haben uns als Paar in seinem und meinem Freundeskreis vorgestellt.

    Ich habe ihm von meinen Ängsten erzählt und die Reaktion war
    die eines Mannes, der seine neue Partnerin wirklich ernst nimmt und sehr lieb hat.

    Daß er mich nicht nur für zwischendrin haben möchte, haben einige
    Pläne gezeigt, die er mit mir zusammen besprochen und einen gemeinsamen Konsens gesucht hat.

    Auch wenn es jetzt erst zwei Tage später ist: Ich glaube ich bin in sehr guten Händen und bleibe auf beiden Beinen ;)


    Sehr ausgeglichene, glückliche und friedliche Grüße
    Nys

    Liebe Aurora

    auch Dir danke für Deinen Beitrag bei mir.

    Du hast so recht. Und es hat mir sehr gut getan, daß Du so ehrlich von Deiner Angst damals geschrieben hast.

    Von Deiner Beziehung zu Deinem Mann habe ich immer wieder gerne gelesen. Und es ist ein wichtiges und schönes Beispiel hier im Forum, das ihr uns mit auf den Weg gebt.

    Eine Beziehung in der beide aufeinander achten ohne sich selbst dabei zu verbiegen.

    Die alten Muster beschreibst Du gut und gerade bei uns Co ist ein Rückfall leider oft keine so offensichtliche Handlung
    wie ein Griff zum Glas.... sondern eine tief eingegrabene
    Überlebens-Strategie, die beinahe unwillkürlich auftauchen kann.

    Aber da Dein Mann das nicht mit Kußhand annimmt, sondern Dir zurückmeldet und Du selbst achtsam bist.... ist evtl. gerade so eine Aufmerksamkeit auch ein Mehr an Partnerschaft. Das die Qualität des miteinander Lebens steigern kann.

    Gerade ein konstruktiver Streit zeigt doch manchmal, daß der Andere uns als Persönlichkeit wahrnimmt und dazu Stellung bezieht. Eine Rückmeldung.... auch wenn sie mal keine Streicheleinheit ist. Das ist so wichtig. Gerade dann wenn das alte Co-Fahrwasser mit Perfektionismus, mit sich-klein-machen oder mich zu wenig Ehrlichkeit den eigenen Interessen gegenüber durchkommt. Wenn wir uns wieder unnötig passend machen oder für die Tatsache entschuldigen, daß wir unseren eigenen Platz auf dieser Welt brauchen.

    Ich glaube inzwischen, daß ich einen sehr wertvollen Menschen kennengelernt habe. Der genug Liebe und Geduld mit mir hat - der mich aber nie aufsaugen und auch nie achtlos wegwerfen wird. Der mich in meiner Selbstwahrnehmung fördert und Schwächen nicht ausnutzt, sondern mir hilft stärker zu werden.

    Ja. ich glaube so was habe ich gesucht. Ich glaube Du hast auch so eine Ehe und das finde ich sehr schön und freue mich für Dich. Danke nochmal für Deine Worte bei mir. Sie haben mir sehr gut getan.

    LG Nys

    Liebe pingi

    erstmal Danke für Deine Worte bei mir! Es hat mir sehr gut getan, daß Du mir so nachfühlen konntest.

    Tatsächlich lese ich oft bei Dir auch Gefühle und Gedankenkringel die mir sehr vertraut sind. So auch in Deinem letzten Beitrag.

    Da steckt man so fest. Wie ein Spinnennetz ist das.

    Streck Dich einfach nach dem, was für Dich richtiges Leben ist. Dann kommt Dir das Sucht-Verhalten irgendwann nur noch wie eine schaurige fremde Welt vor.

    Leider ist das kein Katzensprung, sondern eine mühsame Befreiung von immer wiederkehrenden gleichen Gedanken.

    Immer wieder Gedanken in eine Tüte packen und zur Seite stellen, das Jetzt erleben und wahrnehmen,.... wie da beim Schwimmen.... das hilft Dir im Moment am meisten.

    Die Gedanken in der Tüte kommen eh wieder. Um die mußt Du Dir keine Sorgen machen.... aber sie werden schwächer... je öfter sie mit neuen Erfahrungen überschrieben werden.

    LG Nys

    Hallo Girasole

    ich freu mich für Dich, daß Du Dich erleichtert fühlst und auch ohne schlechtes Gewissen "nein" zu einem gemeinsamen Essen sagen konntest.

    Es zeigt doch, daß Du Dich auf Deinem eigenen Weg befindest und nicht mehr in der "entschuldigung, ich bin"-Falle steckst.

    Schön, daß ihr einen Anwalt nehmen könnt. Das wird bei mir wohl auch mal der Fall sein. Und das mit den Rentenansprüchen, das sehe ich so, daß es einfach gerecht sein sollte.

    Renate
    ich antworte Dir bei mir.

    Schönes WE! LG Nys

    Jetzt erlebe ich zum ersten Mal! in meinem Leben, wie es ist, wenn ein Mann zuhause und auch in der Öffentlichkeit ganz bei mir ist. Trotzdem oder gerade deshalb beschleicht mich die Angst. Altbekannte Angst.

    Ich habe Angst etwas zu leben, was evtl. nicht echt oder von
    seiner Seite aus nicht ehrlich ist. Angst vor Enttäuschung und vor Halbherzigkeit.

    Es gehört zu meinen Erfahrungen und auch meine Beziehungsfähigkeit hat an dieser Stelle einen Knax.
    Ich erwarte von mir und vom anderen, daß es keine Zweifel gibt. Das ist die beste Voraussetzung um blind in die Zukunft zu stürzen. Also weg mit dieser blöden Erwartungshaltung.

    Angst vor Verrat. Ungeduld. Am Gras ziehen wollen, damit es wächst.

    Matthias hat mir heute sehr geholfen. Halt findet man nur bei sich selbst. Das ist so. Also ist es ganz gleichgültig ob etwas anderes hält, solange man selbst auf beiden Beinen fest steht.

    Ich bin froh, daß ich heute eine Therapiestunde hab, bevor wir uns heut begegnen.

    Ich stehe sowas von am Anfang mit MIR! Manchmal denk ich, ich hab nochgarnix kapiert.

    Der Buchtip von pingi hat mich auf ein anderes Buch gebracht.

    Es heißt Emotionale Unabhängigkeit.
    Ich habe es bestellt und werde es mit ihm gemeinsam lesen.

    Einen frohen Tag und morgen einen schönen Feiertag wünsche ich Euch allen

    LG Nys

    Liebe Girasole

    ich wünsche Dir ganz viel Kraft - aber auch viel Abstand heute. Ihr hattet eine schöne Zeit - die ist ein Teil Deines Lebens, der auch schön sein darf, wenn der Rest dann nicht schön war. Was zählt ist das heute und wo ihr heute steht.
    Das ist der Ist-Zustand und wenn Du Dir den vor Augen hälst, dann ist es evtl. leichter.

    Auch bei mir steht das Thema Scheidung noch aus.
    Ich denke ich warte das Trennungsjahr ab, damit es juristisch schneller geht. Bzgl. Unterhalt mache ich mir in meinem Fall keine Sorgen - aber es war auch für mich eine wichtige Erinnerung, daß Du das geschrieben hast.

    Vor meiner Therapie kam ich mir unglaublich gescheitert vor in meinem Leben. Verletzt und so, als ob ich mich selbst verraten und verkauft hätte.
    Die Bilder von der Hochzeit sind wunderschön und immer schon war ein
    fader Beigeschmack dabei, wenn ich sie in die Hand nahm. Damals schon. Die ganze Zeit wußte ich, daß mir Zuwendung in dieser Beziehung gänzlich versagt bleibt. .... trotzdem wurde ich seine Frau. Paradox - aber ich war es ja gewohnt, nicht ganz geliebt zu werden.


    Jedenfalls wünsche ich Dir alles Gute für heute und ich wünsche Dir das Gefühl frei zu sein. Auch von wehmütigen Erinnerungen.

    Liebe Grüße
    Nys

    Guten Morgen Matthias

    ich wette, daß ihr beiden einen richtig schönen Tag miteinander verbringt ;) schön, daß Du Deinen eckigen Deckel gefunden hast, der so gut zu Dir paßt, wie Du mal beschrieben hast.
    ..........................................
    Ja da gab es zwei Threads von Karsten, die nun wieder gelöscht sind. Dabei ist Olli wohl gleich mehrfach mißverstanden worden. Karsten evtl. auch. Es war am Schluß
    mal wieder ein Streit unter den Forenmitgliedern wer was sagen darf und wie. Dabei gings wieder etwas "giftig" zu. Und
    das Thema wurde zerfetzt. Von der Diskussuion wegen Schließung des offenen Bereichs haben sich glaub auch nicht alle erholt.

    Zeigt mir immer wieder, daß man mit dem Forum nicht zu eng
    liiert sein darf. Manches läßt sich virtuell einfach nicht mehr so gut bereinigen und richtigen Halt sucht man besser nicht
    dort, wo man ein Teilnehmer und kein Angehöriger ist.

    Ich vermisse auch Katha seit ich wieder da bin. Sternenhimmel fehlt auch incl. Thread.

    Insbesondere bei Katha würde mich interessieren, was
    passiert ist.

    Ich hoffe schnuffig meldet sich bald mal.
    Weil sie doch sagte, daß sie dachte, trocken würde sie besser verstanden.... und "noch so lange hier schreiben" das geht mir nicht aus dem Kopf.
    -----------------------------------------------

    Laß Dir den Tag nicht verderben. Halt Dich an Deinem
    "Glücks-Deckel" fest und sag ihr unbekannter Weise einen

    Lieben Gruß
    Nys

    Hallo Co2013 :)

    verwirren? ich mach das nicht mit Absicht. Da ich weiß, was ich mein(t)e ist es für mich natürlich klar.

    Manchmal würde ich gern drauf los schreiben und denke dann wieder dran, daß das hier alles öffentlich ist. Dann muß ich die konkreten Details weglassen und übrig bleiben die Erkenntnisse, die ich draus ziehe.

    Aber Du kannst nachfragen, (falls Du magst)
    LG Nys

    Hallo Eklisee, hallo Girasole!

    Danke für Eure Gedanken, die ihr hier bei mir gelassen habt.

    Zitat von eklisee

    Und wenn ich dann was angesprochen habe, hinterher bereut....und doch froh, es getan zu haben


    Nur so einfach ist es mit uns Gefühlsmenschen wohl nicht....
    bin eben ich mit meinen vielen Gedanken...
    ........................... Ist eben nicht so oberflächlich

    Ich hab alles auf den Tisch gepackt. Geständnisse im Nachhinein liegen mir nicht.

    Das schöne und schlimme ist: Der zweite Teil des Zitates trifft auf ihn und mich zu.

    Eines habe ich gelernt: Glücklich machen kann man niemand.
    Die Fähigkeit glücklich zu SEIN, muß jeder von beiden mitbringen.
    Auch das Festhalten am Grübeln und Nachdenken muß jeder für sich selbst bewältigen (sich davon zu lösen)

    Da kann das Gegenüber sich auf den Kopf stellen - rumhampeln, - sich verausgaben und wieder verdrehen usw.
    Es liefe auf eine Co-Rolle zur Glücklichmachung eines Unglücklichen hinaus.

    Da schauen wir nun beide hin. Ob wir in der Lage sind den Dingen ihren Lauf zu lassen, ohne eine Garantie in Händen zu halten. Ob wir die Leichtigkeit aufrecht halten können, die jetzt noch da ist, wo wir uns zu nichts verpflichtet fühlen. Oder ob alles zu schwer wird. Ob uns unabhängig voneinander gelingt, die Gedanken um die Zukunft oder die Gedanken an unerfreuliche Dinge aus der Vergangenheit aus unserer Gegenwart rauszuhalten bzw. miteinander zu teilen und dann wieder
    abzuwarten, wie sich das Zusammensein gestaltet.


    (Ich schreib jetzt lieber in Wir-Form, weil ich nicht über ihn schreiben will.)


    Zitat von girasole

    Ansonsten hat mir in meinen letzten "Anbahnungen" sehr geholfen, mich immer mal wieder zurückzuziehen.
    Ich komme immer noch schnell aus dem Takt, dem Gleichgewicht mit/ in mir selbst.
    Und daher habe ich geschaut, dass ich Zeit und Muße hatte, dieses immer mal wieder zu überprüfen. ODer auch einfach Zeit mit mir zu verbringen.
    Was immer einen halt wieder "zu sich selbst zurückbringt".
    Denn ich denke, das war ja sehr oft so ein Haupt - Knackpunkt früher- sich selbst verlieren und den anderen in den Fokus rücken.

    Zuerst noch kurz zu Deiner Buchempfehlung. Das ist evtl. auch für mich interessant. Ich suche zwar nicht mehr den Beschützer oder Retter, wie das bei den XY noch der Fall war. Aber Geborgenheit ist bei mir wichtig und natürlich suche ich so einen Gemütsmenschen wie ich selbst bin und wie mein Vater auch war. Ganz daneben ist das bestimmt nicht, aber ich denke man muß im Falle des "Findens" aufpassen, nicht in die Kindrolle zu rutschen und die Erwartungshaltung eines Kindes in die Beziehung einzubringen. Ein erwachsenes unabhängiges Gegenüber zu bleiben, auch dann, wenn man Geborgenheit im Überfluß angeboten bekommt.

    Dazu gehört für mich auch ganz ganz wichtig diese Rückbesinnung auf mich selbst. Das merke ich besonders nach intensivem Zusammensein. Und so schön das ist, wenn die Zweisamkeit von gegenseitiger Präsenz geprägt ist, so gefährlich ist das bzgl. dem Fokus, der ja auch wieder vom anderen auf mich selbst fallen muß. Ich denke mein Arbeitsalltag ist da auch sehr tauglich, neben den Hobbies und Zeiten die ich für Alleingänge einplanen muß. Ich merke, wie mir das schwer fällt. Ich merke, wie ich ohne zu überlegen über meine Kräfte hinaus "alles" will.
    Alles organisieren, ermöglichen, geben, erleben und bewältigen.
    Der totale Quatsch. Ich muß üben. Gas und Bremse. Das ist nicht einfach, aber solange ich nicht aus der Kurve geflogen bin, kann ich es in der nächsten Kurve besser machen. Soll heißen, ein zuviel muß nicht gleich ins Gegenteil kippen und den Mittelweg findet man nur mit Bauch UND Verstand. Wir erinnern uns hin und wieder an den Verstand und daran, daß wir uns eigentlich noch garnicht kennen.

    So long.

    Ich werde in den nächsten Beiträgen versuchen wieder mehr nur über mich zu schreiben. Dann irgendwann, was bei Bauch und Verstand rausgekommen ist. Bin aber trotzdem für Eure Erfahrungen weiterhin sehr dankbar. Ich möchte gerne dazu beitragen, daß es in diesem Forum auch mal darum geht, was evtl. möglich ist, wenn XY Vergangenheit ist.
    Diese neue Zeit ist in jedem Fall eine neue Erfahrung. So sehr habe ich mich noch nie selbst beobachtet, wenn ich verliebt war. Schon allein das ist es wert, erlebt zu werden. Manchmal ertappe ich mich als "ganz die Alte" im negativen Sinne. Dann sag ich mir: Gut daß ich es gemerkt habe. Also in der nächsten Kurve weniger Gas und auch mal das Steuer aus der Hand geben und abwarten, wie der andere den Wagen lenkt. Ist bei Angst vor Kontrollverlust ja so schön, wenn man garnicht überholt werden kann, weil man schon immer einen Schritt voraus geplant hat. Mich mal zurückfallen lassen und das Feld von hinten beobachten.... dem Ralley-Partner nicht unablässig in die Augen schauen, könnte einen Crash verhindern :)

    LG Nys

    Hallo pingi

    erstmal herzlich willkommen hier im Forum!
    Deinen Beitrag bei den Co habe ich noch nicht gelesen. Ich komme aus dem Co Bereich und bin selbst nicht Alkoholikerin
    Sicherlich können Dir die Trockenen hier die besseren Antworten geben.

    Ich melde mich nur deshalb hier zu Wort, weil das erste Zitat
    aus dem www von einer Seite stammt, die ich bei Weinender Engel empfohlen habe. Es geht dort um die Rolle der Partnerin im Innen- und Außenverhältnis und um ihre Gedanken und die Verwirrung die in so einer Partnerschaft Alltag sind.

    Lange hab ich überlegt, ob ich diese Seite empfehlen soll, weil da dieser Satz drin steht.

    Dann habe ich daran gedacht, daß es hier einige Trockene gibt, die sicher froh sind, daß sich ihr Partner nicht getrennt aber eindeutige Trennungsansagen gemacht hat.

    Es ist in meinen Augen kein Widerspruch. Wenn der trinkende Partner Einsicht zeigt, dann sollte man ihn mMn nicht fallen lassen. Die Frage ist eher, wie lange man auf die Einsicht warten will. Und da finde ich Deinen Weg mit Trennung bei
    absoluter Uneinsichtigkeit den einzig richtigen Weg.

    Klar gibt es viele Entgiftungen, die von Abhängigen halbherzig gemacht werden oder Rückfälle, die zu dieser Krankheit leider
    sehr häufig dazugehören.

    Es ist deshalb immer nur eine Frage zu beantworten: Wie möchtest DU DEIN Leben gestalten? Mit dem Alkoholkranken oder ohne. Mit Deine Trennung hast Du klargestellt, daß das für Dich nicht geht. Jetzt loslassen. Schieben, Ziehen, Grübeln
    das bringt alles nix. Er allein kann was tun. Mach Du auch was, aber für Dich. Wenn er es schafft, dann sicher auch ohne Dein Hoffen und Bangen. Wenn er es nicht schafft, dann war der guten Zeit auch noch die schlecht hinterhergeworfen.

    Loslassen ist Dein Part. Und Dich selbst finden. Denn das alte System darf nicht weiterbestehen. Zu diesem System gehört auch Dein Teil. Der daraus bestand, Dich auf ihn zu fixieren und ihn damit in gewisser Weise zum Lebensmittelpunkt zu machen. So was ist der beste Nährboden für einen Rückfall. Sollte er den Entzug machen. Arbeite an Dir und Deiner Unabhängigkeit von seinem Verhalten/Leben von seiner Sucht.

    LG Nys