Beiträge von Nys

    Hi Lindi

    gib mal nen Pieps, wie Du Dich fühlst. Oder ist es Dein Magengrummeln, das ich seit ca. 2 Std. fühle?

    Der Parmaschinken kann es nicht sein, ich habe nämlich eben erst die Butter für die Soße gekauft, die noch nicht gekocht ist ;)

    Wenn ihr aufladet - um 18 Uhr, sitz ich mal wieder beim Psych. ....ich glaub ich nenn ihn in Zukunft Profi,... wie soeben bei Girasole gelesen. Hört sich nicht so krank an.


    Hier ist wundervolles Wetter und die Obstbäume blühen um die Wette! Du hast Dir eine tolle Jahreszeit rausgesucht, um hier anzukommen.

    Ich freu mich für Dich weil es ein großer und wichtiger Schritt ist. Und Spanien löst sich ja nicht von der Landkarte. Du kannst ja immer wieder hin. Ist ja auch nicht um die halbe Welt.... Australien wäre schon schwieriger ;)


    Hey und ich hoffe, Du kommst mal ins Ländle auch wenn ich Dir beim Joggen maximal hinterher hecheln kann :)


    So jetzt stell ich mich mal an Herd. Die Kartoffeln sind nämlich auch noch roh.

    Daumen drüüüüüüüüüüüüüüüüüüück

    ...

    und zu bescheiden will ich auch nicht sein,

    deshalb frag ich jetzt nochmal ganz unverschämt nach mehr Details aus Deiner Philosohie-Studie zu Autonomie und Zugehörigkeit. Was haben die Kinder geantwortet?
    Wo sind die Zwischenschritte?

    Sicherlich ist da was interessantes dabei rausgekommen.

    Evtl. möchtest Du uns auch nicht mehr wissen lassen, aber ich frag nach. Nicht daß Du noch denkst, es interssiert keinen ;)

    Hallo schnuffig

    flüstern mit mir selbst ist (für mich) gut. Dann höre ich meine innere Stimme besser. (Nicht die inneren Kritiker, die sind nämlich laut).

    Ob ich deshalb zu den Schlangen zu zähle ?
    Vielleicht liegt es an der verstärkten Verknüpfung ins Reptiliengehirn :) :)

    Grüße

    Ach ihr Lieben, ihr seid ja so fleißig mir zu schreiben, daß ich kaum hinterher komme :) DANKE

    für all die Begleitung!

    Lindi - was machst Du heut hier? Wann geht's los oder bist Du schon unterwegs?

    Mein momentaner Seelenstand:

    Garnicht mal so übel.

    Geweint hab ich am 1.4. - danach gings aufwärts.

    Heute hab ich zum ersten Mal wieder getanzt.

    Die ersten beiden Lieder mußte ich noch selbst dazu singen, weil ich keine passenden auf Vorrat hatte.
    Aus einem zunächst sehr gefühlvollen Schneemann (Vor dem Walde) wurde ein sehr kraftvoller Frühling, dessen Blumen einfach blühen dürfen, wo der Schneemann stand.

    Greensleves war noch mal ein Abstecher in eine trotzige Melancholie und etwas Sehnsucht nach dem Verstanden werden.

    Dann hab ich weitergemacht, mit U2 (Album Oktober)
    Den Schlußakkord habe ich Bruce Springsteen mit seinem Song Working on the Highway überlassen.

    Ein Brief an meine Mutter liegt auf dem Sekretär.
    Ich weiß noch nicht, ob das die letzte Fassung ist.

    Jetzt gibt es erstmal Spargel mit Parma-Schinken.
    Ach je- da muß ich noch Butter für die Soße einkaufen.

    Gut daß ich noch "beinahe frei habe".

    Eigentlich ist der Wunsch nach Freiheit größer, als der nach Liebe. Es kommt halt auch mal durcheinander.

    Doch ich will meine Mutter schon so als Erwachsene als Individium. Ich hab mich komischerweise als Kind trotz allem auch sehr abgegrenzt. Ich seh mich nicht so sehr als ihr Kind... sie steht mir sehr sehr nahe. Und sie ist da. Mit oder ohne Kontakt. Besser kann ich es grad nicht ausdrücken. Ich erwarte keine Liebe von ihr. Ihre Liebe erdrückt mich. Ich möchte Kontakt haben und ich sein dürfen, ohne mich dafür ständig abgrenzen zu müssen.

    Liebe habe ich mir schon als Kind an vielen anderen Stellen geholt und auch bekommen. Ich wäre noch viel kaputter, wenn das nicht gewesen wäre. Aber meine Selbständigkeit hat sie erfolgreicher unterbunden, als mir all die Jahre bisher bewußt war. Ihren Einfluß auf mich heute noch, habe ich erst jetzt offen (vor mir selbst) zugeben können.

    Das Loch von dem Renate schreibt, fühlt sich nicht mehr so schlimm an. Da ist schon so ne Art Auffüllung in der Therapie entstanden. Dieser Urschmerz, den ich vor einigen Monaten so gräßlich und unheilbar empfand ist weg.

    Ich war jetzt halt erstmal neu wieder hier daheim. Habe meinen Mann gebeten nicht mehr die Haustiere zu besuchen. Auch nicht in meiner Abwesenheit, - weil ich einen geschützen Raum = meine Wohnung für mich brauche und weil ich Abstand brauche auch zu unserer Vergangenheit und den damit verbundenen Schmerzen.

    Dann ists halt ganz schön ruhig - ohne Arbeitsalltag. Da war ein Telefonat mit Mutter, einfach schön. Hab erzählt, was ich eingekauft hab. Hab gesagt was ich mache.
    Skepsis zuerst, dann Bevormundung, dann Beleidigt.
    Spaßverderber, Spielverderber, so fühlt sich das an. Aber verletzt war ich wie wahnsinnig auch noch.
    Weil es die Vereinnahmung ist, die mich stört. Und das daß es dabei total an einem Miteinander vorbeigeht.
    Hätte sie gesagt, : Toll, daß Du am WE mit andern Spaß hattest und Dir einen neuen Freundeskreis aufbaust - ich hoffe wir sehen uns dann trotzdem auch mal... das wäre anders gewesen. Dieses ständige Mißbilligen dessen was ich tue. Die Freiheit, die sie stört, wenn sie dafür nicht den Stundenplan machen kann.... das kränkt mich und verschließt mich. Ich wollte offen sein. Vertrauen wie Kaleu sagt, Wollte tolerant sein, auch wenn sie mal wieder in alte Muster fällt. Aber sie läßt kein Argument an sich ran. Entschuldigt sich und morgen ist es wieder ihr gutes Recht mich dran zu erinnern, daß ich beten soll. ... zur Kirche gehen ist da nächste,.... welche Freunde ich haben darf und welche nicht ... ist das übernächste... was ich nach dem Aufstehen zu tun habe und wann ich ins Bett soll..........die Gespräche drehen sich ausschließlich da drum. Ich komm auf keinen grünen Zweig. GRRRRRRRRRRRRRRRR


    Ich suche grad nicht so sehr nach Liebe.
    Einfach liebevoller Umgang mit einemMenschen, der mir nahe ist. Das im realen Leben zu vermissen, ist gerade meine Aufgabe. Und wenn die Mutter tot wäre, würde es sich zumindest natürlicher anfühlen, daß sie nicht zugänglich ist. Aber so haben wir das Leben - beide - und müssen es meistern. Ich kann grad nur nach mir schauen, sonst komm ich drauß. So einfach und so kompliziert ist das.

    Aber tanzen ist klasse und hoffe der Spargel wirds auch :)
    Aber so haben wir die Chance

    Noch was:

    Ich habe mit 12 eine Fabel über den Frieden geschrieben.

    Frieden, der von zwei Brüdern mit Gewalt erzwungen werden wollte. Alles ging dabei zu Bruch.

    Ende der Geschichte war die Moral, daß Frieden nur aus dem Herzen entsteht.

    Ja Kaleu! Pick sie raus und stell sie rein! So funktioniert Austausch ganz in dem Sinne, wie ich ihn verstehe.

    Ich kann dann drüber nachdenken und Stellung nehmen.

    Spontan denk ich, daß ich manchmal um mich schlage, wenn Mama mir das Spielzeug wegnehmen will - wie ein 3 Jähriges. Ich versteh nicht, daß ich erwachsen bin - aber auch nicht warum sie immernoch meint, mir alles aus der Hand nehmen zu müssen, was mich glücklich macht.

    Ich fühle mich hilflos in meinem Bestreben nach Kontakt und Akzeptanz, was den Umgang mit ihr betrifft.

    Ach ja und natürlich kann ich Dir das mit der "Übertragung" nachsehen. Ging mir in der Therapie mit einer Mitpatientin auch mal so - und eigentlich sind wir dann genau an der Stelle wo beide profitieren können, - solange wir uns ehrlich und mit Respekt austauschen.

    Ich bin gespannt.

    Guten Morgen Lea und Kaleu

    wie schön, daß ihr mir schon geschrieben habt!

    Lieber Kaleu

    danke für Deine Offenheit. So sehe ich Deine Posts an mich in einem ganz anderen Licht. Und Du hast mich neugierig gemacht. Vllt. lese ich mir mal Deine Threads ganz durch.

    Ich hatte schon den Verdacht, daß ich Dich an irgend etwas unangenehmes in Deinem Leben erinnere. Dachte aber eher, daß ich evtl. einer anderen Person ähnle, die für Dich negativ belegt ist.

    In Deinem Thread "Meine Wände" schreibst Du an Renate

    Zitat

    Vertrauen war für mich immer das eine große Thema. Ich kam da nie ran. Weil ich's rational versucht habe.

    Daraus hab ich wohl den Kopfmenschen "gebastelt"

    Jetzt wo ich Deinen Thread "Scherbenhaufen" kurz angelesen hab (auch nur Seite 1) fällt mir aber auf, daß Du da viel mehr und sofort als Gefühlsmensch rüber kommst. Wie gesagt, ich werd mir das mal zu Gemüte führen. Bekanntlich kann man ja lernen, wenn sich einer schon durchgekämpft hat, wo man selbst noch im Urwald steht.


    Liebe Lea
    genau das ist es, Geborgenheit und Freiheit zugleich. Und keine Sorge - ich werde oft dahingehend kritisiert, daß ich zuviel nachdenke. Also mein Kopf ist nicht ausgeschaltet. Aber verinnerlichen, heißt für mich, nicht lang drüber nachdenken müssen, sondern die Abgrenzung aus dem Bauch heraus verinnerlicht haben.

    Schönen Tag Euch!
    Nys

    Nun doch noch vor dem Zubett-Gehen eine Antwort an Euch.

    Wow so viele Post's! Da bin ich dann hoffentlich müde, wenn ich die alle beantwortet habe :)

    schnuffig
    das mit dem Frieden fühlt sich stimmig an. Vllt. war ich auch deshalb so von der Rolle, weil ich bereits auf Frieden eingestellt war, sogar auf evtl. Konflikte aber nicht auf unverhohlene Übergriffigkeit. Sie hat sich heute auf dem AB entschuldigt. Aber bevor ich nicht für mich eine gewisse Festigkeit meiner Schritte aufgebaut habe. Bevor ich mich nicht der dubiosen Angst vor den Schatten-Tagen oft genug allein gestellt hab (sie kommen mir gerade sehr weit weg vor)..........vorher mag ich meine Mutter nicht "auf dem Schirm" haben. Ich fühle mich rundrum besser, wenn sie weit weg ist.
    Die Angst und sie, das hängt zusammen ... ist aber mit Logik nicht in Griff zu kriegen, - nur mit der Umschreibung von Erinnerungen. Gehirn-Lern-Phase steht auf "on" und solange dieser Vorgang nicht abgeschlossen ist, funkt sie besser nicht zwischen rein. Das bin ich mir wert. Danach kann ich es dann mit den Konflikten noch mal probieren.
    Wahrscheinlich schreib ich ihr morgen einen kurzen Brief zu ihrer Entschuldigung und daß sie trotzdem warten muß, bis ich begriffen hab, daß ich erwachsen bin.

    Die 9? das ist nicht Dein ernst :shock: - NA GUT ICH SACK SIE MAL EIN
    ein positiv denkender Mensch beschwert sich nicht über ein zu gutes Zeugnis ;)

    Lindi
    weißt Du was, Dein Post war einfach klasse! Tat rundrum gut.
    Ja - und wer braucht Mutti mit 40+ ? Jeder! aber nicht so.
    Wir brauchen einander als Menschen und es kann einfach schön sein, wenn das mal "sein darf" ohne daß man gleich seine Freiheit verteidigen muß. Es ist das Bedürfnis eines jeden von uns, auch mal schwach sein zu können und dabei liebevoll behandelt zu werden. Wer das nicht zugeben kann, ist sich selbst fremd.

    Lea (inbetween)
    das Idealbild gibts echt nicht. Es gibt ein Gefühl, das ich kenne und das ich auf der Schlaf-Couch bei den Verwandten hatte, wenn ich dort auf Besuch war. Es war ein Gefühl vor dem Einschlafen, daß ich morgen wieder fröhlich sein kann und auch heute fröhlich war, ohne daß es aus heiterem Himmel Schläge gegeben hat. Das ist alles, was ich brauche um leben und atmen zu können und dieses Gefühl ist spontan wie absorbiert, sobald ich mit meiner Mutter zusammentreffe.
    Ich kann mich nur wiederholen: Ich erwarte nichts von ihr. Ich habe lediglich ein emotionales Problem mit ihr. Dafür kann sie bedingt was und ich versuche dieses Problem abzustellen. Leider leider leider muß ich dazu eine Zeitlang von ihr Abstand gewinnen, weil ich in bestimmten Momenten einfach nicht damit rechne, daß mich jemand angreift und dann sowas wie eine Re-Traumatisierung erlebe. Auch wenn es heute keine Schläge mehr gibt. Es fühlt sich immernoch extrem unangenehm an, wenn sie nach allen Regeln der Kunst ihre "Register" zieht,um mich nach ihrem Willen einzunorden.

    Kaleu
    ich hab erstmal richtig grinsen müssen, bei der Vorstellung, daß ich wie Sisyphus erscheine, der den Ball immer wieder den Berg hochrollt.
    Und das weil er sonst nix mit seiner Freizeit anfangen kann.
    Ist es so, oder denk ich nur, daß Du alles negativ bewertest, was ich schreibe.
    Ich bin der Meinung, daß ich mich auf einem guten Weg befinde.
    Es ist mein Weg mein Vorankommen. Klar gibt es Menschen wie Dich, die etwas nur kapieren müssen und dann klappt der Rest wie von selbst.
    Ich muß etwas fühlen. Aber Du hast ja schon geschrieben daß Du ein Kopfmensch bist. Ergo wirst Du es immer schwer haben, mich zu verstehen. Daß ich Dich ein bißchen verstehen kann, empfinde ich beim Lesen in Deinem Thread. Seite 1... vgl. mein Gedicht das Separee.
    Hat halt jeder so seinen Kampf. Der eine mit der Autonomie der andere mit dem Vertrauen.
    Zuerst habe ich über die Vorstellung eines Sisyphus gelacht, der die Kugel nur den Berg hoch rollt, um zu gewinnen. Dann dachte ich mir: Das kann ja wohl nicht Dein ernst sein, daß Du glaubst, ich spiel da aus Langeweile die Schwache. Vielleicht willst Du mich provozieren - aber dann solltest Du etwas treffsicherer werden. Ich habe Autonomie in meinem Leben oft bewiesen und kann sie auch leben. Ich spüre sie nur und vor allem im Umgang mit meiner Mutter OfT nicht. Manchmal schon. Aber Manchmal ist zu wenig. Was dagegen, wenn ich übe?

    Ich kann Deine Motivation nicht ganz einschätzen, warum Du mir schreibst. Irgendwie habe ich immer ein ungutes Gefühl, was Deine Wertschätzung mir gegenüber angeht. Vielleicht kannst Du mich bei Gelegenheit darüber aufklären. Wärs besser, ich schreibe, ich sei am Ziel und hab es noch nicht verinnerlicht? So wird es wohl sein. Aber
    das Problem bleibt so lange bis es im Gehirn gelöscht ist. Dazu muß ich üben, neue Erfahrungen sammeln und offen sein fürs Leben. Das bin ich - und das müßte selbst ein Kopfmensch wie Du aus meinem Thread rauslesen können.

    girasole
    Wut! Ist gott sei dank seit der Therapie da. Und was für eine Wut! Nicht umsonst habe ich meine Mutter angeschrien. Aber nach der Wut kommt oft auch die Trauer. Verlorene Beziehungen lassen uns trauern. Ich hab dieses Mal einen ganzen Tag am Stück geweint. Vielleicht war es jetzt das letzte Mal, daß ich über die notwendige Abgrenzung weinen mußte. Vielleicht ist es
    bei einem Wieder-Aufeinander-Treffen automatisch da: Das verinnerlichte: Bis hier her und nicht weiter. Irgendwann lässig ausgesprochen, lächelnd und ohne Irritation meinerseits, wenn sie übergriffig wird. Vielleicht gebe ich auch noch irritierende Infos von meiner Seite aus. Deshalb jetzt einfach eine Zeit ohne Kontakt - und wenn ich das Gefühl hab, für so viel Schwierigkeiten in meinem Leben Platz zu haben, probieren wir es nochmal mit den vorhersehbaren Konflikten. --- und der Lösung in Frieden... wie schnuffig schrieb.

    Es grüßt Euch Nys,
    die leider immer noch nicht müde ist und es jetzt mal mit einem afrikanischen Roman als Bettlektüre probiert.

    Hi schnuffig

    mich beschäftigen weniger die von Dir genannten Radieschen, - zu denen ist nur zu sagen, daß sie ohne Salz ungenießbar sind.

    die anderen Zeilen sind es, die ich noch ne Weile
    mit mir trage. Wenn es schnelle Antworten gäbe
    dann hättest Du sie bereits selbst in Frieden gefunden.

    Kannst Du leise mit Dir reden? schnuffig-Flüstern?
    Deine Idee mit denen, die ich aufnehmen könnte, weil sie nicht wissen wo hin........... das gefällt mir.
    Erinnert mich an was. Da war ich 15 und der Knirps 6
    Aber der Knirps hatte mehr Lebenserfahrung als ich.
    Bei mir gabs dafür nach dem Händewaschen was zu essen und Deutschlandreise haben wir dann auch gespielt. Er war zu gut für Klasse 1, aber seine Lebensbedingungen alles andere als gut.

    Weiter mag ich die Geschichte nicht erzählen. Nur, daß
    es von anfang an soooo selbstverständlich war (für ihn und mich) daß er jederzeit in meinem Zimmer zuhause sein durfte.

    Ich könnte mir vorstellen, daß die schnuffig vor dem Spiegel auch mal ein Flüstern und ein ~~~ vertragen könnte.


    Schlaf gut!
    Nys

    Hallo Girasole

    danke für Deine Worte in meinem Thread.

    Zu Deiner jetzt doch nicht stattgefundenen Beziehung denke ich folgende Gedanken:

    Und was hast Du abgecheckt, als ihr Euch kennenlerntet?
    Ob er auch gesund ist. OK... tät ich natürlich auch.
    Hab ich damals bei meinem Ehemann auch getan. Bekam auch einen gesunden... aber beziehungsfähig war er nicht.
    Und noch schlimmer: Er hat mich wohl nie geliebt.
    das hab ich komischerweise nicht abgecheckt. Wenn er bleibt, wird er mich ja wohl auch lieben - oder?

    Was ich damit sagen will: Wenn er jetzt findet, daß er Dich wegen Deiner Kindheit verlassen muß,
    dann hätte er morgen was anderes gefunden, weshalb er Dich verlassen muß.

    Laß ihn ziehn und such Dir jemand der Dich meint. Ganz und gar ;) mit Haut und Haar ;)
    Der Dich will und keine Gesunde! Der nur Dich will und zwar deshalb weil er keine andere meint, sonder Dich.

    Liebe Grüße
    Nys

    Hallo Matthias

    so ein Kalenderkärtchen am Kühlschrank... das
    kann ganz schön erinnern... aber manchmal sind es bei mir genau die Dinge, die dann wieder abstrakt und unbelebt werden, weil sie eben immer da sind.

    So als Zahl, so als Kärtchen, oder als Foto.

    Wenn ich Dinge nicht so plastisch vor mir habe, bleiben sie meist lebendiger. Ist aber sicher bei jedem anders.

    Warum hast Du jetzt das Kalenderblättchen nicht mehr?

    Freut mich, daß die Sonnenstrahlen bei Dir angekommen sind. Bei mir ist heute noch etwas bewölkt - aber die Stimmung deutlich sonniger als in den letzten beiden Tagen :)

    Grüßle
    Nys

    Hallo Andreas

    Meine spontanen Äußerungen biem lesen

    Zitat

    ...mein Zynismus tanzt mir zwischenzeitlich völlig ungehemmt auf der Schulter rum :)

    "hui!"

    Zitat

    Einen Pferdekuss beim Fuppes kriegt man, wenn der Gegenspieler beschließt, daß sich das eigene Knie ganz gut in den Oberschenkel des Gegenübers rammen läßt :)

    "aua"

    Zitat

    weil zu ambitioniert.

    "jow"

    Zitat

    Ein Marathontraining über das ganze Jahr durchzuziehen, dazu fehlt mir aus beruflichen Gründen momentan einfach die Zeit.

    "ich hab mich eh schon immer gefragt, wie Du das alles unter einen/Deinen Zimmermannshut kriegst... auch wenn der ziemlich groß ist!"

    Daß ich Muse habe, ist dem geschuldet, daß für mich die Arbeit noch nicht voll begonnen hat. Das ist momentan auch gut so, da ich so einige Dinge einfach privat noch regeln mußte... die wie Du vllt. gelesen hast, auch unter die Haut gingen.

    Zynismus ist bei mir immer ein Barometer dafür, ob ich mit mir und der Welt zufrieden bin. Meist werde ich zynisch, wenn ich mit mir unzufrieden bin und jemand anders sehr selbstzufrieden und unreflektiert wirkt.
    Irgendwann habe ich das Gefühl, daß alle unreflektiert sind - weil ich die einzige bin, die mit sich unzufrieden ist. ;)

    Was wirklich erstaunlich für mich war (in den letzten 3 Monaten) wie viele Menschen aussehen, UND SO TUN! als hätten sie keine Probleme ... und wenn man sie dann mal ehrlich über sich und ihre Probleme reden hört... dann bleibt der Mund offfen. - Es sind die, die ich an der Supermarktkasse oder sonst wo, für Menschen gehalten hätte, die doch ganz gut versorgt sind und mit genügend Sicherheit im Leben gesegnet, um einfach nur glücklich sein zu können. Oder mit so viel Selbstbewußtsein und Fröhlichkeit auftreten, daß ich nie auf die Idee gekommen wäre, daß sie an sich zweifeln.

    Trotzdem ist es nach wie vor so, daß der Opa im Straßenverkehr mich heute nervt, weil er es einfach nicht gebacken bekommt, zu fahren... und morgen nicht nervt, weil ich denke: Ach schau mal, der tut sich aber auch schwer. = Immer ein Barometer für das wo ich gerade stehe mit meinem inneren Gleichgewicht.

    Gut finde ich, daß Du es selbst erkennst... hier regelmäßig liest und auch schreibst. Ich lese Dich nämlich auch gern. Na ja- und einige Forenteilnehmer wären sicher auch Deinem Zynismus gewachsen ;)
    Hauptsache trocken .... Humor oder Zynismus.

    Liebe Grüße
    ich beneide Dich um die Dächer!
    Nys

    Hi Lindi


    heut ist der 3te... morgen geht`s los?

    ich denk so fest an Dich! und natürlich auch an Platero!!

    Danke noch für Deine Worte bei mir gestern.
    Ich bin auch froh, daß ich die Kurve gekriegt hab, mich hier auszutauschen, als es für mich schwer wurde.

    Inzwischen fühlt sich's schon viel souveräner an.

    Dir wünsche ich einen guten Start dann, wo auch immer die erste Unterkunft sein wird.

    Mach Dich nicht kleiner als Du bist! (auch ein Spruch den ich aus der Therapie mitgenommen habe) - der hilft
    tatsächlich, wenn man ihn nicht,(wie ich) hin und wieder völlig vergißt. ;)

    Also Weltenbummlerin! Gute Fahrt morgen!
    Liebe Grüße
    Nys

    Hallo Jay

    herzlich willkommen und gut, daß Du Dir hier Ansätze zur Selbsthilfe holst.

    Trennen ist nicht so schwer...

    Für den einen mehr, für den anderen weniger.

    Trennen geht vor allem dann schwer, wenn Dich Gründe bei Deinem Partner halten, die Dir selbst garnicht bewußt sind.

    Was passiert mit Dir (innerlich) beim Gedanken daran, ohne ihn leben zu dürfen?

    Mit Logik hat die Angst vor der Trennung selten was zu tun. Viel aber mit Abhängigkeit. Woher diese kommt, könnte der Schlüssel dafür sein,

    für Dich selbst zu sehen, daß es nicht Dein Partner ist, an dem Du so sehr hängst.... sondern an dem Gefühl, daß da jemand da ist, oder an der Verpflichtung, für ihn da sein zu wollen....

    Möglicherweise gelingt die Trennung nicht, weil Du mehr über die Trennung, als über Dich nachdenkst.
    Wie viel Du Dir zB wert bist. Und wenn nichts wert... warum nicht?

    Soweit meine Gedanken zu Deinem Problem.

    Alles Gute!
    Nys

    Hallo schnuffig

    erst nochmal Danke für Deine Gedanken und Rückmeldungen und Rücken-stärkungen und Genaue Hinschauen auf die Schwachstellen in meinem Thread.

    Das mit dem Schmerz ist blöd und Sport ohne Schmerzen eindeutig schöner.

    Daß Du streng gucken kannst, glaub ich gleich. schnuffig ist in meiner Vorstellung ein sehr vielseitiges Adjektiv ;)

    Ich wünsch gute Besserung und vllt. will der Schmerz ja auch genau das, Dein Augenmerk wieder auf Deine schnuffigkeit lenken

    warum hast Du eigentlich nur noch gearbeitet?
    War es die Faszination Projekt?
    Oder war es einfach der Arbeits-Druck?
    Hättest Du es anders einteilen können/wollen?

    Liebe Grüße
    Nys

    Noch was:

    Das Mitleid mit dem Täter!

    Genau das war auch immer der furchtbarste Part in den unzähligen Kinderträumen mit dem Krokodil.

    Handlungsort war immer das Schwimmbad. Ein Ort an dem ich mich immer sehr lebendig gefühlt habe.
    Aber dann kam im Traum das Krokodil. Riesig groß und schnell. Unglaublich schnell.
    Ich wurde eingeklemmt in der Ecke am Beckenrand. Unter Wasser gedrückt und die Krallen griffen nach mir.
    Es stand aufrecht und drückt mich mit seinem weißen Bauch an die Wand unter Wasser. Auf Augenhöhe hatte ich seine Kehle und ich dachte nur an Flucht. Ich floh. Floh in die Kabinen. Es war immer blitzschnell hinterher.
    Kabinen und Becken immer war es da und bedrohte mein Leben. Agressiv und erdrückend.
    Ich hatte dieses kleine Taschenmesser, das ich immer erst am Schluß des Traumes benutzte. Ich stach mit der kleinen kurzen Klinge in diesen weißen Panzer. Unde
    nichts änderte sich. Das Tier schien nichts zu spüren. Aber mir war jede Verletzung die ich ihm bei brachte eine unglaublich große Überwindung. Mein Arm war wie gelähmt. Ich kämpfte immer erst dann, wenn nichts mehr ging. Und ich mußte so oft zustechen, bis das Tier überhaupt etwas merkte. Da wurde es zorniger wütender und ich bin fast gestorben vor Angst. Zum Schluß hatte ich das Krokodil immer so weit aufgeschlitzt, daß es tot war. Aber ich habe immer geheult, weil ich zu einer Handlung gezwungen war, die ich beinahe nicht über mich bringen konnte.

    Die Freude über den Sieg hab ich dabei nie gespürt. Immer nur das grauenhafte Gefühl, getötet zu haben.
    Und das mit blutiger grässlicher Abstecherei.

    Es war damals schon da. Das Mitleid mit dem Täter und wenn ich jetzt das so schreibe, dann denke ich: Ich war mir wohl selber nicht sehr viel wert, wenn ich mich nicht über das Überleben gefreut hab und nur das tote Krokodil vor mir sah.

    Hi schnuffig

    Du hast mich voll erwischt! Genau so ist es.

    Und ich weiß nicht so ganz, wie ich das ändern soll.

    Klar sind da auch total eiskalte Gedanken in mir:

    Sie hat das Recht verloren, sich Mutter zu nennen. Und das gefühlte 1000 Mal und schon von dem Zeitpunkt an, seitdem ich mich an "uns" als Mutter und Tochter erinnern kann.

    Ich habe sie auch angeschrien:
    "Was willst DUU eigentlich von mir???" Du hast nichts mehr zu wollen. Nicht umsonst hat Dich Papa immer den Feldwebel genannt. Du bestimmtst schon mein ganzes Leben lang darüber was ich tun oder sein soll.

    Und dann ist es wieder so wie in dem Lied
    mit dem Fischlein am Haken. Ich habe das reingeschrieben, weil ich mir was vormachen würde, wenn ich behaupten würde, daß es nicht so ist.

    Ich muß nicht beweisen, daß ich lieben kann... ich bin mir sogar nichtmal ganz sicher, ob das immer Liebe ist, was ich fühle.

    Das ist ja in jeder meiner Beziehungen ein bißchen anders. Das was man dann Liebe nennt.

    Aber bei ihr ist es tatsächlich so, daß ich völlig hin und hergerissen bin zwischen drei Dingen:

    Ich habe begriffen, daß sie es nie verstehen kann und nie verstehen wird, was sie für ein Verbrechen begeht.
    Sie ist Täterin und ich habe auch noch Mitleid, daß sie es selbst nicht begreift und die daraus resultierenden Konsequenzen nicht begreifen wird NIE!

    Ich weiß nicht, warum ihr Schmerz mich erreicht, wenn sie doch meinen noch nie spüren konnte.

    Ich weiß nicht, wie ich das abstellen soll, daß sie für mich ein Mensch ist, der eine Bedeutung hat - der mich anrührt in seiner ganzen Schwäche und
    dann wieder der beinahe Hass, den ich spüre, wenn sie ihre hässliche Seite zeigt. Unvorhersehbar wie ein Monster.

    Gleichgültigkeit fühlt sich bei mir an, als ob ich etwas amputieren müßte.

    Bei XY war es (ist es zT heute noch) das selbe.
    Ich schaffe es nicht gleichgültig zu sein.
    In Ansätzen ja. Aber immer wieder ist so etwas wie ein riesiges Verzeihen, Verstehen und Erbarmen in mir.
    Ich bin darauf nicht stolz oder so. Versteh mich nicht falsch. Es ist ja wie Du sagst, somit vorprogrammiert, daß ich mich immer wieder den Gefräßigen ausliefere.

    Vielleicht ist es ein Überbleibsel meiner Überlebens-Strategie, die ich zuhause entwickeln mußte.

    Das Schlimme waren ja nicht die Schläge. Sondern, die Einforderung, daß ich ihr teuerstes ihr heiß geliebtes Kind sein mußte und das obwohl sie mich am Abdend zuvor grün und blau geschlagen hatte.

    Wahrscheinlich habe ich dann irgendwann gelernt schnell zu verzeihen, damit ich dieses perfide Spiel annähernd glaubhaft mitspielen konnte. Bei Wiedersetzen/Versagen gabs ja wieder Strafe.

    Daß ich sie irgendwie auch brauch(t)e spielt sicher auch noch mit rein. Es ist ja nicht alles nur selbstlos, was man Liebe nennt. Ich suche doch immer noch so ein bißchen Halt. So einen Halt für alle Fälle. So einen Platz wo man hin kann, wenn alles den Bach runter geht. Sie war zumindest so was wie eine Krücke, die ich für mich in der Hinterhand behalten wollte. Von daher ist es gut, daß ich sie jetzt amputiert hab. Ich kann eigentlich ganz gut ohne Krücke gehen. Gestern war aber das Stimmchen im Hinterkopf schon sehr deutlich: Arme Sau, hast keine Familie, keinen Rückzugsort, außer Dich selbst ganz allein.

    Du siehst, es ist vielschichtig.

    Wie liebesfähig ich und wie beziehungsfähig ich bin, das würde ich auf einer Skala von 0 - 10 eher bei 3 einstufen.

    Ich kann jemand lassen wie er ist.
    Ich kann jemand lieb haben, unabhängig davon, ob er für mich da ist oder nicht
    Ich kann mitfühlen und muß nicht immer was davon haben, daß ich für jemand da bin
    Ich kann verzeihen und mich selbst lieben
    Ich kann mich auch dann lieben, wenn es keiner sonst tut. Aber wenn es ein andere auch tut, fällt es mir leichter. Ist aber wohl auch menschlich oder?

    Was ich nicht mit Liebe bezeichnen würde, ist die Tatsache, daß ich an jemand hängen kann. Das ist Abhängigkeit. Das ist Selbsterniedrigung. Das will ich nicht mehr. Und doch ist ein gewisses Quäntchen davon immer da, wenn ich mich auf jemanden einlasse.
    Auf meine Mutter habe ich mich eingelassen, zwangsläufig. Wie abhängig ich von ihr bin, ist mir ja jetzt klar geworden und es hat mich erschreckt. Und erniedrigt.

    Ich find es klasse, daß Du Deine Position so klar gefunden hast. Würde ich auch gern. Aber so, daß es nicht bedeutet mich selbst dabei zu verbiegen. Ich denke, es könnten kleine Schritte sein. Und ein Reinwachsen in die Unabhängigkeit. Gleichgültigkeit. Immer wieder denke ich darüber nach. Ich denke es bräuchte Gleichgültigkeit. Aber genau das bin ich nicht.. das kenne ich nicht... geht das, ohne innerlich ein Stück weit abzusterben?

    Hass will ich nicht. Kostet Kraft und Energie. Sie ist Täter.
    Sie ist krank. Ganz einfach. Aber wo hin mit ihr? Auf die Anklagebank? Wem hilft es? Ich habe von Müll geträumt.
    Entsorgen, was krank macht, was faul ist.... aber ich nehme sie wahr als Menschen. Mehr als die anderen Täter. Wir sollten auf Seiten der Kinder stehen - unabhängig ob der Täter die eigene Mutter ist oder eine fremde. Da hast Du recht.

    Liebe Grüße zurück

    Hallo Lea
    (wir haben uns gestern glaub überschnitten)
    Hallo Girasole
    Hallo Slowly

    Hallo Forum

    Lea
    schlechtes Gewissen: Nein
    Ich habe gestern einfach nur getrauert. Nachdem ich ihr gegenüber sehr hart und beinahe eiskalt war
    ist mir klar geworden, daß es dieses Mal ziemlich endgültig ist, was da in mir zugefallen ist. Eine Tür, die sich ihr nicht mehr öffnen möchte. Das war trotz allem ein Verlust Schmerz. Man hat eben nur eine Mutter und das Idealbild kenne ich ohnehin nicht. Sie war mir trotz allem als Mensch wichtig.

    girasole
    Danke für die inneren Kritiker. Ja die hatte ich.
    Vor allem, weil ich mir vorwarf, nicht die nötige Lässigkeit
    aufzubringen, um ein derart manipulatives Verhalten an mir abperlen zu lassen und einfach drüber lachen zu können. Jetzt sage ich mir: Ich darf so sein wie ich bin.
    Eben noch nicht in der Lage, sie ungerührt ihre Muster abspulen zu lassen. Ich brauch mich nicht dafür entschuldigen, daß ich das nicht aushalte. Ich muß nur eines: Dafür sorgen, daß es mir gut geht.
    Früher habe ich oft das Gefühl gehabt, daß ich nur dann für mich selbst sorgen darf, wenn ich damit niemand anderen verletze. Jetzt bin ich immerhin schon so weit, daß ich mir das Recht einräume, für mich selbst zu kämpfen, auch dann wenn es dabei mal nicht ohne Verletzungen abgeht. Ich brauche diese Freiheit, um mich weiterzuentwickeln. Und wenn meine Mutter sie mir nicht geben will, daß muß ich sie mir halt nehmen. Alt genug bin ich, glaube ich ;)

    Slowly
    Du hast wirklich viel geschrieben. Das mit den Briefen könnte irgendwann mal seinen Platz haben.
    Schön für Dich, daß Du in Deinem Partner so einen "Retter" sehen kannst.
    Ich für meinen Teil, empfinde mich eigentlich schon geheilt und gerettet genug, um nicht noch einmal durch so eine Symbiose wie die Gebärmutter gehen zu wollen.
    Nein im ernst! Es ist genau mein Thema gewesen, daß ich in der Symbiose mit einem anderen Menschen mich selbst verliere und das auch immer wieder angestrebt hab.... weil das dieser von Dir genannte Schmerz war. Inzwischen ist da kein Schmerz mehr Gott sei dank!
    Dafür hat es gereicht, daß ich in der Klinik meine Erfahrungen mit der Gegenwart gemacht habe. Daß ich nämlich heute schwach sein kann, ohne daß mir etwas passiert.... weil ich erwachsen bin und jederzeit für mich kämpfen kann und nichtmehr hilflos ausgeliefert bin. Auch nicht meinen Gefühlen. Der Schmerz den ich gestern hatte, hatte ja auch seinen Platz. Ein Verlust und die dazu gehörende Trauer. Ist menschlich würde ich sagen.


    @Forum
    der Schatten ist da (Mutter bleibt Mutter) aber sieht heute schon nicht mehr so bedrohlich aus.
    Ich bin heute morgen aufgewacht und hatte Leonard Cohen's
    "Bird on the wire" im Ohr.
    Ein Teil des Textes paßt gut:
    Wenn ich Dich verletzt hab tut es mir leid
    Wie ein Fisch am Haken und ein treuer Ritter aus alter Zeit, werde ich
    immer an Dir hängen
    Aber ich habe für meinen Teil, einfach nur versucht frei zu sein.


    Und das werde ich jetzt tun: Den Freiraum nutzen. Neu füllen, mit Dingen die mich nicht ersticken, bedrängen und versuchen zu lenken.
    Nach den vielen Tränen von gestern, heute das innere Bild:
    Offenes Meer, - ein paar Seemeilen zurückgelegt und der Blick nach oben ist tatsächlich ein blauer Himmel MIT Sonne.

    Liebe Grüße
    Nys


    LG Nys