Beiträge von dorothea

    hallo skeptiker

    nicht nur geduld sondern auch den festen willen etwas zu ändern, denn nur was ich wirkich ändern will kann ich ändern, wenn du in deinem kämmerlein hocken bleibst bleibt auch alles beim alten, der einzige der dich da besuchen wird ist über kurz oder lang unser lieber freund alkohol, ist ja auch einfacher,er stellt keine unangenehmen fragen und in seiner gesellschaft ist alles so schön rosarot.

    deine umwelt kannst du nicht ändern du mußt dich ändern, dann verändert auch deine umwelt ihr verhalten dir gegenüber. da ist wie überall das prinzip von ursache und wirkung. ich sage es mal knallhart komm raus aus deinem schneckenhaus und tu was sonst gehst du samt und sonders unter.

    ich wünsche dir viel kraft

    lg dorothea

    hallo skeptiker

    ich bin zwar auch kein arzt sondern "nur" krankenschwester aber in meinen augen bist du depressiv das kann gut möglich mit dem alk zusammenhängen denn der verträgt sich auch nicht mit epilepsiemedikamenten.

    suche dir mal nen anderen arzt, auserdem gibt es private psychologen die auch depressionen paralel zur alktherapie behandeln, ich würde an deiner stelle noch etwa 2 monate abwarten wie sich dein gemütszustand während der therapie entwickelt, wenn sich dann nichts tut solltest du dich um eine paraleltherapie kümmern. ich bin aber ganz sicher das sich mit fortschreitender therapie auch deine laune bessert.
    dieses gefühl "keiner mag mich, ich bin ja so allein, mir gehts ja so schlecht" kenne ich aus meinen sauftagen selbst, glaube es einfach das geht vorbei.

    lg dorothea

    Hallo wienerwürstchen

    im gro möchte auch ich mich meinen vorrednern nur anschließen, besonders was deine "freunde" angeht das sind sie nicht sonder nur saufkumpane, hatte ich jede menge von.

    du fragtest auch wegen aa an es gibt etliche verschiedene selbthilfe gruppen, wie die in östereich heißen??? nur das wirst du sicher in der therapie erfahren denn da sollte es lang gehen, arzt, therapie, shg.

    hoffe du schaffst den abspung bevor der alk dich schafft.

    lg Dorothea

    hallo hexe

    was du jetzt erlebst ist eine schwere zeit, denn wie meine vorredner schon sagten du mußt erst mal beweisen das du trocken bist.

    mal hand aufs herz wie oft hast du deiner tochter gesagt du hörst auf und hast es nicht getan?
    diese frage kannst nur du beantworten.

    ich für meine person habe das x-mal gesagt und passiert ist nichts. ich habe meine kinder massiv enttäuscht, aber als sie dann merkten das ich wirklich durchhalte, meine shg warnehme und mich eben auch sonst verändert habe ging es steil bergauf.

    ich bin jetzt seit fast 5 jahren trocken und alkohol ist in unserem täglichen leben kaum noch ein thema, es sei denn es gibt mal wieder zickenalarm dann kriege ich auch noch auf´s brot wie sch.... ich doch während meiner nassen zeit war. aber auch da stehe ich mittlerweile drüber.

    vergessen wird das thema nie sein , ist auch ganz gut so, aber das verhältniss wird sich wieder bessern, gib deiner familie die zeit die sie braucht das zu begreifen, dann wird es euch allen besser gehen.

    lg dorothea

    sorry wenn ich dir das so hart sage, aber ich habe das gefühl du hast angst vor deiner eigenen courage bekommen.
    für mich sind das alles ausreden. ich kann nicht hingehen weil....
    solche und ähnliche ausreden hatte ich auch auf lager, mein favorit waren meine kinder die man mir ja wegnehmen könnte wenn ich mich als alki oute.

    blödsinn!!!

    soweit ich weiß kannst du dich für die zeit der therapie krank schreiben lassen (frage deinen arzt oder bei deiner krankenkasse an)
    dein arbeitgeber kann auch deine arbeitszeit vorübergehend reduzieren,
    während ner therapie kannst du nicht rausfliegen. ist schließlich ne anerkannte krankheit.

    ohne therapie geht gar nichts, sicher kannst du einige zeit trocken bleiben aber nicht dauerhaft. in der therapie lernst du ja grade erhrlich zu dir selbst zu sein und die stolpersteine zu erkennen die dir das leben in den weg legt.

    ich habe das gefühl du bist in der therapie an einem punkt angekommen wo dir der spiegel vorgehalten wird und du machst die augen zu weil dich abstößt was du da siehst. nur da mußten wir, denke ich einfach mal so, alle durch. akzeptiere auch diese sch..... seite an dir als teil deines lebens, was sie nun mal ist. beiß die zähne zusammen und durch!

    irgendwann kannst du auch ohne scham zu dieser seite deines lebens stehen.

    ich wünsche dir von herzen die kraft die du jetzt brauchst. ziehs durch

    liebe grüße dorothea

    habe jetzt ein problem würde gern bei euch mitmachen in allen foren nur die lieben finanzen.... da ich nur 1800 euro pro monat für mich und meine 4 kinder für miete strom u.s.w. zur verfügung habe ist es oft eng. würde gerne einmalig 100,- zahlen weil 20,- für mich son wieder 20 brote sind. geht aber im moment nicht steuern fürs auto, auto kaputt, u.s.w. gibt´s da ne möglichkeit später zu zahlen wäre echt klasse.

    hallo ich freue mich euch gefunden zu haben, weil ich aus zeitlichen gründen kaum noch zu meiner selbsthilfe gruppe komme aber genau weiß wie wichtig es ist in kontakt mit "gleichgesinnten" zu halten.

    Ich möchte euch kurz meine geschichte erzählen das ihr wißt mit wem ihr es zu tun habt.
    ich heiße dorothea bin 43 mutter von 4 kindern (19,18,14u.7) und seit dem 18.10.2001 trocken, gott sei dank.
    das trinken habe ich aus überforderung angefangen, meine beiden großen waren etwa 2 u. 3 jahre alt ich habe in meinem beruf (krankenschwester) beim drk gearbeitet, und hatte auch den ganzen haushalt allein zu bewältigen da mein mann ein richtiger macho ist und lieber mit seinen kumpel´s saufen ging als mal zu helfen. dazu kam, das wir umgezogen waren und ich keine freunde dort hatte. ich wollte alles perfekt machen was ich natürlich nicht geschafft habe. meistens lit der haushalt worüber sich mein mann tierisch aufregte, da habe ich dann abends beim fernsehen 1-2 bier getrunken da war dann das andere egal, das das immer mehr wurde ist klar. Das ich abhängig bin ist mir so anfang der 90iger klar geworden, nur was tun? die scham, das wissen versagt zu haben die angst vor dem gerede der leute, also vertuschen. ich glaubte damals wirklich ich könnte anderen was vor machen, dabei war der einzige dem ich was vor gemacht habe ich selbst. so ging es bis zum 17.10.2001 "fröhlich" weiter. ich bin mit 2 promille ins auto gestiegen und natürlich erwischt worden, meine nachbarin hat das mitbekommen und die sache dann in die hand genommen, ( termin beim arzt, suchthilfe u.s.w.) denn ich war gar nicht in der lage dazu aber mehr als bereit den weg zu gehen. und der war richtig hart, denn mein mann fing dann an exessiv zu hause zu saufen, ich bin ständig über irgendwelche flaschen gestolpert. da ich wegen meiner 4 kinder, die jüngste war erst 2, eine ambulante therapie gemacht habe, hatte ich die versuchung dauernd vor der nase. er wollte nicht das ich aufhöre, er wußte genau das er mich dann nicht mehr unter kontrolle hat, und ich wollte es ihm zeigen jetzt erst recht.
    im frühjahr 2004 hatte ich dann die kraft ihn rauszuschmeißen, mittlerweile gehe ich mit meinen großen sogar in die disco, dort wissen fast alle das ich trockene alkoholikerin bin und respektieren das auch, wenn es ne runde gibt dann für mich kaffe oder saft, keiner hat ein problem damit. mir geht es ohne alkohol sau gut.

    liebe grüße dorothea