Beiträge von dorothea

    hallo gamani

    ganz ehrlich? lauf, so schnell du kannst.

    du kannst einem alkoholiker der keine krankheitseinsicht hat nicht helfen, egal was du versuchst. du wirst nur immer weiter in die co abhängigkeit reinrutschen. du suchst ja für ihn schon hilfe statt das er es tut. du wirst für ihn lügen und du wirst dich für ihn aufgeben und er wird fröhlich weiter saufen, tendenz steigend, er wird dich beleidigen, ständig streit suchen denn dann hat er grund zu trinken.

    das ist so in groben zügen deine zukunft. bei mir hat es ewig gedauert bis ich zur therapie gegengen bin um aus der sucht raus zu kommen. mein ex hat sich tot gesoffen, er hatte bis zum schluß nicht eingesehen das er ein problem hat.

    guck das du dich und deine kinder in sicherheit bringst, bei aller liebe, der teufel alkohol ist ein feind den du niemals besiegen wirst. so hart wie es ist.

    hmmm, darüber solltest du noch mal nachdenken, ich meine das in unserem alter sport echt wichtig ist ist das eine, die säufer da ist das andere, du mußt da wirklich einen ganz klaren schnitt machen. denn was nützt der ganze sport um fit zu bleiben wenn du jedeweden gewinn durch alk negierst. und diese gefahr ist einfach da. überlege mal ein pausieren, eine veränderung der trainigszeiten, ein wechsel der sportstädte einfach um von "deinen" saufkumpanen weg zu kommen. wenn da auch nur einer abhängig trinkt wird der dich mit allen mitteln versuchen zurück zu bringen, das muß er weil du ihm einen spiegel vor hälst und das kann er nicht ertragen. unterschätze hier die dynamik nicht die sowas in sich hat.

    und da stößt mir auch schon wieder was auf, du bist der fahrer, ergo saufen die anderen um dich rum. böse falle. ganz böse falle.

    die erfahrung zeigt das es einfach wichtig ist sich, zumindest im ersten jahr, völlig von solchen treffen fern zu halten. entweder die saufen dir zu liebe mal nicht wenn du dabei bist oder aber du bist ihnen wurscht und oder sie sind selbst abhängig und somit eh zu den akten zu legen.

    ich weiß ich geh dir grad furchtbar auf die nerven, nur ist das halt wichtig um dir die stolperfallen aufzuzeigen. ich kann heute durchaus mal trinkende menschen neben mir ertragen, aber ich bin auch seit über 22 jahren trocken und, das ist gaaaanz wichtig, das kommt nicht regelmäßig vor wie bei einem wöchentlichen treffen im sportverein. für mich wäre das ein grund mich da zurück zu ziehen wenn es regelmäßig in gelage ausartet. du solltest grade sowas doch sehr genau ansehen denn hier gibst du dem alk raum in dein leben einzudringen, zwar durch die hintertür aber drin ist drin. denk mal drüber nach.

    hallo mark

    ich kann dir nicht konkret sagen was mich da anficht, sonst hätte ich es getan. manchmal huschen irgend welche dinge wie schatten einfach schnell vorbei, man kann sie nicht greifen aber was schatten wirft existiert. und ich bin dann so das ich nachgucken gehe was da schattiert. nimm das bloß nicht irgendwie als angriff oder verurteilung nur nach über 20 jahren hat man einfach einen 7. sinn wenn etwas nicht läuft wie es sollte. lass uns vielmehr gemeinsam gucken ob wir da nicht was finden was der grund ist das du immer wieder rückfällig wirst. denn aus der drehtür willste ja nu wohl raus.

    der anfang ist immer ehrlichkeit, vor allem sich selbst gegenüber. vielleicht war es der satz den whitey da raus gesucht hat der mich angepiekt hat, hat irgendwie was von ausrede um nicht hin zu müssen. wie sicher bist du dir denn im tiefsten inneren das du diesmal wirklich raus willst. versteh mich nicht falsch, jeder der ne entgiftung macht will ja aus der sucht raus, aber viele irgendwie nur halbherzig, ohne irgend etwas am drum rum ändern zu wollen. einfach aus der sucht schleichen und alles andere bleibt beim alten.

    und genau das funktioniert eben nicht. man kann nicht seine alten freunde in der kneipe treffen und skat spielen ohne das der rückfall an die tür klopft. oh ja, ich höre schon die leute die mir erzählen, " aber von meinem nachbarn der schwager sein arbeitskollege der macht das auch so." jo klar, wie lange? es sind eine menge dinge nötig um trocken zu bleiben, nur nicht mehr saufen reicht nicht. denn wenn alles andere beim alten bleibt kommt auch der alk als schmiermittel wieder zurück, denn das alte brauchte ihn ja.

    guck doch mal bei dir hin was du alles ändern müßtest. bist du dazu bereit? dann las mal loslegen. und es wird an so manchen stellen weh tun und du wirst therapeuten und nicht zuletzt den ein oder anderen hier mit nicht sehr netten worten zur hölle schicken, nur muß das halt sein damit du aus selbiger raus kommst. hast eine recht harte zeit vor dir, dafür ist die danach um so lebenswerter und vor allem erlebbar weil nicht vernebelt. ich habe damals meine therapeutin auch verflucht, was für eine dumme ziege hab ich so manches mal gedacht, heute würde ich ihr die füße küssen denn durch sie kann ich mit meinen enkeln spielen. hätte ich weiter gesoffen wäre ich mit sicherheit längst auf torfatmung.

    hallo mark

    ich weiß jetzt nicht wie ich es schreiben soll. wird etwas umständlich. wenn ich deinen text lese kommt mir so ne art verwirrung hoch. die situationen die du beschreibst sind situationen in denen auch jeder nicht abhängige einen zuviel nimmt. dann auch die pausen, die sind zwar auch für alkoholiker typisch aber eher darum sich selbst zu beweisen das man ja nicht abhängig trinkt. wie soll ich sagen, mir fehlen hier so paar alkoholiker typische floskeln. ich will dir um himmels willen nichts unterstellen, es fällt mir nur auf. daher mal anders gefragt, mußt du trinken, also fühlst du dich getrieben bis du die pulle in der hand hast, bist du unruhig wenn nichts im haus ist? weil wenn das nicht der fall ist und du tatsächlich eher aus lange weile oder weils grad alle anderen tun trinkst ist die frage ob nicht eine allgemeine therapie um mit den widrichkeiten des lebens klar zu kommen hilfreicher wäre.

    nicht jeder der viel trinkt ist abhängig und so mancher der nur wenig trinkt braucht diese menge aber. es gibt da keine menge an der man sucht fest machen kann, es ist der innere zwang, das getrieben sein trinken zu müssen.

    wie gesagt ich will dir nichts unterstellen oder einreden, ist mir halt nur aufgefallen und deswegen sprech ich es mal an.

    hallo mark

    hast du dich denn mal mit der suchtberatung an deinem ort beraten? die sollten doch eigentlich wissen wo wie was... du bist doch recht klar darüber was geht und was nicht. evtl hilft dir auch mal die frage in einer gruppe vor ort zu stellen. ich hab eine ambulante therapie in unserer suchtberatungsstelle hier gemacht, kann dir daher auch nicht wirklich was sagen, aber selbst wenn, in über 20 jahren hat sich mit sicherheit viel geändert.

    aber das empfinden ist ja auch sehr individuell, was dem einen gut tut passt dem anderen überhaupt nicht und beim nächsten passt eh gar nichts weil er im grunde gar nicht aufhören will. therapie tut weh, is leider so. man kann niemanden trocken streicheln man muß schon da hingucken wo es piekt, denn genau da muß was geändert werden. ich denke du verstehst was ich meine. hoffe du findest was mit dem du klar kommst.

    hall caro

    schön dich wieder zu lesen. ich habe den eindruck das bei dir etwas resignation mitschwingt. ich hoffe du liest das hier noch. ich würde mich freuen wenn du hier wieder öfter zu lesen wärst, habe so das gefühl das du bißchen was zum loswerden im gepäck hast.

    es ist eine blöde situaton, das habe ich angemerkt. nur soll sie ihn raus tragen? er wäre in dem fall ein hausbesetzer und somit ein fall für die polizei und wenn das mietverhältniss gekündigt ist hat sie hier auch keine rechte mehr, die gehen zurück an den eigentümer. du kannst ja auch niemanden zb aus meinem haus entfernen lassen, das muß ich veranlassen.

    moin wieweiter

    du hast ordnungsgemäß gekündigt und ziehst aus, damit hast du deine pflichten erfüllt. du bist nicht für das handeln eines erwachsenen menschen verantwortlich der nicht unter deinem kuratel steht. ist zwar sau blöd, aber es ist dann sache des vermieters ihn raus zu bekommen.

    aber malen wir mal nicht gleich den teufel an die wand und gehen vom schlimmsten aus. mein mann hat damals auch nicht geglaubt das ich es ernst meine, in seinem versoffenen schädel war er der meinung das ich nur laber um ihm sein geliebtes bier madig zu machen. ich hab ihn rausgeklagt allerdings ging es auch um den unterhalt für unsere kinder. alkis kommen mit veränderungen nicht wirklich klar die wollen ihre ruhe um saufen zu können. das weiß ich genau ich bin selbst alkoholikerin.

    zieh in ruhe um und tausch dich hier mit anderen angehörigen aus, das wird dir helfen dich wieder zu sortieren. was er treibt ist nicht mehr dein problem.

    moin schmidtty

    ja, ich glaube auch das es sehr gut möglich ist das du diesen tag tatsächlich trocken überstanden hättest, der teufel steckt aber im danach. die ganzen trigger kann man für ein paar stunden gut ausblenden und ignorieren. was viele aber übersehen ist die nachwirkung. das gedankenkarussel das sich danach anfängt zu drehen, denn man hat ja bestanden, diese prüfung war ja gar nicht so schwer, und vielleicht kann man ja auch wieder zu den kumpels in der kneipe, denn man kann ja stand halten, man hat es ja bewiesen...... du verstehst? unterschätz das nicht, man gerät all zu leicht in eine art übermut und das ist schon sehr vielen zum verhängniss geworden. irgendwann wirst du es tatsächlich wieder können, aber nicht in der nächsten zeit, das ist einfach viel zu früh.

    moin schmidtty

    ich schließ mich mal hartmut an, und stell dir auch die frage, was machst du statt dessen. zu deiner meckernden mutter die nach meinem bisherigen eindruck ein gutes stück zu deinem istzustand beigetragen hat wäre sicher ne sau blöde idee, da wäre ja fast konzert besser. was machst du denn sonst gerne?

    ich male zb und hab mir bei sowas dann zb schönes material gegönnt. du könntest dir schönes essen bestellen, einen wellnesstag im schwimmbad oder einem saunaland. es gibt so vieles was man ohne alk ganz prima tun kann. was hast du gern gemacht bevor du im sumpf versackt bist? es gibt so vieles, eine liebe seele hier die leider letztes jahr starb ist mit ihrem fotoaparat auf pirsch gegangen. du begrenzt dich grad durch deine traurigkeit selbst. schau hin, wo eine tür zu geht gehen 5 andere auf.

    weißt du ich habe gelernt bei den leute die mir etwas vorwerfen bei ihnen genau das anzusehen was sie mir unterstellen. du bist also egoistisch, ja weil du jetzt mal an dich denkst und somit ihren egoismus nicht mehr bedienst. nur als beispiel.

    das ist jetzt natürlich nicht pauschal auf alles und jeden anzuwenden denn natürlich haben auch wir unsere macken, aber halt bei vorwürfen die so völlig haltlos sind und klar nur dem zwecke der erpressung dienen. da hat der vorwerfer nämlich in der regel seine leichen im keller.

    es ist ein lernprozess der seine zeit braucht. es hat ja auch gedauert so "dressiert" zu werden um als sklave zu taugen. es dauerte bei mir viele jahre, und ich denke das ich bis zum tot meiner mutter immer wieder "rückfälle" in die sklaverei hatte, war ja mama. aber mir ist es eben bewußt gewesen das nicht ich es bin die spinnt. damit bin ich aus der rolle des opfers in die des betreuers geschlüpft.

    ich habe ihr geholfen weil ich ihr helfen wollte. ihre schimpftiraden waren ihrem verwirrten geist geschuldet und hatten nichts mehr mit mir zu tun. es war eine ganz andere qualität. aber das war dann auch erst später als ich schon länger stabil trocken war. am anfang hab ich sie gemieden wo immer es ging. ich brauchte die zeit für mich um mir klar zu werden wer ich bin, was ich bin, was ich will und gaaaanz wichtig was ich nicht will. und das hat nichts aber auch gar nichts mit egoismus zu tun sonder schlicht mit überleben.

    moin schmidtty

    sowas von mama tut weh, keine frage. wie ich das kenne, meine war ähnlich. was sie alles leiden muß weil ich ja so bin, ich hab mich gehasst, ich hab mich kasteit weil meine arme mama und ich hab gesoffen um es nicht zu merken. ich glaube meine mutter hat mir ihr leben lang nicht ein einziges mal gesagt "ich hab dich lieb." dabei war es doch eigentlich nur das was ich hören wollte.

    als sie mal wieder so tiraden abließ hab ich ihr dann an kopf geknallt, na da haste bei der erziehung wohl völlig versagt. das hat gesessen. denn ihr narzismus ließ keine fehler ihrer seits zu. es war eine ganze weile ruhe, aber narzisten können nicht aus ihrer haut. das hat gedauert bis ich begriffen haben das sie es ist die nen webfehler hat nicht ich.

    es war egal was ich auf die füße gestellt habe sie hat einen grund gefunden zu meckern. als die kinder klein waren war es die unordnung oder oder. als das alles kein thema mehr war, die bude blitze blank war dann war es ein blatt am fikus das ich ja hätte entfernen können weil es einen braunen rand hat. sie konnte nicht anders sie hat mit der lupe was gesucht um mich runter zu machen. womöglich ist deine mutter ja ähnlich drauf.

    auch wenn es wirklich schwer fällt. geh da auf abstand. es gibt genug hilfsangebote denn nicht jeder hat kinder oder kann auf diese zurück greifen, aus welchen gründen auch immer. du bist in der rekonvaleszens und kannst grade keinen psychoterror gebrauchen. du wirst schon mitbekommen wenn wirklich etwas nicht geht. denk bitte an dich, du bist niemandem eine hilfe wenn du dich tot gesoffen hast. nimm dich und deine gefühle ernst.

    moin schmidtty

    ich bin ja nu schon paar tage hier und ich sehe das die menschen die hier bei uns landen durch die bank weg sensible menschen sind. und zwar vollumfänglich nicht nur teilweise. diese sensibilität ist denke ich mit ein grund für die flucht in alk. die ansprüche die die gesellschaft an den einzelnen stellt werden immer höher und höher und sind, wenn man alles perfekt haben will, gar nicht erfüllbar. es sei denn man arbeitet 36 std täglich.

    nimm mal die werbung. da kommt die mutter nach der arbeit in ein perfekt aufgeräumtes haus mit perfekt erzogenen kindern und einem perfekten ehemann der von der arbeit kommend sofort den kochlöffel schwingt währen die lieben kleinen akribisch ihre hausaufgaben erledigen. ja sicher am ar.... die räuber. das ist doch in 99,9999999999......% fällen utopie. aber wir wollen es versuchen. ergebnis, völlige erschöpfung, und sehr unzufrieden fällt man mehr ins koma als in schlaf. das ist ein grundstein der sucht.

    mach dich wirklich frei. ich kann mittlerweile hier mehrer körbe wäsche stehen haben und wenn mir danach ist setzt ich mich hin und male. die wäsche rennt nicht weg. ich brauche auszeiten zum erholen, die sind mein recht und die nehme ich mir. klar mag ich es auch schön und mir gefällt es besser wenn alles schick ist und ich seh auch zu diesen zustand zu halten. aber es gibt eben auch tage wo ich es nicht hin bekomme. tage wo ich echt unzufrieden bin. aber ich habe begriffen das es nichts nützt da dran zu bleiben weil ich es eh nicht schaffe wenn ich erschöpft bin und dann nur noch überanstrengter zu bett gehe. das ist auch so ein teufelskreis an dem ich bis heute so meinen "spaß" habe. aber ich habe ihn halt schon vor langer zeit als solchen erkannt und ihn daher als saufgrund ins aus gestellt.

    nimm dich so an wie du eben bist. jeder hat seine ecken und kannten, nur nullen sind rund.

    du hast dich grade wieder ein stück für dich und das leben entschieden. gratuliere!

    auch wenn es weh tut weißt du das es das richtige ist. es ist ja auch nur eine klein sequenz in deinem leben die du jetzt erst einmal damit zubringst den größtmöglichen abstand zwischen dich und den alk zu schaffen. wenn sich das "ich will nicht" im kopf richtig fest gesetzt hat, wenn du strategien entwickelt hat mir denen du streit und frustrationen besser aushalten kannst wirst du sehen das es deutlich leichter wird.

    es wird ja schon besser wenn der kopf aufhört nur um den alk rum zu tanzen. gibt dir zeit. bleib achtsam, schau hin wo es drückt. meistens ist so etwa nach einem jahr der größte knoten aufgelöst- dann kann man auch wieder an unternehmungen denken. du wirst sicher noch auf viele konzerte gehe können, wenn erst mal der abstand geschafft ist geht vieles wieder was du im moment besser läßt.

    morgen schmidtty

    ganz ehrlich ich wäre wahrscheinlich auch raus gegangen. ich kann mich sehr gut in deine situation versetzen. meine kinder waren 14,13,7 und 2 als ich endlich nägel mit köpfen gemacht habe. diese anwürfe kann man ja auch nicht wegdiskutieren denn sie stimmen ja. sie treffen ja genau die kerbe in der man sich als mutter ständig selbst schlägt weil man ja all das gar nicht will. deswegen tut es doppelt weh. ich gratuliere dir dazu das du es geschafft hast da standhaft zu bleiben und spazieren gegangen bist. da gehört eine menge kraft dazu.

    ich kann dir aber auch sagen, bleib am ball. bei meine kindern hat es ne ganze weile gedauert bis sie mir wieder vertraut haben, zu oft hatte ich sie enttäuscht. heute stehen sie stolz hinter mir und sehen mich als beispiel an stärke und konsequenz. das hat gedauert. lange gedauert. natürlich. ich mußte doch erst mal rausfinden wie ich mein gefühlschaos ertragen kann ohne zu saufen. wie ich alles sortiert kriege, wie ich stress und versuchungen weitestgehend aus dem weg gehen kann, worauf ich beim essen achten muß. all das will gelernt sein. alte verhaltensweisen müssen geändert werden. das kostet kraft und zeit. mit deiner veränderung wird sich auch das verhalten deines sohnes dir gegenüber ändern. er muß aber erst mal glauben können das du es wirklich anpackst. es braucht halt alles seine zeit.

    moin schidtty

    da mußt du mit deinem rententräger telefonieren und mal nachfragen. der punkt ist, es fehlen überall therapeuten und man kann sich ja keinen backen nur weil man einen braucht. frage da konkret nach wie das zu lösen ist, an wen du dich wenden kannst um weiter behandelt zu werden.

    und ja unsere kinder leiden unter uns, und zwar massiv. es ist ein trugschluß zu glauben, die sind zu klein oder ich trinke ja nur abends. meine jüngste war 2 als ich aufhörte und sie hat bis heute erinnerungen daran, sie ist mittlerweile eine verheiratete frau und mutter. ich konnte meine kinder damals in familiengespräche mit einbinden bei meiner thera. später haben sie sich auch noch einzeln einen therapeuten gesucht und natürlich rede ich offen und ehrlich mit ihnen. die zeit kann man nicht zurück drehen. man kann es nur ab sofort besser machen.