ich kann mich da, wer hätte das gedacht, hartmut nur anschließen. aktuell ist unsere gesellschaft so von tolleranz überzogen das sie nach meinem dafürhalten kurz vor dem kollaps steht. zügel und regellosigkeit sind in meinen augen kein gangbarer weg und wenn man das äußert ist es aber ganz schnell dahin mit der tolleranz. diese wird eben als moralkeule genutzt um jede noch so sinnhafte kritik im keim zu ersticken und die gesellschaft zersetzende ideen zu etablieren.
das kann nicht lange gut gehen. da wo es viele verschiedene lebensweisen und ideen gibt muß es klare regeln für gemeinschaftlich genutzte bereiche geben sonst endet das in mord und totschlag. diese fragwürdige grundstimmung komm natürlich hier auch im forum an. ich habe für dieses und jenes gefälligst verständniss zu haben und habe dieses und welches zu tollerieren. NEIN! ich muß gar nichts, denn auch ich habe befindlichkeiten und ich wüßte nicht mit welchem recht sich jemand darüber hinwegsetzen kann, darf, soll.
klar gibt es dinge im leben über die man diskutieren kann, alkoholismus gehört nicht dazu. da gibt es nur schwarz oder weiß. schwanger oder nicht schwanger, alki oder nicht alki.
ich bin ein sehr empathischer mensch, und genau deswegen bin ich in grade wenn es um hilfe geht sehr deutlich, denn genau diese empathi und hilfsbereitschaft wird von bestimmten menschen gnadenlos ausgenutzt wenn man keine grenzen setzt. das ist mir grad kürzlich wieder sehr deutlich vor augen geführt worden. ich hab da im punkto familie meinen grenzzaun wieder runter trampeln lassen. das spielt wohl grade auch eine rolle für meine reaktion.
lange rede kurzer sinn. ich bin für eine ganz klare linie und ebenso klare ansagen. die habe ich damals gebraucht sonst wäre ich mit sicherheit neben meinem mann auf dem friedhof. andere können es ja durchaus anders machen. was völlig ok ist, das gehört zur vielfallt denn sonst wäre es einfallt. das ist zb was, was durchaus tolleriert werden kann.