hallo
nu ich auch noch. ich bin auch nicht doof, und ich habe einen sehr starken willen, das hab ich bewiesen als ich mich gegen alle widerstände selbstständig gemacht habe, trotzdem war es mir nicht möglich ohne hilfe aus der sucht zu kommen.
ich wollte lange bevor ich es geschafft habe aufhören. ich habe meine kleinen kinder gesehen, war noch mal schwanger, ich wußte was ich mit dem saufen anrichte, ich bin krankenschwester. mir war sonnenklar welchen schaden ich meinem ungeborenen zufüge. ich wollte nicht mehr saufen, ich wollte für meine kinder und mich leben. tja und dann stand da immer wieder die flasche. mein verstand hat ganz laut tus nicht gebrüllt, aber ich konnte sie nicht stehen lassen, nur einen schluck, damit ich ruhig werde, diese unsägliche anspannung in mir weg geht. dieses gefühl des getrieben seins. ich wollte doch für meine kinder da sein, aber diese gefühle haben mich so irritiert das ich nicht denken konnte, nichts tun konnte. klar blieb es nicht bei dem einen schluck, und nach kurzer zeit lag ich wieder mal völlig zu in der ecke. am nächsten tag dann wieder diese unsägliche scham. was hab ich da schon wieder gemacht, wie konnte ich nur, ich wollte doch für die kinder.... und da war sie wieder, diese anspannung, diese unruhe, das gefühl völlig versagt zu haben, eine sch... mutter zu sein. und dann stand da wieder die flasche, nur ein schluck......
so hat sich das angefühlt damals. ich wußte überhaupt nicht wohin, wer kann mir helfen, was kann ich tun. bis ich dann den führerschein verlor, was eine nachbarin mitbekam, die stand dann bei mir auf der matte, hat die suchtberatung angerufen und mich am nächsten morgen ganz früh dahin gefahren. ich weiß nicht ob ich gegangen wäre wenn ich nüchtern gewesen wäre, mit dem restalk bin ich mit ihr mit. mir war alles egal, ich wollte so nicht weiter machen. seit diesem tag habe ich keinen tropfen mehr angefasst.
doro