hallo alle
ich finde die vielen denkansätze hier sehr interessant. ich habe am anfang ja auch nur über den "unsinn" den kopf geschüttelt. aber dir erklärung von hermine macht echt und als einziges sinn. um den leuten die augen zu öffnen sicher ein probates mittel, als test wie stabiel man schon ist, absoluter schwachsinn.
hallo martha
ich würde gern was zu deinen fragen schreiben, auch wenn du kaleu gefragt hast. ich denke nicht das man das hier an dem arzt aufhängen kann der den alk hinstellt, das war ja nur ein beispiel. egal wer einem das zeug vor die nase stellt, es erzeugt druck.
du hast recht wenn du sagst, man wird überall damit konfrontiert. ich bin am anfang überhaupt nicht allein einkaufen gegangen, meine einkaufszettel schreibe ich so das ich möglichst nicht an den regalen mit alkohol vorbei muß und getränkemärkte meide ich. auch nach 8 1/2 jahren. das ist eben risikominimierung. ich gehe nicht zu veranstalltungen wo der konsum im vordergrund steht, wenn ich mich nicht gut fühle sage ich auch feiern ab wo "normal" getrunken wird. feierlichkeiten in meinem haus sind alkoholfrei. meine freunde, denen an meiner gesellschaft liegt, gestallten ihre feiern zunehmend alkoholfrei. sie haben ja alle kein problem mit dem zeug, und ne trockene party ist um längen besser als solche, wo man nach 3 stunden schon mit den ersten kein gescheites gespräch mehr führen kann. meine freund haben bei uns gestern walpurgis gefeiert, die letzten sind um 5 rum weg. alle mit dem eigenen auto und das frühstück heute morgen hat auch geschmeckt. es hat keiner den alkohol vermißt. war einfach nur lustig, die gags kamen ohne dreifache erläuterung an, es wurde nichts verschüttet oder zerdeppert, gibt keine brandlöcher in möbeln und teppichen, und die toilette muß ich auch nicht renovieren. einfach nur ne coole party.
ich halte den alkohol so weit es nur möglich ist aus meinem leben raus. das kann ich mit dem verstand und dem willen steuern, wenn ich das anfange zu vernachlässigen, und meine das ich ja nu lange genug geübt habe, wenn ich meine wachsamkeit aufgebe, dann gehe ich stück für stück zurück. das ist mir sehr bewußt, ich denke sicher nicht mehr täglich an meine krankheit, aber ich vergesse sie auch nicht, denn das wäre tötlich.
doro