nu mal langsam das leben endet nicht mit der sauf kariere. ich bin im 25 jahr abstinent und habe durchaus ein erfülltes leben, wahrscheinlich sogar bewußter als du, denn ich mache mich ganz bewußt auf parys zum horst um andere zum lachen zu bringen. und ich fahre auch nach jeder party mitten in der nacht mit meinem eigenen auto nach hause und filmriss ist schon gar kein thema. gut wird weniger weil ich älter aber ich war ja auch mal jünger.
du mußt jetzt fürs erste mal deine stolperfallen kennen lernen, deine emotionalen ventile finden und alles ausloten was dich bisher dazu brachte dir so richtig die lichter auszuschießen. das dauert so pi mal daumen etwa 1 jahr. in der zeit hast du alles zu meiden was dich triggert bzw verleitet. kein alk im haus, keine kneipe keine party. wenn du dann alles im kopf sortiert hast. wenn dir das ganze ausmaß deines dilemmas klar ist und du deinen notfallkoffer fest im griff hast dann wird sich auch dein umgang damit automatisch deinen bedürfnissen anpassen.
ich gehe wie gesagt durchaus zu feiern, aber ich stehe nicht bei den kampftrinkern. gibt genug leute die sich lieber an tee kaffee und brause festhalten. und wenn der pegel dann steigt und damit das dummschwätzen los geht ist es für mich zeit für den rückzug. das kommt also sehr auf die feier und die leute dort an. da wo wenig bis nichts getrunken wird wird es auch mal mitten in der nacht. mein freundeskreis hat sich auch geändert, meine bekannten und freunde besaufen sich nicht. es gibt so viele denen es nichts gibt nur im besoffenen kopf sieht man die nicht. und mit denen kann man auch feiern ohne alk.