Beiträge von Co2013

    Hallo Manfred1,

    ich kann Dich ignorieren, aber andere Hilfesuchende könnten glauben bei Dir den Stein der Weisen gefunden zu haben, der dann in der üblichen Katastrophe endet.

    Ich möchte keine Rückschläge von Abstinenzler auf dem Gewissen haben. Auch wenn jeder hier frei entscheiden kann, was er aus diesem Forum mitnimmt, spielst Du gerne das Zünglein an der Waage.

    Warum?

    Gruß

    Hallo Manfred1,

    Du hast mich schon richtig verstanden. Du kokettierst hier damit, das der "common sense" oder "best practise" in Form der Grundregeln eines Abstinenzlers nicht für Dich gelten und Du Deinen eigen Weg gehst. Darf und sollst Du auch. Nur dummerweise warst Du seit 60 Jahren ein Alkoholiker der jetzt seit gerade 10 Wochen trocken ist. Ich denke es steht Dir nicht zu, die hier gefestigten Grundregeln alle gerne und immer wieder in Fragen zu stellen bzw. als absolute zu postulieren.

    Einen Mitstreiter Deines laisserz-faire hast Du schon verloren und Du bist ein schlechtes Bild für jeden Neuzugang der hier Hilfe aus dem ewigen Strudel nach Unten sucht. Ich halte Dich für einen üblen Forentroll: Immer wieder auf den gleichen unsinnigen und falschen Behauptungen herumreiten, ständig neue Fäden mit demselben Thema zu eröffnen und eine arrogante Beratungsresistenz die einem Alkoholiker genauso gut steht.

    Es geht Dir gar nicht um Deine Trockenheit, sondern Du möchtest das Forum nachhaltig stören.

    Gruß

    Hallo Girasole,

    egal wie viele Menschen trinken, als welchen Gründen und ob missbräuchlich oder nicht, ist mir erstmal egal. Für mich stellt sich die Frage, ob oder wann es mich stört wenn mein Gegenüber oder meine Partnerin trinkt. Und hier stelle ich eine Verschiebung der Toleranzgrenze fest.

    Da ich während und gerade jetzt nach der Partnerschaft meinen Alkoholkonsum im Auge habe, stelle ich fest wie schnell Menschen aus den unterschiedlichsten Situationen und mit den verschiedensten Begründungen zu allerlei Anlässen zur "Flasche" greifen. Ich merke, das ich mich unter diesen Menschen nicht immer wohl fühle, auch meide ich Gelegenheit wo viel und evt. ritualisiert getrunken wird.

    Auf die Frage, ob mir ein Leben komplett ohne Alkohol vorstellen könnte, muß ich mit Nein antworten. Besser gesagt ich kann es mir vorstellen, sehe aber keinen Grund mich selbst zu kasteien, denn mir bereitet der Genuß von Alkohol (in Maßen) keine Schwierigkeiten.

    Sollte ich denn eine trockene Alkoholikerin kennenlernen, würde ich weglaufen, denn das Rückfallrisiko von ihrer und meiner Seite wäre mir zu groß. Nein!

    Letzte Wochen war ich auf einem großen Festival. Alkohol spielte dort für mich und die andere Festivalbesucher keine große Rolle. Ich trank halt wie immer wenig oder gar nicht, während die anderen in der Regel alle Drogen ausprobierte die dort erhältlich waren. Da ich selber noch nie Drogen genommen habe, war mir das relativ egal und ich werde dadurch nicht in Versuchung geführt.

    Gruß

    Hallo Girasole,

    ich merke das meine Grenzen auf Alkoholkonsum im Allgemein verschoben sind, wie wahrscheinlich bei allen Cos.

    Dummerweise ist Alkohol in vielen Formen und Farben in unser Gesellschaft fast alltäglich. Wenn ich also auf eine Partnerin bestehen sollte, die keinen Alkohol trinkt, dann sind meine Chancen jemand kennenzulernen gleich Null.

    Gruß

    Hallo weinenderEngel,

    keiner will das Du wegläufst. Wir freuen uns auch, das es Dir gut geht.

    Und jetzt kommt das "aber": Du möchtest Doch das es Dir auch noch gut geht, wenn Dein Partner wieder anfängt zu trinken, oder? Bist Du auf diesem Wege?

    Gruß

    Hallo,

    ich hatte ja die Diskussion angestoßen die in diesen Faden mündete.

    Ein Süchtiger (hier Alkoholiker) muß lernen und verstehen, das nicht er (sein Wille) über den erneuten Konsum von Alkohol alleine entscheidet, sondern sein Körper entscheidend mitredet. Die Argumente des Körpers (Suchtdruck) redet sich dann der Alkoholiker schön: Ich wollte wieder, ich kann ja etc.

    Erst wenn er diese Mechanismen durchschaut, weiß er warum er der Gefahr (Umfeld, Soziale Kontakte, Gelegenheiten etc,.) aus dem Weg gehen sollte.

    Gruß

    Hallo RenateO,

    für mich (und wahrscheinlich alle Cos) ist es sehr schwer zu verstehen und dann zu akzeptieren, das wir mit unseren Partnern schon lange keine gesunde Beziehung mehr führen.

    Wenn man sich dann von außen selber betrachtet (Selbstreflexion vorausgesetzt) dann kann man nur die Hände über dem Kopf zusammenschlagen über den Blödsinn den man gemacht hat. In einer "normalen" Beziehung wäre man schon lange weggelaufen.

    Gruß

    Hallo WeinenderEngel,
    Hallo Girasole,

    genau das ist es, was ich selber auf die harte Tour feststellen mußte: Ein Alkoholiker säuft weil er muß. Wir als Co können da Handstand machen oder was auch immer, es hilft überhaupt nichts. Gar nichts.

    Und sollte er dann aufhören, wenn Du ihn verlasen hast, dann hat er sich Dich vom Hals gesoffen und es hilft Dir auch nichts.

    Gruß

    Hallo Mods,

    ich bin Euch sehr dankbar für Eure geleistete Arbeit, die auch mir als Co sehr gut geholfen hat.

    Dummerweise ist gerade der Rückfall eines der wesentlichen Merkmale des Alkoholismus. Ja, natürlich könnte ich auf andere hören, die dasselbe durchgemacht haben und auch schon viele Umwege bis zum Ziel gelaufen sind. Aber auch dieser Wesenszug macht den Alkoholismus aus: Ich belüge mich selber. Ich bin anders als die anderen. ich bin kein Alkoholiker. Und wenn ich dann scheitere, dann wollte ich das.

    Um im Beispiel zu bleiben: Wenn ich nicht schwimmen kann ist es die Badehose und nicht meine mangelnde Kenntnisse. Und wenn ich dann absaufe, ist der Lehrer Schuld. Das ist die Krankheit Alkoholismus!

    Ich kann mir gut vorstelle, das Ihr bei einem Rückfall eines Forumsteilnehmers gut und gerne in die Tastatur brechen möchtet.

    Gruß

    Hallo Manfred,

    Zitat

    Wenn natürlich jemand so extrem alkoholkrank ist, daß ihn der Alkohol im Rotkohl rückfällig werden läßt, ist das etwas anders.

    Du bist auch einer derer, die so extrem alkoholkrank sind.

    Zitat

    Ich habe in allen abstinenten Zeiten nie darauf geachtet, was wo wieviel Alkohol drin ist. Es hat trotzdem keinen Rückfall ausgelöst.

    Deswegen hast Du auch wieder angefangen zu saufen.

    Zitat

    Mein Rückfall kam immer durch: "Nach den 7 mageren Jahren, ist jetzt mal wieder Zeit für die 7 fetten Jahre!" Momentan sind mal wieder 7 fette Jahre rum, aber aus Altersgründen und dem Ziel der Gesunderhaltung meiner letzten Lebensphase, wird es auch keine "fetten Jahre" mehr geben.

    Du belügst Dich hiermit selber. Du mußtest wieder saufen. Das Schönreden des Alkoholkonsum, der Folgen und allem anderen drum herum ist das Denken eines Alkoholikers. Und Du bist einer.

    Gruß

    Hallo Nys,

    da ich nach der Trennung von meiner Partnerin auch mich durch die Pommesbuden der hiesigen Gegend gefressen habe, stand ich irgendwann auf meiner Waage und ich staunte nicht schlecht. Also was tun?

    Ich bin der Meinung das man eine Badewanne nur leerer bekommen kann, wenn mehr Wasser abfließt als zufließt. Also mehr Kalorien verbrauchen oder weniger zu sich nehmen. Also habe ich mit meinem Lieblingssport wieder angefangen dem Joggen und ich habe jetzt ganz genüßlich fast 6 Kilo verloren.

    Ich nutze meine elektronische Waage (auf 100g) genau und stelle mich jeden Morgen drauf und wiege mich. Ich wollte ca. 1 Kg in 2 - 3 Wochen abnehmen, also schnell eine Tabelle gemacht. Liege an nächsten Morgen

    im Soll -> Lob,
    liege ich drunter -> heute mal weniger Sport oder ein Stück Kuchen mehr
    liege ich drüber -> heute mehr Sport oder einfach mal den Nachtisch weglassen.

    Gegen den Wasserverlust, den man zu Beginn einer Nahrungsumstellung / Diät hat, trinke ich viel Wasser. Schleppe immer eine 0,5l Wasserflasche mit mit rum.

    Was habe ich geändert: Also mehr aktiven Sport, viel Wasser, bewußter essen, langsamer essen, nicht nebenbei essen (to go, mal eben auf die schnelle), kleine Portionen über den Tag verteilt.

    Was ist egal: Was ich esse, wann ich esse, ob Fisch oder Fleisch, auch gerne den dicken Dönerteller mal. Dem Körper ist fast egal wann und was wir essen. Er nimmt sich das was er braucht. Bekommt der zuviel angeboten bunkert er für schlechte Zeiten.

    Gruß

    Hallo Nys,

    warum sagst ihm nicht einfach, das es nicht passt und gut ist. Wenn Du mit Dir im Reinen bist, sollte es doch ganz einfach sein, dies der Person zu Sachen und dann zu gehen. Wenn er Dich verletzt hat, mußt Du es sicherlich nicht mit gleicher Münze heimzahlen, aber Du kannst erhobenen Hauptes das Feld verlassen.

    Ich denke Du investierst viel zu früh viel zu viel. Und dann wunderst Du Dich, das es nicht ankommt oder von der Gegenseite nicht erwidert wird. Ich habe Dir geraten einfach mal locker zu sein. Lass doch mal die Gegenseite kommen. Schau doch mal, was sie so zu bieten hat.

    Ich habe durch meine Co-Abhängig meine eigenen Bedürfnisse vernachlässigt, verdrängt und klein geredet. Ich habe wieder gelernt zu ihnen zu stehen und immer in Abwägung zu ziehen, wie wichtig sie mir jetzt sind.

    Gruß

    P.S. Die Metapher Bett habe ich nur verwendet, um auf die Widersprüchlichkeit seines Handels zu verweisen.

    Hallo Nys,

    der Satz sagt für mich alles:

    Zitat

    Ich weiß nicht, ob ich mich noch wohl fühle.

    Was hält Dich bei diesem Mann? Was hat er, was Du suchst? Er mag Deine Pferde bzw. Hobby nicht! Was gibt es da noch zu sagen? Jetzt überlegst Du, wie du einen eleganten Rückzieher machen kannst! Warum? Geh doch einfach! Oder ist da irgendeine Abhängigkeit?

    Warum machst Du Deine eigenen Sachen so unendlich kompliziert?

    Wenn er dir einen Gefallen tut und sich später bei Dir darüber beklagt, lache ihn aus und gehe! Ob Du von Deinem Ehemann getrennt lebst, ist Deine ganz persönliche Sache und wenn er zu Dir ins Bett kriecht (ich rate jetzt mal ins blaue) dann kann er sich nicht hinterher beschweren.

    Gruß