Hallo Karl,
bleib bei Dir. Dein Gefühl sagt: Ich will nicht mehr.
Zweifele nicht daran, sondern nimm Dich ernst!
Wenn sie wirklich Hilfe will, kann sie sich aufmachen- ganz ohne DIch.
Wieso denkst Du, ihr Wohl und Wehe hängt allein von Dir ab? Davon, wie Du Dich nun verhältst? Das ist typisch Co.
Ihr spielt ein Spiel, und es ist auch noch Teil des Spiels, wenn einer sagt "ich spiele nicht mehr mit!" (Sinngemäß aus: Wenn Frauen zu sehr lieben)
Erst wenn Du wirklich die Nase voll hast von dem, was sie macht oder nicht macht- dann hast Du wirklich losgelassen.
Als es bei mir soweit war, habe ich keinen Strich mehr getan für XY: Ich hatte alle meine HIlfsbereitschaft gefühlt "aufgebraucht". Ich hatte ihm nichts mehr zu geben. Mir war klar, dass ich ihm auch nichts geben konnte.
Was ich tat oder nicht tat, war völllig uninteressant für ihn und seine Sucht.
Und tatsächlich: Er hat immer andere gefunden, die für ihn den Co spielten. Ich war kein zwingender Part in seiner Story! Ich habe mir den Part selbst aufgezwungen.
Als ich losließ, war er gerade wiedermal in einer Entgiftung und brauchte Sachen (war notfallmäßig eingeliefert worden, klar). Ich brachte ihm keine mehr und war gespannt, wie er dies lösen wurde. - Nun, es ging. Erst spannte er schamlos andere ein, und nach einigen Wiederholungen, als wohl niemand ihm mehr was brachte....
.... nun da hat er ein paar Tage auch mal ohne Sachen in der Entgiftung überlebt...
Nur als Beispiel.
Dass ich als Co auch lange so größenwahnsinnig war zu glauben, XY brauche mich tatsächlich überlebenswichtig, will ich gar nicht abstreiten....
Ach ja, nochmals meine Frage von vor einiger Zeit: Wieso kannst Du die Reißleine nicht ziehen?
LG
Girasole