Herzlichen Dank für Eure Beiträge! Es ist gut zu wissen (und auch irgendwie unfassbar,), dass es fast überall mehr oder weniger ähnlich abläuft.
Also bilde ich mir da nix ein, im Gegenteil, meine Wahrnehmung hat einen Namen, sie existiert.
Seekrank:
jaa, Schuldgefühle sind seit der Trennung meine Dauer-Begleiter, mal mehr, mal weniger...
Und ganz arg mehr, wenn er wieder trinkt.
Ich werde nun aber daran denken, meine Gedanken um mich kreisen zu lassen!
Aurora:
Warum all das? Das habe ich auch schon gedacht. Ich habe mich zwischendurch verliebt in einen anderen (sehr lieben), und habe dann Schluß gemacht mit ihm, für meinen XY, argh. Und der andere, tieftraurig war er, und hat mir nur das beste gewünscht, er will nur, dass ich glücklich bin. Und hat sich zurückgezogen, um mir wenig später noch mit Ratschlägen betr. XY zur Seite zu stehen.
An ihn habe ich auch gedacht in dem Drama hier. Und das hat mir auch geholfen, beim "Durchziehen".
Kontakt: Ja, es gibt noch einiges zu klären. Aber abgesehen davon merke ich gerade zum ersten Mal ganz deutlich, wie gut es mir ohne ihn geht.
Was das ist, dass ich dennoch immer mal wieder mit ihm reden muss, wissen muss, wie es ihm geht....
Da denke ich schon drüber nach, bis jetzt bin ich aber noch nicht zum Ergebnis gekommen.
Bis jetzt habe ich bemerkt: Seit deutlich weniger Kontakt ist, gibt es mehr Zeit und Raum. Zunächst ein Gefühl, was Angst macht-der Gedanke daran. Dann aber in der Umsetzung gar nicht schlimm - im Gegenteil (s. Gestern).
Ich hatte so einen Punkt schon mal in der Art vor 13 Jahren. Damals nicht verheiratet, nicht zusammen wohnend, aber eine sehr ungut verstrickende Beziehung mit einem "Konsumierenden" (die einzige der Art bis XY).
Lösen ist mir gelungen mit "Wenn Frauen zu sehr lieben" und viiiel aktiver Denkarbeit. Damals wurde mir ganz klar, dass ich leer bin innerlich und mein Leben leer ist. Das Studium dümpelte dahin, ich hatte keine Hobbys, war magersüchtig....
Heute ist das anders. Ich habe mir viel eigenes aufgebaut in den letzten JAhren Thera. Kontakt mit mir selbst habe ich durch tägliche Meditation und Gebet. Ich bin erfüllt durch meinen Beruf, der mir unheimlich viel Spaß macht und Lebenssinn schenkt. Ich habe zwei wundervolle Hobbys, die ich mich auch was kosten lasse, werde behandelt wegen Depressionen, habe mich von meiner Mutter abgegrenzt.
Fraglich, was dieses Mal der Knackpunkt ist.
Jedes Mal, wenn ich anrufen will oder überlege, wie es ihm geht, werde ich versuchen, dieser Frage nachzugehen. Worum geht es eigentlich?
Lindi:
Wow, was für ein Beispiel.
Das TIntenfisch-Prinzip hört sich nach einer sehr plausiblen Möglichkeit an, mmn.
Matthias: Genau, es kann nicht sein, was nicht sein darf.
Ich bin gerade richtig wütend auf ihn
Mit seinen Kindern aus 1. Ehe habe ich mich immer sehr gut verstanden, besonders mit der Tochter. Sie hat auch mal bei uns gewohnt und liebt mich über alles (die Mutter/Exfrau ist mmn schwer psychisch krank, es gibt einige Symptome, aber nicht krankheitseinsichtig).
Nun kreidet sie mir negativ an, dass ich XY nicht geholfen habe beim letzten Absturz (stattdessen hat sie dann die Klamotten in die KLinik gebracht...). Ich hätte ihn verraten, und damit auch sie und die kinder. Und nun dürfen die Tochter und ich uns nicht mehr sehen.
Sie kennt mich fast ihr ganzes Leben und hängt total an mir.
Nun hat sie mir einen herzzerreißend traurigen Brief geschrieben, sie würde mich gerne sehen und ich bin einfach nur sauer, auf diese Passivität von XY!
"Da kann ich nix machen" und "ich muss jetzt auf mich schauen".
Eigentlich logisch. Aber: Wenn einer das sechs Jahre lang (!!) sagt!!!!!!
AAAAH!!!!!!!!!